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Einzelkommentar zu:
RuPaul an Homo-Aktivisten: Seid nicht so empfindlich!


#4 Alte TunteAnonym
  • 16.01.2012, 19:33h
  • Antwort auf #3 von Deniz
  • Leider ist es traditionell so, daß sich manche Leute darüber definieren, diskriminiert zu werden (das wurde in den Daffyd-Thomas-Sketchen sehr schön karikiert - "Ich bin der einzige Schwule hier im Ort, ich bin ganz allein..."). Zudem kann es schön sein, sich als Opfer zu fühlen (nicht: Opfer zu sein), denn das arme Opfer hat immer recht und darf sich fast alles erlauben. Auch, sich ausgiebig selbst zu bemitleiden.

    Und was soll so ein ordentlicher Aktivist machen, wenn er nicht täglich - am besten mehrmals - Alarm schlägt und sich aufspult? Dann könnte erstens die Frage aufkommen, was er eigentlich tut, zweitens, ob man ihn eigentlich braucht. - Und was der Aktivist ganz dringend braucht, ist nicht selten Aufmerksamkeit und (Selbst-) Bestätigung. Gelassenheit und übrigens auch Ironie können da nur stören.

    Last but not least ist gesellschaftlicher Fortschritt bekanntlich das sehr langsame Bohren sehr dicker Bretter. Das kann recht frustrierend sein. Ständig lautstark gegen irgendwelche Kinkerlitzchen zu protestieren und sich schwer verletzt und traumatisiert zu fühlen, macht da viel mehr Spaß und befriedigt besser, weil man sich besser einbilden kann, man hätte etwas getan.
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