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- 09. Januar 2012 1 Min.

Kampagne zur Aufnahme von Pflegekindern in Berlin
Am Donnerstag wird die Berliner Familienstaatssekretärin Sigrid Klebba (SPD) in Berlin-Kreuzberg den Respekt-Preis des Bündnisses gegen Homophobie an die Einrichtung "Pflegekinder im Kiez" überreichen.
Wie das Bündnis am Montag mitteilte, haben die Mitglieder auf ihrer letzten Sitzung des Jahres 2011 "Pflegekinder im Kiez" als Gewinner der Auszeichnung gekürt. "Pflegekinder im Kiez" wirbt unter hetero- wie homosexuellen Interessenten gleichermaßen für die Gründung von Pflegefamilien. "Die Organisation macht durch die tägliche Arbeit auch gegenüber der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft deutlich, dass auch Lesben und Schwule geeignete Pflegeeltern sind", begründet das Bündnis die Auszeichnung.
"Pflegekinder im Kiez" hat sich in der Vergangenheit unter anderem an der LSVD-Kampagne "Kinder brauchen ein Zuhause! Sei Pflegefamilie!" beteiligt. Darin wurde insbesondere an Schwule und Lesben appelliert, Pflegekinder aufzunehmen. Zudem sollte die Leistung von Regenbogenfamilien gewürdigt werden, die in der breiten Öffentlichkeit bislang wenig Anerkennung finden.
Im vergangenen Jahr wurde erstmals der Respekt-Preis an die Moabiter Hedwig-Dohm-Schule verliehen. Die Oberschule habe sich vorbildlich gegen homosexuellenfeindliche Einstellungen unter Schülern engagiert, hieß es damals.
Der Respekt-Preis ist eine Ehrung für Berliner Organisationen, Institutionen, Unternehmen oder Einzelpersonen, die sich in herausragender Weise gegen Homophobie engagiert haben oder die Initiativen zur Förderung und Nutzung der Vielfalt sexueller Orientierungen vorbildlich umsetzen. (dk)














Wie darf man das verstehen?
Entweder Homos gelten als gefährlich für Kinder oder sie tun es nicht.
Und wenn ja, wieso dürfen sie dann Pflegeeltern sein?
Könnte ein geneigter Anti-Homosexualitätsaktivist das mal erklären?