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Kommentare zu:
Sarkozy gegen Ehe-Öffnung


#1 mezzoAnonym
  • 10.02.2012, 15:13h
  • Aha: Eingetragene Partnerschaften seien mit Sarkozy ebenfalls nicht zu machen, da es verfassungswidrig sei, diese nur Homosexuellen anzubieten. Es ist aber nicht verfassungswidrig die Ehe Homosexuellen Paaren vorzuenthalten.......
    Sehr seltsame Erklärung die da gegen eingetragene Partnerschaften spricht......
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#2 Geert WildersAnonym
  • 10.02.2012, 15:22h
  • Dafür wird ihn die Tochter des evangelischen Pastors Horst Kasner aber arg loben.
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#3 OliHAnonym
  • 10.02.2012, 16:25h
  • Das ist einer der vielen Gründe, weshalb sich eine deutsche Regierungschefin nicht in den französischen Wahlkampf einzumischen hat. Für viele Franzosen geht es eben nicht nur um Fiskalpolitik. Es gibt noch viele andere Bereiche. Nur weil Sarkozy in einem, wenn auch wichtigen Punkt, deutschen Interessen entgegenkommt, haben wir uns dort noch lange nicht einzumischen.

    Das dürften viele Franzosen genauso sehen. Frau Merkels Handels in dieser Sache ist schlicht beschämend für Deutschland.
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#4 ArthasAnonym
#5 JoelAnonym
  • 10.02.2012, 17:38h
  • Bin ich froh, daß dem Sar-kotze, die Ehe so heilig ist. Er hat ja nie eine andere Frau angeschaut und ist seit Kindesbeinen mit derselben Frau verheiratet. Ganz ordentlich und seine Bruni ging auch jungfräulich in die Ehe. So muß das sein! Nix hier mit Schwulen und schlampigen Verhältnissen. Hoffentlich schubst irgendwer den Typen zusammen mit der Merkel beim nächsten Treffen in Deauville ins ganz tiefe Wasser.
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#6 MariaRatzingerProfil
  • 10.02.2012, 17:49hMünster
  • Frankreich hat durch dieses unsägliche PACS selbst die heterosexuelle Ehe untergraben. Wenn es zwei Formen von Ehen (für Heteros) gibt, einmal die traditionelle Ehe und daneben das PACS, was nichts anderes ist, eine eine "Ehe light", dann gehen völlig falsche Signale an junge Menschen aus. Warum sollten sich junge Menschen dann überhaupt noch in einer klassischen Ehe fest binden? Dieses PACS zersetzt die Gesellschaft mehr, als wenn man die klassische Ehe auch für Schwule und Lesben öffnen würde.
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#7 TadzioScot
#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 10.02.2012, 20:01h
  • Und das sagt einer, der einen Auslandsaufenthalt der Geburt seiner Tochter vorzieht - unmöglich!
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#9 daVinci6667
  • 10.02.2012, 20:04h

  • Wenn Marine Le Pen die noch fehlenden nötigen Unterschriften tatsächlich nicht zusammen bekommt, sieht es zur Zeit nicht schlecht aus für François Hollande. Sarkozy ist einer der unbeliebtesten Präsidenten bisher. In Fessenheim, dem AKW nahe der Grenze zu Deutschland und der Schweiz, hat er im übrigen Pro AKW Stellung bezogen, Hollande dagegen. Wäre es eurer Merkel mit dem abgekündigten Atomausstieg ernst, müsste sie Hollande unterstützen!
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#10 SebiAnonym
  • 10.02.2012, 20:30h
  • Ich hoffe, die Franzosen wählen keinen Kandidaten, der die Eheöffnung weiterhin ablehnt.

    Wenn die Ehe in Frankreich geöffnet würde, wäre das das bisher größte EU-Land. Das wäre nicht nur ein Gewinn für alle Franzosen (auch die Heteros), sondern würde EU-weit viele Steine ins Rollen bringen.
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#11 alexander
  • 10.02.2012, 21:48h
  • Antwort auf #6 von MariaRatzinger
  • wo bitte siehst du noch "signale" an junge menschen, du hast doch jegliche beziehung zu "jungen menschen" verloren !
    also kümmer dich nicht drum, dein moralinsaures "gewäsch", belegt doch nur welchen gefahren "junge menschen" durch die konservativ/religiösen mutanten ausgesetzt sind !

    übrigens von deinen "jungen menschen" mal abgesehen, was zersetzt die gesellschaft mehr ?
    deine konservativen HOCHKRIMINELLEN BANDITEN und DEINE KATHOLIBAN FASCHISTEN ??? oder aber SCHWULE MENSCHEN; DIE KEINEN STÖREN, LEDIGLICH IHRE WÜRDE UND "MENSCHENRECHTE" EINFORDERN !

    im grunde juckt es keine sau, egal in welchem land, ob schwule "wählen dürfen", oder "rechte beanspruchen" ! lediglich (religiöse) stimmungsfaschisten, wie du, sind allein dafür verantwortlich zu machen, dass wir diese, heutige problematik haben !
    du brauchst jetzt auch keine asche auf dein haupt zu streuen ! "LEUTE "(das sind keine menschen) wie du, haben tausende menschenleben auf dem gewissen !!!
    BESITZEN ABER DIE UNGEHEUERE UNVERSCHÄMTHEIT, SICH ALS RETTER DER "GESELLSCHAFT" AUFZUSPIELEN !!! WELCHER ???

    die erde ist eine scheibe, genau wie die klassische ehe ! (die im übrigen, historisch, sogar biblisch, jeder grundlage entbehrt !!!)
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#12 Timm JohannesAnonym
  • 10.02.2012, 22:35h
  • Da sollte man Sarkozy am Besten die Rede des 17 jährigen Spencer Perry um die Ohren hauen. Für mich ist dieser Spencer Perry, der sehr glücklich mit drei weiteren Geschwistern in einer Regenbogenfamilie mit zwei Müttern (Kristin Perry and Sandra Stier ) aufwuchs, ein echter Held.

    *
    www.advocate.com/News/News_Features/WATCH_Son_Defends_Two_Mo
    ms_in_Prop_8_Case/


    ----
    Sarkozy muss dringend in Frankreich abgewählt werden, damit dort dann Hollande die Ehe in der kommenden Legislaturperiode öffnen kann.

    Übrigens die Queer sollte eine deutschsprachigen Artikel zu Spencer Perry schreiben. Diese Familie mit ihren beiden Müttern in Kalifornien imponiert mir sehr und ist für mich jetzt schon ein Highlight des Jahres 2012.
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#13 stromboliProfil
#14 alexMucEhemaliges Profil
#15 MariaRatzingerProfil
#16 gatopardo
  • 11.02.2012, 10:48h
  • Antwort auf #13 von stromboli
  • Ja mein Lieber, so sehe ich das auch, wenngleich aber die Adoption ebenfalls möglich sein sollte.
    Wir setzen einfach mal voraus, dass Hollande gewinnt und sich für die totale Gleichstellung entscheidet in einem Land, das doch schliesslich mit einer Grossen Revolution die wahre Aufklärung auch in unseren Ländern eingeläutet hat.
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#17 goddamn liberalAnonym
  • 11.02.2012, 10:51h
  • Antwort auf #6 von MariaRatzinger
  • "Dieses PACS zersetzt die Gesellschaft mehr, als wenn man die klassische Ehe auch für Schwule und Lesben öffnen würde."

    Geburtenrate Frankreich 2011:

    1,96 Kinder pro Frau

    Geburtenrate Polen 2011:

    1,30 Kinder pro Frau

    PS Das Foto, das Du uns da präsentierst, ist sehr eigenartig: Weshalb muss die arme alte Kopftuchfrau vor den alten Männern knien? Was haben die bloß vor?
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#18 gatopardo
#19 gatopardo
#20 HinnerkAnonym
#21 stromboliProfil
#22 Timm JohannesAnonym
  • 11.02.2012, 12:01h
  • Also wenn Sarkotze abgewählt werden würde, wäre das echt ein grosser Schritt für Frankreich: Hollande muss der nächste Präsident werden.

    Nur ich befrüchte, dass wenn die Tochter von Le Pen aus dem Rennen aussscheidet, deren Stimmen an Sarkotze gehen und nicht an Hollande. Danach würde dann eher Sarkotze die Wahlen in Frankreich gewinnen.

    In Frankreich läuft unter Sarkotze sehr viel falsch:

    1. Eheöffnugwird verhindert.
    2. Atomausstieg wird mit allen Mitteln behindert. Frankreichs Atommacht wird glorifiziert sowie deren verfehlte Atomstrompolitik.
    3. Frankreich setzt kaum auf Erneuerbare Energien und betreibt kaaum Wärmedämmung der Häuser/Sanierung der Altbauten.
    4. Frankreich läßt zu viele nordafrikanische islamische Einwanderer ins Land, so dass der Süden Frankreichs sowie die Vorstädte Paris mittlerweile islamisch und teilweise sogar islamistisch geprägt sind. Dort müssen homosexuelle Paare damit rechnen, von Islamisten verprügelt und angespuckt zu werden. Die zu massive islamische Einwanderung aus Nordafrika spaltet Frankreich und führt zu den hohen Wahlerfolgen der Rechten wiederum.

    --> Dies läßt sich nur ändern, wenn die Einwanderungspolitik Frankreichs verschärft wird und weniger Einwanderung aus dem islamisch geprägten Nordarfika erfolgt. Leider haben hier auch die Sozialisten wiederum Mitschuld, da sie die Einwanderung aus Nordafirka mitverschuldet haben und dabei nicht erkannt haben, wie sehr dies Frankreich spaltet und die Sozialsysteme dort schwächt.

    Die Erfolge der Rechten sind leider von den Sozialisten aufgrund deren Einwanderungspolitik mitverursacht in Frankreich.
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#23 finkAnonym
  • 11.02.2012, 12:25h
  • Antwort auf #15 von MariaRatzinger
  • "Ist es denn nicht etwas Wunderbares, mit einem Menschen ein ganzes Leben zusammen zu bleiben - "in guten und in schlechten Tage, bis dass der Tod sie scheidet"?"

    ja, das ist es. und das ist es auch für einige schwule und lesben, denen du aber aus irgendeinem noch nicht wirklich erklärten grund absprichst, dafür die selben rechte zu erhalten.

    das ist es aber weder für heteros noch für homos, wenn es eben NUR noch schlechte zeiten sind. dann ist eine trennung das richtige und nicht das festklammern an einer quälenden beziehung nur aus "tradition".

    außerdem: steht denn irgendwo geschrieben, dass nicht auch "pacs"-paare ihr leben lang zusammenleben dürfen? sie haben und wollen das nur nicht mit denselben rechtlichen konsequenzen tun wie in einer ehe.

    das ganze gerede vom ende der werte, der familien und der gesellschaft ist doch nur die paranoia von reaktionären, denen es angst macht, wenn nicht alle anderen auch in derselben geistigen, moralischen und rechtlichen enge gefangen bleiben, in der sie selber sich eingerichtet haben. es werden nach wie vor werte verteidigt und gelebt, nur eben mit einer verschiebung in richtung von mehr individueller freiheit. für die situation von schwulen und lesben ist nur (!) das eine gute entwicklung.
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#24 brandstifternAnonym
#25 im falschenAnonym
  • 11.02.2012, 13:52h
  • Antwort auf #23 von fink
  • es geht allerdings nicht nur um individuelle freiheit. sondern auch um kollektive. freiheit von den herrschenden ökonomischen unterdrückungs- und ausbeutungsverhältnissen und den gesellschaftlichen (einschließlich familiärer) strukturen, die sie hervorgebracht haben und immer wieder reproduzieren. in der dauerkrise des kapitalistischen systems wird ja sehr deutlich (siehe z. b. #24), dass nur durch eine grundlegende überwindung der herrschenden (re-) produktions- und klassenverhältnisse jemals eine effektive gleichberechtigung aller menschen, ein solidarisches und nicht immer wieder gegeneinander aufgehetztes und ausgespieltes miteinander möglich wird.
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#26 GegenmittelAnonym
#27 bösen achsenAnonym
  • 11.02.2012, 15:06h
  • Antwort auf #25 von im falschen
  • Für die Teufel sind deine Sätze Weihwasser.

    Der weiße Mann der schwarzen Madonna Geert Wilders kennt diese Zusammenhänge auch.

    Der Gatte der Alibi-Heilgen der White-Supremacy-Eliten empfiehlt für die Submission
    der Arbeitnehmer der zivilisierten Welt -brüllend leise- Macht-Hierachien aus der Bonzokratie Chinas und die gesellschaftliche Arbeitshetze, wie sie der chinesische Turbo-Kapitalismus-Fan Liu Xiaobo besingt.

    Wie sehr der Neigungs-Lutheraner Helmut Schmidt Konfuzius mag, ist vielen bekannt.

    Der Gatte der Alibi-Heilgen der White-Supremacy-Eliten in Davos:

    „Und die Verbreitung des Protestantismus im 19. und 20. Jahrhundert durch die Missionsgesellschaften überall auf der Welt hat auch die Alphabetisierung verbreitet.

    Und es gibt eine enge Verbindung zwischen Alphabetisierung und Verbesserungen in der Produktivität: Es gab also nicht so sehr eine protestantische Arbeitsethik als vielmehr eine protestantische Wortethik."

    Nach Weber versagte der wahre protestantische Kapitalist sich den Konsum und akkumulierte Kapital durch Sparen. In Nordamerika und der englischsprachigen Welt haben wir vor einiger Zeit damit aufgehört und sind zu einer Form des Kapitalismus übergegangen, der auf Schulden basiert statt auf Ersparnissen oder genauer gesagt auf den Ersparnissen von fremden Leuten, besonders von Chinesen."

    www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1670541/
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#28 daVinci6667
  • 11.02.2012, 17:55h
  • Antwort auf #22 von Timm Johannes

  • Du hast schon recht mit deiner kurzen Analyse, vergisst aber bei deinem Punkt 4, dass Frankreich und in geringerem Masse auch Quebec/Kanada halt natürlich immense Anziehungskraft bei den Einwohnern der vielen, oft islamischen, französischsprechenden ehemaligen Kolonien hat. Da spielt es weniger eine Rolle wer nun an der Macht ist, solange es den Menschen in den Herkunftsländern schlecht geht wird migriert, auch illegal. Diese Migration wird also noch zunehmen, da infolge weltweiter Finanz- Euro- und Dollarkrisen vielleicht bald keine Gelder mehr für Entwicklungshilfe mehr übrig sind.

    Genau wie Belgien versucht das Land nun wenigstens streng Gläubige mit einem Burka-Verbit abzuschrecken. Vielleicht kommt da aber noch was nach, denn die dafür nötigen Mehrheiten sind da, egal wer an die Macht kommt.

    In der Schweiz werden übrigens französischsprechende Asylbewerber oft bewusst im deutschsprachigen Teil untergebracht. Das spricht sich rum, so verlieren wir für sie an Attraktivität.
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#29 alexander
#30 Timm JohannesAnonym
  • 11.02.2012, 21:56h
  • Antwort auf #28 von daVinci6667
  • @daVinci6667

    Ja leider ist es so, dass Frankreich Süden sowie die Vorstädte von Paris massiv mittlerweile islamisiert sind und dies den Franzosen gewaltig stinkt. Daher rühren auch die hohen Zustimmungsraten für Le Pens Tochter und die Rechten in Frankreich.

    Frankreichs Linke, die ich durchaus in vielen Punkten unterstütze (Eheöffnung, Erneuerbare Energienausbau) trägt Mitschuld, an der verfehlten Einwanderungspolitik in Frankreich in den letzten Jahrzehnten.

    Während Deutschland bis Ende der 1980er fast nur Einwanderung aus der Ttürkei zu tragen hatte, würden wir von der nordafrikanischen Einwanderung verschont, weil diese sich vor allem auf Frankreich/Belgien aufgrund der französischen Sprache konzentrierte.

    Dadurch ist Marseille heute ein massiv islamisch mitgeprägte Grosstadt ebenso wie Antwerpen in Belgien oder die Vorstädte in Paris. Als homosexuelles Paar wiederum hat man in diesen Gegenden mit hoher islamischer Prägung in Frankreich/Belgien "nicht viel zu lachen".

    Daher Hollande sollte zwar die Ehe öffnen, Erneuerbare Energien stärken, aber insbesondere bei der Einwanderungspolitik sollte eher umkehren und diese verschärfen.

    Noch mehr nordafrikanische Einwanderung verträgt Frankreich nicht und die Minderheit homosexueller Menschen erst Recht nicht.

    Möge Hollande zwar gewinnen, aber möge er auch kapieren, dass er die Aussengrenze am Mittelmeer verstärken muß.
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#31 daVinci6667
  • 12.02.2012, 00:44h
  • Antwort auf #30 von Timm Johannes

  • Ja die hohen Zustimmungsraten für den Front National sind erschreckend. Sämtliche Nordafrikaner sind nach dem Algerienkrieg, der Unabhängigkeit in den 60er Jahren und der Verstärkten Auswanderung ins ehemalige Mutterland sehr unbeliebt. Man kann das Rad aber nicht zurückdrehen und kann nur noch versuchen sie so gut es eben geht zu integrieren. Das braucht Geld und Toleranz auf beiden Seiten, was die FN-Anhänger einfach nicht einsehen.

    Wir können nur hoffen das es der FN eben nicht schafft, denn käme es zu einem Duell Le Pen-Sarkozy, wären die Linken gezwungen wieder für die Konservativen stimmen zu müssen. So weit waren wir vor ein paar Jahren ja auch schon...

    @Alexander Das muss dann wohl ersteres sein. Ich wähle rot-grün, verschliesse aber nicht die Augen vor der Realität. Was die Asyl- und Migrationspolitik der Schweiz oder anderer Länder betrifft, ist es nunmal so, dass alle Regierungen ob links oder rechts regiert, Strategien entwickelt haben ihr Land möglichst unattraktiv zu machen. Das habe ich beschrieben.
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#32 Timm JohannesAnonym
  • 12.02.2012, 10:38h
  • Antwort auf #31 von daVinci6667
  • @daVinci6667

    Ich wähle grün oder gelb.

    Bei Eheöffnung, Erneuerbare Energienausbau, Tierschutz oder moderne ökologische Landwirtschaftspolitik sind mir die Grünen und das linke Spektrum in der Wahlentscheidung näher; aber bei der Bildungs- und Schulpolitik, bei der Ausländerpolitik oder Einwanderungsdebatte sowie der Europapolitik sind mir die Gelben und Schwarzen lieber. Und so pendelt meine Wahlentscheidung zwischen gelb oder grün.

    Was die hohen islamischen Einwanderungsraten der Vergangenheit aus Nordafrika in Frankreich und in Belgien angeht, da sind einfach viel zu viele nordafrikanische islamische Menschen in diese beiden Länder gekommen (Algerienkrieg, vereinfachte Zuwanderungspolitik Frankreichs). Und nun ist Marseille fast schon eine islamische Stadt im Süden Frankreichs: gerade dort im Süden Frankreich haben die Rechten um Le Pen auch hohe Zustimmungsraten, weil die Franzosen auf die islamische Einwanderung "nicht gut zu sprechen" sind: zwar würde ich NIE die Rechten wählen, aber ich kann den Frust und den Zorn der Franzosen auf die islamische Einwanderung aus Nordafrika verstehen.

    Und ich kann immer wieder auch hier im Forum nur wiederholen: die islamische Einwanderung wird gerade auch die homosexuellen Paare in unserem modernen, westlichen Europa zuerst treffen. Zu viele Fälle kenne ich bereits unter schwulen Bekannten, die von islamischen Jungtürkenbanden angepöbelt wurden. Und fast immer, wenn es in den Grosstädten um Hassdelikte gegen homosexuelle Deutsche geht, sind es islamistisch geprägte Männer.

    Daher zwar ist es richtig, dass man verstärkt auch Integrationshilfen, usw. schafft: ABER und da liegen nunmal die Grünen und Linken schlichtweg falsch: noch besser wäre es die Einwanderung gerade aus dem islamischen Kulturkreis stark zu reglementieren und einzuschränken. Einwanderung muss nicht einseitig von dort erfolgen, wie es in Südfrankreich und den Vorstädten Paris dann sehr negativ sich äußert.

    --> Wenn überhaupt Einwanderung, dann bitteschön gesteuert: KEINE Einwanderung in die europäischen Sozialsysteme durch bildungsferne, islamische Menschen, die nichts beruflich gelernt haben: das schwächt unsere Sozialsystem massiv, schafft Druck und Gewalt auf homosexuelle Menschen hier und führt langfristig zur Ghettosierung islamischer Menschen in bestimmten Stadtteilen der Grosstädte, wo man sich als homosexueller Mensch dann nicht mehr hintraut.

    Ich bin dafür, dass die Einwanderungsregeln verschärft werden (Ehenachzugsalter auf 21 Jahre; erhöhte Deutschkenntnisse bei Einwanderung, Mindeststandard in der beruflichen Ausbildung, Asylregelschärfung bezüglich Nordafrika/Naher Osten).
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#33 stromboliProfil
#34 stromboliProfil
#35 Timm JohannesAnonym
  • 12.02.2012, 11:55h
  • Antwort auf #34 von stromboli
  • @stromboli
    Auf eine Begegnung mit islamischen homophoben Jungtürkenbanden in Kreuzberg, Köln-Mühlheim oder in Dusiburgs Innenstadt kann ich gern verzichten. Das haben schon gute schwule Freunde von mir ausreichend erlebt und haben "keinen Bock" mehr auf diese männlichen Türkenproleten.

    Aber nicht nur homosexuellen Menschen ergeht es so in ihrer Wahrnehmung: auch Neffen von mir und andere junge Leute berichten, wie massiv und negativ oftmals die Begegnungen mit diesen Jungtürken in den Heterodiscotheken verlaufen und wie "sehr sie die Schnauze von diesen Typen" voll haben.

    Und wohlgemerkt es sind immer die männlichen Türken, die hier massiv negativ auffallen, während es bei den weiblichen Türkinnen oftmals ganz anders ausschaut: ich habe selbt gute türkische Freundinnen, denen selbst das Verhalten vieler ihrer Landsleute zutiefst unangenehm und fast sogar peinlich ist. Aber diese emanzipierten Jungtürkinnen sind oftmals eher die Ausnahme und haben einen langen "Leidensweg" der familiären Emanzipation hinter sich...die Mehrheit der islamischen Einwanderungsfamilien denkt nicht so wie diese befreundeten emanzipierten Türkinnen.

    ---> Und daher Linke und auch Grüne verharmlosen die Probleme der Integration und Einwanderung und tragen Mitschuld an der massiven islamischen Einwanderung in Deutschland durch die Türken/Kurden und in Frankreich durch die norafrikanischen Algerier, Marokkaner und Tunesier. Und sie tragen an dem Frust und Zorn vieler Franzosen ebenso eine Mitschuld, da sie jahrzehntelange erleichterte Einwanderungsregeln zugelassen und gefordert haben. Und so haben wir mittlerweile die islamische Ghettosierung in Berlin, Duisburg oder auch in Köln sowie ganzer Städte wie in Frankreichs Süden oder in Antwerpen in Belgien.

    Daher die Einwanderungsregeln gehören verschärft (Ehenachzugsalter auf 21, gesteuerte Einwanderung, höhere Deutschkenntnisse bei Einwanderung, Mindeststandards der beruflichen Qualifikation der einwandernden Menschen). Gleichwohl Sarkozy muss weg, damit die Eheöffnung in Frankreich kommt und insbesondere dort eine andere Energiepolitik eingeleitet wird.
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#36 gatopardo
  • 12.02.2012, 13:09h
  • Antwort auf #33 von stromboli
  • Vorher und hinterher ist diesen Traumkerlen aus dem Morgenland doch sowieso nicht zu trauen, weil sie angeblich alle agressiv sind und es grundsätzlich darauf absehen, uns zu verhauen. Man staunt, wie man selber als schwule Minderheit beschnittene Schwänze von Einwanderern vorzieht und sie danach pauschal verurteilt. Ich kommentiere so etwas nicht mehr !
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#37 brunnenschaftAnonym
  • 12.02.2012, 14:05h
  • Antwort auf #33 von stromboli
  • "meintest du auch den beitrag #22 unserer christlichen politversteherin.."

    "Verbandsbrüder

    Die fließenden Übergänge von konservativen Milieus zur äußersten Rechten werden innerhalb der Deutschen Burschenschaft nicht nur daran deutlich, dass die NPD-Politiker Gansel und Schimmer den Bundesverkehrsminister "Verbandsbruder" nennen dürfen und der CSU-Innenpolitiker Uhl, zu dessen Aufgabenfeld die Beschäftigung mit dem Verfassungsschutz und mit der extremen Rechten gehört, zuweilen Stellungnahmen aus der NPD in Debatten in der Zeitschrift seines Dachverbands zur Kenntnis nehmen kann (german-foreign-policy.com berichtete [6]). In der aktuellen Ausgabe der Burschenschaftlichen Blätter gratuliert einer von Uhls "Bundesbrüdern" aus der Münchener Burschenschaft Arminia-Rhenania der Wochenzeitung Junge Freiheit zum 25-jährigen Bestehen. Über die Junge Freiheit urteilte vor wenigen Jahren der ehemalige Professor an der Universität der Bundeswehr in Hamburg, Wolfgang Gessenharter: "Zentraler Bezugspunkt sind die Gedanken der konservativen Revolution aus der Weimarer Republik". Die "konservative Revolustion" wiederum wird von Wissenschaftlern als "Wegbereiterin des Nationalsozialismus" eingestuft.[7]

    Als Ende 2011 die Deutsche Burschenschaft zu einem internen Seminar mit dem Titel "Burschenschafter in die Medien" einlud, da referierten neben einem Reporter der Jungen Freiheit der Deutschlandfunk-Redakteur Bernd Kallina (Burschenschaft Danubia München) sowie der Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Philip Plickert (Münchener Burschenschaft Arminia-Rhenania)."

    www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58263
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#38 daVinci6667
  • 12.02.2012, 16:11h
  • Antwort auf #32 von Timm Johannes
  • Diese EInwanderung ist gerade im Falle Frankreichs wegen der gemeinsamen Sprache mit den Nordafrikanern schwer steuerbar. Wie ich dir schon in meinem Kommentar #28 zu erklären versuchte, so lange das Wohlstandsgefälle so immens gross ist, werden immer Einwanderer kommen, legal oder illegal, ganz egal wie streng du die Gesetzte auch noch machen willst. Das wird weder ein Sarkozy noch ein Hollande ändern können und der FN schon gar nicht.

    Das Problem sind ja auch nicht die Einwanderer als solche, sondern deren, von den Franzosen so fremd und rückständig empfundene Religion. Der jetzt eingeschlagene Weg einer harten aber fairen Integrationspolitik inkl. Burka-Verbot, um nicht allzu Religiöse neu anzuziehen, ist also gar nicht so schlecht. Und viel weiter dürfen wir einfach nicht gehen, denn wer wollte denn noch in so einem unmenschlichen Staat leben. Oder willst du etwa die Illegalen an Europas Grenze einfach erschiessen?

    Ich denke nicht, dass im Falle des von uns allen erhofften Sieges von Hollande ein Politikwechsel in diesem Bereich zu erwarten ist. Auch Sozialdemokraten denken diesbezüglich gerade um, (auch wenn sie es garade in Deutschland) nicht gerne sagen. So lässt zum Beispiel in der Schweiz die zuständige sozialdemokratische Ministerin gerade Internierungslager im Tessin für Nordafrikaner prüfen....

    @ stromboli Ja, Timm Johannes hört sich für mich manchmal fast wie ein FN-Wähler an. Vielleicht hat er diese "Begegnung mit islamischen Jugendbanden" tatsächlich frei erfunden. Ich weiss es nicht. Solche Ueberfälle auf uns gibt es leider und zwar von allen Seiten. Und weil wir das beide nicht sicher wissen, wünschen wir ihm auch keine solche "Begegnung", gell :))
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#39 LorenProfil
  • 12.02.2012, 18:38hGreifswald
  • Antwort auf #35 von Timm Johannes
  • " ...in Kreuzberg, Köln-Mühlheim oder ..."

    Ist mir schon mehrmals aufgefallen, dass du deine wahrlich tiefgreifenden Kenntnisse meines Nachbarveedels durch deine fehlerhafte Schreibweise unfreiwillig dokumentierst, daher extra für dich:

    de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln-M%C3%BClheim

    Ansonsten erspare ich mir, deine zu diesem Thema immergleichen undifferenzierten wie aus der Rhetorikkiste der sog. "Rechtspopulisten" abgegriffenen Ergüsse ernsthaft zu kommentieren (wir hatten da schon mal das Vergnügen, aber du scheinst dich in der Rolle des Hetzers und Spalters fest eingerichtet zu haben). Durch mein Veedel läuft in letzter Zeit regelmäßig ein intellektuell ähnlich armseliges Trüppchen namens Pro Köln und demonstriert seine menschenrechtsfeindliche Gesinnung. Du scheinst das geistige Rüstzeug zu haben um dich ihnen anschließen zu können. Allerdings solltest du mir dann besser nicht begegnen. Ich stehe immer auf der anderen Seite.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#40 alexander
#41 alexander
  • 12.02.2012, 20:16h
  • Antwort auf #39 von Loren
  • danke loren, mir ergeht es wie dir, ich lebe in berlin-neukölln, also noch schlimmer als kreuzberg !
    und bin bewusst aus den "besseren bezirken berlins" (nach 40 jahren) hier her gezogen, um noch ein bischen berliner lebensgefühl zu "erleben"! ich habe es nicht bereut, im gegenteil, hier kann man noch "leben" !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#42 gatopardo
#43 stromboliProfil
  • 13.02.2012, 07:13hberlin
  • Antwort auf #38 von daVinci6667
  • „Ich wähle grün oder gelb. ..“
    ...und denke braun!
    machen wir die sache klar: ich stehe dabei, die hände in den taschen (!), wenn, was auch immer für einwanderer, rechten schmierfinken was auf die gosch geben , weil sie ihren rassistischen sermon ablassen...
    da wird mir die zufälligkeit, dass es dabei auch um einen schwulen rechten handelt , keine (!) besondere solidarität hervorrufen...
    wie man in den wald schreit, so schallt es wieder raus!
    Einer solchen bildungsbremse in zusammenhängenden sätzen erklären wollen, warum die dinge nicht so einfach gestrickt sind wie der christliche herr sich die welt vorstellt, ist hier so oft versucht worden, dass man darüber ein eigenes buch schreiben könnte.
    Von wirtschaftlichen zusammenhängen null ahnung aber migration verstehen wollen; dass sind mir die richtigen .. dann muss man auch mal klar sagen wo man selbst steht und warum!
    Und was auch mal deutlich gemacht werden sollte wenn wir mit diesem herrn uns auseinander setzen: es gibt sicher einige, die unliebsame begegnungen mit jugendlichen oder erwachsenen homopoben hatten.. in meiner jugend selbst zwei mal. Ich kenne also die scham und wut, die man empfindet, wenn man wegen seines "so seins" erniedrigt wird.
    Aber dieser herr kennt nur herren und deren bekannte , die wiederum bekannte haben, die mal in eine solche situation geraten sein wollen...
    Der schwätzt nur über dinge , die er nicht selbst kennt, die er aber mit einer solchen gewissheit berichtet, als hätte er selbst die schläge abbekommen. Das ist dümmliche polemik, meinungsmache und lügenhaftes aneignen von leid anderer!
    Nichts , aber auch nichts was sich vor ort an konflikten zwischen den gesellschaftsgruppen momentan entwickelt wird von diesem vorgartenzwerk in seiner kleinbürgerlichen angstparanoia durchschaut und sachgerecht wieder gegeben. Was bleibt sind billige religionsrassistische retorik..
    da stecke ich dann meine hände in die taschen!

    Auch der anspruch, jedem homo gilt ungeteilte solidarität, hat ihre grenzen.. tinnitus ist eine davon!

    Diese grün-gelbe sumpfdotter überholt sich selbst beim vorführen liberaler vorsätze nach dem prinzip: seht her, ich bin für das eine oder andere, also doch nicht schlimm, aber im kern bleib ich reaktionär..!
    Wer in bildung und wirtschaft die maßnahmen gut zu heißen pflegt, die genau eben soziale unterschiede zementieren welche dann in brennpunkten zu den von ihm beklagten konflikten führen, der sollte lieber die gosch halten, als sich hier als "grüner" wie abgestandenes anzubiedern.. den spätdekadenten scheinlieberalen sozialsteuerschmarotzer, der sich auf kosten anderer zu bereichern sucht, sieht man dann doch an allen ecken und abrundungen hervorscheinen..
    Wie also nicht wütend über solche figuren sein?

    Frankreich ist zu allererst mal ein postkoloniales land mit entsprechender vergangenheit, und es waren jene kräfte der rechten, die die idee der notwendigen zuwanderung ( auch die hatten ihren wirtschaftsaufschwung , errichtet auf billigen arbeitskräften, dinge, die kein "franzose" selbst tun wollte...) auf grund ihrer ehemaligen "zugehörigkeit zur grande nation" forcierten... ;jene gruppen , die "verlorene kolonien" in die nation "integrieren" wollten , so zugriff und einfluss auf die unabhängig werdenden staaten aufrecht erhalten wollten.., indem sie den ehemals kolonoialisierten bedingte bürgerrechte zugestanden.
    Gleiches in belgien, holland, und allem voran england.
    Das wäre die gesamtgeschichtliche ausgangssituation, an der wir über frankreichs "problem mit der so fremd und rückständig empfundenen religion" anfangen nachzudenken!
    hilfreich : (
    www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=20346
    [Historiker Guy Pervillé] [Dietmar Hüser analysiert Rap-Texte der 1990er-Jahre] [Einen genealogischen Zusammenhang zwischen Kolonialismus, Algerienkrieg und gegenwärtigem antiarabischem Rassismus legt auch Sandrine Lemaire mit ihrer Analyse der Darstellung des Algerienkriegs in französischen Schulbüchern nahe]!

    Dann hätten wir auch einen ansatz darüber, was eine, in der franz.konstitution verankerten religionskollabortation mit dem traditionellen stolz auf eine einstmals gelungene säkularisierung, heute für spagate in der franz. gesellschaft hervorruft. Das hat dann zwar auch mit rassismus zu tun, aber nicht der, von deutschen wurzeln in bürgerlichem sinne mitgetragenen!
    Da hätten wir dann einen begriff , wofür tinnitus johanna steht , könnten ihre defekte weltsicht einordnen und ad acta legen!

    Was bei dieser betschwester zum "täglichen brot" wie das amen in der kirche gehört, wird bei dir zur überraschung:
    "Der jetzt eingeschlagene Weg einer harten aber fairen Integrationspolitik inkl. Burka-Verbot, um nicht allzu Religiöse neu anzuziehen, ist also gar nicht so schlecht"
    Was ist hart, was ist fair an einem burka-verbot , dass zwar das äusserliche religiöser allmachtsphantasien deutlich macht, aber die wesentlichen strukturen verdeckt: einfluss der religion im gesamtgesellschaftlichen!
    Und: Wer für freien austausch des marktes einsteht, muss auch den freien austausch der menschen hinnehmen!
    Darüber sollten wir zuallererst nachdenken wenn wir das geschwätz der globalisierung verinnerlichen!

    Fair ist nur ein verbot aller religiösen kennzeichen und öffentlichen hervorhebung in einer gesellschaft, die sich säkulär schimpft! Hart aber gerecht ist nur die gedultete ausübung ohne äussere merkmale die den gesellschaftlichen frieden stören könnten.

    Damit aber muss auch das kreuz aus unserem alltag verschwinden!

    Dass, mein lieber, wäre dann gerecht: keine bevorteilung, keine benachteilung der religionen, solange diese sich auf ihre, ihnen zuzuweisenden freiräume beschränken. Das konstrukt der „religionsfreiheit“ muss einer völlig neuen bewertung weichen!!!!

    Wir müssen, wollen wir den kommenden religion clash überleben, auch mit den richtigen mitteln den richtigen kampf führen und keine "stellvertreterkämpfe". Schon gar keine religionskämpfe, die religiöse futzis vor unseren augen im interesse ihrer eigenen religionssekten uns aufzwingen wollen.
    Machen wir uns nicht zu deren willfährlichen handlangern. Schon gar nicht solchen einfältigen schmalspur evangelisten !
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#45 Geert
#46 stromboliProfil
  • 13.02.2012, 09:08hberlin
  • Antwort auf #45 von Geert
  • du hast wie immer nicht zu ende gelesen:
    Es gibt heute keinen ernstzunehmenden Zweifel mehr, dass die Merkmale „Staatsangehörigkeit“ oder „Ethnie“ für die Erklärung von Kriminalität bedeutungslos sind. Dies gilt natürlich auch für den Begriff des „Ausländers“, der „sich aus der Differenz zwischen der Staatsangehörigkeit eines Individuums und seinem momentanen geographischen Standort ergibt. Für die Annahme, dass dies eine Ursache für Kriminalität sein sollte, existiert kein einziger triftiger Grund“ .[3]
    für queer.de ein nützlicher hinweis im umgang mit solchen postings:
    Der Deutsche Presserat bestimmt in Ziffer 12.1 („Berichterstattung über Straftaten“) seines „Pressekodex“[4]:

    „In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.
    Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“

    Bevor wir freds heimliche rückkehr als "hamburger" feiern, mal ein blick auf die geschehenslage:
    Seit bestehen von städten birgt die solzialen scheren von oben-unten, reich -arm, besitzende -nichtbewsitzende ein potential an sozialem konfliktstoff!
    Strassengangs von jugendlichen, sind hierbei nichts ungewöhnliches aber natürlich auch unbequemes im kleinbürgerlichen sicherheitsdenken.
    Wer in den bezirken wohnt , kennt auch die orte, die personen und die abläufe.
    Hier dies vorgetragen von unwissenden , macht zwar eine schlagzeile, aber keinen inhalt!
    Schon gar nicht die einer religiös bedingten kriminalität.
    Das muss selbst ich als gegner allen religiösen zugestehen.
    Es ist einfach kriminalität und ihre protagonisten kriminelle , egal ob sie migranten, emigranten oder hohlköpfige deutscher abstammung sind!

    Die berliner job-center verbreiten gerade eine "umfrage an leistungsbezieher, in denen nach ihrer herkunft , speziell die einer möglichen migration nachgefragt wird.
    Kommt nun als nächstes das gelbe M als sichbares merkmal zwecks unterscheidung von gut und weniger gut?
    Wie weit ist dieser ausgrenzungs wunsch mittlerweile in unserem denken verankert , dass die unmittelbaren parallelen zu jüngster vergangenheit nicht mehr sichtbar werden?
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#47 hamburgerAnonym
  • 13.02.2012, 14:26h
  • Antwort auf #46 von stromboli
  • es ist selbstredend das eine staatsangehörigkeit oder ethnie keine rückschlüsse auf kriminelle eigenschaften an sich gibt, deine miesen anspielungen frei nach godwin´s law kannste dir sonstwo hinstecken.

    es darf aber die frage erlaubt sein warum kriminelle und homophobe ausländer ungestört agieren dürfen ohne mit ernsthaften konsequenzen rechnen zu müssen.
    die drehtürmentalität kriminieller ausländer in den knast, kurz nach freilassung die nächste straftat, nebst homophobster einstellung, und nichts daraus gelernt.
    über die laschen gesetze deutschlands machen die sich doch selber lustig.
    andere europäische staaten sind da weniger zimperlich.
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#48 stromboliProfil
  • 13.02.2012, 15:00hberlin
  • Antwort auf #45 von Geert
  • schade, vor ein paar jahren hätte man auch die statistik lesen können, die das verhältnis von schwulen zur gesamtbevölkerung und deren überdurchschnittlichen prozentualen straftaten beschre3ibt...
    das hat man gern benutzt um den schwulen und sein "milieu" zu denunzieren. Mit der selben scheinheiligkeit, mit der du nun deine statisiken anbringst. Man findet immer etwas dreck am wegrand, um damit zu werfen!

    Vieleicht , wenn man die staatsgewalt die richtigen hinweise gibt, können die ja die kriminalitätsrate unter schwulen wieder anheben...
    Berghain und jede durchschnittliuche homobar in einer westdeutschen großstadt wäre da mit sicherheit eine fundgrube.
    Die vielen plastik und faltblättchen..
    leben wir nicht auch im glashaus?
    Ach ja, unsere gottesanbeter stehn über den alltäglichkeiten.

    Wer mit offenen augen durch die stadt geht, dem fällt vieleicht auf, wie oft autos mit deutlich "ausländischen" aussehenden fahrzeugführern angehalten werden.. ohne das ein wirklicher bedarf an strassenverkehrsordungsübertritten ersichtlich wäre...
    dies gerade in den krisenvierteln, weil so offensichtlich präsenz gezeigt wird... ob da die zuschauenden ebenfallsausländischaussehenden etwas lernen, dass sie dem deutschen und dessen staat näher bringt, bleibt dahingestellt.
    Aber wie wir aus den analysen der französichen und englischen riots wissen; es waren die übergriffe der staatsmacht, ihre gespielte präsenz und zufällige brutalitäten seitens der staatsdiener, die die ausschreitungen hervor riefen.
    Mal sehen ob wir daraus was lernen..

    Was die kriminalitäten anbelangt.. es genügt, dies den wirklich kompetenten polizisten zu überlassen, statt hier ethnisches herbei zu fabulieren!
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#49 Geert
  • 13.02.2012, 15:33h
  • Antwort auf #48 von stromboli
  • "Wer mit offenen augen durch die stadt geht, dem fällt vieleicht auf, wie oft autos mit deutlich "ausländischen" aussehenden fahrzeugführern angehalten werden.. ohne das ein wirklicher bedarf an strassenverkehrsordungsübertritten ersichtlich wäre..."

    Das ist auch richtig! Oder meinst du, dass die 18-jährigen Araber- und Türkenjungs, die mit 700er BMWs durch Neukölln fahren, sich dies leisten können, weil ihre Mütter so viel putzen gegangen sind?
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#50 stromboliProfil
#51 Geert
#52 daVinci6667
  • 13.02.2012, 16:48h
  • Antwort auf #43 von stromboli

  • Hallo Stromboli
    Danke für deinen sehr interessanten, wenn auch langen Stromboli!

    Zu Timms Kommentaren betreffend seiner den anderen ach so überlegenen Religionen reagiere ich nicht mehr, bei anderen Themen teilweise schon.
    Ich weiß nicht ob er verstanden hat, dass es in der heutigen Situation in der Ausländer- /Migrationspolitik ehrlicherweise kaum mehr einen Unterschied macht, ob man konservativ oder sogenannt sozialdemokratisch wählt.

    Bei deinem folgenden Statement muss ich aber Nachfragen:
    "Fair ist nur ein verbot aller religiösen kennzeichen und öffentlichen hervorhebung in einer gesellschaft, die sich säkulär schimpft! Hart aber gerecht ist nur die gedultete ausübung ohne äussere merkmale die den gesellschaftlichen frieden stören könnten. "

    Da geh ich eigentlich ja sehr mit dir einig, dass würde aber konkret heißen, dass neben Kreuz und Burka auch das muslimische Kopftuch verboten werden müsste. Das ist so halt nicht durchsetzbar. Ich seh schon die alpine Bäuerin beim heuen, der das Kopftuch von der Polizei weggerissen wird. LOL

    Gäbs diese Bäuerin nicht, hätte unsere SVP wohl bereits ihre diesbezügliche Volksinitiative gestartet...
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#53 hamburgerAnonym
  • 13.02.2012, 17:08h
  • Antwort auf #50 von stromboli
  • leihautos? wenn man kein argument mehr hat...lol
    und selbst wenn es alles leihautos sind ( was ein quatsch) bleibt die frage warum 18 jährige ohne legalen finanziellen background eine normalerweise midlife crises typische schwanzverlängerung in form eines luxuswagens nötig haben.
    rückschlüsse auf mentalität und erziehung drängen sich nahezu auf.
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#54 stromboliProfil
  • 14.02.2012, 21:05hberlin
  • Antwort auf #53 von hamburger
  • fred, machs nicht so spannend.
    Natürlich ist nicht jeder wagen ein leihwagen, aber nicht jeder tiefgelegte 3er bmwuptisch ist auch ein unrechtmäßig erworbener...!
    Das ist wie mit dem jüdischen kapital, dass in euren braunen hohlköpfen herumirrt; wenn neid, dann immer die vermutung, kriminelles zu sehn, vorgeschoben, um von der eigenen erbärmlichkeit des neides abzulenken...; das macht einen leihwagen wett!

    Und wenn wir schon vom autokauf auf mentalität und erziehung rückschlüsse ziehen, was halten wir denn von den porsche, den suv und deutschen allradfuzzimentalisten , die unsere strassen mit ihren zivilpanzern plattrollen.
    Da sind doch auch psychische mängel , die sich "geradezu auf drängen".
    Und wer überprüft deren steuererklärung, oder deren ins ausland verfrachtete nebeneinkünfte und schwarzgelder...
    Oder wulfen wir uns so durch.. tja, erziehung!

    Ob jugendliche ohne "legalen finaziellen background .. das bleibt eine andere frage. Ich glaub nicht dass du zur beantwortung prädestiniert bist. Wir wissen aber auch, wie unsere eltern uns finaziell zum ersten auto verholfen haben und mit damals zunehmendem wohlstand es eben auch tiefergelegte bmw's waren, statt ente und R4.
    Das macht nun auch der anatolische gemüßehändler oder backwarenverkäufer mit seinen ungeratenen söhnen. Noch nie was von der aufstrebenden mittelschicht der zugewanderten gehört.. in welchem medienlosen mittelalter lebt es sich in hamburg, fred?
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