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Einzelkommentar zu:
Murat mit Bajonett erstochen


#3 Alexander AvenariusAnonym
  • 16.09.2004, 18:46h
  • Die Beiträge von Peter Thommen sind zynisch, makaber und geschmacklos.
    Ich weiß auch nicht, was eine Bluttat von Terroristen mit mutmaßlich islamistischem Hintergrund mit dem Mord an Murat zu tun haben soll und wer jetzt - warum überhaupt - mehr Angst vor Soldaten haben soll, als vorher. Vor Pädophilen Angst zu haben ist begründet und angesichts der völligen Wehrlosigkeit und Unterlegenheit der Opfer absolut berechtigt. Ein aktiver Pädophiler ist im Gegensatz zu einem Ehemann ein Krimineller und das ist gut so. Warum setzt Peter Thommen Kriminelle mit Ehemännern gleich? Will er Pädophile verharmlosen? Die Differenzierung zwischen pädophiler sexueller Orientierung und einer "Allmacht(?)" psychisch kranker Männer ist absolut lebensfremd. Ein Pädophiler ist per se psychisch und sexuell fehlgesteuert und wenn er seine Neigung - wie auch immer auslebt - im Regelfall(!!!) eine Gefahr für die Allgemeinheit. Dass sexuelle Gewalt und sexuelle Verbrechen wenn sie von heterosexuellen Tätern ausgehen, weniger Aufmerksamkeit erntet, wage ich zu bezweifeln, halte das aber für ein völlig unpassendes Argument: Die Sexualmorde an Kindern der letzten Jahre hatten allesamt eine große Publizität. Peter Thommen stilisiert hier homopädophile Mörder zu Opfern einer homophoben Öffentlichkeit - hanebüchen und nicht mehr diskussionsfähig. Murats "Doppelleben": Hier setzt Peter Thommen noch eins drauf, indem er nun quasi Murat eine Mitschuld an seiner Ermordung gibt und ihm ein "Doppelleben" vorhält. Tatsche ist, dass Murat sehr wohl mit einer Lehrerin und mit Freunden über seine homosexuelle Neigung gesprochen hat, wenn auch nicht mit seiner Mutter. In welchem Alter hat denn bitte Peter Thommen mit seiner Mutter über seine Homosexualität gesprochen? Ist das der Maßstab? Und wenn Murat ja mit seiner Mutter über seine Bi- oder Homosexualität gesprochen hätte, wäre er dann noch am Leben? Und die trauernde Mutter, die ihren Sohn verloren hat, soll jetzt "zur Verantwortung" gezogen werden? Wofür denn? Dass ihr pubertierender Sohn ein Geheimnis vor ihr hatte? Pfui!
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