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Kommentare zu:
Budapest: OB kritisiert homosexuelle "Lebensweise"


#1 BenediktAnonym
  • 29.12.2011, 13:37h
  • Solche Veranstaltungen bringen Städten und ganzen Ländern viel Geld und Ansehen.

    Und dann stellt so eine Einzelperson ihren persönlichen Hass über demokratische Entscheide und zwingt die Privatmeinung allen anderen auf. Selbst, wenn das finanzielle Nachteile hat und dem Land schadet.

    Das zeigt nicht nur, wie hasserfüllt und verbittert diese Homohasser sein müssen, sondern auch wie undemokratisch sie sind.
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#2 kauderwelschAnonym
  • 29.12.2011, 14:21h
  • US-Aussenministerin Hillary Clinton hat sich in einem Brief an den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban besorgt über den Zustand der Demokratie in Ungarn geäussert.

    www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/international/Clinton_z
    eigt_sich_besorgt_ueber_Demokratie_in_Ungarn.html?cid=318463
    08


    Am 23. Dezember verabschiedete das Parlament in einer von den oppositionellen Sozialisten (MSZP) und der grün-liberalen LMP boykottierten Sitzung ein neues Wahlgesetz.
    Die Fidesz-Partei begünstigt sich durch die entsprechende Zuschneidung der Wahlkreise.

    Das Parlament beschloss auch eine Einschränkung des Rederechts, indem es die Redezeit für jede Oppositionspartei auf 15 Minuten reduzierte.

    Außerdem veränderte es die personelle Zusammensetzung des Verfassungsgerichts, dem schon vor Monaten die Kompetenz über den Haushalt entzogen worden war, zugunsten der Regierung.

    Während das Parlament tagte, ging die Polizei vor dem Parlamentsgebäude mit großer Härte gegen mehrere Tausend Teilnehmer einer Demonstration vor. Zahlreiche Oppositionspolitiker wurden festgenommen.

    "Im Anschluss an die Gespräche mit Kauder sagte Lázár, dass die Fraktion des Fidesz in Zukunft verstärkt mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion koope­rieren werde. Ein Besuch von Abgeordneten aus CDU und CSU in Ungarn sei geplant."

    www.budapester.hu/index.php?option=com_content&task=view&id=
    11839&Itemid=26
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#3 David77Anonym
  • 29.12.2011, 14:24h
  • Welche "Lebensweise" denn?!?!
    Schon wieder einer, der es nicht versteht, das die "Lebensweise" darin besteht, mit dem Menschen zusammenzuleben den man liebt.
    Das ist keine andere Lebensweise, sondern DIE, wie es die Mehrheit auch tut.
    Oder basiert die hochgehaltene "Lebensweise", von der er glaubt sie sei nicht diesselbe wie sie Schwule und Lesben leben, nur in dem Zusammenleben von "Mann und Frau", hauptsache "Mann und Frau"? Und das beide sich lieben ist nebensächlich? Wenn man das nur daran festmacht, dann ist das in der Tat eine andere "Lebensweise"; er wird doch wohl begründen können, was daran besser sei, wenn diese nach aussen hin nur gespielt ist um das Bild "hauptsache Mann und Frau" hochzuhalten.
    Oder meint er gar die Lebensweise "alles andere wie ich lebe ich minderwertig" - ja bitte, diese Lebensweise hat in der EU nichts zu suchen!!!!!
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#4 alexander
#5 PierreAnonym
  • 29.12.2011, 14:55h
  • Das Wort "Lebensweise" hört sich wieder einmal danach an, dass man es sich aussuchen kann, ob man homosexuell oder heterosexuell ist.
    Nicht ganz unschuldig, sind diejenigen Schwulen (oder Bisexuellen), denen es im Laufe einer langjährigen heterosexuellen Beziehung plötzlich einfällt, dass sie doch lieber mit einem Mann zusammensein möchten und sich von ihren Frauen trennen.
    Ganz davon abgesehen, dass der "Zug" dann für die meisten aufgrund des Alters bereits abgefahren ist, und die Suche nach einem festen Partner schnell scheitert, sorgen diese Zeitgenossen natürlich nach Außen hin immer wieder zu Irritationen nach dem Motto:
    "Also kann man doch schwul w e r d e n ...".
    Auch in manchen Soaps sieht man immer mal wieder "Spätzünder", die dem Zuschauer den Eindruck vermitteln, dass die homosexuelle "Variante" Teil eines Wunschkonzertes ist.
    Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass manche (aus welchen Gründen auch immer) spät zu ihrem Outing kommen. Die Gründe dafür sollten dann aber auch erkennbar sein.
    Was die Ungarn betrifft, so schlägt das Land generell einen radikalen Weg der Antidemokartie ein, nicht nur in Bezug auf die Schwulenrechte. Ich weiß nicht, was dieses Land noch in der EU zu suchen hat. Und ich weiß auch nicht, wieso seitens der EU nicht mehr Druck auf dieses Mitglied ausgeübt wird.
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#6 MarekAnonym
  • 29.12.2011, 16:25h
  • Antwort auf #2 von kauderwelsch
  • "US-Aussenministerin Hillary Clinton hat sich in einem Brief an den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban besorgt über den Zustand der Demokratie in Ungarn geäussert."

    Na, da ist sie ja bei dem, der freie Presse und alles andere unliebsame zensiert oder ganz abschafft an der richtigen Adresse...

    Als ob der was tun würde. Der hasst doch selbst Schwule wie die Pest.
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#7 GatsAnonym
  • 29.12.2011, 16:28h
  • Antwort auf #4 von alexander
  • Die EU kann nichts dagegen machen, da sie immer noch ein Staatenbund und kein Bundesstaat ist. Sie darf nur dort handeln, wozu sie ausdrücklich beauftragt worden ist (in deen Verträgen). Die Grundrechtecharta wurde ja auf Drängen Polens und ein paar anderer Länder soweit angepasst, dass eine totale Gleichberechtigung kein Zwang ist. Dem zu Folge kann auch niemand etwas dagegen tun. Im Gegensatz dazu könnte vielleicht die EMRK (und das Gericht in Straßbourg) etwas sagen. Doch mehr als das kann es auch nicht tun weil der Menschenrechtsgerichtshof keine Durchgriffsrechte hat.

    Die Länder in Europa sind was Menschen- und Bürgerrechte anbelangt noch ziemlich sich selbst überlassen.
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#8 JoonasAnonym
  • 29.12.2011, 16:46h
  • Wann wird endlich die EU aktiv?

    Die haben diese ganzen Homohasser-Staaten aufgenommen, dann sollen sie jetzt auch dafür sorgen, dass dort Grundrechte und EU-Grundsätze geachtet werden.
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#9 thiess
  • 29.12.2011, 17:04h
  • Antwort auf #8 von Joonas

  • Man versteckt sich hier hinter der staatlichen Souveränität.

    Leider gibt es kein europäisches Grundgesetz.
    Ich warte eigentlich darauf das es endlich in Ungarn kracht.

    Da ist zu vieles im Argen, als das sich die EU dies noch länger ansehen kann.

    Allerdings beweist der Fall Polen und Italien, das man gerne Problem im nahmen der Wirtschaft aus sitzt.

    Meine Frage auch in diesem Zusammenhang. Wie geht Herr Wowereit mit so einem Thema um? er sitzt im Präsidium der SPD - also nicht gerade ein kleines - in der Deutschen Parteilandschaft.
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#10 daVinci6667
  • 29.12.2011, 17:50h

  • @alle die sich hier zu recht über Ungarn und dessen rechtsgerichtete Regierung aufregen:
    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fidescz und CDU/CSU? Ich sehe da nämlich leider keinen, außer dass die in Ungarn alleine an der Macht sind! Beides sind von der kath. Kirche abhängige Parteien die nicht zum Wohle der Bevölkerung, sondern für den Machterhalt-und Missbrauch der Kirche agieren!

    Und an die welche hier zurecht nach der EU rufen: Diese hat nun wahrlich andere Probleme: Sie kämpft bereits ums nackte Überleben. Ausgang noch völlig ungewiss. Ich fürche mich sehr vor jahrelanger Agonie an dessen Ende ein totaler wirtschaftlicher Kollaps und wieder Krieg in Europa drohen, leider!
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#11 TadzioScot
#12 SpätOuterAnonym
  • 29.12.2011, 18:41h
  • Ich wiederhole meinen Kommentar hier einfach nochmal, hatte den auch in derNews "Kardinal verteidigt KKK-Vergleich" gepostet , den dieser Kommentar passt auch zu den OB Budapest:

    Scheiß Faschisten, überall dürfen sie frei ihre Menschenverachtenden und würde des Menschen antastbare Sprüche klopfen, ohne das diese Verbrecher je irgendwie Juristisch belangt
    werden können...

    Würden die gleichen Leute so über Farbige oder Juden hetzen, dann würden diese Personen realtiv schnell zu recht negativ kritisiert werden bzw. sogar zu recht Juristisch verfolgt werden !

    Aber wie ich schonmal sagte,
    wir sind ja nur die Schwulen..
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#13 leander
#14 Roman BolligerAnonym
  • 29.12.2011, 19:43h
  • Apropos Distanzierung:
    Es ist nicht nur offensichtlich, sondern himmelschreiend und für Europa und die zivilisierte Welt eine Schande, dass sich Ungarn und die Ungarn und Ungarinnen unter der derzeitigen Führung und Leuten wie Herrn Tarlós immer weiter von der Demokratie distanzieren! Ungarn wird immer brauner!
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#15 FoXXXynessEhemaliges Profil
#16 smallAnonym
  • 29.12.2011, 20:32h
  • Was haben sie die Ungarn?
    Früher hatten sie Sissi, heute geht es stramm auf faschistoide Verhältnisse zu.
    Was haben wir, früher die Faschisten, heute ist unser “Königin” ANGELA MERKEL....
    *Ironie aus*

    Ansonsten eigentlich nix neues:
    “In der Präambel der neuen Verfassung heißt es, dass die (heterosexuelle) Familie und die ungarische Nation "den wichtigsten Rahmen des Zusammenlebens" bildeten. Der vatikanische Staatschef Benedikt XVI. lobte daraufhin ausdrücklich, dass in der Verfassung "christliche Werte" vertreten würden. (dk)”

    Rechte/Konservative/Faschisten (die Grenzen sind da offensichtlich schwammig) treffen die Klerikalen, freuen sich, verbrüdern sich, etc....
    Na ja, liegt bei denen wohl mittlerweile in den Genen nach 2000 Jahren....
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#17 alexander
#18 Geert
#19 paren57Ehemaliges Profil
  • 30.12.2011, 00:58h
  • Antwort auf #5 von Pierre
  • Spricht dein Beispiel nicht eher von dem Leidensdruck, den diese Männer nicht aushalten können, weil sie eine Beziehung eingegangen sind, die der eigenen Sexualität zuwider läuft? Dass nämlich ihr eigenes "Wunschkonzert", nämlich nach außen hin als unschwul zu erscheinen, dann doch gescheitert ist, weil sich seine Identität niemand aussuchen kann. Und führt das den Außenstehenden nicht doch recht deutlich vor Augen, dass Mann weder homosexuell oder heterosexuell werden kann, sondern eines von beiden unabwendbar ist?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#20 Gyöngyöspata Anonym
  • 31.12.2011, 18:19h
  • Gyöngyöspata: Musterdorf für Zwangsarbeit – gefördert mit EU-Mitteln

    pusztaranger.wordpress.com/2011/07/19/gyongyospata-musterdor
    f-fur-zwangsarbeit-gefordert-mit-eu-mitteln/


    Vierzig Roma forsten nahe der ungarischen Gemeinde Gyöngyöspata eine 16 Hektar große Brachfläche von Hand auf. Es sind Sozialhilfeempfänger, die nach dem ungarischen Gesetz zur Zwangsarbeit verpflichtet werden können. Die EU finanziert das Wiederaufforstungsprojekt. Die Roma bekommen für acht Stunden tägliche Arbeit im Monat 210 Euro brutto (57.000 Forint) aus
    Brüssel – der Mindestlohn in Ungarn beträgt 289 Euro (278.000 Forint).

    Studie über die Haltung von Ungarn gegenüber rechtsextremen Positionen veröffentlicht, die aufhorchen lässt:

    Mehr als ein Drittel der Anhänger der grün-liberalen LMP-Partei (35 Prozent) würde ihren Kindern laut der Studie verbieten, mit Romakindern zu spielen. Und unglaubliche 49 Prozent der ungarischen Grünen (also jeder Zweite!) stimmt nach der Studie des Forschungsinstituts der Aussage zu, dass Kriminalität bei Roma genetisch veranlagt sei – also angeboren.

    Auch bei den ungarischen Sozialisten, also den Anhängern der MSZP und den Fidesz-Anhängern, stimmen mit 61 und 60 Prozent mehr als die Hälfte der Aussage zu, wonach Kriminalität bei Roma genetisch bedingt notorisch sei.

    Das ist kein wirklich großer Unterschied mehr zu den 79 Prozent Zustimmung, die diese Aussage unter den rechten ungarischen Jobbik-Anhängern in den Umfragen erhielt.

    Es verwundert demnach kaum, dass in Ungarn niemand gegen die von der EU finanzierte Zwangsarbeit für Roma protestiert."
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#21 smallAnonym
#22 ich auchAnonym
#23 alexander
  • 31.12.2011, 19:30h
  • Antwort auf #20 von Gyöngyöspata
  • danke für deinen beitrag.
    aber ich muss sagen, ich kann die bevölkerung ein stück weit verstehen, da ich selbst so einige, leider negative erfahrungen, mit sinti und roma machen musste, ( in berlin ).
    ich habe mehrere familienverbände ein paar jahre nacheinander bei mir im hotel aufgenommen, zum jährlichen sinti und roma treffen, bis mir das mehr als zuviel wurde !
    ich möchte mich nicht in vorurteile versteigen, aber : "leute nehmt die wäsche von der leine, die komödianten kommen !", war das wenigste !
    ich möchte nur ein bespiel erwähnen, mein nachtdienst kam nicht mehr hinterher, man bediente sich aus der bar, die zwar geschlossen war (3:00h nachts), aber nicht abgeschlossen, das ging soweit, dass ich nachts die taschen kontrollieren musste usw. ! von der entsprechenden "aufregung" des goldbehangenen clanchef´s begleitet !
    will sagen, die mentalität scheint sogar den ungarn fremd zu sein, was ich wiederum nicht verstehe, denn sie haben den "zigeunern" viel zu verdanken und jahrhunderte mit ihnen zusammengelebt. (siehe allein musikalisch !)

    ich gehe davon aus, dass diese, sagen wir mal dreiste und nassforsche art, durch die jahrhundertelange diskriminierung zustande gekommen ist !
    was ungarn JETZT mit diesen menschen treibt ist unfassbar, siehe die dorfeigenen milizen, die romas und sintis, brachial aus ihren häusern und dörfern vertreiben !
    das diese faschistische regierung überhaupt in der EU geduldet wird (mit diesen auswüchsen!), ist unfassbar !
    du hast es sehr gut differenziert beschrieben, denn diese "genetische kriminalität", ist dann ja wohl nicht neu, warum wird sie jetzt plötzlich zum problem ???
    mehr als merkwürdig ???
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#24 feynsinnAnonym
  • 31.12.2011, 21:12h
  • Antwort auf #23 von alexander
  • Habe ich dich richtig verstanden, dass ein Verhalten von Hotel-Gästen, deiner Meinung nach, genetisch bedingt ist?

    "In addition, hotel managers have sent the Israeli agents pictures testifying to the mess left behind by guests from Israel in their rooms, while other hotels have issued explicit rules in Hebrew, warning the Israeli guests that they would be charged for any dishes and cutlery taken to them rooms and for the room's cleaning."

    "According to one of the complaints sent by the managers of a villa in Tuscany, the place was trashed by an Israeli family which rented the house for two nights."

    www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3941518,00.html
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#25 Sunbear
  • 02.01.2012, 15:05h
  • Was ist bloß mit Ungarn los?
    Ich finde es äußerst bedenklich, dass Ungarn ganz langsam in eine Diktatur abrutscht.
    Die neuen verabschiedeten Gesetze, sind ja das beste Beispiel dafür.
    Es ist traurig für die EU, für die demokratische freiheitliche Politik, für uns EU Bürger und ganz besonders für die Bürger in Ungarn.
    Ich hoffe das es nicht noch schlechter wird.
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