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Einzelkommentar zu:
Michael und das "normale Monster"


#33 genervtAnonym
  • 27.01.2012, 14:08h
  • Antwort auf #11 von fink
  • Weil "das Monster von xy" viel gruselig-spektakulärer ist. Medial gesehen interessiert es die Menschen mehr.
    Sicherlich auch, weil man den Hort der Freude und Gegenstand von großer Wichtigkeit in politischen Debatten ("Ehe und Familie müssen geschützt werden"), auch bekannt unter "Familie" nicht von seinem idealisierten hohen Ross herunterstoßen will.

    Vermutlich mögen Menschen auch "lieber" Dinge sehen, die sie nicht so leicht selbst betreffen (könnten).
    Mit geisteskranken Psychmördern hat man ja im Normalfall nicht soviel am Hut.
    Mit Familie schon eher. Da ist man sogar selbst Mitglied.
    Man muss also viel mehr reflektieren, wenn es um die "Institution" geht in der man selber ist.

    Der Mitschnacker im Park ist auch ein viel besseres (da simpleres) Feindbild als die Keimzelle unserer Gesellschaft, den Ort wo der Staat sich nicht einmischen soll, zu hinterfragen.

    Bei Innerfamiliären Fällen, sei es sexueller oder sonstiger Mißbrauch oder sogar Tötung, ist die Berichterstattung jedenfalls weniger intensiv, so mein Eindruck.
    Es sei denn, da haut einer so ein Kaliber raus wie damals der Fritzl.
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