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Neue Biografie
War Nixon schwul?
- 28. Dezember 2011 2 Min.

Der frühere US-Präsident Richard Nixon soll einen zwielichtigen Geschäftsmann geliebt haben, heißt es in einer neuen Biografie.
"Nixon's Darkest Secrets" (Amazon-Affiliate-Link ) (Nixons dunkelste Geheimnisse) ist der Titel eines Ende Januar erscheinenden Buches, das Nixon in neuem Licht zeigt. Der angesehene Washingtoner Journalist Don Fulsom will nach Interviews mit Zeitzeugen, darunter viele FBI-Beamte, und nach Sichtung von kürzlich freigegebenen Dokumenten herausgefunden haben, dass Nixon eine Affäre mit dem Bankier Bebe Rebozo hatte. Nixon lernte den kubanischstämmigen Rebozo, dem Mafiakontakte nachgesagt werden, im Jahr 1950 kennen, als der Republikaner kalifornischer Senator war.
Fulsom zufolge war die Ehe Nixons mit seiner Frau Pat, mit der er bis zu ihrem Tod im Jahr 1993 insgesamt 53 Jahre lang verheiratet war, nur ein Vorwand. Nixon soll Zeit seines Lebens mit Rebozo eine sexuelle Liebesbeziehung unterhalten haben. So zitiert Fulsom einen Reporter des Magazins "Time", der bei einem Abendessen in Washington gesehen haben will, wie Nixon und Rebozo unterm Tisch Händchen hielten. Der Reporter hatte die Entdeckung gemacht, als er eine Gabel aufheben wollte. Auch andere Quellen berichteten Fulson von einem sehr engen Verhältnis zwischen Nixon und Rebozo, das mit einer bloßen Männerfreundschaft nicht zu erklären sei.
Nixon soll Ehefrau geschlagen haben
Seine Frau soll Nixon der Biografie zufolge dagegen schlecht behandelt und sogar geschlagen haben. Auch über extreme Alkoholprobleme des Präsidenten wird berichtet.
In der Öffentlichkeit war Rebozo stets als enger Vertrauter Nixons bekannt, der bei Nixons Rücktritt 1974 mit der Watergate-Affäre in Verbindung gezogen wurde. Damals musste Nixon als bislang einziger US-Präsident zurücktreten, weil er offenbar bei der Planung eines Einbruchs in die Zentrale der demokratischen Partei beteiligt war. Nixon erlag 1994 im Alter von 81 Jahren ein Schlaganfall, Rebozo starb vier Jahre später.
Als Politiker hatte Nixon stets Homosexualität verdammt. Auch in heimlich aufgenommenen Gesprächen mit seinem Beratern, die 2009 veröffentlicht wurden, sagte er, dass offen Homosexuelle Kinder gefährden könnten - und deshalb die Pfadfinder von "gottverdammten Schwuchteln gereinigt werden" müssten (queer.de berichtete). (dk)















Solange im Heterobereich jede Einzelheit und jede angebliche oder tatsächliche Affäre öffentlich durch die Presse ausgeschlachtet wird das es einen schon nervt, darf man sich nicht beschweren nur weil mal jemandem eine homosexuelle Affäre angedichtet oder aufgedeckt wird.
Ob diese echt oder erfunden ist ( egal ob homo oder hetero) wissen eh nur die Beteiligten selber.