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Kommentare zu:
Karlsruher Zeitung vergleicht Homo-Ehe mit "Kindersex"


#21 Xq28
#22 nanuAnonym
  • 15.04.2012, 00:35h
  • Antwort auf #17 von Arthas
  • Also ich bin nie sexuell muißbraucht worden, aber auch ich empfinde
    - Wut, nämlich auf Blödsinn wie Du hier abläßt,
    - Schuldgefühl, jemandem wie Dir keine Vernunft beigebracht zu haben, als ich noch Einfluß hatte,
    - aggressives Verhalten, wenn ich sowas hier lese,
    - Vermeiden von Intimität mit solchen wie Dir.
    Von sexueller Selbstbestimmung scheinst Du rein gar nichts zu halten, und Du hast Dir auch nicht vor Deinem 18.Geburtstag am Puller gespielt. Alles klar ...
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#23 seb1983
  • 15.04.2012, 21:26h
  • Antwort auf #22 von nanu
  • Am Pullover muss sich auch unter 18 niemand spielen, das Mindestalter in Deutschland in dem man Jugendlichen Sex zutraut ist 14, in Worten Vierzehn Jahre, falls der andere unter 18, also 17 +364 Tage ist. Der eine hat also evtl. bereits den Führerschein in der Tasche während der oder die andere grade noch auf der Grundschule ist. Grob gesagt als Extrembeispiel. Das lässt nach meiner Meinung heute genügend Spielraum, 4 Jahre in diesem Alter spannen den Bogen für "etwa gleichaltrig" schon weit.

    Nun hat Schwulsein nichts mit Pädophilie zu tun, und ein Pädophiler ist auch noch kein Kinderschänder. Allerdings birgt er die Gefahr zu einem zu werden. Daher ist ein möglichst offener Umgang damit und Hilfe und Therapie notwendig und keine Vorverurteilung.
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#24 ArthasAnonym
  • 15.04.2012, 21:35h
  • Antwort auf #22 von nanu
  • "Von sexueller Selbstbestimmung scheinst Du rein gar nichts zu halten"

    Soso, sexuellen Mißbrauch nennt ihr also "sexuelle Selbststimmung" in euren Kreisen? Hat denn auch eure Zielgruppe das Recht eure "sexuelle Selbstbestimmung" abzulehnen?

    "Du hast Dir auch nicht vor Deinem 18.Geburtstag am Puller gespielt"

    Es geht dich zwar nichts an, aber das habe ich durchaus und, wenn ich mir Tadzios Angstattacken und Gefühlsschwankungen so ansehe (woher kommt das?), glücklicherweise war euresgleichen nicht dabei!
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#25 alexander
  • 15.04.2012, 22:02h
  • Antwort auf #19 von remixbeb
  • sorry, aber deine litanei erinnert mich "heute" an die NICHTRAUCHERGEMEINSCHAFT !
    dieses thema hat nun absolut nichts mit "salonfähigkeit zu tun"!
    und dein link zur taz, zeigt eigentlich nur auf, wie
    intolerant und undifferenziert heut "wieder mit diesem thema umgegangen wird "!
    es ist ähnlich wie mit der todesstrafe, der "mainstream" produziert die moral !
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#26 nanuAnonym
#27 jeromeAnonym
  • 16.04.2012, 00:47h
  • Antwort auf #26 von nanu
  • da dürfen wir uns leider nichts vormachen, so milde schreibt die presse nur weil es um ein mädchen geht. nicht immer, aber da sind die manchmal etwas toleranter.
    bei jungen wird es immer negativ bewertet, auch wenn es einvernehmlich ist. so wurde letztens in meiner stadt ein 21 jähriger admin eines schwulen froums verurteilt obwohl er einvernehmliche sexualkontakte zu einem 15 jährigen jungen aus dem forum unterhielt. der pressetext unser lokalzeitung zu dem fall triefte vor ressentiments.
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#28 stromboliProfil
  • 16.04.2012, 11:39hberlin
  • Antwort auf #17 von Arthas
  • na ja, die von dir aufgezählten folgeerscheinungen sind eher folge einer sexualmoral, als folge einer sexuellen handlung!
    Sehn wir doch ehrlich uns die situationen an: geht es um gegenseitige "triebabfuhr", bleibt endweder eine scham entdeckt zu werden oder eine scham, sich minderwertig zu fühlen.
    Beides resultiert aus einer generell angelegten sexualideologie , führt aber zu unterschiedlichen implikationen:
    Die eine ist meist verbunden mit "abenteuerlicher" suche nach sexualität oder expliziten wunschvorstellungen nach gleichgeschlechtlicher berührung; meist produktive erfahrungen oder nicht die zukünftige entwicklung beeinträchtigende erfahrungen!
    Die zweite ist ungleich komplizierter zu betrachten, wird doch das "zulassen " sexuellen kontaktes als versagen schuldhaft verinnerlicht!
    Das kann und ist meist im zusammenhang mit religiösen wertvorgaben zu sehen, die z.b. den missbrauch durch priester in doppelter weise das scheitern eigener " willenskraft " vorgaukelt.
    Es gibt auch das model der abhängigkeit im sozialen umfeld.. wie familie, peer group, erziehungshilfen ( soziale einrichtungen etc.) wo jugendliche ansprechbar werden.

    Ist bei ersterem nach befriedigung des treibwunsches nur eine "oberflächliche" bedrohung der anerzogenen normen wahr zu nehmen, die meist mit eigenerklärungen wie - das werd ich nie mehr machen...- ins unterbewusste zurück gedrängt wird, im falle eines werdenden schwulen/lesbierin aber der wunsch wieder stärker ist ,als das selbstauferlegte verbot .
    Das aber kennen wir ALLE (!) aus unserer sozialisation genannt comming out her.

    Diese beiden konstruktionen zu vermischen und daraus einen kanon allgemeinen umganges mit heranwachsender sexualität machen zu wollen ist populistische mache!

    Andererseits darf auch das missbrauchte ego nicht als rein sexualpolitisches instrument benutzt werden, dass da lautet: gäbe es die represive sexualmoral nicht, hätte der betroffene nicht die auftretenden missbrauchssyntome...!

    Um beiden gerecht zu werden brauchts eben mehr als zweigleisige einseitigkeiten.
    So man die von dir aufgezählten symtome ebenso bei erwachsenen findet, die nicht missbraucht wurden aber durch eine rigide sexualerziehung deformiert sind!
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#29 stromboliProfil
  • 16.04.2012, 12:16hberlin
  • noch was zum alltäglichen schmuddel journalismus..
    interessant die art, wie "zusammenhänge " konstruiert werden um eigene "werte" zu untermauern.
    Wie sich wehren, wie gegenmeinung entwickeln?!
    Protestieren? !
    Direkt oder auch indirekt, indem man aktiv position ergreift gegen solche strümernachkommenschaften..
    Passend hierzu BLÖD als symbol von dummheit, gepaart mit dreistigkeit und andauernder hetze.
    Deshalb nützlich ein solcher aufruf:

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    Das pack da treffen, wo es ihnen am meisten weh tut: am umsatz!

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