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- 06. September 2004 1 Min.
Der spektakuläre Fall des als "Kannibalen von Rotenburg" bekannt gewordenen Armin Meiwes soll verfilmt werden. Die Hamburger Produktionsfirma "Stampfwerk" hat sich die Rechte an der Story gesichert und plant eine nach eigenen Angaben "wissenschaftlich untermauerte TV-Dokumentation".
Meiwes traf im März 2001 auf sein Opfer Bernd-Jürgen B. Die beiden Männer hatten sich vorher über einen schwulen Chatroom kennengelernt. Der Rotenburger suchte nach "jungen, gut gebauten Männern zwischen 18 und 30 Jahren zum Schlachten", und er fand den 43-jährigen, gut genährten Ingenieur B. Bei diesem Treffen wurde das Opfer durch Meiwes verstümmelt, getötet und gegessen. Das Kasseler Landgericht verurteilte Meiwes daraufhin wegen Totschlags zu achteinhalb Jahren Gefängnis. Im Verfahren gestand er die Tat, verwies jedoch darauf, dass das Opfer selbst diesen Weg des Freitods gewünscht habe.
Mit dem exklusiven Verkauf der Rechte will Meiwes die wachsende Zahl unautorisierter Bearbeitungen des Stoffes eindämmen. So ließ sich Rammstein jüngst zum Menschenfresser-Song "Mein Teil" inspirieren und Regisseur Rosa von Praunheim will die Geschichte in dem Film "Dein Herz in meinem Hirn" aufgreifen. "Stampfwerk" habe beim Kauf der Rechte eine "wahrheitsgemäße Darstellung" garantiert. Neben der TV-Produktion denken die Hamburger auch über eine Veröffentlichung in Buchform nach.














nichts gegen eine wissenschaftlich fundierte aufarbeitung.
aber der von praunheim hat bislang immer nur menschen und künstler für seine eitelkeit missbraucht und bislang nichts wesentliches zustande gebracht, ausser peinlichkeiten.