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Kommentare zu:
Sarkozy gegen Ehe-Öffnung


#21 stromboliProfil
#22 Timm JohannesAnonym
  • 11.02.2012, 12:01h
  • Also wenn Sarkotze abgewählt werden würde, wäre das echt ein grosser Schritt für Frankreich: Hollande muss der nächste Präsident werden.

    Nur ich befrüchte, dass wenn die Tochter von Le Pen aus dem Rennen aussscheidet, deren Stimmen an Sarkotze gehen und nicht an Hollande. Danach würde dann eher Sarkotze die Wahlen in Frankreich gewinnen.

    In Frankreich läuft unter Sarkotze sehr viel falsch:

    1. Eheöffnugwird verhindert.
    2. Atomausstieg wird mit allen Mitteln behindert. Frankreichs Atommacht wird glorifiziert sowie deren verfehlte Atomstrompolitik.
    3. Frankreich setzt kaum auf Erneuerbare Energien und betreibt kaaum Wärmedämmung der Häuser/Sanierung der Altbauten.
    4. Frankreich läßt zu viele nordafrikanische islamische Einwanderer ins Land, so dass der Süden Frankreichs sowie die Vorstädte Paris mittlerweile islamisch und teilweise sogar islamistisch geprägt sind. Dort müssen homosexuelle Paare damit rechnen, von Islamisten verprügelt und angespuckt zu werden. Die zu massive islamische Einwanderung aus Nordafrika spaltet Frankreich und führt zu den hohen Wahlerfolgen der Rechten wiederum.

    --> Dies läßt sich nur ändern, wenn die Einwanderungspolitik Frankreichs verschärft wird und weniger Einwanderung aus dem islamisch geprägten Nordarfika erfolgt. Leider haben hier auch die Sozialisten wiederum Mitschuld, da sie die Einwanderung aus Nordafirka mitverschuldet haben und dabei nicht erkannt haben, wie sehr dies Frankreich spaltet und die Sozialsysteme dort schwächt.

    Die Erfolge der Rechten sind leider von den Sozialisten aufgrund deren Einwanderungspolitik mitverursacht in Frankreich.
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#23 finkAnonym
  • 11.02.2012, 12:25h
  • Antwort auf #15 von MariaRatzinger
  • "Ist es denn nicht etwas Wunderbares, mit einem Menschen ein ganzes Leben zusammen zu bleiben - "in guten und in schlechten Tage, bis dass der Tod sie scheidet"?"

    ja, das ist es. und das ist es auch für einige schwule und lesben, denen du aber aus irgendeinem noch nicht wirklich erklärten grund absprichst, dafür die selben rechte zu erhalten.

    das ist es aber weder für heteros noch für homos, wenn es eben NUR noch schlechte zeiten sind. dann ist eine trennung das richtige und nicht das festklammern an einer quälenden beziehung nur aus "tradition".

    außerdem: steht denn irgendwo geschrieben, dass nicht auch "pacs"-paare ihr leben lang zusammenleben dürfen? sie haben und wollen das nur nicht mit denselben rechtlichen konsequenzen tun wie in einer ehe.

    das ganze gerede vom ende der werte, der familien und der gesellschaft ist doch nur die paranoia von reaktionären, denen es angst macht, wenn nicht alle anderen auch in derselben geistigen, moralischen und rechtlichen enge gefangen bleiben, in der sie selber sich eingerichtet haben. es werden nach wie vor werte verteidigt und gelebt, nur eben mit einer verschiebung in richtung von mehr individueller freiheit. für die situation von schwulen und lesben ist nur (!) das eine gute entwicklung.
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#24 brandstifternAnonym
#25 im falschenAnonym
  • 11.02.2012, 13:52h
  • Antwort auf #23 von fink
  • es geht allerdings nicht nur um individuelle freiheit. sondern auch um kollektive. freiheit von den herrschenden ökonomischen unterdrückungs- und ausbeutungsverhältnissen und den gesellschaftlichen (einschließlich familiärer) strukturen, die sie hervorgebracht haben und immer wieder reproduzieren. in der dauerkrise des kapitalistischen systems wird ja sehr deutlich (siehe z. b. #24), dass nur durch eine grundlegende überwindung der herrschenden (re-) produktions- und klassenverhältnisse jemals eine effektive gleichberechtigung aller menschen, ein solidarisches und nicht immer wieder gegeneinander aufgehetztes und ausgespieltes miteinander möglich wird.
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#26 GegenmittelAnonym
#27 bösen achsenAnonym
  • 11.02.2012, 15:06h
  • Antwort auf #25 von im falschen
  • Für die Teufel sind deine Sätze Weihwasser.

    Der weiße Mann der schwarzen Madonna Geert Wilders kennt diese Zusammenhänge auch.

    Der Gatte der Alibi-Heilgen der White-Supremacy-Eliten empfiehlt für die Submission
    der Arbeitnehmer der zivilisierten Welt -brüllend leise- Macht-Hierachien aus der Bonzokratie Chinas und die gesellschaftliche Arbeitshetze, wie sie der chinesische Turbo-Kapitalismus-Fan Liu Xiaobo besingt.

    Wie sehr der Neigungs-Lutheraner Helmut Schmidt Konfuzius mag, ist vielen bekannt.

    Der Gatte der Alibi-Heilgen der White-Supremacy-Eliten in Davos:

    „Und die Verbreitung des Protestantismus im 19. und 20. Jahrhundert durch die Missionsgesellschaften überall auf der Welt hat auch die Alphabetisierung verbreitet.

    Und es gibt eine enge Verbindung zwischen Alphabetisierung und Verbesserungen in der Produktivität: Es gab also nicht so sehr eine protestantische Arbeitsethik als vielmehr eine protestantische Wortethik."

    Nach Weber versagte der wahre protestantische Kapitalist sich den Konsum und akkumulierte Kapital durch Sparen. In Nordamerika und der englischsprachigen Welt haben wir vor einiger Zeit damit aufgehört und sind zu einer Form des Kapitalismus übergegangen, der auf Schulden basiert statt auf Ersparnissen oder genauer gesagt auf den Ersparnissen von fremden Leuten, besonders von Chinesen."

    www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1670541/
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#28 daVinci6667
  • 11.02.2012, 17:55h
  • Antwort auf #22 von Timm Johannes

  • Du hast schon recht mit deiner kurzen Analyse, vergisst aber bei deinem Punkt 4, dass Frankreich und in geringerem Masse auch Quebec/Kanada halt natürlich immense Anziehungskraft bei den Einwohnern der vielen, oft islamischen, französischsprechenden ehemaligen Kolonien hat. Da spielt es weniger eine Rolle wer nun an der Macht ist, solange es den Menschen in den Herkunftsländern schlecht geht wird migriert, auch illegal. Diese Migration wird also noch zunehmen, da infolge weltweiter Finanz- Euro- und Dollarkrisen vielleicht bald keine Gelder mehr für Entwicklungshilfe mehr übrig sind.

    Genau wie Belgien versucht das Land nun wenigstens streng Gläubige mit einem Burka-Verbit abzuschrecken. Vielleicht kommt da aber noch was nach, denn die dafür nötigen Mehrheiten sind da, egal wer an die Macht kommt.

    In der Schweiz werden übrigens französischsprechende Asylbewerber oft bewusst im deutschsprachigen Teil untergebracht. Das spricht sich rum, so verlieren wir für sie an Attraktivität.
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#29 alexander
#30 Timm JohannesAnonym
  • 11.02.2012, 21:56h
  • Antwort auf #28 von daVinci6667
  • @daVinci6667

    Ja leider ist es so, dass Frankreich Süden sowie die Vorstädte von Paris massiv mittlerweile islamisiert sind und dies den Franzosen gewaltig stinkt. Daher rühren auch die hohen Zustimmungsraten für Le Pens Tochter und die Rechten in Frankreich.

    Frankreichs Linke, die ich durchaus in vielen Punkten unterstütze (Eheöffnung, Erneuerbare Energienausbau) trägt Mitschuld, an der verfehlten Einwanderungspolitik in Frankreich in den letzten Jahrzehnten.

    Während Deutschland bis Ende der 1980er fast nur Einwanderung aus der Ttürkei zu tragen hatte, würden wir von der nordafrikanischen Einwanderung verschont, weil diese sich vor allem auf Frankreich/Belgien aufgrund der französischen Sprache konzentrierte.

    Dadurch ist Marseille heute ein massiv islamisch mitgeprägte Grosstadt ebenso wie Antwerpen in Belgien oder die Vorstädte in Paris. Als homosexuelles Paar wiederum hat man in diesen Gegenden mit hoher islamischer Prägung in Frankreich/Belgien "nicht viel zu lachen".

    Daher Hollande sollte zwar die Ehe öffnen, Erneuerbare Energien stärken, aber insbesondere bei der Einwanderungspolitik sollte eher umkehren und diese verschärfen.

    Noch mehr nordafrikanische Einwanderung verträgt Frankreich nicht und die Minderheit homosexueller Menschen erst Recht nicht.

    Möge Hollande zwar gewinnen, aber möge er auch kapieren, dass er die Aussengrenze am Mittelmeer verstärken muß.
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