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Kommentare zu:
Los Angeles: Bareback-Verbot in Pornos beschlossen


#11 alexander
#12 poiuztrAnonym
  • 12.01.2012, 21:25h
  • Hm, in LA. LA ist aber nicht die USA und die Produzenten wirds nicht interessieren, denn die Nachfrage ist ja da. Also werden die Streifen eben woanders produziert.
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#13 Benedictus
  • 12.01.2012, 21:26h
  • Antwort auf #8 von fink
  • worüber das Land seit Monaten redet, möchtest Du wissen?

    Dass der Staat sich gefälligst aus allem rauszuhalten habe, die Steuern eh schon zu hoch seien und Amerika für Freiheit stünde. Wie passend, dass man lächerliche Verbote zur Beruhigung der "wirklichen" Wähler-Klientel schneller zur Hand hat als das eigentliche Problem mit einem Sozial- und Gesundheitssystem "für Leute ohne Lobby" an der Wurzel zu bekämpfen.

    Ich sag doch, es geht nicht um die Betroffenen. Es geht lediglich um das "Befinden" und "das Gefühl" derjenigen, die meinen, die Welt mit ihren Ansichten und ihren "wohl durchdachten Konzepten" verbessern zu können. Nur darum geht es.

    Und da ist so ein lächerliches Verbot, was nichts bringt, weder effektiv noch nachhaltig wirkt, aber den Schein wahren soll, plötzlich viel wichtiger, als die tatsächlichen, die eigentlichen, die ursächlichen Probleme von Pornodarstellern zu ergründen.

    Wem wollen wir hier etwas vormachen?
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#14 Benedictus
  • 12.01.2012, 21:46h
  • Antwort auf #9 von Alex
  • Wie kommen die Leute eigentlich darauf, immer von sich auf andere zu schließen, wenn im Artikel doch schon die hohe Nachfrage aus Europa nach solch "stumpfen Rein und Raus Bareback" bereits aufgegriffen wurde?

    Glaubst Du wirklich, nur weil Du das toll findest, dass die Nachfrage danach plötzlich wunderhaft abreisst, sobald man das Kondom nur spielerisch einbindet? Glaubst Du wirklich, dass es die Leute, die solche Filme nachfragen, anturnen würde, das Kondom auch noch spielerisch, sprich, dem Gummi eine noch längere Sequenz im Film einzuräumen, als es in der Regel üblich ist?

    Ohne Worte. Ich glaube, das ist unser Problem. Wir hinterfragen nichts mehr. Wir hinterfragen nicht, warum die Pornodarsteller sich auf Bareback einlassen, wir hinterfragen nicht, warum die Nachfrage in Europa nach Bareback so groß ist und wir hinterfragen nicht, ob ein Verbot wie dieses oder andere wahnwitzige Ideen und Konzepte wirklich etwas bringen. Uns ist der "andere Blick" völlig gleichgültig, solange wir nur alles aus unserer beschränkten Perspektive sehen können.

    Ich selbst behaupte nicht, "die" Lösung für das Problem zu haben. Aber man wird dem Problem nicht gerecht, wenn man die Motive von Barebackdarstellern, die Nachfrage nach dem Produkt und die Wege, das Verbot zu umgehen, vollständig ausblendet.

    Mein Vorschlag wäre ja, für Barebackpornos nur Positive Paare einzusetzen. Aber das ist nur so ne fixe Idee. In diesem Thread geht es ja darum, Bareback ganz zu verbannen, darum haben solche Ideen hier offensichtlich keinen Raum und keinen Wert.
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#15 finkAnonym
  • 12.01.2012, 23:23h
  • Antwort auf #13 von Benedictus
  • ich habe ja nicht behauptet, dass die befürworter eines starken sozialsystems in der übermacht seien. natürlich hast du recht: sie werden niedergeschrien. trotzdem ist es doch abwegig, zu behaupten, dieses thema "interessiere nicht". seit langem gab es nicht so viele erbitterte debatten gerade um die sozialsysteme wie heute.

    was das barebackverbot als symbol- und ersatzpolitik angeht, gebe ich dir recht. klingt für mich sehr plausibel.
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#16 DaveAnonym
  • 12.01.2012, 23:25h

  • Also erstmal muss ich sagen, dass ich geschockt bin, dass hier Kommentare, die dieses Verbot befürworten, negativ bewertet werden.

    Sagt mal habt ihr sie noch irgendwie alle? Schlaft ihr alle mit dem Kopf an der Wand?
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#17 goddamn liberalAnonym
  • 12.01.2012, 23:45h
  • hw?

    Genossen?

    Halloooo....

    Also, ich finds ja reichlich bescheuert, dass Du mit Deiner roten Verschwörung hier denjenigen, die für den Schutz der Werktätigen am Arbeitsplatz und gegen ausbeuterische Arbeitsbedinungen eintreten, rote Kästchen verteilst!

    (obwohl die roten mir ja farbsymbolisch doch näher sind als die grünen...)

    Solidarität mit den Unterschichtjunx, die sich in der Pornobranche was verdienen (müssen), ist das Gebot der Stunde!

    Arbeitschutz ist erst der Anfang!

    VEB-Pornos die utopische Verheißung!
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#18 Geert
  • 13.01.2012, 08:42h
  • Antwort auf #16 von Dave
  • Ich würde bestimmte Szeneschwule nur noch mit Gummihandschuhen anfassen - wenn überhaupt....

    Aber wenn man sexsüchtig ist, helfen die besten Vorsätze nichts. Das ist bei Sexsüchtigen nicht anders als bei Drogenabhängigen.

    Noch bis in die 1970er Jahre wurden solche Leute als "HWG-Personen" bezeichnet - Häufig-Wechselnder-Geschlechtsverkehr. Sie wurden zusammen mit den Prostituierten zwangsweise zum Gesundheitsamt zu Kontrolluntersuchungen vorgeladen.

    Vielleicht sollte man das wieder einführen. Einige Leute muss man offensichtlich zu ihrem Glück zwingen.
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#19 stromboliProfil
#20 Geert
  • 13.01.2012, 09:23h
  • Antwort auf #19 von stromboli
  • Das, was ich geschrieben habe, meine ich natürlich nicht wirklich. Auch ich bin ganz klar gegen Zwangsmittel!

    Mein Beitrag ist rhetorisch überzogen, um einige Leute zum Nachdenken zu bringen und um eine Diskussion anzuregen!

    Einige ficken ohne Verstand, unter dem Eindruck von Drogen und Alkohol. Später, wenn sie sich dann unheilbare Krankheiten geholt haben, kommt das böse Erwachen.

    Keinem ist damit geholfen, bei allen Exzessen nur Beifall zu klatschen und über "Gay Pride" zu jubeln. Zum Erwachsen werden gehört auch die Übernahme von Verantwortung für sich selbst und für die Mitmenschen!
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