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Kommentare zu:
Mann über Bord bei Gay-Cruise


#1 dummfugAnonym
  • 04.02.2012, 11:22h
  • Das ist ja eine klasse Taktik!
    Erst mal überprüfen, ob der Augenzeuge es wirklich richtig gesehen hat.
    Stimmt, die Kamera zeigt das auch. Und dann wird erst gehandelt? Wie blöd ist das denn bitte schön?
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#2 Marine-BoyAnonym
  • 04.02.2012, 11:45h
  • Antwort auf #1 von dummfug
  • Da kann ich mich nur anschließen:
    erst mal die Videos überprüfen. Und obwohl das darauf zu sehen war, werden dann auch erst nochmal alle Passagiere durchgezählt, was sicher mehr als als 30 Minuten dauert.

    Und erst dann kommt man mal auf die Idee, Rettungsmaßnahmen einzuleiten.

    Sorry, aber die Verantwortlichen haben völlig inkompetent gehandelt und gehören vor ein Gericht gestellt!

    Leute, die so handeln, dürfen nie mehr Verantwortung auf einem Schiff haben!
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#4 Geert
  • 04.02.2012, 11:59h
  • Mit 5.400 kreischende Schwulen tagelang auf einem Schiff - da kann man schon irre werden und dann von Bord springen....
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#5 SchokiAnonym
  • 04.02.2012, 12:08h
  • Antwort auf #4 von Geert

  • Haha, seit solchen Kommentaren weiß ich, lieber Geert, dass du entweder in Wirklichkeit eine Gruppe von Jugendlichen bist, die sich einen Spaß draus gemacht hat, hier den Troll zu spielen, oder einfach ein heterosexueller Katholik und arbeitslos bist. Alles andere ist ausgeschlossen.
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#6 GeorgB
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 TreegProfil
  • 04.02.2012, 15:22hDoetinchem
  • Also, da es rein rechnerisch bei so einem Schiff zu einem bremsweg von mindestens 1,5km kommt, bei gut 15 knoten geschwindigkeit, ist der längst untergegangen.

    wobei ich mal schätze das der mann entweder irgendwelche "chems" oder zuviel alk intus hatte oder sich von vornherein das leben nehmen wollte.

    Und, selbst wenn ich das fgeschenkt bekäme; ich würde nie auf so ein ding steigen, und das sehe ich nicht erst sein der costa concordia so.
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#9 koklAnonym
  • 04.02.2012, 16:18h
  • Antwort auf #8 von Treeg
  • "1,5 km Bremsweg" - wie drollig :D
    In der Schifffahrt wird in Seemeilen gerechnet, obwohl ich mir da bei einer solch unprofessionellen Crew nicht ganz sicher bin.
    Eigentlich sollte es normal sein, dass auch auf Spaßdampfern die Besatzung regelmäßig Ausnahmesituationen probt. "Mann über Bord" ist da dann eher Standartfall. Da es sich aber wohl um einen Selbstmord handelt, dürfte selbst bei "sofortigem" Beidrehen und Ergreifen von Rettungsmaßnahmen alle Hilfe zu spät gekommen sein. Auf See dauert das nämlich. Aber es ist ja ohnehin davon auszugehen, dass die Besatzung solcher Schiffe eher im Entertainmentprogramm geschult werden ...
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#10 MarekAnonym
#11 alexMucEhemaliges Profil
  • 04.02.2012, 18:05h
  • Antwort auf #10 von Marek
  • Das Schiff ist schon mehrmals gebucht für solche Reisen. Also von Homophobie kann man kaum ausgehen. Die Mannschaft kommt mit den Touris kaum zusammen. Du weißt schon, die Kräftigen aus dem Maschinenraum, ölverschmiert mit großen Händen....seufz. Höchstens ein paar Servier-Schwestern, kommen mit den Leuten zusammen. Da das Schiff auch nicht in Notsituation war, gibts auch keine Verantwortlichen. Da ist wohl jeder selbst für sich zuständig. Die Verantwortlichen werden wohl GHB oder Ketamin sein. Da kann man schon mal abheben.... Jedenfalls, die Wahrscheinlichkeit, das Drogen im Spiel waren ist bei Gay-Partys am wahrscheinlichsten.
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#13 MarekAnonym
  • 04.02.2012, 20:48h
  • Antwort auf #11 von alexMuc
  • 1.
    Die Maschinisten und das Servierpersonal sind aber auch nicht diejenigen, die in solchen Notfällen die Entscheidung treffen, das Schiff anzuhalten oder erst mal durchzuzählen und Videos auszuwerten.

    2.
    Dass das Schiff schon mehrfach für solche Reisen gebucht wurde, sagt weder aus, dass es keine Homophobie beim Personal gibt (gerade die Entscheidungsträger für solche Notfälle haben - wie du schon sagst - wenig Kontakt zu den Gästen und müssen ihren Job tun, selbst wenn sie diese Fremdbuchung der Reederei nicht gutheißen). Und es weiß auch keiner, ob es immer dasselbe Personal ist.

    3.
    Dass Du schon gleich Drogen unterstellst ist nicht nur ein Vorurteil, sondern enthebt die Verantwortlichen, die nicht sofort Rettungsmaßnahmen eingeleitet haben, auch nicht ihrer Pflicht.
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#14 Audi5000Anonym
  • 04.02.2012, 21:05h

  • Da wäre jede Rettung Sicher zu Spät gewesen. Aus so ner Höhe ist das wie ein Aufprall auf Beton. Nur das man da halt dann Unter geht!
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#15 Sukram71Profil
  • 04.02.2012, 21:09h Bonn

  • Leute...

    Wenn das Schiff ein Kamera-System an Bord hat, dann ist es selbstverständlich sinnvoll darauf zu gucken, ob wirklich jemand gesprungen ist. Kann sich ja auch jemand verguckt haben und das dauert ja nur ne Minute. - Dann kann am auch viel bestimmter ne Großsuche veranlassen mit Küstenwache und Militär.

    Und während die Suche angeleiert wird, zählt man natürlich durch, ob noch jemand fehlt bzw. hinterher gesprungen ist.

    Das Verhalten der Mannschaft und des Kapitäns ist völlig richtig und ok. Jedenfalls kann man von hier aus nix kritisieren.
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#16 RobinAnonym
  • 04.02.2012, 22:32h
  • Antwort auf #15 von Sukram71
  • 1. Die Videokontrolle hat sicher länger als 1 Minute gedauert.

    2. Man hat auch danach erst durchgezählt und erst DANACH Rettungsmaßnahmen veranlasst. So steht es zumindest im Artikel. Und jeder kann sich ausmalen, wie lange es dauert alle Gäste zusammenzutrommeln und durchzuzählen.
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#17 bastapapsta
  • 05.02.2012, 09:11h
  • Antwort auf #2 von Marine-Boy
  • Unter Umständen ist er nach dem Sprung auch in die Schiffsschraube geraten. Habe in einem Beitrag letztens gesehen, dass je nachdem von welchem Bereich des Schiffes jemand in die See springt, er unweigerlich in die Schiffsschraube gelangen würde. Unabhängig von dieser möglichen Tatsache, scheint es wirklich zu lange gedauert zu haben, bis der Kapitän Rettungsmaßnahmen einleitete.
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#18 TreegProfil
#19 carolo
  • 05.02.2012, 12:36h
  • Ich schmeiss mich weg...

    Das queer.de Expertengremium zum Thema SOLAS. Darauf hat die christliche Seefahrt gerade noch gewartet.
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#20 daVinci6667
  • 05.02.2012, 14:21h
  • Antwort auf #2 von Marine-Boy

  • Ich kann 1&2 nur zustimmen. Offenbar wurden die Aussagen des Augenzeugen in Zweifel gezogen.

    Warum muss die Aussage eines Schwulen erst überprüft werden? Sind wir etwa generell unglaubwürdiger? Dachten die Verantwortlichen der hätte zu viel Party, Drogen und Alk intus, oder dachten sie einfach nur, Schwule hätten gewisse Neigungen Drama-Queen zu spielen?

    Mitte der 90er Jahre hatte mein damaliger Freund und ich auf der Zenith genau diese Route gebucht. Wir waren beide sehr jung und schwer verliebt, zwei auffallende Schwule aus Europa unter lauter konservativen Amis. Beim Dinner wurde jeweils noch ein Tischgebet gesprochen! Komfort und Service waren 1A, doch wäre etwas passiert, hatte man uns wohl auch nicht wirklich ernst genommen!

    Offenbar ist das heute immer noch so, selbst wenn alle Passagiere an Bord schwul sind. Bei einem weißen, gottgläubigen Ami wäre bestimmt nichts überprüft und die Motoren sofort gestoppt worden!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#21 daVinci6667
  • 05.02.2012, 14:23h

  • Und eins noch: Mich stört der Satz "Die Hintergründe der Tat sind unklar" enorm!

    Jeder Mensch hat ein Recht auf Freitod. Natürlich hat die Gesellschaft die soziale Pflicht dies möglichst zu verhindern. Schlussendlich kann das aber jeder selbst entscheiden. Ein Freitod ist kein Verbrechen und zu recht völlig legal, zumindest in der Schweiz. Daher ist es auch völlig daneben von einer "Tat" zu sprechen!
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#22 TreegProfil
  • 06.02.2012, 06:34hDoetinchem
  • Antwort auf #21 von daVinci6667
  • "....Jeder Mensch hat ein Recht auf Freitod...."

    Hm, nur zu schade das es in Ländern wie der BRD ein Strafrecht gibt, das Sterbehilfe unter Strafe stellt und in dem Menschen, die einen missglückten Suizidversuch hinter sich haben, in die geschlossene Psychatrie - meist auf unbestimmte Zeit, was einem wegsperren ohne Prozess ähnlich ist - gesteckt werden.

    In den Niederlanden ist zum Beispiel Sterbehilfe auch kein Problem....
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#23 highking
  • 06.02.2012, 08:57h
  • Das ist ja wirklich anstrengend. Egal was auch immer auf der Welt passiert, irgendwer schreit garantiert "HOMOPHOBIE".
    Es mag euch erstaunen, aber wir werden nicht von allen gehasst.
  • Antworten » | Direktlink »
#24 Sukram71Profil
  • 06.02.2012, 14:37hBonn
  • Antwort auf #16 von Robin
  • Kinder ...

    "Nachdem auch dort [im Video] der Sprung zu sehen war, stoppte der Kapitän die Motoren, ließ die Passagiere an Bord durchzählen, informierte die Behörden und schickte einen eigenen Rettungstrupp los."

    Aus dieser Queer.de-Formulierung kann man wohl kaum schließen, dass der Kapitän, nach dem der Sprung per Video bestätigt bekam, erst mal langwierig alle Passagiere durchzählen ließ und erst dann was zur Rettung unternahm. Eher deutet diese Formulierung auf Gleichzeitigkeit ... ^^

    Dem armen Kapitän wird aber nur aufgrund diese Formulierung hier den Strick gedreht ... OMFG! xD

    Und auf dem Schiff sind über 8.000 Menschen (6300 Passagiere plus 2100 Mann Besatzung).

    Da kann ich schon verstehen, dass man - bevor man riesige Rettungsmaßnahmen einleitet - erstmal schnell auf Video guckt, ob wirklich einer ins Meer ist gesprungen oder ob sich jemand verguckt hat oder halt nur ein Deck tiefer gesprungen ist ...

    Und nach der Videokontrolle und Anleierung von Rettungsmaßnahmen muss man natürlich noch mal die Passagiere durchzählen lassen. Im Artikel steht mit keinem Wort, dass es nicht so gewesen wird.

    Aber Hauptsache, wir drehen dem Kapitän, hier vom bequemen Internet-Sessel aus, schon mal nen Strick ... xD
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#25 Fozzy_Bear
#26 Fozzy_Bear
  • 06.02.2012, 18:24h
  • Antwort auf #20 von daVinci6667
  • Also ich glaube nicht, das was damit zu tun hat das das ein Schwuler war. Die Aussagen wären generell in Zweifel gezogen.

    Unabhängig von der Sexualität gibt es nämlich immer und überall solche Schwackos, die sich wichtig machen wollen und dann auf die glorreiche Idee kommen solche Gerüchte in die Welt setzen, nur damit auf dem Dampfer oder anderswo mal etwas Action ist.
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#27 Fozzy_Bear
  • 06.02.2012, 18:32h
  • Antwort auf #21 von daVinci6667
  • Da stelle ich mir allerdings die Frage was ein Freitod denn sonst ist. Für mich ist das genauso ne Tat, wie wenn einer eine Wand anmalt, oder Strickt. Weil er nämlich was "tut" nämlich vom Schiff springen.

    Hier wird von Tat nicht im Sinne von Verbrechen gesprochen, sondern im Sinne von Taten, bzw. von tun.

    Man Kann den Satz auch anders formulieren wenns dir lieber ist. Zum Beispiel so: Die Hintergründe, warum er gesprungen ist sind unklar...
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#28 FunicoAnonym
  • 07.02.2012, 22:45h

  • Leute Leute , nun macht mal langsam. Ich war selbst an Bord.
    Der Kapitän hat völlig korrekt gehandelt.
    Nachdem ein Passagier den Vorfall bemerkt hatte, informierte diese sofort die Brücke und die Maschienen wurden sofort gestoppt!!
    Nach ca. 30 Minuten wurden alle Passagiere (inkl Personal) zum Durschzählen vom Kapitän zu ihren Sammelstationen (es gibt mehrere an Bord aufgeteilt nach Kabinennummern) aufgerufen. Das Zählen erfolgt via Scan des seapass der Passagiere elektronisch. Nach gefühlten 1 1/2 Stunden war das Durchzählen abgeschlossen.
    Alles traurig genug und mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Hintergründe für den Sprung des Passagieres wären rein spekulativ hier zu nennen. Ein Sprung von eInem Haus oder Brücke könnte man durchaus gleichsetzen.
    Ungeachtet diesen Vorfalls war die Reise einfach grandios und das Personal im übrigen mehr als freundlich und extrem zuvorkommend. Man hatte sichtlich Spass daran, mal eine andere Kundschaft zu befördern als die üblichen 70+ ;)
    Gruß
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#29 stromboliProfil
  • 08.02.2012, 00:43hberlin
  • Antwort auf #28 von Funico
  • zuviel "titanic" geschaut..
    vieleicht empfand er sich ja als Rose DeWitt Bukater, die auf ihren Jack Dawson als retter hoffte...
    Aber auf der "Allure of the Seas" waren wohl nur die eiswürfel in den longdrinks eine gefahr für schiff und passagiere
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#30 daVinci6667
  • 08.02.2012, 14:14h
  • Antwort auf #27 von Fozzy_Bear

  • "Hier wird von Tat nicht im Sinne von Verbrechen gesprochen, sondern im Sinne von Taten, bzw. von tun."

    Nun das gleiche Wort hat in (offiziell) deutschsprachigen Ländern eben nicht immer die gleiche Bedeutung. Möglich dass Tat so ein Wort ist. In meinem schweizer Ohr klingt Tat eben in keinem Fall positiv im Sinne von etwas gutes Tun/Machen. Das will aber nichts heißen.
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#31 Urs101Anonym
  • 23.02.2012, 23:32h
  • Ich war auf dieser Kreuzfahrt.
    Habe mir die vielen Kommentare angeschaut hier...
    also; es wurde sehr schnell reagiert und sehr profesionell gehandelt...
    ist immer noch nicht sicher ob er sich wirklich das leben nehmen wollte oder nicht...
    war für alle einen schock und nicht sehr lustig. also bitte die zynischen kommentare lassen...
    lieber kurz mal inne halten und an kenny denken...
    R.I.P.
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