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Kommentare zu:
Philipp Lahm warnt erneut vor Coming-out


#21 saidAnonym
  • 15.01.2012, 08:28h
  • ja Hr. Lahm dann bleiben SIE mal im Schrank denn das SIE Schwul sind weiss doch mittler weile jeder
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#22 anonymusAnonym
  • 15.01.2012, 09:05h
  • Da hat er L E I D E R Recht!
    Wenn ich mir die Hooligans und diejenigen die Fußball als Kriegsersatzbefriedigung ansehen und betreiben muß ich ihm voll und ganz recht geben. Die Hinentwicklung oder "Rückentwicklung zum teils bigotten, teils pseudokonservativen Zeitgeist und die Sehnsucht nach "starken moralischen Führern" ist nicht für ein Coming out geeignet. Wenn, dann müsste es ein Massencoming out sein. Die Sportler die ihr Coming out hatten haben es ja immer zum Ende ihrer aktiven Karriere getan, als es ohnehin "egal" war.
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#23 stromboliProfil
  • 15.01.2012, 09:09hberlin
  • Antwort auf #20 von Timm Johannes
  • "Nur eines dürfte auch klar sein: Lahm kennt zumindest einen ("vielleicht auch mehrere schwule Bundesligaspieler"): nur er will sie nicht zwangsouten; stattdessen versucht er das Thema öffentlich medial zu besprechen, um hierdurch mehr Verständnis für homosexuelle Profifussballer zu erreichen."
    da muss ich dir ausnahmsweise mal recht geben!
    Trotzdem, wenn es so ist, ist auch lahms versuch das thema anzugehen, nicht zu ende gedacht.

    Was auch immer er dann ist, seine bemühung ist danebengegangen.
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#24 LaurinAnonym
  • 15.01.2012, 09:27h
  • Philipp Lahm ist also der Meinung, dass Homosexualität etwas ist, dessen man sich schämen müsse und womit man sich tunlichst zu verstecken habe um andere nur ja nicht zu belästigen.

    PFUI!

    Das Gegenteil ist der Fall:
    je mehr sich offen zeigen, desto selbstverständlicher wird es und desto besser geht es uns allen.

    Eine bunte, vielfältige Gesellschaft wird langfristig immer überlegen sein!
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#25 TadzioScot
  • 15.01.2012, 09:43h
  • Hi, ich habe ja zu Lahm und Schwule Fussballer schon einiges gesagt, darum möchte ich an dieser Stelle mal ganz kurz was anderes loswerden :

    Wieso habe ich immer wieder das Gefühl
    das einen manche Leute hier reflexartig,
    wenn sie bestimmte User Namen sehen,
    autmoatsich schlecht bewerten, in denen
    sie ihnen negativ Klicks geben ?

    Nur mal so in den Raum gefragt...

    TadzioScot

    -------------------
    "eMANcipation schreibt am 14.01.2012, 13:35:14 Uhr:
    Warum thematisiert er das immer, oder will er nur ausdrücken, warum er sich nicht outen kann/will?"

    Könnte sein...

    "Claudia schreibt am 14.01.2012, 15:02:17 Uhr:
    Philipp Lahm soll sein blödes Maul halten! Sein homophobes Gequatsche ist nicht mehr zum Aushalten und seine Pseudo-"Toleranz" kann er sich irgendwo anders hinstecken."

    Er kann doch sagen was er will...
    Und Homophob scheitn er schon gar
    nicht zu sein. Schon witzig diese Aussage..

    Ist doch gut das er warnt,
    ist ja auch ein gefährliches Plfaster hier...
    Trotzdem wäre ein Schwuler Fussballer
    der sich Outet im gewissen sinne was Revolutionäres....

    "gsaturnos schreibt am 15.01.2012, 06:36:22 Uhr:
    Es wäre für die Herrenmenschen ein willkommenes "Schlachtefest". traurig, aber wahr..."

    Dem muss ich leider zustimmen....
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#26 alexMucEhemaliges Profil
  • 15.01.2012, 10:19h
  • Antwort auf #24 von Laurin
  • "Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft schon so weit ist, schwule Profi-Fußballer als etwas Selbstverständliches zu akzeptieren". Das hat Lahm gesagt und nicht das man sich schämen müßte. So ein Quatsch. Und der wird es wohl wissen. Immerhin ist das sein Arbeitsplatz und es ist ausserdem seine persönliche Meinung. Und das Beispiel mit den 60.000 Zuschauern kann , die einen schwulen Fußballer "ausbrüllen", besonders wenn er schlecht spielt, ist nachvollziehbar. Ich glaube nicht, daß das ein Problem der eigenen Mitspieler wäre.
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#27 SurohAnonym
  • 15.01.2012, 11:21h
  • Sorry, aber ich teile die Meinung mit dem "Schlachtfest des Herrenvolkes" nicht. Ich bin in einigen Fanforen aktiv, wo das Thema auch besprochen wird und die Fans wundern sich da zum Teil, dass sie als Hauptkonstante für ein Nicht-Coming-Out gesehen werden. Den meisten ist das vollkommen egal, was die Spieler zu Hause treiben. Was die Fans in dieser Thematik abnervt, ist die scheinbare "Sensationsgier" auf Seiten der Medien und des LSVD, was aber daher rührt, dass sich eben noch kein Spieler zu seiner Homosexualität bekannt hat und "gewisse Medien" sich äußerst fragwürdig dazu hinstellen. Die Fans wissen einfach nicht, wie sie mit etwas umgehen sollen, womit sie noch nie aktiv konfrontiert wurden, was ich verständlich finde. Ihnen aber direkt abzusprechen, dass sie nicht in der Lage sind sich selbst und die dementsprechenden "Sprechchöre" zu hinterfragen, halte ich für nicht förderlich in der Debatte.

    Wozu machen die Fangruppierungen sonst einen Fankongress, wo sich mit Gewalt und Fußball auseinander gesetzt wird und auch die eigene Position kritisch hinter leuchtet wird, wenn es sie eh nicht interessiert und sie nur brüllen wollen?

    fankongress-2012.blogspot.com/

    Wozu diskutieren Ultragruppierungen mit den schwul-lesbischen Fanclubs (bspw. die Schickeria in Bayern, die auch nie gut in den Medien wegkommt), wenn es sie nicht interessiert und sie nur brüllen wollen?

    www.romeoliebtjulian.com/rlj/magazin-2324.html

    Wozu wollen Ultragruppierungen (!) die Anti-Homophobie-Fahne in den Stadien aushängen, wenn es sie nicht interessiert und sie nur brüllen wollen?

    www.mittelbayerische.de/sport/regionale-sportnachrichten/art
    ikel/fans_zeigen_homophobie_die_rot/737849/fans_zeigen_homop
    hobie_die_rot.html


    Der "gemeine" Fan wird hier manchmal derart als der Anti-Christ höchstpersönlich hingestellt, dass mir echt die Worte fehlen. Das Problem liegt hier, denke ich, auf beiden Seiten, und zwar im Kopf: die eine Seite misstraut sofort der anderen und so setzen sich Vorurteile bei beiden Lagern fest.

    Es wird hier immer über die Pauschalisierung von Homosexuellen im Sport seitens der Heteros geschimpft, obwohl hier einige im Bezug auf die Pauschalisierung von Fans oft nicht besser sind.

    Vielleicht sollte man mal damit langsam aufhören, damit es endlich besser wird.
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#28 finkAnonym
  • 15.01.2012, 11:32h
  • Antwort auf #18 von mitleid
  • "leute, die mit ihrem status in der öffentlichkeit millionen verdienen, haben auch eine besondere soziale verantwortung."

    da stimme ich zu. trotzdem bleibt nun mal eine differenz zwischen der forderung, dass sie diese verantwortung bitte wahrnehmen sollten und ihrer eigenen egoistischen perspektive. es ist schön und wichtig, über ideale zu reden, aber genauso wichtig finde ich es, darüber zu reden, warum diese ideale oft NICHT verwirklicht werden. wer die hindernisse nicht diskutiert, wird sie auch nicht beseitigen. da geht es nicht um mitleid, sondern um realismus.

    "die ständigen aufrufe zur sexuellen apartheid und unterdrückung der eigenen sexualität sind ein skandal!"

    auch da stimme ich zu. selbst wenn es richtig ist, darüber zu reden, was fußballprofis vom comig-out abhält, sollte man in der öffentlichkeit auch ermunternde und nicht nur warnende worte finden. die ideale mischung wäre für mich eine ehrliche analyse der probleme UND GLEICHZEITIG eine ermunterung, diese probleme zu überwinden. was lahm betreibt, ist natürlich einseitig negativ und damit kontraproduktiv.

    um es konkret zu machen: der satz "Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft schon so weit ist, schwule Profi-Fußballer als etwas Selbstverständliches zu akzeptieren, so wie es in anderen Bereichen bereits möglich ist" ist zweifellos richtig, aber einseitig. man hätte auch sagen können: "die deutsche gesellschaft ist bereit, einen offen schwulen profifußballer für seinen mut zu bewundern. in anderen bereichen ist es möglich, und im fußball wird es auch möglich werden."
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#29 estefanAnonym
  • 15.01.2012, 11:56h

  • Von einem Kapitän der Nationalelf hätte ich mehr Solidarität erwartet. “und wenne schwul bist, du spielst am Samstag!“ Lahms Meinung ist das, was auf dem rasen wohl als schwuchtelig bezeichnet wird. Da hat mancher schwule mehr biss.
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#30 wir kriegen euchAnonym
  • 15.01.2012, 14:45h
  • Antwort auf #28 von fink
  • jetzt mal klartext:

    wer als kapitän einer fußball-"nationalmannschaft" weiterhin alle paar wochen sexuelle apartheid im fußball fordert,

    ist wesentlich mitverantwortlich für gewalt und diskriminierung, die gerade junge schwule tag für tag am eigenen leib zu erfahren haben.

    er ist auch mitverantwortlich für suizide schwuler jugendlicher, die es bei uns genauso gibt wie in den usa (nur dass das hierzulande noch nicht einmal gegenüber der breiten öffentlichkeit thematisiert wird.)

    und schwule, die aus vorauseilendem gehorsam und/oder um ihr häppchen von den herrschenden geschäftsmodellen nicht zu gefährden, diesem verlogenen, menschenverachtenden treiben weiterhin tatenlos zusehen, machen sich ebenso zu mittätern.

    es gibt nur eine möglichkeit, die diktatur der konzerne und profiteure, die im namen ihres heterosexistischen geschäftsmodells und übergeordneter gesellschaftlicher interessen den volkssport nr. 1 weiterhin zur schwulenfreien zone erklären wollen, zu brechen:

    kollektives outing jetzt!

    die verlogene journaille, die sonst über jeden one-night-stand eines promis berichtet, weiß schon lange bescheid und ist in der pflicht, den herrschenden sexualrassismus endlich zu beenden!

    wenn in allen ländern europas kollektiv schwule profis geoutet werden, zieht das pseudo-argument des "armen", an den rand gedrängten einzelnen schwulen nicht mehr.
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