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Federico Macheda
Homophobie: Hohe Geldstrafe für Fußballprofi
- 07. März 2012 2 Min.

Federico Macheda will die Strafe offenbar nicht akzeptieren
Fußballer Federico Macheda wurde vom englischen Fußballverband 15.000 Pfund (18.000 Euro) Strafe verurteilt, weil er via Twitter einen Fan als "u little stupid gay!" bezeichnet hatte.
Der 20-jährige Stürmer von Manchester United, der derzeit auf Leihbasis beim Londoner Erstligisten Queens Park Rangers spielt, ist bereits der fünfte Fußballer, der in diesem Jahr wegen homophober Äußerungen eine Geldstrafe erhielt. Der Italiener muss allerdings tiefer in die Tasche greifen als seine Kollegen, die "nur" zwischen 1.200 und 7.000 Pfund zahlen mussten (queer.de berichtete).
Die Football Association verurteilte ihn nach einer nicht öffentlichen Verhandlung am Montag. Die Tageszeitung "Daily Telegraph" berichtet, dass er gegen diese Entscheidung Berufung einlegen will. Er hatte zuvor gehofft, dass positive Führungszeugnisse von den Trainern Mark Hughes (Queens Park Rangers) und Sir Alex Ferguson (Manchester United) seine Strafe reduzieren könnten.
Ermittlungen wegen weiterem Twitter-Eintrag
Macheda ist aktueller Nationalspieler der italienischen U-21-Auswahl. Er startete seine Karriere in seiner Heimatstadt bei Lazio Rom und spielt seit 2007 für das englische Spitzenteam Manchester United. Sein aktueller Club in London ermittelte bereits wegen eines anderen Twitter-Eintrags gegen den Spieler, als er sich nach einem Spiel, in dem er nicht eingesetzt wurde, beschwerte: "Ich bin stinksauer. Ich verdiene das nicht. Fickt euch alle!". Dafür erhielt er allerdings keine Strafe, weil er behauptete, der Eintrag habe nichts mit dem Spiel zu tun gehabt.
Der englische Fußballverband versucht bereits seit Jahren, gegen Homophobie im Fußball vorzugehen. So unterstützte die Football Association eine von der Regierung angeregte Charta, die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung verbietet (queer.de berichtete). (dk)














Das ist die einzige Sprache, die solche Faschisten verstehen.