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Ärger im Weltraum
Konservative warnen vor Homo-Paaren in "Star Wars"-Spiel
- 30. Januar 2012 2 Min.

Das Family Research Council möchte erreichen, dass nur heterosexuelle Figuren Sternenkrieg spielen dürfen
Das Computerspiel "Star Wars: The Old Republic" wechselt laut einer christlich-konservativen US-Lobbygruppe auf die "dunkle Seite der Macht", weil es gleichgeschlechtliche Beziehungen erlaubt.
Tony Perkins, der Chef des Family Research Council, hat Eltern vor dem Online-Rollenspiel gewarnt, da darin gleichgeschlechtliche Beziehungen möglich sein werden: "In einem neuen 'Star Wars'-Spiel sind homosexuelle Aktivisten die größte Gefahr für das Imperium", erklärte Perkins. "'Star Wars'-Spieler sind bereits auf der dunklen Seite der Macht; das neue Videospiel bietet nämlich ein besonderes Feature an: Schwule Beziehungen." Eltern, so fordert Perkins, sollten sich bei den Machern beschweren, um zu zeigen, "wer die Macht wirklich in den Händen hält".
Die christliche Lobbygruppe reagiert damit auf eine Ankündigung im offiziellen Forum des Computerspiels, in dem die Programmierung "zusätzlicher Romantik-Optionen" versprochen werden. Sie würden nach und nach in das Spiel eingefügt werden, erklärte Stephen Reid, ein Sprecher des kanadischen Spieleentwicklers BioWare.
"Star Wars: The Old Republic" ist am 20. Dezember 2011 erschienen und ist in den USA ab 13 Jahren freigegeben (in Deutschland ab 12). Experten schätzen, dass die Entwicklung des Spieles mindestens 80 Millionen US-Dollar gekostet hat. Innerhalb von drei Tagen seit seiner Veröffentlichung kam das Spiel schon auf eine Million Abonnenten. BioWare hatte 2003 bereits das erfolgreiche Spiel "Star Wars: Knights of the Old Republic" kreiert.
Das Family Research Council sieht als seine Hauptaufgabe den Kampf gegen Homosexualität an, die aus religiösen Gründen abgelehnt wird. Des weiteren lehnt die 1981 gegründete Organisation Abtreibung, Scheidungen und Stammzellenforschung ab. Die Gruppe hat insbesondere Einfluss auf die republikanische Partei. So hält sie jedes Jahr das "Values Voter Summit" ab, zu dem im Oktober 2011 auch die Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney, Newt Gingrich, Rick Santorum und Ron Paul erschienen sind. (dk)















Viel zu wenig Spiele bieten Schwule möglichkeiten an... Ich kenne "Fahrenheit", da ist ein Nebendarsteller Schwul, dann gibt es da noch "Dragon Age 2", was ebenfalls Schwule Bezieheungen ermöglicht und dieser Hersteller Bioware, hat auch Mass Effect 1+2 produziert,
wo man zwar nicht Schwul spielen kann, aber immerhin Lesbisch möglich ist...
Und eine Schwule Andeutung gab es sogar in "Mass Effect 2", als der männliche Shepard mit dem Männlichen Salarinaer Wissenschaftler spricht und dieser sich geehrt fühlt das Shepard sich mit ihm Paaren möchte, aber er nicht in der Paarungszeit ist oder so...
Jeder Nachwuchs braucht Schwule identifikationsfiguren, sowohl in Filmen
als auch in Spielen ! So lernen sie nämlich
das sie nicht allein sind und sich nicht schämen müssen für ihre Art zu sein !