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Kommentare zu:
Für ein Coming-out ist´s nie zu spät, Manfred Krug


#31 reginaldoAnonym
  • 09.02.2012, 23:12h
  • Antwort auf #30 von seb1983
  • ist wirklich bezeichnend, dass du als schwuler beim thema sexismus und angesichts der gezeigten bilder ausschließlich über die freiheit von frauen sprichst (die definition in #8 machte da ein angebot zur inhaltlichen klärung.) aber hat die art und weise, wie frauen sich in der medien- und werbeindustrie in szene setzen, und entsprechend auch im alltag, vielleicht weniger etwas mit den vielgepriesenen freien entscheidungen "freier marktteilnehmer" zu tun, als vielmehr mit dem diktat der konzerne, die damit ihre profite einfahren?

    frau will und muss halt auch irgendwie ihr brot verdienen und ins gesellschaftliche korsett passen. die casting-chancen des lebens, nicht nur im tv, müssen genutzt werden. die zugespitzte variante bei dsds & co. macht ja überdeutlich, dass jungs und mädels sehr genau wissen, welch extrem unterschiedliche rollenerwartungen sie zu erfüllen haben.
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#32 Trans-marsAnonym
  • 10.02.2012, 07:36h
  • Antwort auf #19 von Dr Winter
  • ...uji lieber Dr, Winter ,die Fotos sind ja irre ,bei male sieht es aus wie ein Wienerwuerstchen auf dem Fussabtreter,bei famal eher wie ne schwere Stichverletzung beim Raubueberfall...

    wir auf dem Mars ,haben da
    Platinum -Steckverbindungen ..ganz edel...

    so habe ich mir das bei den Erdlingen garnicht vorgestellt.

    Gruss vom Mars
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#33 mmarkusAnonym
  • 10.02.2012, 14:06h
  • gefällt mir der text.
    ist das ein offener brief oder wurde er an manfred krug gesendet?
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#34 seb1983
  • 10.02.2012, 14:07h
  • Antwort auf #31 von reginaldo
  • Unterschiede zwischen den Geschlechtern wegzuwischen sehe ich als ziemlich naiv an.

    Frauen setzen sich in der Werbung nicht selbst in Szene sondern werden in Szene gesetzt, meistens übrigens von Männern. Dass das in Zeiten von Reizüberflutung und gesättigten Märkten immer heftiger wird ist doch nur logisch. Sex ist ein starker Reiz, und mit 50er Jahre Charme errege ich doch keine Aufmerksamkeit mehr. Dazu dann dass Männer auf billig und willig stehen, Frauen auf Sicherheit und Beschützer, schon ist die bunte Konsumwelt fertig.
    Wie sehr das dem realen Leben entspricht ist die andere Frage. Frau kann sich in Szene setzen, aber nochmal: Sie muss es nicht. Wer als Bank/Versicherungskauffrau etc. in knappsten Tops durch die Fußgängerzone läuft wird sich schnell mit dem Diktat der eigenen Firma und nicht dem der Konzerne unterworfen sehen.

    Wir haben einen Nachfragermarkt, das heißt die Konzerne richten sich nach den Wünschen der Kunden. Die Idee dass diese etwa eigene Trends durchsetzen ist völlig absurd. In der Planwirtschaft mag das möglich sein, in der Marktwirtschaft ist die Auswahl einfach zu groß, liefere ich nicht das was gewünscht ist dann verkaufe ich eben nichts.
    Wichtig dagegen, grade im fast fashion Bereich von H&M und Co. ist es Trends aufzuspüren.
    Kurz: Den Konernen ist es sch...egal was sie verkaufen, Hauptsache sie verkaufen.
    Und mal ganz blöd: Klamotten die aus mehr Stoff bestehen versprechen durch einen höheren Preis auch größere Gewinne. Wenn keine Frau mehr einen BH trägt kann ich keine mehr verkaufen...

    Als Mann und Schwuler sehe ich mich übrigens ganz einfach nicht als Opfer von Sexismus.
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#35 urgent actionAnonym
#36 Sebi2Anonym
  • 10.02.2012, 14:36h
  • Antwort auf #30 von seb1983
  • "Der feine Unterschied ist dass Frauen hier nicht dazu gezwungen werden sondern die Wahl haben."

    Die Freiheit die Wahl zu haben bereits als Kind wie eine Hure rumzulaufen?
    So sieht unsere " Freiheit" nämlich aus.

    Dazu ist es nötig Wirkungsmechanismen zu erkennen.

    Es gibt nicht wenige Frauen die in islamischen Ländern sagen das sie stolz sind verschleiert rumzulaufen. Es gibt in Deutschland Türkinnen die sagen das sie ihr Kopftuch und ihre auch im Hochsomer hochgeschlossene Kleidung gerne tragen und sich so wohl fühlen.
    Das mag auch bei Einigen so sein, aber sicher nicht bei Allen die das behaupten.

    ( Einzelne islamische Frauen die gegen die Unterdrückung der Frau dort demonstrieren werden in westlichen Medien nur in Extremen gezeigt und zwar in Form von "Nacktprotesten" um in Wahrheit die Fotos von nackten Frauen ablichten zu können unter dem Vorwand einen "kritischen Bericht über den Zustand der unterdrückten Frau in islamischen Ländern" aufzuzeigen. Wers glaubt...)

    DIe Situation der Frauen dort und das Gegenextrem bei uns, hat beides mit gefühlter Freiheit nichts zu tun.

    Während früher der Mann in Europa einen Anzug und die Frau ein langes Ballkleid an hatte, ist es heute einseitig die Frau die quasi in Unterwäsche über den roten Tepich hoppelt.
    Das ist bewußt so inszeniert.
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#37 seb1983
#38 reginaldoAnonym
#40 Sebi2Anonym
  • 10.02.2012, 15:18h
  • Antwort auf #37 von seb1983
  • "Die „Hypersexualisierung“ der Gesellschaft sei als Zeichen der weiblichen Emanzipation und Macht verstanden worden, sagt Walter. Tatsächlich aber sei sie nicht nur verwurzelt in fortschreitender Ungleichheit, sondern produziere noch mehr Ungleichheit.

    Was am heutigen Sexismus irritiert und ihn womöglich als solchen unkenntlich macht, ist die Bereitwilligkeit, mit der sich viele Frauen daran beteiligen: Sie hätten ja, heißt es stets, die Wahl. Genau diese Entscheidungsfreiheit bezweifelt Natasha Walter. In Werbung, Filmen, Musik und Medien werde ein ganz bestimmtes Bild der weiblichen Sexualität gefeiert, dem sich junge Frauen nur schwer entziehen könnten - vor allem Frauen aus eher prekären Verhältnissen, denen die Gesellschaft kaum Aufstiegschancen bietet."

    "...lernten Frauen, das Aussehen und das Verhalten anderer Frauen permanent zu bewerten - und sie erlebten, dass jene, die dem vermeintlich objektiven Anspruch an weibliche Attraktivität nicht genügen, aussortiert werden. Ein gesundes Selbstbild entsteht so nicht."

    www.faz.net/aktuell/gesellschaft/die-rueckkehr-des-sexismus-
    frauenquaelen-fuer-die-ganze-familie-1606051.html
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