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Kommentare zu:
Raquel Welch: Stephen Boyd war schwul


#1 heterofrauenAnonym
  • 13.02.2012, 16:36h

  • vom Mann wird im bild nur der kopf gezeigt, die frau im bild ist halbnackt...passt man sich so langsamen dem mainstream an? wird aber auch zeit
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#2 Thank youAnonym
  • 13.02.2012, 16:54h
  • Antwort auf #1 von heterofrauen
  • Die Gesellschaft wird immer noch mehr vollgestopft mit exakt solchen Sexismen, die nicht zuletzt die Freiheit junger Männer im Umgang mit ihrer Homosexualität zerstören.

    Aber Schwule ziehen es eben vor, sich irgendwie gewinnbringend diesem Geschäftsmodell unterzuordnen.

    Sonst könnte man sie in der Tradition rassistischer Termini wie des "angry black man" - des bösen, dauerwütenden Schwarzen - womöglich als wütende, spaßverderbende, nörgelnde Schwuchteln hinstellen.

    Ist ja innerhalb der Nicht-Community schon gang und gäbe.
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#3 OxymoyxOAnonym
  • 13.02.2012, 17:20h
  • Ben Hur war doch dieser elendig lange Film bei dem man im Unterricht fast eingeschlafen ist ne?
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#4 FeendracheProfil
  • 13.02.2012, 20:01hLeipzig
  • Ob er nun tatsächlich schwul war oder bi, kann man im nachhinein eh nicht mehr genau sagen. Bedauerlich ist dennoch das er jung sterben musste, aber in Ben Hur fand ich ihn trotzdem großartig.
    Ansonsten: "Lasst die Leichen in ihren Gräbern, alles andere ist Grabschändung, liebe Presse!"
    Hoffen wir das niemand auf die Idee kommt dieses Thema weiter auszuschlachten.
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#5 stromboliProfil
  • 13.02.2012, 20:07hberlin
  • das wäre ja sehr witzig...
    "Einer Anregung Gore Vidals folgend versuchte William Wyler, zwischen Messala und Ben-Hur eine homosexuelle Komponente einzubauen, und verabredete sich mit Messala-Darsteller Stephen Boyd in diesem Sinne. Ben-Hur-Darsteller Charlton Heston wurde darin nicht eingeweiht, weil befürchtet werden musste, dass der schon damals als sehr konservativ geltende Heston damit nicht einverstanden sein könnte. Die Wiedersehensszene gilt heute als ein darstellerischer Höhepunkt für Stephen Boyd/Messala. Als Heston davon später erfuhr, legte er wütenden Protest ein. Der Hass Messalas im Film ist also auch als Reaktion eines verschmähten Liebhabers zu lesen.[11] wikipedia
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#6 genervtAnonym
#7 CineXXXionAnonym
#8 stromboliProfil
#9 antosProfil
  • 15.02.2012, 02:42hBonn
  • Antwort auf #6 von genervt
  • "Das Unfreie hat wohl eher damit zu tun, dass homosexuell noch immer viel zu oft mit uncool/unmännlich gleichgesetzt wird."

    Siehe auch den dämlichen Spruch, den Raquel Welch kolportiert:

    "Eine Schauspielerin ist ein bisschen mehr als eine Frau, aber ein Schauspieler ist ein bisschen weniger als ein Mann."
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#10 stromboliProfil
  • 15.02.2012, 07:35hberlin
  • Antwort auf #9 von antos
  • ???
    der spruch wird sir John Gielgud
    de.wikipedia.org/wiki/John_Gielgud
    zugesprochen.. also eine sicht eines damals als schwul bekannten actors, auf seine zunft.
    Man muss solches wohl auch im zusammenhang mit den zeitgegebenheiten sehen!
    Frauen , die die rolle der frau abschütteln..; Jean Simmons, die in einer produktion von Gielgud den hamlet spielt, die starken frauen hollywoods wie Barbara Stanwick, Joan Crawford.. zwar scheiternde, aber eben tough woman...
    Der selbe Gielgud, der dann Shakespeare orginal nur mit männern spielen lässt... incl. die frauen rollen.
    Also einen skandal war es wohl wert.

    Und wo wird mann "uncool/unmännlich" , wenn ein schauspieler ein bisschen weniger ist als ein "mann".
    Doch wohl nur in unseren eigenen köpfen, die vollgestopft sind mit solchen zuweisungen...
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