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Kommentare zu:
Karlsruher Zeitung vergleicht Homo-Ehe mit "Kindersex"


#11 non-vernebeltAnonym
#12 auchnichvernebelAnonym
#13 Xq28
  • 14.04.2012, 10:06h
  • Antwort auf #11 von non-vernebelt
  • ok ich stimme dir in dem was du sagst (NICHT wie du es sagst) zu 100% zu:
    Faschismus sollte keine wählbare Option sein!
    Allerdings erreichen wir nicht grade die Abkehr vom Faschismus, indem wir selbst (oftmals weil zu wenig nachgedacht) faschistische Parolen benutzen. Beispielsweise:" Faschisten raus aus Deutschland!"
    Wie gesagt - das letzte was ich will ist eine Lanze FÜR den Faschismus brechen, aber sollten wir wirklich als vielfach diskriminierte Gruppe anfangen andere (gottseidank) Minderheiten in gleicher weise zu behandeln, dann kann das nicht gut enden. es gibt, denk ich, genug arten seinen Protest auf andere Art und Weise los zu werden.
    also - frieden?
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#14 TadzioScot
  • 14.04.2012, 15:55h
  • Antwort auf #13 von Xq28
  • @Xq28,

    Wenn du Faschismus als Verbrechen ansiehst,
    finde ich das gut ! Aber wenn du das wirklich tust, dann solltest du differenzieren können
    und nicht alles pauschal über einen Kammschreken, wie viele andere....
    Das machen nämlich Faschisten immer gerne..

    "pädophelie (definitiv NICHT einvernehmlich)"

    Ach und woher willst du das wissen ?

    Es gibt Jugendliche die eine einvernämliche Liebe mit einen Erwachsenen haben bzw. hatten. Diese Liebe also zu verurteilen ist
    ein Verbrechen und für mich Faschtoid.

    Ich hatte nämlich so eine Beziehung zu so einen
    Mann wie ein Jugendlicher war, ich war der Junge ! Ich sag ja auch immer wieder das diese Bezihung gut für mich war, nur wird mir das dann abgesprochen, als Stockholmsyndrom, oder ich wäre ein Pädo. Ach, da finden die Pädohasser immer eine passende erklärung um mich mundtot zu machen...

    Dort wo allerdings Sex ohne einvernehmlichkeit stattfindet (Vergewaltigung - gibt es bei allen ob Hetero, Schwul, Pädos usw), ist es ein erstmal oberflächlich betracht Verbrechen. Doch sollte man sich mal durchaus sachlich fragen warum z.b manche Schrekliche Verbrechen passieren.

    Manche dieser Verbrechen passieren, weil die Gesselschaftlichen umstände so sind wie eben sind, weil sie eben Liebe ziwschen Erwachsenen und Kids tabuisiert und pasuchal als Verbrechen ansieht. Das führt aber dazu das irgendwer sich lange zurückhält, doch wie man weiß, jeder Dampfdrucktopf explodiert wenn man das Venitl am Dampfablassen hindert.

    Will damit sagen,
    wer seine Sexualität, seine Liebesfähigkeit lange unterdrückt bzw muss, weil man die Person Gesetzlich dazu verpflichtet, muss damit rechnen das irgendjemand irgenadwann durchdreht und eben wie der Dampfdrucktopf Explodiert. Die Gesselschaft schaft sich also einen großteil seiner "Monster" selbst.

    Dann gibt es noch die Armen Seelen, die nicht wegen des Gesetzes keinen abbekommen, sondern weil sie einfach Pech haben, oder schräg aussehen oder so... Menschen können grausam sein, vorallem zu Leuten, wo andere Meinen, sie wären hässlich. Wobei ja eigentlich klar sein müsste das Schönheit und Hässlichkeit bloß im Auge des Betrachters liegt...

    Jedoch können diese Leute die immer alleine sind auch mal druch drehen... Menschen sind eben nicht ohne Fehler. Und wer ohne Fehler ist, werfe den ersten stein...

    Das redet die Fehler von einigen genannten Szenarien zwar nicht schön,
    erklärt aber warum manches so passiert wie es passiert. Und da sollte man sich fragen was WIR ändern können, damit sowas nicht mehr, oder zumindest weniger passiert.

    Aber nicht gleich mit der Keule draufhauen,
    sondern wir (die Gessschaft) sollten uns kritisch selbsthinterfragen.

    Dann gibt es noch (das ist die Mehreit) die sogenannten "Ersatztriebtäter", die eben nicht Pädos sind. Die sich halt einfach mal ersatz holen. Aber auch da würde ich nicht pauschal alles gleich so simpel abtun. Da gibt es sich
    auch 'n paar gründe die dazu führen.

    "und deine argumentation habe ich auch nicht verstanden, ich meine wieso sollte ausdrückliche distanzierung zu pädophielen dazu führen, dass man selbst für einer gehalten wird...?"

    Weil die Gesselschaft Schwule schom immer als diejenigen angesehen hat "die kleinen Jungs an die Schwänze gehen". Und wenn wir nun uns von den Pädos distanzieren, und den Herrenmenschen recht geben, dann ist es nur um so logischer das es viele gibt, dich sich dann gedanken über uns Schwule machen, weil da ja extrem viele ja auch auf Jüngers stehen...

    Von Schwulenfeinden wird nämlich sehr
    oft mit Jugendschutz arguemntiert...

    Oder was glaubst du warum der Paragrapgh
    175 noch bis 1994 bestand ?

    Eben wegen solcher Gründe...

    Und den Herrenmenschen ist es gleich ob Schwul oder Pädo, das ist für diese Menschen oft ein und die selbe soße.

    Differenziert denken wäre wirklich mal schön.
    Fast niemand akzeptiert meine Erfahrung mit meinen damiligen Freund einfach so. Immer kommen irgendwelche Leute daher und
    meinen zu wissen wie meine Erfahrung mit ihm war und ich das ja alles nicht einschätzen hätte können und jetzt eben manipuliert wäre und was weiß ich...

    Und um auf den Inszet Fall zurück kommen,
    Liebe sollte grundsätzlich nicht in schranken gewiesen werden, liebe sollte nur diejenigen was angehen, die sich lieben.

    Dabei ist es mir egal wer was
    oder wen auch immer liebt,
    oder wie viele sich lieben...

    Wer Liebe einschränkt, schränkt für mich jedenfalls ein wichtiges Menschenrecht ein.
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#15 Xq28
  • 14.04.2012, 19:13h
  • Antwort auf #14 von TadzioScot
  • ohhhh ha da muss ich grad erst ein bisschen schlucken. (also zuerst sagst du: ich soll nicht alles über einen kamm scheren, dann, "Das machen nämlich Faschisten immer gerne.." da merkst du ja wohl selbst wo der Fehler ist - nicht :) - aber dazu wollte ich eigentlich gar nix sagen)
    was ich eigentlich sagen wollte gliedert sich an den Punkt an, dass Pädophilie nicht winvernehmlich sein kann: Ok ich weiß nicht wie es sich bei dir dargestellt hat, und ich will auch nicht eine für dich (wie du selbst sagst) positive Beziehung zerreden.
    ABER da sich Pädophilie über den Umstand definiert, dass ein Erwachsener mit einem präpubertären Kind geschlechtsverkehr praktiziert, halte ich es nach wie vor für nicht richtig. Ich will jetzt auch nicht die Todesstrafe für alle Pädophile, allerdings halte ich die momentane Umgangsweise (Prävention, Psychotherapie, etc.) für richtige und gute schritte.
    Kommen wir zum meiner Meinung nach gravierendsten Punkt:
    "Dort wo allerdings Sex ohne einvernehmlichkeit stattfindet, ist es ein erstmal oberflächlich betracht Verbrechen."
    Vergewaltigung ist immer und unter allen Umständen ein Verbrechen PUNKT.
    Du kannst sowas nicht durch den Umstand trivialisieren, dass einer "lange keinen mehr abekommen hat" und deshalb "explodiert" O.o
    Und Menschen sind nicht ohne Fehl und Tadel -schon klar- also ich (und ich denke das geht auch den anderen hier so) habe noch keinen vergewaltigt, obwohl ich ein äußerst fehlerhafter Mensch bin - und sicher auch von einigen schräg angesehen werde ;).
    Auf solche Statements werde ich immer mit der Keule draufhauen.
    und zu deiner Info, dass es den Paragraphen 175 so lange gab liegt nicht (oder nicht nur) an der scheinbaren nähe, aller sexuelln minderheitspraktiken, sondern an der schlichten erzkonservativität unserer Gesetztesväter (es gab bis 1997 noch KEINEN Paragraphen gegen Vergewaltigung in der Ehe - also keine Strafen)
    und wegen diesem Inzest-dingens, das ist zumindest in deutschland ja nicht mal Verboten. Verboten ist "nur" das zeugen von leiblichen Kinder zwischen nahen Verwandten.
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#16 ArthasAnonym
  • 14.04.2012, 19:22h
  • Dem User "Tadzio" ist nicht mehr zu helfen, am besten ist einfach ihn und seine Pädopropaganda zu ignorieren. Gefühlte 99% aller Schwulen lehnen Pädophilie und Kindesmissbrauch eindeutig ab und das ist auch gut so!
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#17 ArthasAnonym
  • 14.04.2012, 19:27h
  • Antwort auf #14 von TadzioScot
  • "Es gibt Jugendliche die eine einvernämliche Liebe mit einen Erwachsenen haben bzw. hatten. Diese Liebe also zu verurteilen ist
    ein Verbrechen und für mich Faschtoid."

    Folgen des sexuellen Missbrauchs
    Adoleszenz (13 bis 18 Jahre) nach oben
    Gefühlsebene:
    • Wut, Scham
    • Schuldgefühle
    • sich betrogen fühlen, Misstrauen
    Verhaltensebene:
    • selbstdestruktives Verhalten, Drogenkonsum
    • von zu Hause weglaufen
    • aggressives Verhalten, Ausbeuten anderer
    • übernehmen der Opferrolle
    • vermeiden von körperlicher und emotionaler Intimität
    • Selbstmordversuche

    www.missbrauch-opfer.info/main.asp?IDS=3
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#18 bitte sachlichAnonym
  • 14.04.2012, 20:34h
  • Antwort auf #16 von Arthas
  • ich gehöre dann wohl zu den 1%, für die kindesmissbrauch und pädophilie zunächst einmal zwei grundsätzlich verschiedene dinge sind.

    und ich weiß auch, dass ich mir als 13 jähriger durchaus auch sexuelle erfahrungen (wichsen, blasen - nicht mehr, nicht weniger) mit einem etwas älteren jungen oder mann gewünscht hätte.

    man stelle sich vor, es hätte tatsächlich solche einvernehmliche sexuelle handlungen, nach meinen vorstellungen, mit einem z. b. 18-jährigen jungen mann gegeben. das wäre dann in deinen augen ein verbrechen gewesen!

    dabei belegt die gesellschaftliche realität doch immer wieder so deutlich, wie sie es nur kann: pauschale kriminalisierungen schützen niemanden (!) vor missbrauch.

    oder haben sie die tausenden missbrauchsopfer der katholischen kirche vor den logischen folgen eines systems gerettet, das menschen sexuell unterdrückt und pathologisiert (ja, geradezu von dieser pathologisierung lebt), so dass sie sich ihre sexuelle befriedigung schließlich dort heimlich und gewaltsam verschaffen, wo sie keine gegenwehr zu befürchten haben?

    ein von anfang an offener und ehrlicher umgang (ohne anerzogene "scham") mit sexualität, entsprechende freiräume zur selbstentdeckung unter gleichaltrigen (!) und vor allem die konkrete erfahrung innerhalb der gesellschaftlichen verhältnisse, dass sexualität niemals etwas mit gewalt, abhängigkeit, unterdrückung etc. zu tun haben darf, hülfe da kindern schon sehr viel mehr, frühzeitig ein entsprechendes selbstbewusstsein zu entwickeln und im bedarfsfall "nein" zu sagen bzw. dieses "nein" auch durchzusetzen!

    die eigentliche ursache für sexuellen missbrauch liegt in den generellen sexuellen unterdrückungs- und herrschaftsverhältnissen in dieser gesellschaft. vor diesem hintergrund ist es nicht nur sachlich falsch, sondern bringt auch herzlich wenig, menschen mit pädophiler neigung pauschal als kinderschänder zu diffamieren. (man sorgt allenfalls in vielen fällen für eine sich selbsterfüllenden prophezeiung.)
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#19 remixbeb
#20 bitte sachlichAnonym
  • 14.04.2012, 21:41h
  • Antwort auf #19 von remixbeb
  • dann erkläre aber bitte auch, was eine veranlagung (pädophilie) mit dem tatsächlich vollzogenen missbrauch in einem sexuellen pathologisierungs- und unterdrückungssystem wie der katholischen kirche zu tun haben soll, wo es sich nach ansicht der meisten halbwegs seriösen sexualpsychologen größtenteils nicht um pädophile, sondern um so genannte ersatztriebtäter handelt. nicht wenige sexualpsychologen gehen davon aus, dass es sich bei der mehrzahl der fälle von sexuellem missbrauch an kindern so verhält (also überwiegend ersatztriebtäter, nicht pädophile täter).

    also, gründlicher informieren und nachdenken - sonst analysierst du nicht, sondern trivialisierst und verschleierst die tatsächlichen verhältnisse. einzig aus vorauseilendem gehorsam vor den üblichen homo=pädo=missbrauch - diskursen. wer aber kinder wirksam vor missbrauch schützen will, darf es sich so leicht nicht machen, sondern muss die übergeordneten sexuellen unterdrückungsverhältnisse thematisieren, die letzten endes viele fälle von missbrauch erst produzieren oder begünstigen.
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