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- 30. August 2004 1 Min.
Berlin Nach Protesten von Homo-Gruppen hat die städtische Veranstaltungsagentur Consense das Konzert mit Buju Banton am 1. September in Berlin abgesagt. "Die Consense GmbH stellt mit Bedauern fest, dass ihre Bemühungen gescheitert sind, zwischen dem Schwulen- und Lesbenverband (LSVD) und dem Künstler Buju Banton zu vermitteln", so die Agentur in einer Pressemitteilung. Der LSVD hatte als Bedingung für die Durchführung des Konzertes gestellt, dass sich Buju Banton öffentlich von seinem 1992 verfassten Song "Boom Bye Bye" distanziert sowie offiziell entschuldigt - das Lied fordert zur Ermordung Homosexueller auf. Consense distanziert sich von diesem Lied, empfiehlt jedoch "den Gegnern des Auftrittes, ihre weiteren Maßnahmen und Schritte in dieser interkulturellen Auseinandersetzung so zu strukturieren, dass nicht der Eindruck einer willkürlichen Hatz auf einen Künstler entsteht." Ferner lobte die Agentur "die sonstigen künstlerischen Qualitäten Buju Bantons, der als einer der charismatischsten und kreativsten Vertreter aktueller jamaikanischer Musik gilt". Zusammen mit anderen Homo-Gruppen hatte der LSVD zuvor bereits zu einer Demonstration während des Konzerts aufgerufen. (pm/dk)















Auch wenn Buju Banton den Song schon seit 10 Jahren
nicht mehr live gespielt hat, dank des LSVD weiss ich jetzt
darum und habe mir die CD bestellt. Wenigstens in seinen
eigenen Wänden wird man ja noch hören dürfen, was man
will!