Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?15845
  • 30. Januar 2012 12 2 Min.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon setzt sich für Homo-Rechte in Afrika ein (Bild: broddi / flickr / by-sa 2.0)

Beim Gipfeltreffen der Afrikanischen Union hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon am Wochenende ein Ende der Diskriminierung von Schwulen, Lesben und Trans­sexuellen gefordert.

In einer Rede vor mehr als 30 Staats- und Regierungschefs im äthiopischen Addis Abeba erklärte Ban: "Eine Form der Diskriminierung, die von vielen Staaten zu lange ignoriert worden ist, basiert auf sexueller Orientierung oder Geschlechts­identität." Diese Menschen würden in vielen Ländern als "Bürger zweiter Klasse oder sogar Kriminelle" angesehen. "Es ist eine Herausforderung, derartige Diskriminierungsvorgänge zu konfrontieren. Aber wir dürfen die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschriebenen Ideen nicht aufgeben."

Homosexualität ist in den meisten Ländern Afrikas verboten. In Mauretanien, Sudan und Nigeria können Schwule sogar zum Tode verurteilt werden, in Uganda wird ein dementsprechender Gesetzentwurf seit Jahren im Parlament debattiert (queer.de berichtete). Einzig Südafrika hat Schwule und Lesben vollständig gleichgestellt und auch die Ehe für gleich­geschlechtliche Paare geöffnet.

Vorwurf des Kolonialismus aus Afrika

Westliche Länder haben in letzter Zeit afrikanischen Staaten eine Kürzung oder Streichung der Entwicklungshilfe angedroht, wenn sie Menschen wegen derer sexuellen Orientierung verfolgen. Mehrere afrikanische Länder – darunter Uganda, Malawi und Ghana – haben Europa daraufhin kolonialistische Bestrebungen vorgeworfen. Insbesondere die frühere Kolonialmacht Großbritannien steht in der Kritik. Homosexualität wird von vielen afrikanischen Politikern als europäische Erfindung beschrieben, die "unafrikanisch" sei (queer.de berichtete).

Der Südkoreander Ban, der seit 2007 an der Spitze der Vereinten Nationen steht, hat sich bereits wiederholt für die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben eingesetzt, insbesondere in Afrika (queer.de berichtete). Seine Amtszeit läuft noch bis Ende 2016. (dk)

-w-

#1 TadzioScot
  • 30.01.2012, 15:56h
  • War echt erstaunt von diesem Ban (in diesem Fall) !!!. Wow ! Er thematisert unsere Themen ! Freut mich... Weiter so !!!

    Von Ban könnte sich ein Westerwelle (in diesen Falle) ruhig eine Scheibe abschneiden !

    Unser Schwuler Außenminster thematisiert die Schwulen Verfolgung nicht im geringesten und ein (wahscheinlich Heterosexueller ?) Ban macht der kann das !

    Wäre ich jedenfalls ein Außenminster Westerwelle, würde ich überall auf der Welt
    auf die Verbrechen die in den Homphoben Ländern herscht (wie z.b den Iran) laufend
    und vehement aufmerksam machen !

    Ich würde Thematisieren das Schwule dort zu unrecht Diskriminiert und Verfolgt werden und sie mit Kanst und Tode betraft werden können etc...

    Ich würde auch keinen hehl von meiner Homosexualität machen !

    Vielleicht würde ich sogar als Rosa-Diva auf den Plan treten, mit Flauschigen Rosa Pulli usw... !
    Einfach nur um ein Zeichen zu setzen ! Würde dann aber auch sagen das es viele Schwule gibt denen man das Schwul sein nicht ansieht !
    Würde erklären das 10-15% der Menschen Schwul sind und sie überall sind ! Und jeder
    schonmal einen Schwulen begegenet ist,
    selbst wenn man's nicht merkt !
    Ja, aber so wäre ich, nicht unser Westerwelle...

    Westerwelle ist wie es Brian Kinney in "Queer as Folk" so schön sagt ein "Schwanzloser Eunurch" ! Traurig aber war. Dieser Westerwelle macht ja sogar noch in Homphoben Ländern wie Ägypten Urlaub ! Das ist ist einfach...
    ...Pfui !

    Und ich hoffe das der Ban zu diesem
    unseren Thema genauso weiter macht !
  • Direktlink »
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 30.01.2012, 19:36h
  • Der UN-Generalsekretär geht endlich das an, was die EU nie geschafft hätte: er plädiert endlich für das Ende der Diskriminierung und Verfolgung von Schwulen und Lesben in Afrika und ich rechne ihm das hoch an!
  • Direktlink »
#3 Treeg
  • 30.01.2012, 21:19hDoetinchem
  • Das Problem in den meisten Afrikanischen Länder sind die Evangelikalen, die den einwohnern eintrichtern, das homosexualität die Botschaft Satans ist.
  • Direktlink »