Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?15893
  • 07. Februar 2012 9 2 Min.

Jason Andrews in einem Promo-Foto für "Sean Cody"

Pornodarsteller Jason Andrews, der als "Addison" in schwulen Pornoproduktionen mitwirkte, hat sich in Florida des Mordes am Besitzer eines Tattoo-Ladens für schuldig bekannt, um der Todesstrafe zu entgehen.

Der 41-jährige Dennis Abrahamsen ist im Mai 2010 in seinem eigenen Haus im 40 Kilometer nördlich von Tampa gelegenen Ort New Port Richey brutal umgebracht worden. Auf ihn wurde zunächst mit einem Messer eingestochen, anschließend wurde er mit einem Hammer erschlagen. Wenige Wochen später nahm die Polizei Andrews fest (queer.de berichtete). Auch Amanda Logue, die Freundin des nach eigenen Angaben bisexuellen Darstellers wurde verhaftet. Beide sollen die Tat geplant und ausgeführt haben. Motiv war Habgier: Sie entwendeten 6.000 Dollar in bar, Kameras und einen Laptop.

Andrews hat mit der Staatsanwaltschaft den Deal geschlossen: Im Gegenzug für sein Schuldeingeständnis fordern die Ankläger nicht mehr seine Exekution, sondern eine lebenslange Haftstrafe ohne Möglichkeit auf eine vorzeitige Entlassung.

Kaltblütiger Mord


Die Polizeifotos von Amanda Logue und Jason Andrews (Bild: Hudson County PD)

Der Fall hat in Florida wegen seiner Kaltblütigkeit für Aufsehen gesorgt: So sollte Andrews' Freundin, die ebenfalls als Pornodarstellerin arbeitete, ihr späteres Opfer zunächst sexuell befriedigen. Vor der Tat hat das Paar mehrere SMS-Nachrichten ausgetauscht, in denen die Beiden über die Art des Tötens diskutierten ("halt nach Messern Ausschau"). In einer SMS erklärte Logue, dass sie "nach der Tötung" mit Andrews Sex haben wolle. Die Gerichtsverhandlung der 30-Jährigen soll im Mai stattfinden. Auch sie muss sich wegen Mordes verantworten.

Der 28-jährige Andrews drehte unter dem Namen Addison für das Pornolabel "Sean Cody" schwule Pornofilme. Unter dem selben Namen drehte er auch heterosexuelle Videos. In den Szenemedien wurde er deshalb oft als "Gay for Pay"-Darsteller bezeichnet - also als Heterosexueller, der wegen des Gehaltsschecks in schwulen Sexszenen mitwirkt. (dk)

#1 BenjaminAnonym
  • 07.02.2012, 14:49h
  • Tja Dummheit tut bekanntlich weh!
    Denn dumm haben beide gehandelt und einen Menschen für nichts ermordet. Sich bloß nicht anstrengen und auf Teufel komm raus sich alles leisten können. Gut das der weg kommt!
  • Direktlink »
#2 QuueeeeeerrrrAnonym
  • 07.02.2012, 14:59h
  • Der arme Junge kam nur mit seiner Bisexualität nicht klar, die Gesellschaft ist schuld!
  • Direktlink »
#3 schwulenaktivist
  • 07.02.2012, 19:30h
  • Woraus gefolgert werden kann: Nicht überall wo Toleranz und Akzeptanz drauf steht, oder - schlimmer noch - angenommen wird, kann auf den identischen Inhalt geschlossen werden...
  • Direktlink »