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  • 03. September 2004 6 1 Min.

Feldkirch In der katholischen Kirche Österreichs breitet sich der Sex-Skandal auf die Diözese Feldkirch (Vorarlberg) aus. Die "Neue Vorarlberger Tageszeitung" meldet, dass zwei Geistliche mindestens zehn Jugendliche sexuell belästigt hätten, unter ihnen auch Kaplan August Paterno, der in Österreich als Fernsehpfarrer bekannt ist. Der 69-Jährige bestreitet die Vorwürfe, ihm sei nur vor 30 Jahren einmal "eine blöde Geschichte" passiert. Damals sei ihm bei einem Schulausflug im Schlaf vielleicht "die Hand ausgerutscht", so der Kaplan. Brisant an der Affäre: Der Bischof der Diözese, Klaus Küng, soll als päpstlicher Visitator die St. Pöltener Affäre um Kinderpornos und Männerküsse im Priesterseminar aufdecken. Nun beschuldigt ihn die österreichische Presse, selbst versucht zu haben, die Vorkommnisse in seiner Diözese zu vertuschen. (dk)

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#1 Baileys29Anonym
#2 DavidAnonym
  • 04.09.2004, 12:49h
  • Meine Güte nochmal, schafft das Zölibat ab, und keiner ist mehr erpressbar! Somit auch keine Skandale! Im übrigen sollte es doch besser sein, wenn 2 erwachsene Menschen miteinander austoben, als an Kindern vergreifen. Was ist daran so schlimm, seinem Trieb natürlichem Lauf zu lassen anstatt ihn zu unterdrücken und ihn unnatürlich ausbrechen zu lassen?
    Auch sollte es doch egal sein, ob es sich um Homo- oder heterosexuelle Priester handelt. Predigt die Kirche nicht, das sei nicht angeboren sondern eine Entscheidung? Dann braucht sich der x-sexuelle Priester doch bloss dagegen zu entscheiden. Punkt.
    Aber da soll's doch keine Entscheidung sein, weshalb man Homosexuelle nicht zum Priesteramt zulassen will.
    Ja, was denn nun?!?!?
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#3 VincyAnonym
  • 04.09.2004, 14:51h
  • Ist die NVT ein ernst zu nehmendes Nachrichtenmedium?
    Antwort: Nein.
    St. Pölten hat so viel Staub aufgewirbelt, dass mit dem Thema auf Leserfang gegangen wird. Seriös ist diese Berichterstattung jedenfalls nicht. Das hat die NVT schon mehrmals durch grosse Schlagzeilen mit wenig Hintergrund bewiesen.
    Ansonsten gebe ich meinem Vorkommentar 100% recht. Aber vielleicht muss es heissen: neuer Papst, neues Glück.
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