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Kommentare zu:
Michael und das "normale Monster"


#31 Michaela N*Anonym
  • 27.01.2012, 13:03h
  • Ein Gerichtsverfahren gegen zwei pädophile Frauen, die Kinder über lange Zeiträume missbraucht haben, hat in Großbritannien eine Diskussion um weibliche Kinderschänder ausgelöst. Schätzungen der britischen Kinderschutzorganisation Lucy Faithful Foundation (LFF) gehen von bis zu 64.000 weiblichen Pädophilen im Vereinten Königreich aus - jeder fünfte Kinderschänder wäre damit eine Frau. Auch in einschlägigen Chatrooms sind nach LFF-Angaben immer mehr Frauen zu finden.

    www.sueddeutsche.de/panorama/kindesmissbrauch-ich-habe-mir-g
    ewuenscht-ich-waere-tot-1.30936
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#32 genervtAnonym
  • 27.01.2012, 13:50h
  • Antwort auf #1 von Kristian
  • "Ob Herrn Schleinzer wohl klar ist, dass die überwiegende Mehrheit der (homo-)pädophilen Männer Jungsfreunde nicht in Kellern einsperren und dass die Gleichsetzung von Erotik/Kuscheln/Streicheln in solchen Freundschaften mit Missbrauch in den allermeisten Fällen völlig verfehlt ist? "

    Wenn das das Wesen/Verhalten eines Pädophilen ist, wo ist das Problem und wozu ist eine Selbstkategorisierung als pädophil notwendig? Das was du da beschreibst, abgesehen von der Erotik, was auch immer das in dem Zusammenhang heissen mag, liegt wohl auch im Verhaltensrepertoire von ganz "normalen" Eltern.
    Was also unterscheidet einen Pädophilen von nicht pädophilen Menschen die Kinder haben/mögen wenn es auch bei Pädophilen angeblich keine sexuelle Komponente im Umgang gibt, abgesehen vom eigenen Innenleben?
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#33 genervtAnonym
  • 27.01.2012, 14:08h
  • Antwort auf #11 von fink
  • Weil "das Monster von xy" viel gruselig-spektakulärer ist. Medial gesehen interessiert es die Menschen mehr.
    Sicherlich auch, weil man den Hort der Freude und Gegenstand von großer Wichtigkeit in politischen Debatten ("Ehe und Familie müssen geschützt werden"), auch bekannt unter "Familie" nicht von seinem idealisierten hohen Ross herunterstoßen will.

    Vermutlich mögen Menschen auch "lieber" Dinge sehen, die sie nicht so leicht selbst betreffen (könnten).
    Mit geisteskranken Psychmördern hat man ja im Normalfall nicht soviel am Hut.
    Mit Familie schon eher. Da ist man sogar selbst Mitglied.
    Man muss also viel mehr reflektieren, wenn es um die "Institution" geht in der man selber ist.

    Der Mitschnacker im Park ist auch ein viel besseres (da simpleres) Feindbild als die Keimzelle unserer Gesellschaft, den Ort wo der Staat sich nicht einmischen soll, zu hinterfragen.

    Bei Innerfamiliären Fällen, sei es sexueller oder sonstiger Mißbrauch oder sogar Tötung, ist die Berichterstattung jedenfalls weniger intensiv, so mein Eindruck.
    Es sei denn, da haut einer so ein Kaliber raus wie damals der Fritzl.
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#34 SebiAnonym
  • 27.01.2012, 14:13h
  • Antwort auf #32 von genervt
  • Natürlich haben Pädophile sowohl emotionale als auch sexuelle Zuneigungen zu Kindern (und teilweise noch zu jungen Heranswachsenden).
    Aber wer sagt das die Sexualität, in der Form was Adultophile unter Sexualität verstehen, ausgelebt werden muß?

    Es gibt übrigens jede Menge Pädophile die jegliche Form von auf Kinder gerichtete Sexualität und Erotik ablehnen und die das kompensieren in dem sie sich z.B. in Vereinen engagieren oder Trainer werden um so zumindest einen platonischen Zugang zu Kindern kriegen können.
    Natürlich kommen nur jene Pädophile ans Tageslicht die durch Missbrauchsfälle in die Presse kommen, diejenigen aber die sexuelle Kontakte ablehnen, nimmt man gar nicht wahr, weil sie aus Angst vor Verfolgung ( nur aufgrund der Tatsache das sie pädophil sind) versteckt leben.
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#35 SacherAnonym
#36 SebiAnonym
  • 27.01.2012, 14:37h
  • Antwort auf #34 von Sebi
  • P.S.
    Wie diejenigen Pädophilen die Sexualität mit Kindern ablehnen damit umgehen, ist so unterschiedlich wie verschieden die Menschen nun mal sind.
    Den einen reicht die Fantasie oder legale Fotos für die sexuelle Komponente, andere können durch eine Sekundärneigung zu erwachsenen Männern oder Frauen ihre Sexualität einigermaßen zufrieden ausleben, den anderen ist Sexualität gar nicht soo wichtig und sie werden künstlerisch aktiv und schaffen sich einen platonischen Umgang zu Kindern, aber einige werden auch übergrifig.

    Wie war es denn früher bei Schwulen als Homosexualität noch unter Strafe stand?
    Viele haben es heimlich ausgelebt, mache als ewiger Single, manche sind eine heterosexuelle Ehe eingegangen und haben es anderweitig kompensiert.
    Zum Beispiel hat Thomas Mann seine Homosexualität vermutlich nie ausgelebt. Er hat es kompensiert durch seine Fantasien und durch künstlerisches Schaffen.
    Das ist nicht wirklich erfüllend, aber eine Art des Umgangs mit der Situation seiner Zeit.
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#37 genervtAnonym
  • 27.01.2012, 14:57h
  • Antwort auf #34 von Sebi
  • "Natürlich haben Pädophile sowohl emotionale als auch sexuelle Zuneigungen zu Kindern (und teilweise noch zu jungen Heranswachsenden)."

    Was bei denen innen los ist, tut dabei doch nicht soviel zur Sache, sondern was sie nach aussen tun.

    Mit Kindern spielen, kuscheln tut jede(r) handelsübliche Mutter/Vater, jedenfalls im Idealfall. Und gerne mögen tun auch viele Leute Kinder. Als KindergärtnerIn z.B sollte man Kinder zumindest nicht hassen, sonst hält man den Job ja keine zwei Wochen aus.

    So wie es in dem Kommentar auf den ich mich bezog geschrieben wurde, unterscheiden sich Pädophile, jedenfalls nicht die "echten", die "guten", im Grunde nicht von anderen Erwachsenen. Ausser dass sie Kinder eben noch auf einer anderen Ebene mögen (was aber erstmal ja "nur" eine innere Empfindung ist).

    Mich würde ganz einfach interessieren, und dazu habe ich auch von "Pro-Pädophilen" bisher nichts wirklich verwertbares gelesen, um was genau es also geht.
    Einfach mal konkret sagen, um was für Handlungen, Beziehungsformen, Rechte usw. es geht, die zwar gewünscht aber wegen der Gesellschaft offenbar nicht gelebt werden können.
    Denn wenn es nur darum ginge, mit Kindern schlichten Kontakt zu haben, gäbe es wohl kaum ein Problem.
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#38 gsaturnos
  • 27.01.2012, 15:09h
  • Antwort auf #18 von stromboli
  • ""Erst vor kurzem hat sich ein Bekannter von mir genau aus solchen Gründen umgebracht "
    also doch keine hier so betonte „zufälligkeit des verstehens..“;
    die zwiebel häutet sich!
    War natürlich absehbar, dass das ganze prozedere hier auf dem thema seinen finalen höhepunkt findet.
    Aus der reinen zufälligkeit, die vorgeblich altruistische solidarität mit sich bringt, dem dir natürlich "unbekannten" tadzio hier hilfreich unter die arme zu greifen, ihn in schutz zu nehmen gegen böse angriffe..., nun bildet sich langsam der eigentliche background heraus! Das alles ist eine schäbige mise-en-scène!
    Schauen wir staunend den phönix aus der asche, unseren in filmbilder verliebten spätjüngling tadzio/scot; frisch erholt von seinen blessuren im kampf gegen an ihm zweifelnden, spinnt er weiter am seidenen faden seines opfergewandes. 31 jahre?? Vergiss das richsalz nicht!"

    Immer wieder interessant DEINEN Fantasien zu lauschen.
    1. Wo habe ich gesagt das ich Tadzio nicht kenne ?
    2. Wo habe ich gesagt das ich ihn kenne ?
    3. Was geht es dich eigentlich an wen ich kenne oder nicht ?
    4. Was spielt das eigentlich für eine Rolle im Zusammenhang das ein mir bekannte Pädo sich wegen u.a. DEINER Propaganda das leben genommen hat ?
    5. Willst du uns mit deinem Text da oben sagen das du das Alter von Tadzio bezweifelst ? - Und was soll das eigentlich ? - Wirst du wirklich so von deinen Fantasien gequält ?
    6. Ich nehme Tadzio nicht "in Schutz" im Wortgenauen Sinne, sondern ich habe eine Meinung und äußere sie und deine perfiden Methoden einen Menschen zu diffamieren kotzen mich nun mal an, dazu möchte ich dann nicht schweigen, verstehste ?!
    7. Du behauptest ja sogar er wäre ich

    8. im Folgenden noch mal was ich dir in Sachen Tadzio zu sagen habe:
    Offensichtlich hat TadzioScot traumatisierendes erlebt als er seinen damaligen Freund hatte. Offensichtlich hatte/hatten diese Erlebnisse schlimme Folgen für ihn und seinen Freund. Offensichtlich scheinen diese Dinge die Folge von Verfolgung gewesen zu sein. Offensichtlich unternimmt TadzioScot hier den Versuch, der Welt eine andere Seite der Medaille zu zeigen. Offensichtlich hat er aber Angst das die Verfolgung wieder los geht. Offensichtlich machen solche Leute wie du ihm in diesem Zusammenhang Angst.
    Offensichtlich kannst du nicht richtig lesen, denn das steht alles in seinen Berichten, und offensichtlich scheint dir sowas eh egal zu sein.

    9. Ein jeder Mensch hat das Recht seine Erlebnisse selbst zu werten und zu beurteilen und ein Mensch der mißbraucht, mißhandelt oder sonstwas in der Richtung wurde wird von mir immer, im Rahmen meiner Möglichkeiten entsprechende Unterstüzung bekommen, bzw. hat es in der Vergangenheit auch bekommen. Genauso wie ich die Erlebnisse eines Tadzio achte ! - Du dagegen scheinst ja förmlich Besessen zu sein... Und es bleibt Tadzio nur noch ein Weg die du ihm lässt:
    Du wirfst ihn in den Brunnen, wenn er unten bleibt ist er unschuldig und hatte tatsächlich all das so erlebt wie er es beschreibt... sollte er jedoch aus dem Wasser wieder auftauchen, dann ist er schuldig.

    Gell, du brauchst das...
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#39 gsaturnos
  • 27.01.2012, 15:27h
  • Ich habe hier mal nen Link zm Thema:

    www.youtube.com/watch?v=0ta3XkPnRcM

    Eine Doku des Kinderkanals in der man einen 14 j. Jungen erleben kann der sich bereits mit 12 Jahren bei seinen Eltern und in der ganzen Schule ! als Schwuler geoutet hat.
    Aufgrund der Diskriminierung in diesem Land sicher eher ein seltener Fall, aber er zeigt, dass auch ein 12 jähriger durchaus wissen kann was er will und wer er ist.

    Gratulation an KIKA für diese Doku !
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#40 Kristian
  • 27.01.2012, 15:31h
  • Antworten und Anmerkungen bis Kommentar #30 (der Rest dann heute abend ^^):

    @medman (#2): "Sie spielen den Kindern vor, Interesse an ihnen und ihrer Persönlichkeit zu haben, Interesse an einer guten Entwicklung zu einer erwachsenen Person zu haben um so den Kindern körperlich so nah wie möglich zu kommen."

    Was ist denn mit den Homopädophilen, die es ernst meinen (und von denen ich dann schon einige kenne...)? Ich finde es schon ziemlich billig die guten und hilfreichen Seiten einer solchen Freundschaft auf eine so durchschaubare Art in den Dreck zu ziehen.

    @richie (#10):"das die meisten missbrauchstaten von heterosexuellen ersatzobjekttätern begangen werden ist mir auch klar, aber das es auch pädos gibt die sowas tun muß man ja deswegen nicht verschwiegen werden."

    Dass es pädophile Menschen gibt, die Kindern sexuelle Gewalt antun, will auch niemand verschweigen oder beschönigen. Ich wehre mich nur dagegen, dass die Realität bestritten und geleugnet wird, dass zumindest einige homopädophile Männer für Jungen wichtige Menschen sind und ihnen viel Gutes (und nichts seelenmordendes Böses) tun. Sowieso ist es fragwürdig, warum Markus Schleinzer jetzt plötzlich ein Pädoexperte sein soll (etwa durch seine Recherchen zum Film?). Er ist es einfach nicht.

    @Realität (#14): Nachrichtenseite? RTL! (Und ja, der beschriebene Typ ist wohl trotzdem zu Recht im Gefängnis...)

    @Geert (#16):"Beim Abwägen der Rechte eines erwachsenen Pädophilen, seine Sexualität zu leben -einerseits- und dem Recht des Kindes vor Unversehrtheit -andererseits- wiegt das Recht des Kindes schwerer, weil das Kind der schwächere Teil ist! Man muss also von einem Pädophilen erwarten, dass er seine Sexualität sublimiert, am besten mit Hilfe einer Therapie."

    Du stellst hier das Recht eines Homopädophilen auf Ausleben seiner Sexualität gegen das Recht des Kindes vor (wahrscheinlich meinst du 'auf') Unversehrtheit. Heißt das dann im Gegenschluss, dass eine Erotik/Sexualität zwischen Mann und Junge deine Zustimmung findet, wenn die (gerne auch seelische) Unversehrtheit des Jungen nicht gefährdet ist?

    "Die gesellschaftliche Ächtung von Pädophilen ist notwendig, weil sonst bei vielen Männern mit ihrer agressiven Sexualität die notwendige Einsicht fehlen würde."

    Leute mit aggressiver Sexualität scheren sich meines Erachtens nicht oder nur wenig um gesellschaftliche Positionen. Bei Leuten, die unter ihrer pädophilen Sexualität leiden, sehe ich es dagegen als kontraproduktiv für ein gesundes Leben an, wenn die Gesellschaft für sie nur die Lebensperspektiven verachteter und eingesperrter (oder gleich kastrierter?) Kinderschänder oder verachteter einsamer Eremit vorsieht.

    @Planlos (#27): "also ich finde einige komentare krass !!! es ist ein verbrechen egal mit was für einen drecksargument versucht wird kindesmissbrauch zu rechtfertigen! ein kind kann nicht einschätzen was gut für es ist und was nicht !!! [...] auch wenn die sich einreden das der junge das wollte und mitgemacht hat ist es was es ist ein verbrechen und ein besonders wiederliches dazu !!!"

    Kinder können anscheinend "Nein!" sagen, wenn sie auf eine Art berührt werden, die sie nicht wollen (das sagen uns Kinderschutzorganisationen ständig und auch aus eigenem Erleben können Kinder eigene Grenzen klar (wenn auch nicht immer sehr deutlich) aufzeigen). Niemand rechtfertigt hier übrigens Kindesmissbrauch (=sexuelle Gewalt) und niemand verteidigt hier Leute, die traumatisierten Kindern einreden, dass sie es doch auch gewollt haben.

    @Nick (#29): Was wäre denn, wenn einvernehmliche enge Freundschaften zwischen Erwachsenen und Kindern ab einem gewissen Alter legal wären? Ich glaube, dass dadurch der Kinderschutz deutlich verbessert würde. Dann kämen solche Freundschaften nämlich aus der jetzigen Grauzone an die Öffentlichkeit und wären diskutierbar, die erwachsenen Freunde müssten zudem den Eltern der Kinder Rechenschaft über ihr Tun ablegen (was übrigens zur Zeit schon in einigen Familien sehr gut klappt). Und Leute, die sexuelle Gewalt ausüben, würden weiterhin angemessen bestraft.

    @Lurchix (#30): Das "Kein Täter werden"-Projekt ist gut für Leute, die Angst haben, dass sie in nächster Zeit einem Kind sexuelle Gewalt antun werden oder die sehr unter ihrer Pädophilie leiden (und wenn solchen Leuten geholfen werden kann, dann ist ja auch schon viel erreicht). Leider hilft das Projekt gesunden Pädophilen nur wenig. Perspektivisch ist es wohl auch eher schädlich, da Herr Beier in seinen Studien von kranken, therapiebedürftigen Personen auf ein gesundes Dunkelfeld schließt (was völlig unwissenschaftlich ist und der Realität halt auch einfach nicht gerecht wird)...
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