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Kommentare zu:
Jaecki Schwarz: "Ich bin 3 Randgruppen – Schwuler, Alkoholiker, Ossi"


#31 40 154n9Anonym
#30 antosProfil
#29 zorg84Anonym
#28 alexMucEhemaliges Profil
#24 arte empfiehltAnonym
#23 antosProfil
  • 03.04.2012, 22:36hBonn
  • Antwort auf #21 von saltgay
  • "Man kann gewissermaßen konstatieren: es gibt in Deutschland zwar keine soziale Gerechtigkeit, dafür aber eine alkoholische."

    Na sowas! Mir hat man soeben eingegeben, dass das Quatsch ist und mich darauf hingewiesen, dass, so man weiter, ein feiner Unterschied besteht zwischen denen, die sich auskennen in der Aufzucht und Haltung von Schampusgläsern, und, Grüße von man, denen, die, gewissermaßen, z. B. tief ins Bierglas schauen. Es entspricht, könnte ich, rät mir man, konstatieren, gewissermaßen dem Unterschied zwischen denen, die permanent ihre wertvollen Beziehungen pflegen und denjenigen, denen nur ihre Beziehungsprobleme als Gesprächsstoff bleiben.

    Was wollte ich sagen? Nichts.
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#21 saltgay
  • 03.04.2012, 21:37h
  • Ob Jaecki Schwarz wirklich drei Randgruppen in sich vereint, möchte ich bezweifeln. Fangen wir zunächst mit dem Ossi-sein an. Der Anteil beträgt etwa ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland-West. Eine Ossi-Randgruppe hätten wohl einige in der alten BRD ganz gern, aber dem ist nun einmal nicht so.

    Schwule sollen eine Randgruppe sein? Da bin ich mir keinesfalls sicher, denn ich kenne eine echte Randgruppe, die sich ein Loch in den Bauch freuen würde, hätte sie nur annähernd so viele Wähler wie es Schwule in unserem Land gibt: die FDP.

    Schwule und Alkoholkrankheit sind wie das Rauchen eine sehr weit verbreitete Kombination, aber der Alkoholismus zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten ohne Ansehen der geschlechtlichen Identität. Man kann gewissermaßen konstatieren: es gibt in Deutschland zwar keine soziale Gerechtigkeit, dafür aber eine alkoholische. Wer das nicht glaubt, der verfolge einmal das Gebaren der Politiker von FDP/CDU/CSU/SPD und Grüne. Wenn diese nicht im "delirium tremens" sind, wie sollte man sonst diese Ignoranz, diesen Größenwahn und kriminelle Energie jener Spezies rechtfertigen?

    Jaecki Schwarz ist ein guter Schauspieler, das ist wohl die einzige Randgruppe zu der er gehört.
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#19 -hw-Anonym
  • 03.04.2012, 20:40h
  • "Homosexualität wurde nicht verfolgt, weil der Paragraph 175 viel früher als in der BRD abgeschafft worden war. Man hat uns geduldet, ich habe offen gelebt."

    Geduldet scheint mir recht treffend.

    Ich traf die ersten offen schwulen DDR-Bürger nach einem Kabarett-Besuch (Obelisk) in Potsdam.

    Ein Historiker aus Bernau hatte mich damals dorthin eingeladen.

    Als Pfälzer, Linkshänder, Raucher, und zu allem Überfluss aus einer jüdisch-bolschewistischen Mehrgenerationen-Familie stammend, sah man mir auch mein ai-Engagement nach (galt ansonsten zwingend als Virus-> politisch-ideologische Diversion).

    Mein Otaku für einige Jahre: Pfälzer Juden, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in der Pfalz.

    Das führte mich in Archive, u.a. in Berlin (Hauptstadt der DDR), Potsdam, Leningrad, Moskau und Alma Ata (heute Almaty).

    Am Rande: Bei meinem Prawda-Ansprechpartner
    in Leningrad null Homophobie, Weltoffenheit und symphatisch listiger Humor.
    Der in Moskau war so ziemlich das Gegenteil.
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#18 antosProfil
#17 leander
  • 03.04.2012, 19:32h
  • Antwort auf #12 von Enis Radt
  • "Das Forum Ziviler Friedensdienst unterstützt die Erklärung der "Kooperation für den Frieden" für eine friedliche Lösung des Irankonflikts."

    "Vom mitgliederstärksten Landesverband [Linksjugend ’solid] NRW wurde auch die Unterstützung der »Stop the Bomb«-Kampagne durch den Arbeitskreis BAK Shalom thematisiert. Die Kampagne unterstellt dem Iran den Bau einer Atombombe, fordert Sanktionen und schließt auch einen Angriffskrieg gegen den Iran nicht aus. Unter der Überschrift »Keine Teaparty mit Antisemiten und Rassisten« wurde ein Antrag mit deutlicher Mehrheit verabschiedet, der die Unterstützung der Kampagne durch Neokonservative und Rassisten kritisiert. »Stop the Bomb« wird unter anderem von Sarrazin-Befürworter Henryk M. Broder und Bundeswehr-Professor Michael Wolffsohn unterstützt. Der Bundeskongreß der Linksjugend distanzierte sich von der Kampagne und forderte den BAK Shalom auf, das ebenfalls zu tun."
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#16 HansAnonym
#15 konrad wolfAnonym
#14 alexMucEhemaliges Profil
  • 03.04.2012, 07:28h
  • Antwort auf #11 von antos
  • Ich bin auch Sachse, wie er, aber ich jammere nicht. Und ob es nun unbedingt eine schwule Gruppe bringt, wage ich zu bezweifeln. Das ist ja offenbar nicht sein einziges Problem. Ich war in meinem Leben noch nicht einen Tag arbeitslos. Vorausgesetzt, es ist alles dran und man ist gesund,muß man sich eben ein bißchen bewegen und aus dem Knick kommen. Notfalls nicht am selben Ort kleben. Ich habe dafür kein Verständnis. Ich bin also auch Ossi, aber das zählt nicht als Randgruppe. Schwarz jammert auch nur, obwohl er, in der DDR zu den "Priviligierten" gehörte. Echt ätzend.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#13 JoernAnonym
#12 Enis RadtAnonym
  • 02.04.2012, 19:46h
  • „Gerne unterstütze ich das
    Friedensengagement des
    forumZFD, denn die zivile
    Konfliktbearbeitung ist die
    Herausforderung der Zukunft.“

    Jaecki Schwarz

    www.forumzfd.de/
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#11 antosProfil
#10 alexMucEhemaliges Profil
#9 Pure WahrheitAnonym
  • 02.04.2012, 15:20h
  • Antwort auf #1 von Hans
  • 3 Randgruppen ? Lächerlich.

    Ich bin …
    1. in Sachsen geboren und lebe auch hier
    2. (logischer weiße) schwul (REINSCHWUL [will heißen noch nie was fremdes weibliches berührt ])
    3.
    www.metalcharts.de/metal-genres/black-metal/
    Blackmetaler (höre aber gern auch mal Klassik)
    4.
    aniki.info/Otaku
    OTAKU
    5. Linkshänder
    6. mittlerweile als chronisch Arbeitslos zu betrachten
    7. Mitte 20 lebe allein habe keine Freunde und das obwohl ich schlank und gutaussehend bin aber alles scheitert halt an meiner zu großen Vernunft , meiner Gutmütigkeit und meiner Barmherzigkeit

    Also ich glaube ich gehöre vielleicht somit zu den Menschen die durchaus diesen Politiker kaum bemitleiden sollten!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#8 ostdeutschAnonym
  • 02.04.2012, 08:35h
  • Antwort auf #4 von dobrapivo
  • nicht ganz korrekt. in der ddr wurde das gegenstück zum westdeutschen 175 1988 beseitigt und ein einheitliches jugendschutzalter von 16 jahren festgelegt. diese regelung galt bis 1994, wo sie dann durch den einigungsvertrag (mit dem freilich noch mehr fortschritte hätten übernommen werden können) auf das gesamtgebiet der bundesrepublik ausgedehnt wurde. vorher war es so: wer als schwuler in der alten brd mit einem 16 jährigen fickte, musste damit rechnen verurteilt zu werden, wer dies auf dem gebiet der ehemaligen ddr tat, wurde nicht verfolgt.....

    Frage an die redaktion: wie hoch ist denn heute eigentlich das jugendschutzalter für homosexuellen/schwulen sex mit jugendlichen?

    Ansonsten halte ich schwarz und winkler für gute persönlichkeiten, ebenso wie Sodann/Lade. Allerdings bekommen letztere aus ideologischen gründen keine angebote mehr, denn sodfann hatte es gewagt - entgegen der CDU; ähm MDR-Linie, als Bundespräsidentenkandidat der PDL zu fungieren.

    Für alle, die unsere Sprache immer noch nicht können:
    www.youtube.com/watch?v=Hm0tqDL0B9Q
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#7 alexander
  • 31.03.2012, 21:29h
  • charakter und selbstironie hat nicht unbedingt etwas mit "grenzen" zu tun ? ein toller mann, mit sehr viel ausstrahlung, die man sich erst einmal erarbeiten muß !
    gruß an die minderbemittelten dumpfbacken !

    auch diese 66 jahre, die jaecki schwarz erleben durfte, waren mit sicherheit nicht auf rosen gebettet, wie ja mehr als deutlich zum ausdruck kommt !
    aber die muss man erst einmal mit seiner verve schaffen !
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#6 antosProfil
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 dobrapivo
  • 30.03.2012, 15:29h
  • Seine Offenheit ehrt ihn. In dem Alter findet man nicht viele Promis aus der Mainstream-Unterhaltung, die so unverkrampft zu ihrer Sexualität stehen. Um so beeindruckender, da seine Zielgruppe irgendwo zwischen "Der Alte" und "Hallo Robbie" steht.

    Zum § 175 ist aber richtig zu stellen, dass dieser in der DDR viel früher als in der BRD entschärft wurde, d.h. auf den Stand vor der Nazi-Fassung gebracht worden ist. Abgeschafft wurde er jedoch nicht "viel früher", sondern 1968. Ein Jahr vor der weitgehenden Entkriminalisierung im Westen (Vollständig freilich erst im Jahr 1994).

    Dass Schwarz sich selbst als geduldet und unbehelligt einschätzt, hängt wohl mit dem Freiraum zusammen, den das Künstlermillieu mit sich bringt.
    Die unterschwellige und oft wiederholte Botschaft, dass die DDR für Homosexuelle das freiere und offenere Deutschland gewesen sei, ist aber so nicht haltbar. Hüben wie drüben viel Schatten.

    www.spiegel.de/spiegel/print/d-8939726.html
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#3 wanderer LEAnonym
  • 29.03.2012, 23:30h
  • Antwort auf #2 von Bademeister
  • So ein Blödsinn aber auch - wie soll man mit schon 66 und nach langzeitig exzessivem Alkoholkonsum ein "attraktiver Mann" sein. Schönheit kommt von innen, wenn, spätestens mit 66. Mit unter 30 muß / kann sie noch von außen kommen.

    An den Bademeister in Dir: In meiner Kindheit kamen lange Haare auf, deshalb mußten auch alle Jungs solche Latex-Badekappen tragen, was nicht gerade vorteilhaft aussah. Stelle Dir einfach vor, es seien sämtliche Kerle vom Leben gezeichnet, mit allem was dazugehört: Wen könnte man trotzdem lieben?
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#2 BademeisterAnonym
#1 HansAnonym

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