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Einzelkommentar zu:
Michael und das "normale Monster"


#40 Kristian
  • 27.01.2012, 15:31h
  • Antworten und Anmerkungen bis Kommentar #30 (der Rest dann heute abend ^^):

    @medman (#2): "Sie spielen den Kindern vor, Interesse an ihnen und ihrer Persönlichkeit zu haben, Interesse an einer guten Entwicklung zu einer erwachsenen Person zu haben um so den Kindern körperlich so nah wie möglich zu kommen."

    Was ist denn mit den Homopädophilen, die es ernst meinen (und von denen ich dann schon einige kenne...)? Ich finde es schon ziemlich billig die guten und hilfreichen Seiten einer solchen Freundschaft auf eine so durchschaubare Art in den Dreck zu ziehen.

    @richie (#10):"das die meisten missbrauchstaten von heterosexuellen ersatzobjekttätern begangen werden ist mir auch klar, aber das es auch pädos gibt die sowas tun muß man ja deswegen nicht verschwiegen werden."

    Dass es pädophile Menschen gibt, die Kindern sexuelle Gewalt antun, will auch niemand verschweigen oder beschönigen. Ich wehre mich nur dagegen, dass die Realität bestritten und geleugnet wird, dass zumindest einige homopädophile Männer für Jungen wichtige Menschen sind und ihnen viel Gutes (und nichts seelenmordendes Böses) tun. Sowieso ist es fragwürdig, warum Markus Schleinzer jetzt plötzlich ein Pädoexperte sein soll (etwa durch seine Recherchen zum Film?). Er ist es einfach nicht.

    @Realität (#14): Nachrichtenseite? RTL! (Und ja, der beschriebene Typ ist wohl trotzdem zu Recht im Gefängnis...)

    @Geert (#16):"Beim Abwägen der Rechte eines erwachsenen Pädophilen, seine Sexualität zu leben -einerseits- und dem Recht des Kindes vor Unversehrtheit -andererseits- wiegt das Recht des Kindes schwerer, weil das Kind der schwächere Teil ist! Man muss also von einem Pädophilen erwarten, dass er seine Sexualität sublimiert, am besten mit Hilfe einer Therapie."

    Du stellst hier das Recht eines Homopädophilen auf Ausleben seiner Sexualität gegen das Recht des Kindes vor (wahrscheinlich meinst du 'auf') Unversehrtheit. Heißt das dann im Gegenschluss, dass eine Erotik/Sexualität zwischen Mann und Junge deine Zustimmung findet, wenn die (gerne auch seelische) Unversehrtheit des Jungen nicht gefährdet ist?

    "Die gesellschaftliche Ächtung von Pädophilen ist notwendig, weil sonst bei vielen Männern mit ihrer agressiven Sexualität die notwendige Einsicht fehlen würde."

    Leute mit aggressiver Sexualität scheren sich meines Erachtens nicht oder nur wenig um gesellschaftliche Positionen. Bei Leuten, die unter ihrer pädophilen Sexualität leiden, sehe ich es dagegen als kontraproduktiv für ein gesundes Leben an, wenn die Gesellschaft für sie nur die Lebensperspektiven verachteter und eingesperrter (oder gleich kastrierter?) Kinderschänder oder verachteter einsamer Eremit vorsieht.

    @Planlos (#27): "also ich finde einige komentare krass !!! es ist ein verbrechen egal mit was für einen drecksargument versucht wird kindesmissbrauch zu rechtfertigen! ein kind kann nicht einschätzen was gut für es ist und was nicht !!! [...] auch wenn die sich einreden das der junge das wollte und mitgemacht hat ist es was es ist ein verbrechen und ein besonders wiederliches dazu !!!"

    Kinder können anscheinend "Nein!" sagen, wenn sie auf eine Art berührt werden, die sie nicht wollen (das sagen uns Kinderschutzorganisationen ständig und auch aus eigenem Erleben können Kinder eigene Grenzen klar (wenn auch nicht immer sehr deutlich) aufzeigen). Niemand rechtfertigt hier übrigens Kindesmissbrauch (=sexuelle Gewalt) und niemand verteidigt hier Leute, die traumatisierten Kindern einreden, dass sie es doch auch gewollt haben.

    @Nick (#29): Was wäre denn, wenn einvernehmliche enge Freundschaften zwischen Erwachsenen und Kindern ab einem gewissen Alter legal wären? Ich glaube, dass dadurch der Kinderschutz deutlich verbessert würde. Dann kämen solche Freundschaften nämlich aus der jetzigen Grauzone an die Öffentlichkeit und wären diskutierbar, die erwachsenen Freunde müssten zudem den Eltern der Kinder Rechenschaft über ihr Tun ablegen (was übrigens zur Zeit schon in einigen Familien sehr gut klappt). Und Leute, die sexuelle Gewalt ausüben, würden weiterhin angemessen bestraft.

    @Lurchix (#30): Das "Kein Täter werden"-Projekt ist gut für Leute, die Angst haben, dass sie in nächster Zeit einem Kind sexuelle Gewalt antun werden oder die sehr unter ihrer Pädophilie leiden (und wenn solchen Leuten geholfen werden kann, dann ist ja auch schon viel erreicht). Leider hilft das Projekt gesunden Pädophilen nur wenig. Perspektivisch ist es wohl auch eher schädlich, da Herr Beier in seinen Studien von kranken, therapiebedürftigen Personen auf ein gesundes Dunkelfeld schließt (was völlig unwissenschaftlich ist und der Realität halt auch einfach nicht gerecht wird)...
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