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  • 23. Dezember 2011 18 3 Min.

Von "Queer as Folk" wurden zwischen den Jahren 2000 und 2005 ingesamt 83 Episoden in 5 Staffeln gedreht

Zur Fan-Convention "Rise'n'Shine Cologne 2012" vom 8. bis 10. Juni werden alle neun US-Hauptdarsteller der Kultserie erwartet.

Von Carsten Weidemann

Sieben Jahre nach dem Ende von "Queer as Folk" wird es zum ersten Mal eine Wiedervereinigung der US-Hauptdarsteller im Rahmen einer Fan Convention geben. Unter dem Titel Rise'n'Shine Cologne 2012 und dem Motto "The Greatest Reunification" treffen vom 8. bis 10. Juni 2012 in Köln die Fans auf ihre TV-Lieblinge und erleben im Rahmen der Convention an drei Tagen ein abwechslungsreiches Programm.

Die Veranstaltung ist nach Angaben der Veranstalter "einzigartig", weil es erstmalig gelungen sei, alle neun Hauptdarsteller der Kultserie "Queer as Folk" für eine Fan-Convention wieder zu vereinen. Unter anderem haben die Hauptdarsteller Gale Harold (als "Brian Kenney") und die mehrfache Emmy- und Golden Globe-Gewinnerin Sharon Gless (als "Debbie Novotny") ihre Teilnahme zugesagt. Aber auch die anderen Künstler Scott Lowell, Randy Harrison, Hal Sparks, Thea Gill, Robert Gant, Michelle Clunie und Peter Paige sollen dabei sein.

Während der dreitägigen Convention können die Teilnehmern den Darstellern in Diskussionsrunden Fragen zur Serie, den einzelnen Charakteren und auch zu ihrer Karriere nach "Queer as Folk" stellen. Workshops, Panels und Vorträge beschäftigen sich rund um das Thema "queer". Bei Autogrammstunden und Fotosessions können das ein oder andere signierte Lieblingsstück ergattert werden. Darüber hinaus wird auch gefeiert. Eine Kleinkunstperformance steht am Freitagabend in Anwesenheit der Darsteller auf dem Programm. Als Hightlight gibt es am Samstagabend eine große Party in einem Kölner Club. Hier werden Fans und Darsteller den legendären Babylon-Club aus der Serie wieder zum Leben erwecken. Günstig ist der Spaß allerdings nicht: Die Ticketpreise beginnen bei 189 Euro.

Das kölsche Lebensgefühl macht den Kult um die Serie erfahrbar


Wiedervereinigung in Köln: Neun Hauptdarsteller kommen zur Fan-Convention nach Deutschland

Die Idee zu "Rise'n'Shine" hatten einige Fans bereits im vergangenen Jahr. "Für viele Fans, die sich bisher nur über das Internet zum gemeinsamen Austausch kennengelernt haben, wird es die erste Gelegenheit überhaupt sein, sich persönlich kennenzulernen und über 'Queer as Folk' auszutauschen", so Elke Kriebel von "Rise'n'Shine". Der Name für die Convention wurde nach einem Zitat des Brian Kenney aus der Serie gewählt.

Die Frage, warum solch eine Convention noch niemals stattgefunden hat beantwortet Scott Lowel, einer der Hauptdarsteller der Serie: "Um ehrlich zu sein, wir sind noch nie gefragt worden. Es ist wirklich sehr spannend!"

Die Rheinmetropole Köln wurde bewusst als Austragungsort ausgewähl. "Mit ihrer weltweit bekannten queer-Szene und dem einzigartigen kölschen Lebensgefühl bietet die Stadt besonders viele Parallelen zu der Serie und macht den Kult erfahrbar", heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter. "Queer as Folk" selbst spielt in Pittsburgh, Pennsylvania, und erzählt die Geschichte von sechs schwulen Männern und deren lesbischen Freundinnen. Ehrlich, ungeschminkt und schonungslos betrachtet die Serie Themen wie Homosexualität, Vorurteile, Aids, Drogen und Freundschaft.

-w-

#1 chris
  • 23.12.2011, 13:15hDortmund
  • Zuerst war ich ja tierisch begeistert von der Idee dieser Convention. Nun bin ich in diesen Dingen nicht besonders erfahren, aber als ich die Preise auf der zugehörigen Website gesehen habe, war mir doch recht schnell klar, dass es sich bei der Convention wohl weniger um eine reine Fanveranstaltung denn eine mit kommerziellen Vorstellungen handelt.

    Günstigster Paketpreis für Frühbucher 189,- € danach 219,- €. Viele anderen Dinge kosten noch extra. Meet & Greet mit Randy & Gale zarte 150,- €. Na wenn das mal kein Schnäppchen ist.
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#2 EnyyoAnonym
  • 23.12.2011, 13:28h
  • Antwort auf #1 von chris
  • Tja, das ist das Problem: die Klientel, die an so einer Convention interessiert ist hat i.d.R. nicht die Kohle dafür. Die Leute, denen das finanziell nichts ausmacht, sind wohl eher selten solch große Fans, dass sie sich auf so einer Con herum treiben würden. Wobei - wenn ich sehe, wer alles ein iPhone sein eigen nennt: da scheint das Taschengeld schon großzügig bemessen und/oder locker zu sitzen.

    Dass es Einiges kostet, die Schauspieler zu engagieren, einfliegen zu lassen und zu verköstigen, ist klar - insofern bewundere ich den Mut der Macher und halte meine Daumen, dass das Unternehmen klappt.
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#3 KrokoAnonym
  • 23.12.2011, 13:47h
  • Ich kenne einige schwule Jugendliche und junge Erwachsene die QAF Fan sind weil ich ihnen die Serie während ihres Coming Out´s empfohlen habe.
    Die können sich sicher keine Hunderte von Euro leisten um bei einem solchen Event dabei zu sein.
    Sehr schade!
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