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Kommentare zu:
Philipp Lahm warnt erneut vor Coming-out


#11 BurgerBerlinProfil
  • 14.01.2012, 18:19hBerlin
  • Als erster Punkt bleibt festzuhalten - Lahm hat nicht gesagt "Schwule sollen im Schrank bleiben" - dies ist eine Auslegung des Autors dieses Artikels. Anhand einiger Kommentare, lässt sich die Position von Philipp Lahm völlig verstehen. So wie er zum Teil auf´s übelste mit irgendwelchen Beleidigungen versehen wird, so kann man sich vorstellen, wie es einem schwulen Fußballer im Stadion ergeht. Diese Schreiber sind in keinster Weise besser als der heterosexuelle Pöbel auf dem Fußballplatz. Herr Lahm scheint die Situation besser zu verstehen als so mancher "Zwangs-Outer".
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#12 herve64Ehemaliges Profil
  • 14.01.2012, 18:40h
  • Irgendwie hat diese gebetsmühlenartige Wiederholung etwas, was mich an den Spruch "Qui s' excuse s' accuse !" erinnert, zu deutsch "Wer sich verteidigt, klagt sich an." Wohlgemerkt: ohne dass man ihm überhaupt etwas unterstellt hat.
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#13 finkAnonym
  • 14.01.2012, 20:06h
  • Antwort auf #10 von TadzioScot
  • "mit Geld im hintergrund lässt so manches in dieser Welt sicher ein wenig leichter verarbeiten..."

    ich glaube, da hast du recht. ich verstehe auch jeden, der sich offen schwule profifußballer als vorbilder für jugendliche wünscht - es wäre toll, wenn es das gäbe.

    ich habe ja schon mehrmals gesagt, dass ich weniger den spott der fans als vielmehr den marktwert bei den sponsoren für das problem halte.

    also mal ehrlich: wenn ihr mit mitte zwanzig pro jahr ein paar hunderttausend euro verdienen könntet und gleichzeitig wüsstet, dass das mit dreißig endgültig vorbei sein wird - würdet ihr dieses einkommen riskieren? wir reden hier von jungen menschen, denen nur wenige jahre bleiben, um möglichst ihr lebenseinkommen zusammenzukratzen. gleichzeitig sind diese menschen einer medialen aufmerksamkeit (und einem geradezu grotesken "bewertungstrieb" der öffentlichkeit) ausgeliefert, der sie nicht entrinnen können. beides zusammen erzeugt eine psychologische ausnahmesituation, die die meisten von uns wohl kaum nachvollziehen können.

    offen gesagt: ich wüsste nicht, wie ich entscheiden würde.
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#14 Audi5000Anonym
  • 14.01.2012, 20:18h

  • Ich kann mich nur Kommentar 7 und 11 Anschließen. Lässt den Lahm und die anderen Fußballer mal in Ruhe.
    Mit dieser Zwangsverschwulung Erreicht man nur noch das er seinen Einsatz den er für Homosexualität bisher gezeigt hat nochmal Überdenkt oder ganz Einstellt. Und wem ist dann Geholfen?
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#15 MarcJAnonym
  • 14.01.2012, 21:15h
  • Antwort auf #3 von Geert

  • Es geht wohl eher darum, dass Herr Lahm anderen (oder VIELLEICHT auch sich selbst) von einem Outing abrät. Seine Sexualität steht hier weniger zur Debatte. Aber warum muss er immer wieder betonen, dass er hetero ist? Wenn es so ist (was eigentlich egal ist), dann könnte er die Homo-Gerüchte doch auf einer Backe absitzen.
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#16 MariusAnonym
#17 SurohAnonym
  • 14.01.2012, 21:35h
  • So langsam geht er mir auf den Zeiger. Das, was er da anspricht (Fans), wird bereits durch Aktionen wie "Aktion Libero" und "Fußballfans gegen Homophobie" in der Fanszene thematisiert und feiert z.T. auch schon Erfolge, indem man sich mit der Thematik auseinander setzt, zumindest in gewissen Bereichen der Fanszene.

    www.stern.de/sport/fussball/fans-zeigen-homophobie-die-rote-
    karte-1763130.html


    Scheinbar ist Herrn Lahm das während seiner ganzen Interviewgeberei entgangen.

    Was man mal bräuchte, damit die Aktionen weiter fruchten, wäre eine enge Zusammenarbeit mit Verbänden, Vereinen und Spielern, man bräuchte nicht mal zwingend ein Outing. Der Diskurs ist essentiell wichtig hierfür, nicht das Verschweigen!

    Auf diesen Pimpf gebe ich inzwischen echt gar nix mehr! Wozu hat der eigentlich nochmal den Tolerantia-Preis bekommen?
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#18 mitleidAnonym
  • 14.01.2012, 23:27h
  • Antwort auf #13 von fink
  • eine runde mitleid für die armen, geschundenen profi-fußballer.

    man möge es mir verzeihen, wenn ich mich mehr sorgen um den "durchschnittlichen" jugendlichen mache, der als sohn lohnabhängiger erziehungsberechtigter dank spd und grünen hierzulande so stark armutsgefährdet ist wie nirgendwo sonst in der eu.

    www.focus.de/politik/deutschland/arbeitsmarkt-eu-deutsche-ar
    beitslose-sehr-oft-von-armut-bedroht_aid_701106.html


    und für deren effektive freiheit, ihre homosexualität entdecken und selbstbestimmt ausleben zu können!

    was macht denn lahm mit seiner medienkampagne? er zementiert mit aller macht den status quo und handelt mindestens grob fahrlässig, wenn er schwule dazu auffordert, sich weiterhin zu verstecken!

    leute, die mit ihrem status in der öffentlichkeit millionen verdienen, haben auch eine besondere soziale verantwortung. die ständigen aufrufe zur sexuellen apartheid und unterdrückung der eigenen sexualität sind ein skandal!
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#19 gsaturnos
  • 15.01.2012, 06:36h
  • Also, ich stelle mir das gerade mal vor. Ein Bundesliga Fußballer outet sich.
    Was werden wohl zumindest die Fans der gegnerischen Manschaften machen bei den Spielen ?!!!

    Es wäre für die Herrenmenschen ein willkommenes "Schlachtefest".
    traurig, aber wahr...
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#20 Timm JohannesAnonym
  • 15.01.2012, 08:23h
  • Die Einlassungen von Lahm sind nachvollziehbar. Nur eines dürfte auch klar sein: Lahm kennt zumindest einen ("vielleicht auch mehrere schwule Bundesligaspieler"): nur er will sie nicht zwangsouten; stattdessen versucht er das Thema öffentlich medial zu besprechen, um hierdurch mehr Verständnis für homosexuelle Profifussballer zu erreichen.

    Letztlich aber muss jeder (!) homosexuelle Profifussballer selbst entscheiden, ob er dem Druck in den Stadien gewachsen ist, wo es nunmal wie Lahm richtig schreibt, aufs Übelste von den Hooligans gepöbelt, geschrien und Stimmung erzeugt wird. Es bedarf viel (!) Selbststärke, um diesen Druck Stand zu halten; daher sollte so ein Schritt im Profifussbal gut überlegt sein.

    Ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn ein homosexueller Profifussballer sein öffentliches Coming Out nicht macht - es ist zwar schade, aber verstehen kann ich es.
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