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- 31. August 2004 3 Min.
In Köln fand die Premierenfeier zum Film "Sommersturm" statt. Die Stars des Reigens um erste schwule Liebe und große Gefühle waren dabei.
Von Jan Gebauer
Wir schreiben Montag, den 30. August 2004, es ist 22:00 Uhr und wir befinden uns im Cinedom zu Köln. Soeben läuft der Abspann von "Sommersturm", dem neuen Film von Regisseur Marco Kreuzpaintner ("Ganz und Gar"). Das geladene Publikum, darunter auch die 40 Gewinner unseres Gewinnspiels, sowie Besetzung und Stab des Films sind hell auf begeistert und klatschen minutenlang. Auf der anschließenden Premierenparty zeigen sich die Darsteller und auch der Regisseur publikumsnah und sind für jeden Plausch zu haben. Auch für Fotos, Autogramme und die vielen Fragen der Gäste nahm sich das Ensemble geduldig die Nacht hindurch Zeit. Da blieb natürlich auch das gemeinsame Anstoßen auf die gelungene Premiere von "Sommersturm" nicht aus.
Dabei lebt der Film besonders von den unverbrauchten Jungtalenten, allen voran der bereits durch den Film "Crazy" bekannt gewordene Robert Stadlober. Dieser spielt Tobi, der mit seinem besten Freund Achim (Kostja Ullmann) einer Fahrt ins Sommercamp und dem damit verbundenen Ruderwettkampf entgegen fiebert. Mit dabei ist auch Achims Freundin Sandra (Miriam Morgenstern). Während sich zwischen den beiden eine immer engere Beziehung entwickelt, fühlt sich Tobi in den Hintergrund gedrängt, besonders als er merkt, dass er nicht nur platonische Freundschaft für Achim empfindet. Plötzlich taucht anstelle der heiß erwarteten Berliner Mädchengruppe das schwule Ruderteam "Die Queerschläger" auf. Diese können nicht nur unerwartet gut rudern, sondern sind schnell dabei, mit gängigen Klischees aufzuräumen. Tobi ist überfordert und kann sich nicht auf das Training konzentrieren. So mündet das Zelten nicht nur wettertechnisch in einem wahren Sturm.
"Sommersturm" erzählt humorvoll, einfühlsam und authentisch von den emotionalen (und sexuellen) Irrungen und Wirrungen an der Schwelle zum Erwachsensein und von der Erkenntnis, dass das eigene Glück eng an die Ehrlichkeit Anderen gegenüber gekoppelt ist. Wie schon erwähnt sind es die hervorragenden darstellerischen Leitstungen von Stadlober, Marlon Kittel (Leo) oder Hanno Koffler (Malte), die den Film so sehenswert machen. Glaubwürdig legen sie die Gefühswelten der Protagonisten dar, um die komplexen sehr unterschiedlichen Typen darzustellen. Regisseur Kreuzpaintner legte besonderen Wert auf eine möglichst breitflächige Verteilung der Typencharakterisierung sowohl im Hetero- als auch im Homo-Lager. Keine überzogenen Klischees werden bemüht, sondern real erscheinende Charaktere, wie man sie sich aus eigenen Zeltlager- oder Jugendgruppenzeiten vorstellen kann.
Erwähnenswert ist auch der ausgezeichnete Soundtrack, der kongenial die langsam stürmischer werdenden Gefühle der Handlung einfängt. Eine ausführliche Besprechung findet ihr in unserer CD-Review.
Falls Ihr nun neugierig geworden seid, solltet Ihr ab Donnerstag, den 2. September die Kinos erstürmen und dem Film zu dem Erfolg verhelfen, den er verdient. Damit Ihr auch perfekt ausgestattet seid, verlosen wir fünf Soundtracks und fünf T-Shirts zu "Sommersturm".
So machst Du mit:
Schick bis zum 7. September 2004 (Einsendeschluss) eine eMail mit Deiner Adresse an: .
Teilnahmebedingungen:
Einsendeschluss ist der 7. September 2004. Die Preise werden nicht in bar ausgezahlt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
31. August. 2004, 12:30
Links zum Thema:
» Zur queer.de-Soundtrack-Review ''Sommersturm''
» Den Soundtrack bei Amazon bestellen
» Offizielle Seite zum Film ''Sommerblut''
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