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Kommentare zu:
RuPaul an Homo-Aktivisten: Seid nicht so empfindlich!


#11 alexander
  • 18.01.2012, 19:10h
  • Antwort auf #9 von frische tinte
  • wie frisch ist deine "tinte" eigentlich ? (meine wie alt ?)

    ohne die TRULLATUNTEN, die ja oft keine waren, siehe die filme, wären wir heute noch in den höhlen der abflussrohre !

    nee, nee, wir können und sollten schon auf allen ebenen nitspielen dürfen, da hast du schon recht, aber ohne die "komikschiene", hätten wir nie einen zugang zur sogenannten hetenwelt gefunden ! und auch nicht ein "bisserl" verständnis !
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#10 yomenAnonym
  • 17.01.2012, 12:22h
  • Antwort auf #9 von frische tinte

  • schwarz/weiss-denker wa? man kann sehr wohl seinen platz in dieser gesellschaft finden, ohne ein opportunist zu sein.

    manche brauchen aber offensichtlich ihre tägliche dosis opfertum.

    es ist etwas anderes, ob ich diskriminiert werde oder ob ich mich ständig verfolgt fühle.
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#9 frische tinteAnonym
  • 16.01.2012, 23:38h
  • Antwort auf #4 von Alte Tunte
  • jo klar.

    und wieder andere heischen lieber nach ein paar bröckchen verlogener anerkennung durch die konstruierte "mehrheitsgesellschaft"

    und sind peinlichst darauf bedacht, nicht als gaanz böse nörgler und spaßverderber aus den herrschenden geschäftsmodellen verbannt zu werden.

    sie füllen lieber weiterhin bereitwillig ihre rollen als untermenschen aus, zementieren die sexuellen herrschaftsverhältnisse und bilden sich ein, dass ihre toleranz gegenüber der intoleranz und ihr bloß-nicht-aufmucken-oder-gar-unbequem-sein schon alles in wohlgefallen auflöst.

    na dann, volle fahrt zurück ins mittelalter!
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#8 SebiAnonym
  • 16.01.2012, 23:16h
  • Da kann ich mich nur anschließen:
    heute braucht man sich ja nur als Mann einen Fummel anziehen und schon gilt man als transphob.

    Sowas wie Charlies Tante, Mrs. Doubtfire, Tootsie, etc. wäre wohl heute leider nicht mehr möglich.
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#7 darkon
  • 16.01.2012, 23:01h
  • Da hat die gute RuPaul vollständig Recht.

    WorkIt war eine schlechte SitCom, aber nicht wegen Diskriminierung von Transgendern sondern weil sei einfach schlecht geschrieben und gespielt war.
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#6 alexander
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 Alte TunteAnonym
  • 16.01.2012, 19:33h
  • Antwort auf #3 von Deniz
  • Leider ist es traditionell so, daß sich manche Leute darüber definieren, diskriminiert zu werden (das wurde in den Daffyd-Thomas-Sketchen sehr schön karikiert - "Ich bin der einzige Schwule hier im Ort, ich bin ganz allein..."). Zudem kann es schön sein, sich als Opfer zu fühlen (nicht: Opfer zu sein), denn das arme Opfer hat immer recht und darf sich fast alles erlauben. Auch, sich ausgiebig selbst zu bemitleiden.

    Und was soll so ein ordentlicher Aktivist machen, wenn er nicht täglich - am besten mehrmals - Alarm schlägt und sich aufspult? Dann könnte erstens die Frage aufkommen, was er eigentlich tut, zweitens, ob man ihn eigentlich braucht. - Und was der Aktivist ganz dringend braucht, ist nicht selten Aufmerksamkeit und (Selbst-) Bestätigung. Gelassenheit und übrigens auch Ironie können da nur stören.

    Last but not least ist gesellschaftlicher Fortschritt bekanntlich das sehr langsame Bohren sehr dicker Bretter. Das kann recht frustrierend sein. Ständig lautstark gegen irgendwelche Kinkerlitzchen zu protestieren und sich schwer verletzt und traumatisiert zu fühlen, macht da viel mehr Spaß und befriedigt besser, weil man sich besser einbilden kann, man hätte etwas getan.
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#3 DenizAnonym
#2 LeserAnonym
  • 16.01.2012, 16:32h

  • die homosexuelle szene unterscheidet sich ziemlich stark von der transsexuelles szene. das eine ist die orientierung, also das worauf man steht, hetero, homo oder bi, das andere bestimmt die geschlechtszugehoerigkeit. wenn ich als mann einen mann liebe, ist das schwul. wenn ich als mann eine Frau liebe ( egal ob biofrau oder transfrau) ist das hetero. wundert mich das manche den unterschied noch nicht begriffen haben. transsexualitaet hat einfach nichts mit der sexuellen orientierung zutun. was können denn zb schwule dafür wenn sich transsexuelle über einen werbespot aufregen? ob der spot zurecht als diskriminierung angesehen werden kann, weiß ich nicht,aber wenn jetzt ein hetero darüber aufregen würde, heißt es dann auch: die hetero- und transszene soll sich nicht so anstellen? das macht den gleichen sinn, nämlich keinen. also sollte sich rue paul überlegen was er da fälschlicherweise mit einander vermischt.
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#1 Civil RightsAnonym
  • 16.01.2012, 16:07h
  • Na, dann warten wir mal auf die Gelassenheit der "empfindlichen" afro-amerikanischen Bürgerrechtsaktivisten, wenn es bald wieder ganz offen zur Mode wird, "Nigger" zu rufen und Afro-Amerikaner rassistisch zu stereotypisieren.

    Oder die Gelassenheit der "überempfindlichen" jüdischen Organisationen, wenn bald wieder Judenwitze so richtig "en vogue" sind.

    Die genannten Gruppen haben eines gemeinsam:

    Sie haben im Gegensatz zu Schwulen und Lesben gelernt, was Selbstachtung und Selbstbewusstsein bedeutet und wie man um seine Rechte kämpft!

    Schwule lassen sich lieber vom heterosexistischen Geschäftsmodell korrumpieren.
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