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Kommentare zu:
HIV-Infektion ist ein Kündigungsgrund


#21 axelsProfil
  • 14.01.2012, 08:50h-
  • Antwort auf #10 von Avalon84
  • hey, avalon84, lies nochmal eMANcipation#9, dann denk drüber nach, solange, bis du eMANcipation wirklich begriffen hast...

    lies mal #15

    was hier für HIV-phobe positionen vertreten werden, ist ganz schwer erträglich, da es im kern nur zeigt, wie riesig hoch das moment der entsolidarisierung der gay-community längst ist. denn die frage von solidarität ist eine, die sich ganz schnell auch auf andere themen anwenden lässt.
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#22 stromboliProfil
  • 14.01.2012, 09:29hberlin
  • Antwort auf #15 von fink
  • ich sehe jetzt die schwerpunktspraxen und das avk schließen, wo ebenfalls positive mitarbeiter die volksgesundheit zu unterminieren suchen..

    Manchmal kommt einem das frühstück wieder hoch, bei soviel ignoranter dummheit und selbstgerechtigkeit!
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#23 Fred i BKKAnonym
  • 14.01.2012, 14:12h
  • ....wenn die Firma sich wirklich Sorgen macht in der Produktion /Sterilbereich ...warum haben sie dem Mann keine andre Beschaeftigung im medikamentenferne Bereich angeboten....
    das haette ich als fair angesehen ..ab nicht ne Kuendigung.
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#24 stompinalexAnonym
  • 14.01.2012, 22:19h
  • Das Problem ist doch grundsätzlich, daß der gestzliche Kündigungsschutz in der Probezeit nicht greift. Der Arbeitgeber kann ohne Angabe von Gründen kündigen.
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#25 marioAnonym
  • 15.01.2012, 15:09h
  • Antwort auf #18 von Feendrache
  • "kann ich dir mit sicherheit sagen das es sehr leicht ist sich über andere wege mit HIV zu infizieren."

    dann könnte sich ja kaum noch ein pfleger, arzt oder therapeut trauen mit hiv positiven patienten zu arbeiten, wenn er wüsste das er dirket entlassen wird falls er sich bei ihm anstecken sollte ( was deiner meinung nach leicht passieren kann und wenn deiner meinung nach keiner der hiv+ ist in medizinischen berufen arbeiten darf.)

    man steckt sich im beruflichen kontakt allerdings nicht leicht an, die absolute mehrheit von den relativ wenigen hiv positiven in deutschland hat sich über sexualkontakte angesteckt. die restlichen übertragungswege sind über drogengebrauch und blutkonserven.

    aktuelle zahlen habe ich nicht gefunden, aber bis 2001 haben sich 44 menschen im rahmen ihrer beruflichen tätigkeit mit hiv angesteckt.

    also nicht jährlich 44, sondern insgesamt seit es hiv gibt.
    die gefahr einer ansteckung hiv+ patient - medizinisches personal ist also sehr, sehr gering.
    der umgekehrte fall, also hiv+ medizinisches personal- patient, entsprechend noch geringer.
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#26 marioAnonym
  • 15.01.2012, 15:20h
  • zu medizinischen berufsgruppen habe ich noch folgendes gefunden: in der regel darf man als hiv-patient nahezu alle berufe ausüben. einschränkungen gibt es nur in 2,3 berufsgruppen,

    - bei chirurgen und piloten.

    - indirekt in manchen reiseberufen, die einen aufenthalt in ländern erforderlich machen in denen die einreise für hiv+ patienten untersagt ist.
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#27 KängururuAnonym
#28 finkAnonym
  • 16.01.2012, 11:25h
  • es ist ernüchternd. offenbar haben sogar viele ärzte nicht die geringste ahnung, über welche infektionswege hiv übertragen wird:

    www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,807987,00.html

    für die meisten betroffenen selbst ist hiv inzwischen eine relativ "normale" chronische krankheit geworden. aber in den köpfen der anderen spuken immer noch die alten horrorgespenster.

    rational ist das nicht zu erklären. für erklärungsansätze wäre ich dankbar. was meint ihr?
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#29 Michael BirkAnonym
  • 16.01.2012, 13:52h
  • Diese Entscheidigung muss doch zum EU- Menschenrechtsgericht in den Haag geführt werden. Man hat den Verdacht, dass das Berliner Landesarbeitsgericht schwulenfeindlich sei.
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#30 matzeProfil
  • 16.01.2012, 22:14hZwickau
  • Es ist erschreckend, wie wenig die meisten hier über HIV zu wissen scheinen. Eine Übertragung ist in den allermeisten Berufen ausgeschlossen, wenn nur die wichtigsten Regeln beachtet werden, auch in Küchen, Labors, Krankenhäusern und Büros.
    Kommt von Euren hohen Rössern!

    Die Probezeit ist also ein vorgeschobener, allerdings sehr wirksamer Grund.
    Die Schweigepflichtverletzung des Betriebsarztes sollte eine Klage nach sich ziehen.
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