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Kommentare zu:
Wieder Selbstmord eines schwulen Teenagers


#1 LorenProfil
  • 13.01.2012, 16:25hGreifswald
  • "So berichtet er über tätliche Übergriffe in der Schule. 'Mein Name war nicht Eric, sondern Schwuchtel"' erklärte er. 'Ich habe meine Grenzen erreicht, als ich im voll besetzten Klassenzimmer angegriffen wurde, als sogar ein Lehrer anwesend war.'"

    "Auch in seiner christlichen Familie fand er keinen Halt: 'Meine Mutter wusste, dass ich schwul bin und hat einen Exorzismus durchgeführt, in einem Versuch, mich zu heilen.'Diese Versuche hätten ihn noch weiter in die Depression getrieben. 'Ich konnte nirgendwohin, wo ich mich sicher fühlte', so Borges. 'Meine Eltern haben mir unter anderem gesagt, dass ich widerlich bin, dass ich ein unnatürlicher Perverser bin und in der Hölle enden werde. Vor zwei Monaten haben sich mich dann rausgeschmissen.'"

    Da ich mir (und den Mitlesenden) einen schweren Wutausbruch ersparen möchte, belasse ich es bei einem hilflosen R.I.P. Eric.
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#2 goddamn liberalAnonym
  • 13.01.2012, 16:38h
  • Exorzismus? Spanisch klingender Nachname?

    Dieses menschliche Desaster hat wohl einen ideologischen Hauptverursacher:

    Prof. Dr. Joseph Ratzinger

    "Die Evolution hat die Geschlechtlichkeit zum Zweck der Reproduktion der Art hervorgebracht. Das gilt auch theologisch gesehen. "

    "Aber das bedeutet nicht, dass Homosexualität dadurch moralisch richtig wird, sondern sie bleibt etwas, das gegen das Wesen dessen steht, was Gott ursprünglich gewollt hat. "

    Unmenschliche Auslöschungsideologie, verbreitet von Peter Seewald in einem deutschen Großverlag.

    An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
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#3 panzernashorn
  • 13.01.2012, 16:39h
  • Antwort auf #1 von Loren
  • Der arme Junge - wieder ein unschuldiges Opfer fanatischer Intoleranz und Dummheit.
    Wird dieser Schwachsinn niemals enden?

    Ein absolutes Armutszeugnis für Eltern und Lehrer!
    Möge das Gewissen sie über die ganze Zeit ihres Lebens nicht mehr in Ruhe lassen.

    Selbst wenn sie ihre Fehler jetzt noch erkennen sollten: es ist zu spät, der Junge wird nicht mehr lebendig..................
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#4 Neue alte WeltAnonym
  • 13.01.2012, 17:04h
  • Das meinte ich mit meiner Kritik am konservativem Weltbild mit festgeschriebenen Rollenvorstellungen wie ein Mann und wie eine Frau zu sein hat.

    Für Menschen die nicht in dieses Schema passen, z.B. weil sie als Mann einen Mann oder als Frau eine Frau lieben, kann es in Umgebungen und Systemen die so ein Weltbild propagieren, schlimm enden.

    Der Tod dieses jungen, hübschen Manns ist so unfassbar unnötig, ungerecht und sinnlos!

    Schuld sind nicht nur die Mobbenden, auch diejenigen, die Mobbing zulassen. Der Lehrer der wegschaut, die Mitschüler!

    Am schlimmsten ist es aber wenn nicht mal die eigene Familie hinter einem steht!

    Ich entwickle langsam das was ich nie wollte, und zwar Hass.

    Hass auf Eltern, die ihre homosexuellen Kinder verstoßen.
    Und Hass auf Eltern, die ihre heterosexuellen Kinder so erziehen das aus ihnen intolerante, mobbende Menschen werden.
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#5 BC Anonym
  • 13.01.2012, 17:08h
  • Antwort auf #1 von Loren
  • Dem Kommentar will ich mich einfach nur anschließen, alles, was man sagen könnte, musste man leider schon viel zu oft (!!) sagen...

    Ich höre mir jetzt erstmal "Imagine" von John Lennon an und hoffe, das es wirklich besser wird..

    Ruhe In Frieden, Eric!
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#6 seb1983
#7 Avalon84Profil
  • 13.01.2012, 17:29hberlin
  • ich weiss wie es ist in einer christlichen frommen familie schwul zu sein. meinen vater hab ich es nie gesagt, der hätt mich eh tot geprügelt oder auch exorzismus an mir ausgeführt. ich finds furchtbar was diese gottfaschos da treiben. mir tut der junge so unendlich leid. er braucht verständnis und bekam nur spott, unsere gesellschaft ist einfach nur krank, warum kann man nicht jeden so akzeptieren wie er ist? es ist nichts verwerfliches dran schwul, lesbisch whatever zu sein.
    aber anscheinend wird man bestraft wenn man frei sein möchte
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#8 yomenAnonym
#9 davidbergerEhemaliges Profil
  • 13.01.2012, 17:39h
  • Antwort auf #2 von goddamn liberal
  • Den Hintergrund gibt es mit Sicherheit ... Und da lassen uns auch hier im Kommertarteil die katholischen Beschwichtigungshofräte immer wieder hören: "So schlimm ist der Heilige Vater doch nicht" ... "ich betrachte ihn als liebenden Vater, der sich um alle Menschen sorgt" und "die Schwulen sind selber schuld, wenn die katholische Kirche sie kritisiert, wenn sie selber am Papst harte Kritik üben" - Vielleicht versteht ihr jetzt, dass das Ganze kein intellektueller Spaß ist, sondern unsere Pflicht sich kritisch mit Ratzinger & Co auseinanderzusetzen?
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#10 LorenProfil
#11 Neue alte WeltAnonym
  • 13.01.2012, 17:55h
  • Antwort auf #6 von seb1983
  • Es mir schon klar das Mobbing ein gesamtgesellschaftliches Problem ist.

    Ändert aber nichts daran das man eine bis zu 4 mal höhere Suizidrate bei homosexuellen Jugendlichen vermutet.

    Ich bezog mich in diesem Fall auf Mobbing gegen Schwule weil es in dem Artikel nun mal um einen schwulen, jungen Mann geht der aller Voraussicht nach wegen seines homophoben, konservativen Umfeldes Suizid begangend hat.
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#12 EnyyoAnonym
  • 13.01.2012, 18:54h
  • Ich kann fast allen oben stehenden Kommentatoren zustimmen und finde, man sollte die Zahl derer, die die Katholen aktuell auf dem Kerbholz haben, stärker in die Öffentlichkeit bringen.

    Gerade was die Familie Erics sich erlaubte, grenzt für mich an Totschlag - jetzt ist sicher das Geheule groß. Das sei ihnen gegönnt, vielleicht öffnen sie jetzt mal die Augen, denken selbständig und erkennen, was die Gehirnwäsche bei ihnen angerichtet hat.

    Trotzdem frage ich mich auch, weshalb Eric, der ja schon selbstbewußt mit anderen Schwulen Kontakt hatte, die Problematik kannte und bei den Eltern raus geflogen ist, keine Freunde gefunden hat, bei denen er unterkommen konnte, um als junger Erwachsener ein selbständiges Leben führen zu können. Klar, ist schwer - Selbstmord aber auch.

    Auf alle Fälle fürchterlich traurig um den süßen Kerl. Alles Gute für Dich, Eric.
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#13 SchokiAnonym
  • 13.01.2012, 19:42h

  • Und dabei hat er mit seinem Werk noch so vielen anderen schwulen Jugendlichen geholfen. Ein starker Mensch mit einer guten Seele, der aufgrund der Intoleranz auf dieser Welt sterben musste... Ich glaube jeder von uns wäre ihm so gerne beigestanden, damit er jetzt noch leben würde. Es ist einfach schrecklich grauenhaft und löst einen so tiefen Hass gegen die verdammten Faschisten aus. R.I.P
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#14 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 13.01.2012, 19:58h
  • Es ist schon traurig, daß James Borges als Ausweg nur noch eines gesehen hat: seinen Freitod! Seine Eltern haben ihn auf dem Gewissen, weil sie sein Schwulsein ablehnten und der Meinung waren, sie könnten ihn zum Hetero "bekehren"! Ich wünsche den Eltern, daß sie nachts nie wieder schlafen und auch sonst keine ruhige Minute mehr haben, weil das schlechte Gewissen sie auffrißt!
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#16 finkAnonym
  • 13.01.2012, 20:37h
  • "Ich konnte nirgendwohin, wo ich mich sicher fühlte"

    es bricht mir das herz, das zu lesen. und es macht mich wütend auf die familie, deren verdammte pflicht es gewesen wäre, diesem jungen mann die sicherheit zu geben, die jeder mensch verdient.

    ein weiteres trauriges beispiel dafür, dass homophobie nicht nur durch direkte gewalt tötet, sondern dass schon verbale homophobie immer wieder menschenleben kostet.

    ein hinweis an die redaktion: das wort "selbstmord" finde ich unangemessen. auch wenn alle alternativen hierzu ein wenig sperrig klingen mögen, sollten wir darauf achten, diesen tod nicht implizit dem opfer selbst anzulasten.
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#17 jadochAnonym
#18 PierreAnonym
  • 13.01.2012, 20:44h
  • Einerseits sind es sicherlich die Unterdrückung Schwuler seitens der Religionen und die Zwänge der Gesellschaft und im Elternhaus, die (nicht nur junge) Homosexuelle in den Selbstmord treiben.
    Andererseits ist es aber auch oft das Verhalten der Gay-Community selbst, die durch ihr oberflächliche, egoitsische und sexbezogene Einstellung Menschen in Ängste und Depressionen treibt.
    Wir sollten an beidem arbeiten.
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#19 EtiennexAnonym
  • 13.01.2012, 21:46h
  • Du fragst Dich, warum er - obwohl er doch auf dem Weg war, weg vom Hass hin zu Freunden, die ihn unterstützten - trotzdem den Weg des Freitods gewählt hat.
    Aus Erfahrung in der eigenen Familie kann ich nur vermuten: die Depression war schon so stark, das er das, was er in seinem Video allen anderen in vergleichbarer Situation empfiehlt im Moment wo die Depression zuschlägt, nicht mehr selbst leben konnte.
    Wenn die Depression dich in den Tunnel führt, ist alles andere drum herum wie ausgelöscht und es gibt kein zurück mehr ... in diesem Moment ist der Suizid nicht mehr schwer. Ich wollte es auch nicht glauben, habe aber von mehreren - unter anderem von meiner Mutter, die ihrem Leben vor kurzem ein Ende gesetzt hat - immer wieder diese Antwort auf die Frage bekommen, warum in diesem Moment kein anderer Weg mehr möglich ist. Er existiert einfach nicht mehr - es gibt nur noch diesen einen Tunnel.

    Umso wichtiger ist es Menschen, die depressiv sind, alle nur erdenkliche Hilfe zu geben und zu versuchen, Unverständnis, Hass, "Gehirnwäsche" und was auch alles da sein mag, von ihnen fernzuhalten.

    Es ist so traurig, dass der Weg aus dem Tunnel für Eric noch zu weit war, und er ihn nicht mehr geschafft hat.

    R.I.P.
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#20 carolo
  • 13.01.2012, 21:54h
  • "Ich konnte nirgendwohin, wo ich mich sicher fühlte""

    Scheiße, verdammte. :-(

    Wie sieht das eigentlich in Deutschland aus, wenn ein junger Schwuler oder eine Lesbe ohne eigenes Einkommen von den Eltern aus dem Haus geworfen wird? Volle Hartz-4-Leistungen mit eigener Wohnung gibt es doch erst ab 25 oder wie war das?

    In Frankreich spende ich schon länger regelmäßig für "Le Refuge"*, eine Organisation, die sich genau um diese Leute kümmert, sie erst einmal unterbringt und ihnen auf die Beine hilft. Gibt es sowas in Deutschland auch?

    Carolo

    *)
    www.le-refuge.org/
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#21 pöolikujzhtAnonym
  • 13.01.2012, 22:16h
  • Auch in seiner christlichen Familie fand er keinen Halt

    Tja, religiöse Fanatiker/Extremisten findet man eben auch im Christentum.

    Aber eigentlich in Kalifornien eher seltener, wenn dann eher in ländlichen Regionen und dem "Gottesstaat" im Staat, dem Bible-Belt
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#22 tobiasAnonym
  • 13.01.2012, 23:11h
  • 1. eure hobby-psychologie stinkt: ihr wisst n scheiß über die motivation zum suizid
    2. david berger: deine papst-kritik stinkt
    3. eure instrumentalisierung individueller schicksale stinkt: der junge ist nicht dafür gestorben, damit ihr euch beweihräuchern und in euren ewig festgelegten thesen bestätigt fühlen könnt.
    4. eure dummen roten kästchen stinken
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#23 Sr EiraAnonym
  • 14.01.2012, 01:04h

  • Dramaqueen!!!! Lächerlich!!! Ich hab mich auch nicht wegen paar lächerlichen Problem umgebracht nach mein outen. Man kann's auch übertreiben
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#24 TadzioScot
  • 14.01.2012, 06:32h
  • "Ich konnte nirgendwohin, wo ich mich sicher fühlte",

    Genau DAS passiert, wenn ein Schwuler Jugendlicher sich nicht zu einen Schwulen-Pädersasten flüchten kann.

    Ich kenne das alles nämlich was der 19. Jährige erzählt. Meine Eltern hassten mich damals aufeinmal, als ich ihnen als Jugendlicher Junge sagte das ich Schwul bin. In der Schule hatte ich Angst das man rauskriegt das ich Schwul bin.
    Habe mich nur bei 2 Schulfreunden geoutet
    und zum Glück haben die dicht gehalten, denn auch an meiner Schule damals, war Schwul das Schimpfwort Nr.1 !!!

    Doch zum Glück hatte ich eine starke Hand,an meiner Seite, meinen Erwachsenen Freund (von dem niemand wissen durfte), der mich gestützt und gestärkt hatte.

    Er hat mir gezeigt das ich ruhig stolz auf
    mich sein kann, so wie ich bin !

    Doch dieser Jugendliche hatte niemanden zu dem er flüchten konnte. Niemanden der ihn stärkte, er musste alleine mit seinen Schicksal fertig werden. Und warum ?

    Weil die Menschen dafür sorgen das Schwule Pädersaten sich verstecken müssen, ansonsten werden sie nämlich geschlachtet, weil man um gottes willen nicht mit ins Boot von denen geworfen werden möchte...

    In den 70/80er Jahren war das noch anderes.. ich sage nur der Film "Die Konsequenz" und das Buch "Die Resonanz"... Da gehörten die Pädersaten nämlich noch zu den Schwulen...

    Könnten Pädersaten frei herum laufen und wie andere normale Schwule leben, dann hätte so manch Jugendlicher einen solchen Kerl kennen gelernt, der in stützt und stolz macht...

    Aber da DAS eben alles nicht so ist, da eben die Moral solche Menschen zerfetzt, deswegen können solche Jungs nicht stark werden und bringen sich im schlimmsten Falle um.

    Auf jedenfall ist es heutzutage extrem Schwierig für einen Jungen einen Mann zu finden, der ihm gibt was er braucht !

    Und die Pädersaten Schwulen haben mittlerweile sicher sogar Angst vor den Jungs.... Nicht wegen der Jungs, sondern wegen der Umwelt da draußen.... Wegen der Gefahr...

    So kann ich sagen, jeder der gegen Schwule Männer kämpft die auf Schwule-Jungs stehen,
    der macht sich letztendlich mit schuldig am Tod von solchen Schwulen Jugendlichen, die sich aus verzweiflung umbringen.

    Genauer gesagt werden sie über den Umweg Selbstmord von anderen Umgebracht !
    Denn sicher würde der ein oder andere Jugendliche noch leben wenn DAS alles nicht so wäre ! Wenn sie das Glück hätten haben können was ich gehabt habe....

    Mich kotzt es regelmäßig an, wenn ich höre
    "Der Missbrauch, der Missbrauch !"

    Natürlich ist Missbrauch schlimm ! Keine Frage !
    Aber hier in unserer Gesselschaft ist ALLES Missbrauch... Das was ich erlebt habe, das wird als Missbrauch gewertet, von extrem vielen Menschen ! Dabei war das was ich erlebt habe nichts weiter als Liebe, echte wahre Liebe.

    Da wird Liebe als Missbrauch gewertet und am besten vor Gericht noch als 180fachen Sexuellen Missbrauch gewertet...

    Da zählt man nämlich jedes mal miteinander Schlafen als einen Missbrauch auf...

    Und was passiert wenn man jemanden liebt ?
    Genau, man hüpft mit dem jenigen in die Kiste und liebt sich, die schönste sache der Welt.

    Und die wird dann vor Gericht als schlimmste sache der Welt verkauft.

    Wer von Missbrauch spricht, den es zweifelos gibt, darf von den positiv Fällen wie mir nicht schweigen, ansonsten macht sich der jenige, wie ich oben schon gesagt habe, mitschuldig an so manchen Selsbtmord eines Jugendlichen. Und auch an so manchen Selbstmord eines Schwulen Mannes, der auf Schwule-Jungs steht.

    Denn eins ist klar, dem soganannten Opfern hört man noch zu, während Schwule-Päderasten zum schwigen verdammt sind....

    Ich wünschte dieser Jugendliche würde noch leben ! Wieder wurde ein weitere Lebenslicht ausgelöscht von der herschenden Sexueallmoral.

    Denn er konnte nur gemobbt werden, weil die die Schüler so sind wie sie sind, weil die Eltern so sind wie sie sind, weil die Menschen so sind wie sind, weil sie eben Liebe unterschiedlich werten, bzw, die Liebe absprechen....
    *seufz*

    Nieder mit den Sexualfaschisten, den Herrenmenschen !
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#25 stromboliProfil
  • 14.01.2012, 07:34hberlin
  • Antwort auf #16 von fink
  • selbsttötung...
    oder in diesem falle, aufgezwungene selbsttötung.
    Das beschreibt die wirklichkeit!
    Und unterstellen wir nicht einen ungewöhnlichen radikalismus ... es ist alltäglich gelebter glaubensinhalt dieser selbstgerechten. Das mag für uns radikal erscheinen, es ist jedoch nur durchschnittliches überlegenheitsgefühl.. wie man ja an den mitschülern erleben muss.

    #3panzernashorn: "Ein absolutes Armutszeugnis für Eltern und Lehrer! Möge das Gewissen sie über die ganze Zeit ihres Lebens nicht mehr in Ruhe lassen. "

    Leider ist zu vermuten das dieser wunsch nicht in erfüllung gehen wird; im gegenteil!
    Die eltern werden sich in ihrer haltung noch bestätigt fühlen, ist doch die unterstellte "schwäche" nun eingetroffen. Und neben der sünde der homosexualität auch noch die todsünde der selbsttötung...
    Die werden sich in ihrer erbarmungslosen bigotterie selbst bemitleiden!

    In solchen momenten wünscht ich mir, ein von menschen herbei geführtes strafgericht, die die lehrer, mitschüler und vor allem die schweineeltern zur verantwortung ziehen...
    im biblichen sinne weil,wie scheint, es die einzige sprache ist, die dieses pack versteht: aug um auge!
    &
    Nagelt sie an ihre schul und kirchentüren!
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#26 herve64Ehemaliges Profil
  • 14.01.2012, 09:43h
  • Antwort auf #25 von stromboli
  • Ok, den Mitschülern wurde die Homophobie anerzogen bzw. machen sie als Trittbrettfahrer mit, um nicht als Außenseiter dazustehen. Von denen kann man also bei dieser heterosexistischen Normung leider nichts anderes erwarten.

    Wer allerdings wirklich zur Verantwortung gezogen gehört, sind die Lehrer und allen voran die Eltern. Was ist das z. B. für eine Mutter, die letztendlich billigend in Kauf nimmt, dass ihr eigenes Kind über den Jordan geht, weil es den seelischen Druck von außen nicht mehr verkraftet? Das kann man mit nichts, aber auch gar nichts mehr entschuldigen, und mit einem ach-so-nächstenliebemäßig geprägtem Glauben schon gleich gar nicht. Zudem sieht Mutterliebe etwas anders aus.

    Man sollte solche Leute wirklich an den Pranger stellen, gut für alle sichtbar, und sie jeglicher Anfeindung und Schmähung von außen aussetzen. Vielleicht kapieren sie dann endlich einmal, wie sich der Junge gefühlt haben muss.
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#27 goddamn liberalAnonym
  • 14.01.2012, 09:55h
  • Antwort auf #22 von tobias
  • Mir stinkt es, wenn man sich Kausalitäten verweigert, um sich seine heile Welt zusamnenzulügen.

    Es gibt nun mal merkwüdigerweise Leute, die den Katholizismus und sein System ernst nehmen. Das müssen der maliziöse Ratzinger und seine journalistischen Treibriemen Seewald, Kissler etc. ins Kalkül ziehen.

    Denken wir also systemimmanent:

    Das Oberhaupt des Katholizismus, der Stellvertreter Gottes auf Erden, sagt: Du sollst nicht sein!

    Ein junger Katholik internalisiert das und löscht seine Existenz aus.

    Die Welt ist damit reiner geworden.

    So funktioniert das System . Was ist so schwer daran, das Offensichtliche zu sehen?
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#28 SchokiAnonym
  • 14.01.2012, 10:04h
  • Antwort auf #23 von Sr Eira

  • Also, ich hoffe jetzt mal strengstenst, dass dein Kommentar ironisch war, denn wenn nicht: 1. Denk mal darüber nach, was eine "Drama-Queen", wie du so schön sagst, mit ihren Taten erreichen will, nämlich Aufmerksamkeit, und nicht den Tod! Denn wenn eine Drama-Queen tot ist, bekäme sie ja nichts mehr davon mit (hierbei wäre das Stichwort 'Logik' mal ganz angebracht) 2. Würde irgendjemand für Menschen, die er nicht kennt, sich selbst etwas antun? Nein! 3. Anstatt einen solchen niveaulosen Kommentar abzulassen, solltest du mal an deiner Rechtschreibung arbeiten...
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#29 SebiAnonym
  • 14.01.2012, 10:24h
  • "Auch in seiner christlichen Familie fand er keinen Halt: "Meine Mutter wusste, dass ich schwul bin und hat einen Exorzismus durchgeführt, in einem Versuch, mich zu heilen." Diese Versuche hätten ihn noch weiter in die Depression getrieben. "Ich konnte nirgendwohin, wo ich mich sicher fühlte", so Borges. "Meine Eltern haben mir unter anderem gesagt, dass ich widerlich bin, dass ich ein unnatürlicher Perverser bin und in der Hölle enden werde. Vor zwei Monaten haben sich mich dann rausgeschmissen." "

    --->

    Das zeigt wieder mal, wie menschenverachtend Religion ist und wie fanatisierte Sektenjünger sogar ihre eigenen Kinder mit der religiösen Gehirnwäsche in den Tod treiben.

    Religionen gehören verboten!
    Sie sind eine der größten Gefahren für die Menschheit, für Frieden und Demokratie!
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#30 herve64Ehemaliges Profil
#31 JoonasAnonym
  • 14.01.2012, 11:23h
  • Das zeigt wieder mal, wie viel Leid sogenannte "Religionen" über die Menschen bringen!

    Alles, was denen nicht in ihre Ideologie passt, wird gnadenlos vernichtet!
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#32 finkAnonym
  • 14.01.2012, 11:31h
  • Antwort auf #22 von tobias
  • "ihr wisst n scheiß über die motivation zum suizid"

    wenn du mehr weißt als andere, wäre es hilfreich, das hier hinzuschreiben. ich lerne immer gern was von anderen. dann müssen die aber mehr tun als rumpöbeln.

    "david berger: deine papst-kritik stinkt"

    hast du interesse, die diskussion voranzubringen? dann wäre auch hier das eine oder andere inhaltliche argument hilfreich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#33 LorenProfil
  • 14.01.2012, 11:54hGreifswald
  • Antwort auf #25 von stromboli
  • "In solchen momenten wünscht ich mir, ein von menschen herbei geführtes strafgericht ..."

    Es ist für mich in der Tat erstaunlich, wie zivilisiert die gay community oder die LGBTI-AktivistInnen in den USA, wo seit geraumer Zeit ein regelrechter öffentlicher Feldzug gegen LGBTI geführt wird (von religiösen Fundamentalisten, politischen Reaktionären wie der "Tea Party" und ihren Think Tanks, Medien wie Fox News etc.), mit den gegen sie gerichteten Aggressionen umgehen. Da ist offenbar Martin Luther King Vorbild, was ich durchaus begrüße, aber angeschts der tödlichen Folgen dieser Hetzerei wünschte ich mir zuweilen auch einen wohldosierten Schuss Malcolm X in den politischen Strategien der LGBTI-AktivistInnen.

    #21 Der Herkunftsort von Eric James Borges (Visalia) befindet sich in den ländlichen Regionen Kaliforniens, in denen sehr konservative und religiös begründete Wertvorstellungen dominieren. Hier schreibt ein "Father Geoff Farrow" darüber, der dort arbeitete und sich mit seiner Kirche offenbar wegen Proposition 8 überworfen hat:

    fathergeofffarrow.blogspot.com/

    en.wikipedia.org/wiki/California_Proposition_8
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#34 NOGOAnonym
#35 Für KinderrechteAnonym
#36 finkAnonym
  • 14.01.2012, 13:22h
  • Antwort auf #24 von TadzioScot
  • ich finde es richtig, wenn du hier immer mal wieder darauf hinweist, dass es verdammt schwer oder unmöglich ist, als außenstehender zu beurteilen, was in einer beziehung zwischen einem jugendlichen und einem erwachsenen los ist. ich würde mich davor hüten, solche beziehungen pauschal zu verdammen, ohne die details zu kennen.

    es kann sogar sein, dass der eine oder andere jugendliche in seinem coming-out die unterstützung eines erwachsenen, der ihn begehrt, dankbar annehmen würde.

    das wiederum solltest aber DU nicht pauschal verallgemeinern!

    was jugendliche brauchen, denen es so ergeht wie eric, sind nicht erwachsene, die sie begehren, sondern erwachsene, die sie unterstützen. die kombination aus beidem kann im einzelfall vielleicht funktionieren, sie kann aber auch verheerend sein.

    ich halte nichts von einer pauschalen verteufelung jeder beziehung zwischen jugendlichen und erwachsenen (wohlgemerkt: ich rede nicht von kindern). genauso wenig halte ich aber von einer unkritischen verherrlichung.

    dass du gerade diesen fall für eine pauschale lobrede der päderastie heranziehst, finde ich ziemlich irritierend.
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#37 Anti-HeucheleiAnonym
  • 14.01.2012, 13:57h
  • Man liest hier zu Recht viel über religiös produzierte und motivierte Gewalt und Diskriminierung.

    Ebenso viel sollte man lesen über diejenigen, die in dieser Gesellschaft im Namen der herrschenden Verhältnisse, des Kommerz und möglichst dümmlich-uniformen Konsumierens schon kleinen Kindern rund um die Uhr die immergleichen heterosexistischen Rollenzuweisungen einhämmern.

    Und die so genannte schwule Community, die leider keine solche ist, sollte sich fragen, weshalb sie diese Indoktrination schon selbst für völlig "normal" hält, anstatt sie an allen Fronten und auf allen Ebenen aktiv zu bekämpfen.

    Die Ursachen der Probleme sollten so langsam für jeden ersichtlich sein. Auch hierzulande haben angesichts des herrschenden Hetero- Sexismus insbesondere junge Männer immer weniger Freiheit, ihre Homosexualität frei zu entdecken und auszuleben und dies womöglich auch noch offen zuzugeben:

    img163.imageshack.us/img163/6361/bzgadiagramm3.jpg

    imageshack.us/photo/my-images/513/bzgadiagramm2.jpg/

    Insofern sollten wir allmählich aufhören, immer nur mit ein paar Minuten geheuchelter Empörung unser Gewissen zu beruhigen, wenn mal wieder ein junger Mensch an den sexuellen und allgemeinen Herrschaftsverhältnissen in dieser Gesellschaft zugrundegegangen ist.

    WER, wenn nicht wir als Schwule, muss den immer aggressiveren Hetero-Sexismus, der an allen Ecken und Enden und auf allen Kanälen diese Gesellschaft bestimmt, endlich vollumfänglich als solchen bloßstellen und bekämpfen??

    Und darf sich gerade nicht damit begnügen, dass ihm ein paar Bröckchen der Pseudo-"Gleichstellung" im Sinne maximaler Unterwerfung unter das heteronormative Lebensmodell und dessen fortgesetzter Hegemonie zugeworfen werden??

    Die gesellschaftliche Zwangskonstruktion der Hetero-"Norm" und alle daraus resultierenden Unterdrückungsverhältnisse, einschließlich geschlechtlicher Rollenzuweisungen, müssen endlich in ihrer ganzen Perversität als solche entlarvt und auf den Müllhaufen der (Vor-) Geschichte geworfen werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#38 luisAnonym
  • 14.01.2012, 14:21h
  • Antwort auf #24 von TadzioScot
  • hallo TadzioScott,
    es gibt viele postings von dir mit denen ich übereinstimme.
    aber diesesmal passt das wirklich nicht was du schreibst.

    wir wissen nur das der junge mann schwul war, alles weitere und genauere hinsichtlich seiner sexuellen orientierung ist reine spekulation.
    ob er sich zu älteren, gleichaltrigen oder jüngeren männern/jungs hingezogen fühlte können wir nicht wissen und es ist auch verdammt noch mal unwichtig.

    sicherlich ist es für einen schwulen jungen der sich in einen älteren mann verliebt noch mal um einiges schwerer ( hinsichtlich der gesellschaft) als ein schwuler junge der sich in einen gleichaltrigen jungen verliebt, aber das ist nicht das thema.

    das thema ist,das ein junge wegen seines schwulseins gemobbt und angefeindet wurde und letztendlich keinen anderen weg mehr sah als sich das leben zu nehmen.
    er hatte laut bericht am ende sogar noch kontakt zu anderen, aber das hat ihm nicht mehr helfen können. er war schon zu tief in seiner ( durch andere menschen verschuldetet) depression gefangen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#39 BonngayAnonym
  • 14.01.2012, 14:50h
  • Antwort auf #35 von Für Kinderrechte
  • "Klarer Fall:"

    Jaja wenn Hobbypsychologen ein paar Sätze hören und direkt von "klarer Fall" sprechen, sollte man vorsichtig sein.

    Es ist auch für ähnliche Psychoheinis ein "klarer Fall" das man schwul wird weil man eine dominante Mutter und einen abwesenden Vater hat. Oder das man schwul wird weil man früher missbraucht und/ oder verführt wurde.

    Diese "klaren Fälle" sind nichts als Grundsteine für Diskriminierung sexueller Orientierungen jenseits der Heterosexualität. Alles was nicht der sogenannten "Norm" entspricht ist irgendwie krank und muß erklärt und am besten behandelt werden.
    So seid ihr nämlich drauf. Von wegen Kinderrechte, euch geht es um was ganz anderes!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#40 TadzioScot
  • 14.01.2012, 15:02h
  • "Den furchtbaren Suizid des Jungen für deine Pädo-Ziele zu instrumentalisieren ist zutiefst abstoßend."

    Den furchtbaren Suizid des Jungen für deine Anti-Pädo-Ziele zu instrumentalisieren finde ich wiederum zutiefst abstoßend.
    Ich weiß wovon ich rede, ich war so ein Junge, der in seiner Outing zeit dringenst einen Mann brauchte.

    Ich hatte Glück, ich bin Stolz und Schwul, eine stolze Rosa Schwucke durch ihn.

    Wenn Menschen nur aufgrund ihrer art zu lieben geschlachtet werden, dann finde ich das ungerecht und ich kämpfe immer gegen ungerechtigkeit.

    Wenn Arschlöcher da draußen gegen Schwule hetzen, bekommen sie von mir eins verbal auf die Fresse..

    Und wenn Schwule wiederum meinen andere Schwule, nur weil sie Schwule Jungs lieben, fertig zu machen, dann mache ich das gleiche...

    Ungerichtigkeiten
    muss man beim namen nennen..

    "Was du als dein Erlebnis mit einem sogennanten Päderast beschreibst ist ein sexuelles Abhängigkeitsverhältnis"

    Als wenn du dabei gewesen wärst !

    Aber so ist das...
    Alles schön über einen Kammscheren.

    Ich habe hier lediglich von meiner Positiv erfahrung gesprochen und habe mir dann lediglich gedanken gemacht,
    das so manch Schwuler Junge noch leben würde, wenn er mit einem Schwulen Mann sprechen könnte oder sogar eine Liebsbeziehung hätte haben können...

    Ich hätte einen teufel getan mit meinen Eltern zu sprechen und über meine Schwulen Probleme.

    Mein vater hat mich nämlich übelst zusammen geschlagen als ich ihm sagte das ich Schwul bin...

    Nur mein Freund hat mich davon abgehalten mich umzubringen !!!!

    Und ER ist das Monster ????

    Ich habe gezittert vor Angst
    vor meinen Eltern, weil die mich nun haßten und mein alter mich Schlug.

    Mein vater und ich, DAS war ein Abghängigkeitsverhältnis. Ich war ja noch nicht alt genug zu gehen, denn Kinder haben nicht das recht dort hin zu gehen wo es ihnen gut geht, wo sie wirklich geliebt werden... :-(

    Und dann meinen gute beziheung von damals als Abhängigkeitsverhältnis zu reduzieren ist wiederlich...

    Und tut weh, aber solls.

    Ich MUSS Opfer sein, komme was wolle... ER muss Täter sein, damit die Weltsicht heil bleibt.

    WIR müssen die schauze halten, aber wenn WIR für die Schwulenrechte eintreten dann ist es in ordnung !

    Aber WIR die sogenannten Opfer und die sogenannten Täter, die sollen mit ihrer unterdückung schön alleine bleiben.

    "dass du gerade diesen fall für eine pauschale lobrede der päderastie heranziehst, finde ich ziemlich irritierend."

    Was ist daran irritierend ? Ich habe nur gesagt das ich mir vorstellen könnte das so manch Jungendlicher noch leben könnte, wenn Jungs das Glück gehabt hätten was mir wiederfahren ist...

    Ich habe in einem anderen Kommentar geschrieben das ich draußen Rosa als Stole Queen herum laufe um ein Revolutinäres Zeichen zu stezen,
    gegen die unterüdkung.

    Ich will das jeder Lieben darf ! JEDER !

    Aber ich habe immer mehr das gefühl,
    das es so manch einem hier lieber wäre, wenn ich mich umbringen würde,
    dann wäre hier ENDLICH wieder ruhe...

    Denn ich kann es nunmal nicht lassen, mich gegen Ungerechtigkeit zur wehr zu setzen.

    Das ich tatsächlich geschockt von jedem Tod von Jugendlichen bin, die nur augrund ihrer Art zu sein ,Selsbtmord begehen,
    das spielt hier keine Rolle..

    Hier spielt jetzt nur die Rolle das ich ja unmöglich bin sowas zu erzählen !

    Ich habe meine Erfahrung und diese Positiv erfahrung gibt es nunmal und ist nicht weg zu disktieren.
    Tatsachen sind tatsachen...

    Und ich gehe jede wette ein, das manch ein Jugendlicher schon früher mit einem Schwulen Mann eine Beziehung eingegangen wäre, wenn die scheiß Gesetze und die scheiß Moral nicht wären..

    Mundtot machen, ja nichts mehr sagen !

    Die Päderasten, die für viele der Schwulen heute nicht mehr Schwul sind, obwohl sie das Männliche Geschlecht lieben, halten ja schon großteils ihre Fresse, denn sie werden eh geschlachtet !

    Und ich kann es ihnen nicht verübeln, wenn ich erlebe, das ich als Nicht-Päderast schon mit worten gesteinigt werde...

    Niemand von euch würde es aushalten keinen Mann mehr lieben zu dürfen.
    Ihn nicht mehr liebklopsen zu dürfen...
    Für ihn zu Kochen oder was weiß ich...

    Liebe ist ein Menschenrecht, ein Menschenrecht das viele von euch, den Pädersten-Schwulen absprechen.

    Ich habe nie gesagt das der 19jährige noch leben würde wenn er einen Mann gehabt hätte, sondern nur
    das viele noch leben würden.
    ich lebe ja noch, aber nicht wegen denen die mich anpissen, sondern wegen dem sogenannten Monster...

    Im übrigen, ICH habe IHN verführt, nicht umgekehrt... Ich habe ihm laufen avancen diesbezüglich gemacht, bios er weich wurde... Und das war gut so !

    Selbtmorde wird es leider auch weiterhin geben, denn Mobbing gegen uns wird es immer geben...

    So ich bin jetzt (mit den nerven) so gut wie fertig, aber das soll ich wohl auch sein.
    Denn ich habe den Frieden gestört..

    Ja, eines kann ich sagen, jeder der mich fertig macht, nur weil ich Fakten benene (die ich slbst erlebt habe) und ehrlich anteil nehme an den Selbstmord des Schwulen 19jährigen, diese Leute missbrauchen mich im übertragenen sinne mit dem Missbrauch...

    Ich muss mir jeden tag anhören wie schlimm mein ehmaliger Freund war.

    Jeden Tag...

    Jeden Tag wird mein ehamliger Freund als Monster bezeichnet.

    Jedem Tag muss ich mich rechtfertigen, das ich eben kein Opfer bin, weil viele meinen ich MUSS eines sein.

    Jeden Tag kämpfe ich gegen ungerechtigkeit, und wer daran was falsch findet, den kann ich nicht mehr helfen (und will ich auch nicht), denn auch wenn viele von euch, gegen meine ehmaligfe Bezeihung wettern, ich werde niemals gegen eure Beziheung wettern, denn ich bin Schwul und stehe auf Männer.

    Aber ich werde den teufel tun, Pädersaten zu schlachten.
    Denn ich weiß das es gute gibt !

    Schlechte Menschen gibt es überall ob Homo-Hetero-Pädersat etc... Und genauso gute Menschen.. Aber das juckt ja kaum keinen.... Alsoi schön weiter hetzen...

    Ihr könnt euch nicht vorstellen wie schwer es ist, solche negativ stimmen zu lesen, die ich eben bekommen habe.

    Denn ich bin auch nur ein mensch und habe auch nur nerven... Aber egal, das ist ja mein Problem !

    SO DAS WAR MEIN WORT ZUM SONNTAG !

    (..und jetzt geh ich kotzen !)
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#41 TadzioScot
  • 14.01.2012, 15:10h
  • PS:...
    schade finde ich, das es sicherlich eingie gibt, die eine ähnliche Beziehung wie ich gehabt hatten
    und hier bei queer.de nie was schreiben, weil sie sich nicht trauen was zu ihren erlebten zu sagen, wegen solchen Angriffen...

    Ich werde weiter schreiben um eine zeichen zu setzen, viele haben aber leider nicht den mut dazu... Ich wünschte das so manch einer sich vieleicht doch aufrappelt und mit kämpft !

    Ich bin in gedanbken bei allen Opfern dieser Angriffe... :-)
  • Antworten » | Direktlink »
#42 Rafael
  • 14.01.2012, 15:20h
  • Es ist erschreckend das jemand zum äußersten greift und Selbstmord begeht, weil er kein Ausweg sieht.
    Ich bin selbst in einem katholischen Umwelt aufgewachsen und muss sagen es wird Nächstenliebe geprädigt aber Hass gesät gegen alles was von der Kirchendoktrin abweicht.
    Anstatt Religion sollte in der Schule Respekt gelehrt werden.
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#43 BonngayAnonym
#44 finkAnonym
  • 14.01.2012, 15:45h
  • Antwort auf #40 von TadzioScot
  • hi tadzioscot, ich habe deinen ersten beitrag noch mal durchgelesen. vielleicht habe ich wirklich eine verallgemeinerung deinerseits hineingelesen, die da gar nicht drinsteckte. sorry.

    ich kann es nachvollziehen, dass die teils sehr aggressiven beiträge hier dir an die substanz gehen. wie gesagt: einen einzelfall be- oder verurteilen zu wollen, dessen details man gar nicht kennt, finde ich genauso ungerecht und anmaßend wie du.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#45 finkAnonym
#46 David77Anonym
  • 14.01.2012, 16:17h
  • Antwort auf #23 von Sr Eira
  • "Lächerlich!!! Ich hab mich auch nicht wegen paar lächerlichen Problem umgebracht nach mein outen. Man kann's auch übertreiben"

    Wie schön für dich, wenn du in einem freundlicherem Umfeld aufgewachsen bist! Nicht jeder hat das Glück dazu. Man kann es auch übertreiben?!?
    Sag das doch bitte mal den Homophoben Eltern, die ihr Kind mit Gehirnwäsche umpolen wollen oder gar rauswerfen. DAS ist übertrieben!
    Du hast wohl überhaupt gar keine Ahnung von den Mechanismen und Wirkungsweisen religiöser Erziehung, von religiöser Indoktrination von klein an, Anerziehung von Ängsten die bis hin zur Selbstverleugung führen, weil nicht sein kann was nicht sein dar!
    Sind DAS alles "ein paar lächerliche Probelme?!?"
    Stell dir mal vor DICH quält dein schlechtes Gewissen, weil man dir anerzogen hat, das es so zu sein hat - kannst du dein Gewissen, was stark von der Erziehung und Wertvorstellungen von klein an geformt wurde, auch mal eben so ablegen?!? Stell dir mal vor, dein Umfeld gibt dir in der Situation keinen Halt, sondern ist auch noch dafür verantwortlich?!?
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#47 TadzioScot
  • 14.01.2012, 16:24h
  • Antwort auf #45 von fink
  • hallo fink,
    danke für deine worte und das du nochmal darüber nachgedacht hast.

    Wenigstens verstehst du was ich gesagt habe.

    Und das ist das beste was man erreichen kann, einen menschen wirklich zu erreichen.
    Denn jeder Mensch ist ein "universum für sich"
    und das ist es, für das es sich zu kämpfen lohnt !
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#48 PierreAnonym
  • 14.01.2012, 17:22h
  • Antwort auf #24 von TadzioScot
  • Also, eine solchen Kommentar, der der Pädophilie das Wort redet, im Zusammenhang mit diesem Suizid zu verbreiten, schadet uns allen und gibt denen Recht, die Pädophile mit Homosexuellen versuchen gleichzusetzen.
    Zum einen bezieht sich Pädophilie auf Kinder bis zum 14. Lebensjahr.
    Kein 12jähriger wird sich outen und Zuflucht bei einem älteren Boylover suchen wollen.
    Zum anderen schützt dieses Gesetz nicht nur die 3% männlichen Kinder, die vielleicht im Alter von 13 Jahren merken, dass sie vielleicht schwul sein könnten und daher empfänglich für eine "Flucht" zu einem ewachsenen Mann sind. Es werden auch diejenigen 97% der männlichen Kinder geschützt, die mit einer sexuellen Beziehung zu einem Mann nichts anfangen und physisch wie psychisch geschädigt werden können. Insbesonders dann, wenn sie noch wesentlich jünger als 14 Jahre sind.
    Für den Altersbereich von 14 bis 16 Jahre gibt es bereits eine etwas lockerere Regelung, wonach es nicht zur Betrafung kommt, wenn das Unrecht gegenüber dem, gegen den sich die Tat richtet als gering anzusehen ist.
    Das heißt: Reißt zum Beispiel ein 14jähriger von zu Hause aus, findet Unterschlupf bei einem 30jährigen
    und beide werden bei Sex erwischt, so kommt es darauf an, was der 14jährige aussagt.
    Steht der zu seiner Homosexualität, bezeichnet seinen Partner als seinen festen Freund und bekräftigt, dass die Initiative zum Sex vom jüngeren ausging, so ist es möglich, dass es nicht zur Verurteilung des 30jährigen kommt. Ab 16 Jahren ist freiwilliger Homosex generell straffrei.
    Also, was will uns dieser Kommentar von TadzioScot sagen? Freier Sex mit Kindern unter 14 Jahren?
    Solch eine Kommentator hat hier nichts zu suchen.
    Ich würde wetten, dass der Beitrag dieses Users wieder als Aufhänger bei´"Kreuz.net" verwendet wird, um zu untermauern, dass Schwule ja das Gleiche wie Päderasten sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#49 die bilderAnonym
#50 teemithonigProfil
#51 Mullah v d AlmAnonym
  • 14.01.2012, 19:15h
  • Antwort auf #48 von Pierre
  • "Ich würde wetten, dass der Beitrag dieses Users wieder als Aufhänger bei´"Kreuz.net" verwendet wird, ..."

    Und ich würde mich nicht wundern, wenn du der Verfasser des besagten Artikel wärest. Die Lügen aus dem Lager hast du jedenfalls schon komplett verinnerlicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#52 Queerdenker
  • 14.01.2012, 19:20h
  • Ein depressiver Teenager arbeitet für eine schwul-lesbische Organisation? Und macht dann noch ein "It gets better"-Video, in denen er anderen Mut macht, ehe er selbst Selbstmord begeht? Irgendwie widerspricht sich das alles.

    Keine Frage, so etwas ist schlimm - und leider nicht selten. In den USA wundert mich das genau so wenig wie in anderen asozialen Ländern. Am Besten seine Sexualität für sich behalten, ehe man aus der Schule und dem Elternhaus raus ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#53 Mullah v d AlmAnonym
  • 14.01.2012, 19:26h
  • Antwort auf #49 von die bilder
  • Das tut mir ja alles schrecklich Leid für dich, und vielleicht verstehst du eines fernen Tages ja doch noch das Konzept und die Funktionsweise dessen, was man als Heteronormativität bezeichnet.
    Das Problem ist, um es trivial zu sagen und entgegen deines Irrglaubens, nicht die Anwesenheit von Heterosexualität, sondern die Abwesenheit der Homosexualität. Es sei denn, du bist zwischenzeitlich zum Talibanissmus konvertiert und empfindest den Anblick jedweder menschlicher Haut als Gewalt. Was widerum die durchaus interessante Frage nach deinem Verhältnis zu deinem eigenen Körper aufwirft.

    Und sich dann wundern, wenn der Nachwuchs seine Pubertät verkorkst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#54 antosProfil
#55 ReinhardAnonym
  • 14.01.2012, 23:42h
  • Antwort auf #53 von Mullah v d Alm
  • Vielleicht überlässt du es besser Schwulen, ihre Wahrnehmung der gesellschaftlichen Verhältnisse zu schildern?

    Die Zeiten, in denen Heterosexuelle (oder zumindest halb Heterosexuelle) meinten, widerspruchslos Schwule pathologisieren zu können - "Frage nach deinem Verhältnis zu deinem eigenen Körper" / "Nachwuchs...verkorkst" - sind dann doch eher vorbei.

    Außerdem scheinst du den Unterschied zwischen Sexualität und Sexismus nicht zu verstehen.

    Insofern kannst du dir als Bisexueller, der verständlicherweise einen etwas anderen Blick auf die Realität hat und nicht für Schwule und deren Lebenslagen zu sprechen vermag, deine Disziplinierungsversuche sparen!

    Es gibt Schwule, die den herrschenden Heterosexismus, Sexismus überhaupt, und die damit strukturell verbundene Zwangsheterosexualisierung sowie die verheerenden Folgen für schwule Jugendliche als solche erkannt haben und sie aktiv zu bekämpfen gedenken.

    Also beschäftige dich ruhig wieder ganz hetero-like mit "dem Nachwuchs" - aber pass auf, dass der nicht auch ganz verkorkst schwul (!) wird!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#56 gsaturnos
  • 15.01.2012, 02:30h
  • Antwort auf #40 von TadzioScot
  • Hallo TadzioScot,
    ich möchte Dir hier meine Hochachtung ausdrücken !
    Du hattest extreme Probleme wegen Deiner Homosexualität, du hattest einen Freund, er tat dir gut und niemand hat das Recht dies in Frage zu stellen, dann das kannst nur du beurteilen. Ich verstehe und bewundere die Konsequenz die du aus deinem Erlebten ziehst und dich dafür einsetzt das eine solche Liebe nicht mehr diffamiert und verboten wird. Dein Bezug zu dem tragischen Selbstmord des Jungen in den USA ist logisch und nachvollziehbar, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
    Ich hatte auch große Probleme in meiner Jugend und landete in der Klappsmühle wegen Selbstmordversuchen. Ich lernte damals einen Schwulen Mann kennen, ein Päderast. Zu ihm kamen viele Jungs tagtäglich. Er kochte für sie, spielte mit ihnen, diskutierte mit ihnen usw. Es war einfach toll bei ihm. Mit ihm konnte ich über meine Probleme reden und für mich war er einfach total wichtig, weil ich mit meinem Schwulsein nicht mehr alleine war. Dadurch stabilisierte ich mich seelisch immer mehr. Dabei hat er nie versucht mich anzumachen. Ich hatte nie Sex mit ihm. Er hatte EINEN ! festen Freund über Jahre und wir anderen waren halt einfach seine Freunde ohne Sex für die er immer da war...
    Ich möchte zum Schluß jedem Schwulen meine tiefe Verachtung ausdrücken, der Päderasten pauschal als Verbrecher, hinterlistige Sexgeile, kalte Mißbraucher usw. darstellt. Diese Sorte Schwule ist nicht besser, als die verfluchten Moralapostel der 50er Jahre die die gleiche Scheiße über Schwule erzählt haben und sie einsperrten.
    TadzioScot Du bist ein Hoffnungsschimmer in dieser dunklen Welt und ich wünsche mir , dass dein Licht noch lange strahlt...
    gsaturnos
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#57 TadzioScot
#58 PierreAnonym
  • 16.01.2012, 14:49h
  • Antwort auf #51 von Mullah v d Alm
  • "Ich würde wetten, dass der Beitrag dieses Users wieder als Aufhänger bei´"Kreuz.net" verwendet wird, ..." Und ich würde mich nicht wundern, wenn du der Verfasser des besagten Artikel wärest."

    Mullah v d Alm... wenn man nicht mehr mit vernünftigen Argumenten antworten kann, werden Behautungen, Unterstellungen und Märchen in die Runde geworfen.
    Dein Kommentar spricht für Dich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »

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