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Kommentare zu:
Saarland: CDU, NPD und Freie Wähler gegen Adoptionsrecht


#11 Timm JohannesAnonym
  • 15.03.2012, 07:26h
  • Ist ja alles schön und gut...

    Aber die Frage nach dem Adoptionsrecht macht auf Landtagsebene und bei Landtagswahlen wenig Sinn.

    Das Adoptionsrecht wird vom Bundestag bestimmt auf Bundesebene und das es innerhalb des Bürgerlichen Gesetzbuches geregelt ist, bedarf es keiner Zustimmung des Bundesrates. Gleiches gilt übrigens auch für die Eheöffnung, auch das ist auf Bundesebene zu klären und auch dafür bedarf es keiner Zustimmung des Bundesrates.

    Ist natürlich schön, wenn Linke, Piraten, SPD, Grüne und FDP für das gemeinschaftliche Adoptionsrecht sind.
    Aber das wird nunmal nicht im Saarland beschlossen, sondern auf Bundesebene in Berlin.

    Da wäre es wesentlich wünschenswerter zu wissen, wie es mit der Darstellung von Homosexualität in den saarlänidschen Schulbüchern sich verhält, und inwiefern dort die Schulpolitik dies Thema aufgreift. Das ist nämlich ein landespolitisches Thema, was das Saarland allein regeln kann.
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#12 FenekAnonym
  • 15.03.2012, 08:15h
  • Antwort auf #11 von Timm Johannes
  • 1.
    Die FDP ist nur auf dem Papier und bei Wahlkampfreden dafür. In der Regierung hat sie diese Forderung als erstes fallen lassen.

    2.
    Auch die Länder sind wichtig. Das mag zwar Bundesrecht sein, aber über den Bundesrat kommen dann auch wieder die Länder ins Spiel. So ist z.B. für alle weiteren Gleichstellungen (Eheöffnung, Adoptionsrecht, etc.) Art. 3 GG entscheidend. Der Schwule und Lesben explizit die gleichen Rechte verwehrt. (Auch wenn die FDP immer das Gegenteil behauptet, aber wir wissen auch aus Diskriminierungs-Begründungen der schwarz-gelben Regierung, dass genau dieser Artikel zentral ist.)

    Und um ihn zu ändern ist auch der Bundesrat erforderlich.
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#13 FenekAnonym
  • 15.03.2012, 08:22h
  • Diese Homohasser versuchen immer ihren Hass zu verschleiern, indem sie so tun, als ginge es ihnen ums Kindeswohl.

    Dass sie in Wirklichkeit Kindern schaden, nur um ihren Hass zu verbreiten, zeigt, mit welchen perversen Tricks die arbeiten und dass die vor nichts zurückschrecken.

    Sehen die Kinder etwa lieber auf der Straße oder im Heim statt in einer liebevollen Familie?

    Wollen die demnächst auch (heterosexuellen) Alleinerziehenden die Kinder wegnehmen, weil sie da nicht Mutter und Vater haben?

    Sollen Kinder homosexueller Paare z.B. nach dem Tod eines Elternteils auch noch den anderen Elternteil und ihr Zuhause verlieren?

    Uns zu hassen ist das eine. Aber dann auch noch Kinder zu missbrauchen um uns zu schaden, ist an Perversität nicht mehr zu überbieten. Alleine schon dafür gehört die CDU in der Versenkung verschwunden. (Und ihre Schoßhündchen von der FDP sowie die NPD und Freien Wähler eh.)
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#14 Timm JohannesAnonym
  • 15.03.2012, 08:48h
  • Antwort auf #12 von Fenek
  • @Fenek
    Das stimmt so nicht. Bitte informiere dich besser.

    Es bedarf schlichtweg überhaupt nicht der Zustimmung des Bundesrates. Selbst wenn der Bundesrat dagegen stimmen würde, reicht eine Mehrheit im Bundestag aus. Änderungen des Bürgerlichen Gesetbuches sind im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig. Und so verhält es sich in gleicher Weise auch bei der Eheöffnung.

    ------

    Was Artikel 3 GG angeht, das ist natürlich rechtlich anders gelagert: da bedarf es der Zustimmung beider Parlament (Bundestag und Bundesrat). Aber wie angemerkt, das ist für die Eheöffnung oder für das Adoptionsrecht nicht entscheidend.

    Gleichwohl auch wenn es für das Eherecht und das Adoptionsrecht nicht entscheidend ist, was der Bundesrat macht, so ist gleichwohl Artikel 3 GG zu ändern und dafür bedarf es des Bundesrates.

    -------> Fazit meiner Aussage: entscheidend sind die Bundestagswahlen 2013.
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#15 TimonAnonym
  • 15.03.2012, 08:59h
  • Antwort auf #13 von Fenek
  • Volle Zustimmung!

    Jeden klar denkenden Menschen ist bewusst, dass es denen nicht ums Kindeswohl geht, sondern nur um ihre Ideologie des Hasses. Und dass sie dafür sogar Kindern schaden, also das genaue Gegenteil dessen tun, was sie nach außen behaupten.

    Das Problem ist nur:
    immer noch fallen viel zu viele Menschen darauf rein, weil sie diese perfiden Tricks nicht durchschauen.
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#16 ratgeber aktuellAnonym
#17 ojeiAnonym
#18 Roter ReckeAnonym
  • 15.03.2012, 10:16h
  • Antwort auf #4 von FoXXXyness
  • Tja, womöglich hofft hier jemand umsonst....

    Genossin Kraft wird eine klare Mehrheit für Rot-grün bekommen, die CDU bleibt auf der Oppositionsbank, die Möchtergernliberalen fliegen sicher und die in NRW thematisch extrem "spinnerte" Linke möglicherweise raus. Eine durchaus sympathische Truppe wie die Piraten darf sich dagegen Hoffnungen für den Einzug in den Düsseldorfer Landtag machen.

    Das wird keine schöne Wahl für die Schwarze Witwe und ihren Kronprinzen Röttgen, ihr "Traúmkoalitionspartner" wird künftig nur noch unter "Sonstige" geführt.
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#19 alles kaputtAnonym
  • 15.03.2012, 12:22h
  • Antwort auf #1 von Marek
  • Hallo Leute, aufwachen !
    Gerade hat der europ. Gerichtshof für Menschenrechte (= nicht LUX, sondern Strasbourg) entschieden, dass es völlig ok ist, wenn la douce France Lesben (und natürlich auch im hier nicht verhandelten Fall von Homos) verweigert, das Kind ihrer Partnerin zu adoptieren - ihr wisst schon, beim Ableben (Unfall, etc.) der Mutter ist das Kind dann Fremden ausgeliefert.

    Begründung, pacs-Heteros hätten dieses Recht ja auch nicht (wir reden hier also von Paaren, die in der französischen pacs-Lebenspartnerschaft verbunden sind).

    Das Problem ist nur, Gleichgeschlechtliche haben in F (anders als z.B. in B) kein Recht, miteinander die Ehe einzugehen, sondern bleiben ausschliesslich auf den pacs verwiesen.

    Aber das stört doch keine Richter, Logik (die die Grundlage für Gerechtigkeit ist) ist was für Programmierer, nicht für Juristen.

    Liebe Freunde, als ich wusste, dass ich schwul war, wusste ich auch gleich, dass ich mich mit schwulem Verhalten (= mit Gleichaltrigen, Älteren oder Jüngeren, egal was) strafbar machte - ich betrachte die zwischenzeitlichen sog. "Errungenschaften" für uns als Augenwischerei, bzw. als Brosamen, die uns die Heteroterroristen mal hinwerfen, dann auch netterweise wieder z.T. abnehmen, usw. usf.

    Kollegen, die sich mit dieser Gesellschaft in irgendeiner Weise identifizieren und deren Werte hochhalten (obgleich die, die in dieser Gesellschaft was zu sagen haben, genau die täglich mit Füssen treten, und dies jeden Tag kräftiger), halte ich für Träumer, die sich was vormachen : Die Heteroterroristen haben doch schon untereinander jeden Konsenz aufgekündigt, und da glauben wir an gemeinsame Werte mit denen ? Ich mach' mir ins Höschen - aber ist nur meine Meinung.
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#20 olikujzhtgrfAnonym
  • 15.03.2012, 22:02h
  • Irgenwie immer das selbe: Die CDU fischt am rechtextremen Rand indem sie mit NPD-Propaganda punktet. Das war ja schon beim Herrn Koch so, als der von den "kriminellen Ausländern" laberte und die Wahl gewann.
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