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Dakota Cochrane
Schwule Porno-Vergangenheit holt Boxer ein
- 29. Februar 2012 2 Min.

Dakota Cochrane will der "Ultimate Fighter" werden – eine schwule Pornovergangenheit stört hier eher
Der 25-jährige amerikanische Boxer Dakota Cochrane hat zugegeben, dass er einst als Darsteller schwuler Pornofilme sein Studium finanziert hatte – seine Freundin habe ihn überzeugt aufzuhören.
Cochrane kämpft seit 2009 in der "Ultimate Fighting Championship" (UFC), der weltweit größten Organisation für Mixed-Martial-Arts, einer Mischung aus Boxen und anderen Kampftechniken wie Muay-Thai und Judo. In Blogs waren vor wenigen Tagen Artikel aufgetaucht, dass Cochrane früher in Pornofilmen des Label "Sean Cody" unter dem Pseudonym "Danny" mitgewirkt hatte.
Gegenüber dem Branchenmagazin "MMA Fighting" hat der 25-Jährige die Berichte bestätigt: "Das ist definitiv eine Entscheidung, die ich bereue", erklärte er mit Blick auf seine Box-Karriere. "Damals hatte ich Geldprobleme und brauchte Hilfe. Ich hab mit denen zuerst Bilder gemacht und dann haben sie mir hohe Summen für einen Film angeboten." Insgesamt habe er 80.000 Dollar (60.000 Euro) mit Pornodrehs verdient, während er an der Universität von Nebraska studierte. Dem Verband UFC habe er gleich am Anfang seine Porno-Vergangenheit gebeichtet und habe damit keine Probleme gehabt.
Cochrane hat insgesamt 13 Mal für die UFC gekämpft und elf Siege davongetragen. Ab dem 9. März kämpft er in der Reality-Show "The Ultimate Fighter", die im US-Kabelsender FX übertragen wird, um den Titel.
Cochrane "hasste" Pronodrehs
Spaß beim Pornodreh habe er nicht gehabt, erklärte Cochrane heute: "Jedes Mal, als ich das gemacht habe, habe ich es gehasst", erinnert er sich. Schließlich beichtete er seiner Freundin, wie er sein Geld verdient. Sie forderte ihn auf, damit aufzuhören. Auf der Website von Sean Cody, die wir aus Jugendschutzgründen nicht verlinken können, ist Cochrane noch immer aufgeführt. Dort wird er als Heterosexueller vom Land beschrieben, der sich schnell schämt und für alles zu haben ist, inklusive Homo-Sex.
Die UFC gilt wie Wrestling oder der Automobilsport "Nascar" als besonders testosterongetriebene Sportart, bei der Schwule nicht offen mitwirken können. In der Vergangenheit hat UFC-Chef Dana White zwar gesagt, dass offen schwule Sportler "kein Problem" seien – allerdings hat sich bislang noch niemand geoutet. Zudem scheinen die Sportler nicht so offen zu sein, wie der UFC-Chef behauptet: So hat der frühere UFC-Weltmeister Antônio Rodrigo Nogueira erst vor wenigen Monaten erklärt, er wolle keine Schwulen trainieren. Er fürchte, so erklärte er, dass diese Männer seinem Charme nicht widerstehen können (queer.de berichtete). (dk)














