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Kommentare zu:
Michael und das "normale Monster"


#21 Geert
  • 27.01.2012, 10:32h
  • Antwort auf #19 von stromboli
  • stomboli propagiert hier bewusst die Aufweichung des Verbotes der Pädophilie!
    Unter dem Deckmantel der Menschlichkeit (für Pädophile, nicht für die Kinder!) fordert er die Aufhebung des absoluten Verbotes der Sexualität mit Kindern. Erschreckend!
    Da es in unserer Gesellschaft unzählige von diesen "strombolis" gibt, ist es im Interesse der unmündigen Kinder unumgänglich, dass die Sexualität mit Kindern in unserer Gesellschaft auch weiterhin tabuisiert wird, und zwar ohne Wenn und Aber!
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#22 RalfAnonym
  • 27.01.2012, 10:43h
  • Das es in der Mehrzahl der Fälle gar nicht um Pädophilie ( bezogen auf die Orientirung) geht, stimmt! Wenn man sich einliest erfährt man folgendes:

    Der Anteil pädophiler Täter am sexuellen Missbrauch von Kindern wird auf 2 bis 10 Prozent eingeschätzt. Sexueller Missbrauch ist überwiegend ein Phänomen hetero- und homosexueller Orientierung.
    (Kinsey-Report Lautmann Brongersma Groth)

    Die meisten Missbrauchstaten werden also von Ersatztätern begangen, also in der Mehrzahl von Heterosexuellen ( weil es die in der Gesamtbevölkerung häufiger gibt als Homos!)

    Wie sieht es bei den echten Pädophilen und Hebephilen aus? Gibt es mehr Homo- oder Heteropädophile/ Hebephile?
    Da variieren die Zahlen etwas, je nach Quelle.

    - Über 80 Prozent der Pädophilen sollen auf Jungen fixiert sein. Unklar ist ob auf Mädchen orientierte Pädophile lediglich in geringerer Zahl öffentlich in Erscheinung treten und so eine Gleichverteilung der Geschlechtspräferenz unter Berücksichtigung dieses Dunkelfeldes vorliegt.
    Coxell et al. (1999)

    - Anhand einer statistischen Auswertung zum Präventionsprojekt Dunkelfeld der Charité zeigte sich, dass der Anteil bisexueller Pädophiler gering ist. Die meisten sind entweder auf Mädchen oder auf Jungen orientiert, wobei der Anteil der homosexuellen Pädophilen geringfügig größer war.

    Bei den nicht-ausschließlich Pädophilen zeigte sich eine Verteilung von jeweils etwa einem Drittel homosexuell, heterosexuell und bisexuell orientierter Patienten
    Wikipedia (Stichwort Pädophilie)
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#23 einwurfAnonym
  • 27.01.2012, 10:48h
  • "Ich habe eine unverstellte Annäherung an dieses Thema gesucht, und die filmische Fiktion bietet eben diese Möglichkeit....."

    Wo lebt der Mann?

    Nimmt man alleine im deutschsprachigen Raum die Fälle von Freiheitsberaubung, verbunden mit sexuellem Mißbrauch, die länger als zwei Monate dauerten und zu Strafverfahren führten, wirkt seine Annäherung verstellt. Anzahl der Fälle, Alter, Geschlecht und Abhängigkeiten sind aktenkundig.

    Aktenkundig sind ebenso die massenhaften jahrelangen Mißbrauchsfälle, bei denen die Täufer und Getauften eine nicht unwesentliche Rolle spielten.
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#24 stromboliProfil
  • 27.01.2012, 10:57hberlin
  • Antwort auf #21 von Geert
  • wäre es nicht zu traurig, könnte man diese blindheit als banales dummgeschwätz abtun...
    du kannst nicht lesen, kannst nicht denken, bist zu differenzierung nicht fähig.. zu was überhaupt bist du hier nützlich? !!!

    Was sind da nur für blindgänger nachgewachsen?
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#25 stromboliProfil
#26 weitere InfosAnonym
  • 27.01.2012, 11:07h
  • Interessant fande ich beim weiteren Stöbern zu dem Thema das es auch eine Studie gibt die sich nicht um Straftäter dreht, sondern die Lebenssituation jener pädophiler Männer beschreiben die NICHT straffällig geworden sind:

    zu den Versuchspersonen:

    - insgesamt 72 Versuchspersonen im Alter von 19-51 (Durchschn.alter 38,5, die meisten sind 30- 40 Jahre alt)
    - alle sind „primär pädophil“ , also ihre primäre sexuelle Ausrichtung ist Pädophilie, manche sind zum Teil auch noch heterosexuell /homosexuell)
    - 84 Prozent sind „homosexuelle“ Pädophile, d. h. sie haben überwiegend sexuelle Fantasien mit Jungen.
    - Die meisten der Versuchspersonen haben einen Hochschulabschluss bzw. Abitur,
    - 93, 1 Prozent hatten noch nie ein Strafverfahren
    - zur Persönlichkeitsstruktur: leicht höhere Werte in Introversion und Neurotizismus als Kontrollgruppe, allerdings nicht pathologisch

    Sozialisationsforschung in der Kindheit / Jugend /Erwachsenenalter:

    - die meisten Pädophilen haben in der Kindheit sexuelle Erfahrungen gemacht (überwiegend mit Jungen)
    - 76. 4 Prozent haben in der Kindheit keine sexuellen Erfahrungen mit Erwachsenen gemacht
    - 2/3 der Teilnehmer empfinden es als quälend, ausgeglichen ohne (ausgelebte) Sexualität leben zu müssen
    -- 59,7 Prozent geben an, in der Vergangenheit pädosexuelle Kontakte zu Kindern gehabt zu haben
    - 94, 4 Prozent : Freundschaft und emotionale Bindung zu dem Kind werden als zentral erlebt, das Wohlbefinden des Kindes ist für das eigene Wohlbefinden zentral

    Selbstkonzeptmerkmale, Belastungs- und Gesundheitserleben:

    - 85,9 Prozent erleben ihre Sexualität als „gesund“ und als Teil ihrer Persönlichkeit
    - 51,4 Prozent empfinden ihre Lebenssituation (Kriterien wie „Sinnerfülltheit“, „seelische Gesundheit“ als belastend
    - 44,2 Prozent Neigung zu Depressivität und internen Kontrollüberzeugungen
    - Als besonders entlastend werden Freunde /Bekannte (34 Prozent), Kontakte zu anderen Betroffenen (Selbshilfegruppe /Chat: 17,2 Prozent), professionelle Hilfe (20,5 Prozent) empfunden

    Versuche anderer (sexueller) Lebenswege:

    - Beziehungsversuche zu Erwachsenen (37 Nennungen)
    - Kompensation durch vielseitige Interessen / Ehe/Arbeit mit Kindern ( 15 N.)
    - Unterdrückung/Verdrängung eigener Sexualität (11 N.)
    - Hoffnung auf Hilfe durch Therapie (11 N.)
    - Selbstisolation / -tötungsversuche (9 N.)

    www.psychologie-aktuell.com/30.html?&cHash=e9f562889e&tx_ttn
    ews[backPid]=178&tx_ttnews[tt_news]=95
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#27 Planlos
  • 27.01.2012, 12:08h
  • also ich finde einige komentare krass !!! es ist ein verbrechen egal mit was für einen drecksargument versucht wird kindesmissbrauch zu rechtfertigen! ein kind kann nicht einschätzen was gut für es ist und was nicht !!!deswegen gibt es erziehungsberechtigte die zum wohle des kindes entscheiden sollen ,deswegen ist ein kind nicht vertragsmündig usw und kinder brauchen schutz gerade vor solch erbärmlichen gestalten die sich das vertrauen von kindern erschleichen zum zwecke der eigenen befriedigung !auch wenn die sich einreden das der junge das wollte und mitgemacht hat ist es was es ist ein verbrechen und ein besonders wiederliches dazu !!!
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#29 NickAnonym
  • 27.01.2012, 12:49h
  • Ich finde es erschreckend, wie sehr Pädophilie mit pädosexuellen Handlungen gleichgesetzt wird.

    Muss Pädophilie geächtet werden? Klare Antwort: Nein!
    Müssen pädosexuelle Handlungen geächtet werden? Klare Antwort: Ja!

    Wie schon geschrieben, suchen sich Pädophile ihre Sexualität nicht aus, vielmehr haben die meisten (sofern man entsprechenden Studien darüber glauben schenken darf) selber ein großes Problem damit. Und damit kommen wir zum größten Knackpunkt: Sie haben etwas, was sie extrem belastet, und mit wem können sie darüber reden? Mit niemandem! Weil sie direkt als Kindesmissbraucher hingestellt werden, der weggeschlossen gehört, obwohl sie noch ÜBERHAUPT NICHTS gemacht haben (und sie evtl auch alles dafür tun, dass es dabei bleibt). Vielmehr müssen die Themen Pädophilie und pädosexuelle Handlungen voneinander getrennt betrachtet werden. Pädophilen, die nicht Täter geworden sind, sollte Verständnis und jede nur denkbare Hilfe zuteil werden, um gerade zu verhindern, dass sie zum Täter werden. Mit der gesellschaftlichen Ächtung und Tabuisierung nützt man niemanden, am allerwenigsten die Kinder, die man damit zu schützen wünscht. Man lässt die Pädophilen mit ihrer Neigung und ihren damit verbundenen Problemen alleine und treibt sie somit in Einsamkeit und Depression, man reibt sie auf, so dass am Ende bei dem ein oder anderen die Kraft fehlt, sich weiter gegen die Neigung zur Wehr zu setzen. Das größte Opfer sind dabei die Kinder, die zu Opfern von Missbrauch werden. Meines Erachtens nach wäre der ein oder andere Missbrauch vermeidbar, wenn man den Tätern vorher Hilfe zuteil werden ließe.

    Und der Vollständigkeit halber nochmal zur Klarheit: Wer zum Täter wird und ein Kind missbraucht, gehört hart bestraft und hat jeden Anspruch auf Verständnis oder Mitgefühl verwirkt!
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