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Kommentare zu:
Irak: Tödliche Jagd auf Schwule oder "Emos"?


#1 MaxoAnonym
  • 13.03.2012, 17:06h
  • Unter Emos gibt es prozentual mehr Schwule, weil die Bewegung schwulenfreundlich ist. Deshalb schon sind auch überdurchschnittlich viele schwule Jungs betroffen.
    Es geht den Tätern um Homophobie, ob es dann echte oder vermeintliche Schwule sind ist denen egal.

    "Nimmt man alle Berichte zusammen, ergibt sich der unschöne Gedanke, dass die Sache den Redaktionen erst durch das Kuriosum einer vermeintlichen Emo-Verfolgung wert war, berichtet zu werden."

    Ich hoffe jetzt fällt auch den letzen Queer.de Lesern auf das auch in deutschen Medien Homosexualität immer noch ein Tabuthema sein kann.
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#2 MarekAnonym
  • 13.03.2012, 17:12h
  • Wahrscheinlich können die Täter nicht damit umgehen, dass die besser aussehen als sie.

    Bigottes Pack.
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#3 ein emoAnonym
  • 13.03.2012, 17:39h
  • was da geschieht im irak ist ein schreckliches verbrechen, egal wen es trifft so darf keiner behandelt werden.

    aber was meint ihr in dem artikel mit "verweiblicht"?

    wenn wir uns die haare ein bischen gruftielike stylen, uns pflegen und moderne kleidung tragen wie jeans und enges dunkles shirt ist das allemal schöner anzusehen als die traditionskluft der irakis und auch schöner als die langweilig- graue anzugmentalität die in europa immer noch vorherscht!

    davon abgesehen ist der emolook der jungs nicht weiblich ( wir tragen ja keine frauenkleider, ausgestopfte bh´s oder so), sondern jungenhaft bis androgyn.
    ich bin ein schwuler junge und kein mädchen.
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#5 Lapushka
  • 13.03.2012, 18:01h
  • Antwort auf #3 von ein emo
  • Das gilt dort aber als verweiblicht. Als Mann hat man sich überhaupt keien Gedanken über irgendwelches "Schickmachen", "Stylen", "Frisieren" usw. zu machen.

    Und noch dazu ist es wahrscheinlich verwestlicht und unmoralisch.

    Im Übrigen besteht eine Abneigung gegen effimierte, metrosexuelle oder androgyne etc. Männer auch hier, nur die Auslebung ist nicht so krass.
    Und das selbst unter manchen Homosexuellen.
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 13.03.2012, 18:20h
  • Übergriffe auf Emos werden auch aus dem machistischen Mexiko berichtet. Mordserien nicht.

    Es ist ja interessant, dass es diese kosmopolitische Jugendkultur im Irak überhaupt gibt. Im Iran ist es weniger erstaunlich. Da ist die Stadtbevölkerung traditionell weltoffen.

    Der Hass auf diese jungen Leute ist einerseits homophob, aber er ist noch mehr: Es ist der Hass barbarischer Frömmler auf alles Individualistische, was ihrer verklemmten heteronormativen Uniformität zuwider läuft. Ein Hass, der sich auch gegen den eigenen Körper richtet, wenn gleichzeitig die Körper der anderen gequält und zerstört werden. Das Widerlichste ist, dass sich diese monoman monotheistische Zerstörungssucht auch noch moralisch überlegen vorkommt.

    Wir müssen wieder lernen, das Primitive primitiv und das Barbarische barbarisch zu nennen, egal unter welcher Flagge und unter welchem religiösen Denkmäntelchen es auftaucht!
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#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
#9 emo worldAnonym
#10 DorothyAnonym
#11 bieneAnonym
  • 13.03.2012, 21:14h
  • Das amerikanische Außenministerium hat inzwischen verlauten lassen, man verdamme die jüngste "Gewalt und Morde von Gruppen im Irak, die auf Personen wegen ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität oder persönlichen Erscheinung zielen".

    Gewalt und Morde von Amis bzw. US-Soldaten gibt es ja überhaupt nicht oder?!
    Die haben doch den ganzen Wahnsinn dort erst enfesselt mit ihrem ungerechtfertigten Krieg! Und jetzt die moralischen spielen!
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#12 Bln2Anonym
  • 13.03.2012, 22:08h
  • Antwort auf #11 von biene
  • moment mal, dazu gehören immer mehrere. ich bin gebürtiger iraker und die schlechte situation dort rechtfertigt nicht die tötungen an den jugendlichen!
    die gesetze gegen schwule und deren anwendung gab es schon damals, auch wenn das heute klein geredet wird!
    natürlich sind die bösen amis an vielem schuld, aber es ist zu einfach nur auf eine bevölkerungsgruppe zu schieben. mehrere entwicklungen haben den hass dort gefördert, darunter der krieg der amis, aber auch der im nahen osten generell schon weit vorher agressive islam (mit seinen attentaten, sharia) und andere faktoren. der islam ist eigentlich eine friedliche religion und wird in den ländern fälschlichst missbraucht.

    es gibt keine "guten" und "schlechten" menschen, aufgeteilt nach staatsangehörigkeit. es gibt in jedem land solche und solche. sonst müssten die deutschen wegen ihrer vergangenheit erst recht die klappe halten.
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#13 smallAnonym
  • 13.03.2012, 22:17h
  • Ob jetzt Emo ode Homo oder sonst was....
    Anesichts der Bedrohung ist das erst mal egal und ändert da sowieso rein gar nichts...

    Aber, ein solcher Staat Iran und dann Atomwaffen.... Wer sich mit Geschichte beschäftigt hat, es gab mal Apeasment.... Gut war das nicht....
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#14 AebelwhoiAnonym
  • 14.03.2012, 03:11h
  • Gibt es denn so viele Emos im Irak ? Weiß es nämlich nicht... Ich dachte das wäre eine Westliche Mode-Erscheinung... Also diese Kleigungskultur und so...

    Emos gibt es und gab es ja immer...
    Emso sind die Menschen, die man gerne Fertig macht, das sind die die eine zarte Seele haben und ihre verletzung öffentlich zeigen...
    Emos sind daher eigentlich keine Mode,
    sondern immer da... (Manche, auch hier, machen schwache Leute fertig und nennen sie abfällig "Emos", wenn sie sich und ihre verletzungen offen zeigen..) Mode wurde Emo sein nur aus einem grund um ein Gruppengefühl zu bekommen, um zu wissen das man nicht allein ist, auf der welt... Aber ob nun Emos oder Schwule gejagt wurden, Hetzjagten gegen jede form von Minderheient ist ein Verbrechen... Wir sind schließlich alle Menschen...

    Das die anderen Medien lieber von Emos berichten, finde ich jedenfalls sehr sehr merkwürdig um es mal freundlich auszudrücken... Außerdem werden viele Emos für Schwul gehalten, und wenn das der Grund für die Hetzjagt ist, dann hat man letzendlich ja doch eine Hetzjagt gegen Schwule begonnen...
    Also was soll dann noch diese unterscheidungen, in der Berichterstattung, frage ich mich ?
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#15 xapplexAnonym
  • 14.03.2012, 05:42h
  • Antwort auf #11 von biene
  • "Die (Amis) haben doch den ganzen Wahnsinn dort erst enfesselt mit ihrem ungerechtfertigten Krieg!"

    Klar! Mit Wehmut denken wir an die guten alten Zeiten, als Partylöwe Saddam Hussein jedes Jahr ein Grußwort an die Teilnehmer des Bagdader CSDs gerichtet hat...

    Diese schiitischen Mörderbanden werden vom Iran finanziert und bewaffnet, ein Regimewechsel in Teheran ist der sicherste Weg um ihnen das Handwerk zu legen.
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#16 OxiactionAnonym
  • 14.03.2012, 07:00h
  • Antwort auf #1 von Maxo
  • Nun, es kann aber auch darum gehen, das die Milizen - die im Express fälschlicherweise als "Polizei" bezeichnet werden - einfach nur einen Hass auf Jugendliche schieben die sich am Westen orientieren: Kleidung, Haare färben, Spass haben, möglicherweise trinken, etc...

    Die eben keinen bock mehr auf die verstaubten traditionen haben sondern die jetzt eben anders leben wollen.

    Sicher gibt es viele schwule Emos. aber ich denke mal den milizen ist alles ein dorn im auge was nicht ihrwer primitiven weltanschauung entspricht.
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#17 Abbas KhiderAnonym
  • 14.03.2012, 11:21h
  • Antwort auf #11 von biene
  • "...Um einen tieferen Einblick in die Kultur des Irak zu bekommen, habe ich zu Beginn des Jahres ein Interview mit Abbas Khider, einem irakischen Schriftsteller, führen dürfen, der bereits zahlreiche Preise für seine Werke in Deutschland erhielt. [...]

    Die neuesten Entwicklungen machten ihm, Abbas Khider, Angst. Der Irak habe sich gewandelt. Morde an politischen, religiösen und innerkonfessionellen Gegner stiegen nach der Machtübernahme der CPA (unter Führung von Paul Bremer) rapide an.

    Das Leben der Homosexuellen war vor der Neuordnung der politischen Verhältnisse weniger problematisch. Sie wurden geduldet. Sie heirateten, zeugten Kinder und sorgten für Nachwachs, was nach islamischem Verständnis die Hauptaufgabe des Mannes sei.

    Nachdem die Schiiten ab Januar 2005 die Macht übernahmen, wurden Homosexuelle öffentlich denuziert und ermordet, bevor sie stundenlang gequält wurden. Berichte gibt es darüber, dass den Männern Dinge in den Anus eingeführt oder dass diese stundenlang vergewaltigt wurden..."

    www.aliraqaljadid.de/2010/11/die-lage-der-homosexuellen-im-i
    rak-bayan-jabr-und-die-cpa/
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#18 calebAnonym
  • 14.03.2012, 11:40h
  • Antwort auf #17 von Abbas Khider
  • wie kann man nur die situation der schwulen im irak vor 2005 so schön reden?

    die weltöffentlichkeit war vor 2001 am irak auch weniger interessiert. das viele schwule nur aufgrund ihrer homosexualität durch die sharia hingerichtet wurden isteressierte damals kaum einen.
    erst wenn man es politsich nutzen kann wird etwas thema...schon traurig.

    amnesty international macht es richtig, die zeigen unrecht auf ohne eigene politische ideologie.
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#19 rumsfeldAnonym
  • 14.03.2012, 11:50h
  • Antwort auf #18 von caleb
  • Deine Wortwahl "so schön reden" verfolgt wohl die Intention ein Schwarz-Weiß-Muster zu erzeugen,
    um Khider aus durchsichtigen Motiven die Urteilsfähigkeit abzusprechen.

    Khider unterscheidet zwischen geduldet (was nicht schön ist) und verfolgt und vergewaltigt (was höllisch und mörderisch ist).
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#21 bieneAnonym
  • 14.03.2012, 21:33h
  • Antwort auf #15 von xapplex
  • Diese schiitischen Mörderbanden werden vom Iran finanziert und bewaffnet, ein Regimewechsel in Teheran ist der sicherste Weg um ihnen das Handwerk zu legen.
    _______________________________________

    Wie kommst Du auf so eine Behauptung? Beweise?

    Ich glaube nicht, dass es unter Hussein so viel Gewalt im Irak gab wie jetzt. Er war den Amis im Weg und musste weg genauso wie Gaddhafi. Von wegen Massenschlächter, alles westliche Propaganda!

    Mit Amis meine ich übrigens nicht das Volk, sondern diejenigen, die die Macht haben. Was das amerikanische Außenministerium hat verlauten lassen ist ja richtig, aber so viel Scheinheiligkeit, da wird mir schlecht!

    Ach ja, und ich muss wegen gar nichts die Klappe halten!
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