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Kommentare zu:
Sarkozy gegen Ehe-Öffnung


#41 alexander
  • 12.02.2012, 20:16h
  • Antwort auf #39 von Loren
  • danke loren, mir ergeht es wie dir, ich lebe in berlin-neukölln, also noch schlimmer als kreuzberg !
    und bin bewusst aus den "besseren bezirken berlins" (nach 40 jahren) hier her gezogen, um noch ein bischen berliner lebensgefühl zu "erleben"! ich habe es nicht bereut, im gegenteil, hier kann man noch "leben" !
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#42 gatopardo
#43 stromboliProfil
  • 13.02.2012, 07:13hberlin
  • Antwort auf #38 von daVinci6667
  • „Ich wähle grün oder gelb. ..“
    ...und denke braun!
    machen wir die sache klar: ich stehe dabei, die hände in den taschen (!), wenn, was auch immer für einwanderer, rechten schmierfinken was auf die gosch geben , weil sie ihren rassistischen sermon ablassen...
    da wird mir die zufälligkeit, dass es dabei auch um einen schwulen rechten handelt , keine (!) besondere solidarität hervorrufen...
    wie man in den wald schreit, so schallt es wieder raus!
    Einer solchen bildungsbremse in zusammenhängenden sätzen erklären wollen, warum die dinge nicht so einfach gestrickt sind wie der christliche herr sich die welt vorstellt, ist hier so oft versucht worden, dass man darüber ein eigenes buch schreiben könnte.
    Von wirtschaftlichen zusammenhängen null ahnung aber migration verstehen wollen; dass sind mir die richtigen .. dann muss man auch mal klar sagen wo man selbst steht und warum!
    Und was auch mal deutlich gemacht werden sollte wenn wir mit diesem herrn uns auseinander setzen: es gibt sicher einige, die unliebsame begegnungen mit jugendlichen oder erwachsenen homopoben hatten.. in meiner jugend selbst zwei mal. Ich kenne also die scham und wut, die man empfindet, wenn man wegen seines "so seins" erniedrigt wird.
    Aber dieser herr kennt nur herren und deren bekannte , die wiederum bekannte haben, die mal in eine solche situation geraten sein wollen...
    Der schwätzt nur über dinge , die er nicht selbst kennt, die er aber mit einer solchen gewissheit berichtet, als hätte er selbst die schläge abbekommen. Das ist dümmliche polemik, meinungsmache und lügenhaftes aneignen von leid anderer!
    Nichts , aber auch nichts was sich vor ort an konflikten zwischen den gesellschaftsgruppen momentan entwickelt wird von diesem vorgartenzwerk in seiner kleinbürgerlichen angstparanoia durchschaut und sachgerecht wieder gegeben. Was bleibt sind billige religionsrassistische retorik..
    da stecke ich dann meine hände in die taschen!

    Auch der anspruch, jedem homo gilt ungeteilte solidarität, hat ihre grenzen.. tinnitus ist eine davon!

    Diese grün-gelbe sumpfdotter überholt sich selbst beim vorführen liberaler vorsätze nach dem prinzip: seht her, ich bin für das eine oder andere, also doch nicht schlimm, aber im kern bleib ich reaktionär..!
    Wer in bildung und wirtschaft die maßnahmen gut zu heißen pflegt, die genau eben soziale unterschiede zementieren welche dann in brennpunkten zu den von ihm beklagten konflikten führen, der sollte lieber die gosch halten, als sich hier als "grüner" wie abgestandenes anzubiedern.. den spätdekadenten scheinlieberalen sozialsteuerschmarotzer, der sich auf kosten anderer zu bereichern sucht, sieht man dann doch an allen ecken und abrundungen hervorscheinen..
    Wie also nicht wütend über solche figuren sein?

    Frankreich ist zu allererst mal ein postkoloniales land mit entsprechender vergangenheit, und es waren jene kräfte der rechten, die die idee der notwendigen zuwanderung ( auch die hatten ihren wirtschaftsaufschwung , errichtet auf billigen arbeitskräften, dinge, die kein "franzose" selbst tun wollte...) auf grund ihrer ehemaligen "zugehörigkeit zur grande nation" forcierten... ;jene gruppen , die "verlorene kolonien" in die nation "integrieren" wollten , so zugriff und einfluss auf die unabhängig werdenden staaten aufrecht erhalten wollten.., indem sie den ehemals kolonoialisierten bedingte bürgerrechte zugestanden.
    Gleiches in belgien, holland, und allem voran england.
    Das wäre die gesamtgeschichtliche ausgangssituation, an der wir über frankreichs "problem mit der so fremd und rückständig empfundenen religion" anfangen nachzudenken!
    hilfreich : (
    www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=20346
    [Historiker Guy Pervillé] [Dietmar Hüser analysiert Rap-Texte der 1990er-Jahre] [Einen genealogischen Zusammenhang zwischen Kolonialismus, Algerienkrieg und gegenwärtigem antiarabischem Rassismus legt auch Sandrine Lemaire mit ihrer Analyse der Darstellung des Algerienkriegs in französischen Schulbüchern nahe]!

    Dann hätten wir auch einen ansatz darüber, was eine, in der franz.konstitution verankerten religionskollabortation mit dem traditionellen stolz auf eine einstmals gelungene säkularisierung, heute für spagate in der franz. gesellschaft hervorruft. Das hat dann zwar auch mit rassismus zu tun, aber nicht der, von deutschen wurzeln in bürgerlichem sinne mitgetragenen!
    Da hätten wir dann einen begriff , wofür tinnitus johanna steht , könnten ihre defekte weltsicht einordnen und ad acta legen!

    Was bei dieser betschwester zum "täglichen brot" wie das amen in der kirche gehört, wird bei dir zur überraschung:
    "Der jetzt eingeschlagene Weg einer harten aber fairen Integrationspolitik inkl. Burka-Verbot, um nicht allzu Religiöse neu anzuziehen, ist also gar nicht so schlecht"
    Was ist hart, was ist fair an einem burka-verbot , dass zwar das äusserliche religiöser allmachtsphantasien deutlich macht, aber die wesentlichen strukturen verdeckt: einfluss der religion im gesamtgesellschaftlichen!
    Und: Wer für freien austausch des marktes einsteht, muss auch den freien austausch der menschen hinnehmen!
    Darüber sollten wir zuallererst nachdenken wenn wir das geschwätz der globalisierung verinnerlichen!

    Fair ist nur ein verbot aller religiösen kennzeichen und öffentlichen hervorhebung in einer gesellschaft, die sich säkulär schimpft! Hart aber gerecht ist nur die gedultete ausübung ohne äussere merkmale die den gesellschaftlichen frieden stören könnten.

    Damit aber muss auch das kreuz aus unserem alltag verschwinden!

    Dass, mein lieber, wäre dann gerecht: keine bevorteilung, keine benachteilung der religionen, solange diese sich auf ihre, ihnen zuzuweisenden freiräume beschränken. Das konstrukt der „religionsfreiheit“ muss einer völlig neuen bewertung weichen!!!!

    Wir müssen, wollen wir den kommenden religion clash überleben, auch mit den richtigen mitteln den richtigen kampf führen und keine "stellvertreterkämpfe". Schon gar keine religionskämpfe, die religiöse futzis vor unseren augen im interesse ihrer eigenen religionssekten uns aufzwingen wollen.
    Machen wir uns nicht zu deren willfährlichen handlangern. Schon gar nicht solchen einfältigen schmalspur evangelisten !
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#45 Geert
#46 stromboliProfil
  • 13.02.2012, 09:08hberlin
  • Antwort auf #45 von Geert
  • du hast wie immer nicht zu ende gelesen:
    Es gibt heute keinen ernstzunehmenden Zweifel mehr, dass die Merkmale „Staatsangehörigkeit“ oder „Ethnie“ für die Erklärung von Kriminalität bedeutungslos sind. Dies gilt natürlich auch für den Begriff des „Ausländers“, der „sich aus der Differenz zwischen der Staatsangehörigkeit eines Individuums und seinem momentanen geographischen Standort ergibt. Für die Annahme, dass dies eine Ursache für Kriminalität sein sollte, existiert kein einziger triftiger Grund“ .[3]
    für queer.de ein nützlicher hinweis im umgang mit solchen postings:
    Der Deutsche Presserat bestimmt in Ziffer 12.1 („Berichterstattung über Straftaten“) seines „Pressekodex“[4]:

    „In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.
    Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“

    Bevor wir freds heimliche rückkehr als "hamburger" feiern, mal ein blick auf die geschehenslage:
    Seit bestehen von städten birgt die solzialen scheren von oben-unten, reich -arm, besitzende -nichtbewsitzende ein potential an sozialem konfliktstoff!
    Strassengangs von jugendlichen, sind hierbei nichts ungewöhnliches aber natürlich auch unbequemes im kleinbürgerlichen sicherheitsdenken.
    Wer in den bezirken wohnt , kennt auch die orte, die personen und die abläufe.
    Hier dies vorgetragen von unwissenden , macht zwar eine schlagzeile, aber keinen inhalt!
    Schon gar nicht die einer religiös bedingten kriminalität.
    Das muss selbst ich als gegner allen religiösen zugestehen.
    Es ist einfach kriminalität und ihre protagonisten kriminelle , egal ob sie migranten, emigranten oder hohlköpfige deutscher abstammung sind!

    Die berliner job-center verbreiten gerade eine "umfrage an leistungsbezieher, in denen nach ihrer herkunft , speziell die einer möglichen migration nachgefragt wird.
    Kommt nun als nächstes das gelbe M als sichbares merkmal zwecks unterscheidung von gut und weniger gut?
    Wie weit ist dieser ausgrenzungs wunsch mittlerweile in unserem denken verankert , dass die unmittelbaren parallelen zu jüngster vergangenheit nicht mehr sichtbar werden?
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#47 hamburgerAnonym
  • 13.02.2012, 14:26h
  • Antwort auf #46 von stromboli
  • es ist selbstredend das eine staatsangehörigkeit oder ethnie keine rückschlüsse auf kriminelle eigenschaften an sich gibt, deine miesen anspielungen frei nach godwin´s law kannste dir sonstwo hinstecken.

    es darf aber die frage erlaubt sein warum kriminelle und homophobe ausländer ungestört agieren dürfen ohne mit ernsthaften konsequenzen rechnen zu müssen.
    die drehtürmentalität kriminieller ausländer in den knast, kurz nach freilassung die nächste straftat, nebst homophobster einstellung, und nichts daraus gelernt.
    über die laschen gesetze deutschlands machen die sich doch selber lustig.
    andere europäische staaten sind da weniger zimperlich.
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#48 stromboliProfil
  • 13.02.2012, 15:00hberlin
  • Antwort auf #45 von Geert
  • schade, vor ein paar jahren hätte man auch die statistik lesen können, die das verhältnis von schwulen zur gesamtbevölkerung und deren überdurchschnittlichen prozentualen straftaten beschre3ibt...
    das hat man gern benutzt um den schwulen und sein "milieu" zu denunzieren. Mit der selben scheinheiligkeit, mit der du nun deine statisiken anbringst. Man findet immer etwas dreck am wegrand, um damit zu werfen!

    Vieleicht , wenn man die staatsgewalt die richtigen hinweise gibt, können die ja die kriminalitätsrate unter schwulen wieder anheben...
    Berghain und jede durchschnittliuche homobar in einer westdeutschen großstadt wäre da mit sicherheit eine fundgrube.
    Die vielen plastik und faltblättchen..
    leben wir nicht auch im glashaus?
    Ach ja, unsere gottesanbeter stehn über den alltäglichkeiten.

    Wer mit offenen augen durch die stadt geht, dem fällt vieleicht auf, wie oft autos mit deutlich "ausländischen" aussehenden fahrzeugführern angehalten werden.. ohne das ein wirklicher bedarf an strassenverkehrsordungsübertritten ersichtlich wäre...
    dies gerade in den krisenvierteln, weil so offensichtlich präsenz gezeigt wird... ob da die zuschauenden ebenfallsausländischaussehenden etwas lernen, dass sie dem deutschen und dessen staat näher bringt, bleibt dahingestellt.
    Aber wie wir aus den analysen der französichen und englischen riots wissen; es waren die übergriffe der staatsmacht, ihre gespielte präsenz und zufällige brutalitäten seitens der staatsdiener, die die ausschreitungen hervor riefen.
    Mal sehen ob wir daraus was lernen..

    Was die kriminalitäten anbelangt.. es genügt, dies den wirklich kompetenten polizisten zu überlassen, statt hier ethnisches herbei zu fabulieren!
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#49 Geert
  • 13.02.2012, 15:33h
  • Antwort auf #48 von stromboli
  • "Wer mit offenen augen durch die stadt geht, dem fällt vieleicht auf, wie oft autos mit deutlich "ausländischen" aussehenden fahrzeugführern angehalten werden.. ohne das ein wirklicher bedarf an strassenverkehrsordungsübertritten ersichtlich wäre..."

    Das ist auch richtig! Oder meinst du, dass die 18-jährigen Araber- und Türkenjungs, die mit 700er BMWs durch Neukölln fahren, sich dies leisten können, weil ihre Mütter so viel putzen gegangen sind?
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#50 stromboliProfil

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