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Carsten S. arbeitet in der Sauna "Boiler"

Der 37 Jahre alte Carsten S. wird seit dem Neujahrstag vermisst. Nun wendet sich die Polizei an die Öffentlichkeit, um den Bankangestellten und Mitarbeiter der Sauna "Boiler" am Mehringdamm 34 in Berlin-Kreuzberg zu finden.

Am 1. Januar diesen Jahres hatte S. seinen Thekendienst gegen 22 Uhr im schwulen Badehaus beendet. Er erzählte daraufhin nach Angaben von Freunden in einem kurzen Telefongespräch seinem Lebensgefährten, dass er noch ein Date hätte. Es ist allerdings unklar, wen er an diesem Sonntagabend treffen wollte. S. hatte sich wiederholt über Dating-Seiten im Internet mit Männern getroffen. Die Ermittler wollen nicht ausschließen, dass dies im Zusammenhang mit dem Verschwinden des Gesuchten steht.

Gegen 23:30 Uhr hob S. nach Angaben der Polizei einen höheren Geldbetrag von einem Geldautomaten der Berliner Sparkasse am Mehringdamm ab. Danach wurde seine Bankkarte nicht mehr genutzt. Auch über sein Handy war er nicht mehr zu erreichen. Dieses wurde am Vormittag des 2. Januar ausgeschaltet.

Die Polizei ruft nun die Bevölkerung dazu auf, Angaben zum Verbleib des Vermissten zu machen. Jeder, der den 37-Jährigen seit dem 2. Januar gesehen hat, wird gebeten, sich mit den Behörden in Verbindung zu setzen.

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S. ist 1,80 Meter groß, 74 Kilo schwer und schlank. Er hat dunkles, kurzes Haar und kräftige dunkle Augenbrauen. An beiden Unterschenkeln befinden sich auffällige Tätowierungen - links in schwarzer Farbe, rechts stilisierte rote Flammen. Der Vermisste war zuletzt bekleidet mit Springerstiefeln, einer schwarzen "Alpha-Industries"-Jacke mit grauer Kapuzenunterjacke und einer blau-weißen Jeans, ähnlich einem Batikmuster. Neben seinem Job in der "Boiler"-Sauna arbeitet Srock nach Polizeiangaben in einer Kreuzberger Bank.

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle beim Berliner Landeskriminalamt (Keithstraße 30, 10787 Berlin, Tel.: (030) 4664- 9124 03 oder (030) 4664- 9124 00, E-Mail: vermisstenstelle@polizei.berlin.de) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (pm/dk)

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#1 eMANcipationEhemaliges Profil
#2 suspektAnonym
  • 18.01.2012, 14:55h

  • er kann ja das mit der sauna nebenbei machen

    und queer.de brauchts nunmal zielgruppenspezifisch...und das kotzt mich grade an!
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#3 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 18.01.2012, 14:55h
  • @queer.de Also hat er praktisch tagsüber in einer Bank und abends bzw. in der Freizeit in der Sauna gejobbt?!
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  • Anm. d. Red.: Das Überleben in Berlin ist hart. Wir haben den Text entsprechend ergänzt.