Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=16304
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Gericht: CSD in Budapest darf stattfinden


#15 gatopardo
  • 14.04.2012, 18:48h
  • Antwort auf #14 von Sebi
  • Ja, das ist auch meine Meinung ! In dieser neoliberalen und globalisierten Welt kann ja nur noch eine Revolution der Massen die Wende bringen, aber aus der Geschichte kennen wir die turbulenten Folgen und wählen vorerst eine gesellschaftlich fortschrittliche, aber auch wieder korrupte und bürgerliche Partei. Es reicht, wenn man ausser Hoffnungslosigkeit um sich herum auch noch den klerikal-konservativen Muff ertragen muss, der ja auch immer zuerst die eigene Klientel bedient.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#14 SebiAnonym
  • 14.04.2012, 18:13h
  • Antwort auf #10 von gatopardo
  • Das Problem ist nur, dass in einer globalisierten, entfesselten Wirtschaft die Politik immer weniger gegen weltweite Krisen tun kann.

    Auch die Konservativen schaffen ja nicht mehr Arbeitsplätze - sie machen nur Werbung damit.

    Die Leute, die rechts wählen, machen das aus Protest und weil sie auf Verbesserung hoffen.

    Aber ein Arbeitsloser bekommt auch von einer konservativen Regierung keinen Arbeitsplatz. Im Gegenteil - gerade diese neoliberalen Typen vernichten nur noch mehr Arbeitsplätze. Aber sie bekommen dann auch die ganzen anderen negativen Auswirkungen, dieser Regierungen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#13 gulaschAnonym
#12 no newsAnonym
  • 14.04.2012, 17:58h
  • Antwort auf #11 von Fenek
  • DIE LINKE lehnt den Vertrag ab, weil sie eine pro europäische Partei ist, weil wir uns für Europa mit verantwortlich fühlen.
    [...]
    Aber es ist genauso legitim, auf die Nachteile hinzuweisen. Bei der notwendigen Abstimmung kann aber nur entweder mit "JA" oder mit "NEIN" gestimmt werden. Nach Abwägung der Vorzüge und Nachteile haben wir uns entschieden, mit "NEIN" zu stimmen, weil für uns die Nachteile überwiegen.

    Zu den entscheidenden Nachteilen des Vertrages gehören, dass der Vertrag von Lissabon erneut keine Verfassung für die Bürgerinnen und Bürger in der Union ist. Das gesamte Vertragswerk ist für den Normalbürger - aber nicht nur für diesen - nicht zu verstehen, das können nur noch Europarechtler. So ist eine Identifizierung für die Bürgerinnen und Bürger mit der Europäischen Union nicht zu bewerkstelligen.

    Gleiches trifft auf das Zustandekommen des Vertrages zu. Es ist ein Vertrag der Regierenden, nicht der Bürgerinnen und Bürger.

    www.die-linke.de/die_linke/nachrichten/detail/artikel/wir-we
    rden-den-vertrag-von-lissabon-ablehnen/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#11 FenekAnonym
  • 14.04.2012, 17:22h
  • Ich frage mich wirklich, wie die EU noch tatenlos zusehen kann, wie dort demokratische Grundrechte und EU-Grundsätze mit Füßen getreten werden...

    Schon bei der Abschaffung der Pressefreiheit hat die EU nur ein bisschen den Zeigefinger gehoben und ansonsten nichts unternommen. Im Wesentlichen hat die Regierung ihre Ziele in diesem Bereich bereits umgesetzt.

    Und jetzt auch diese Einschränkung von Rede- und Versammlungsfreiheit...

    Wenn die EU nicht an solchen Einzelstaaten scheitern will, muss sie dringend aktiv werden und dafür sorgen, dass alle Mitgliedsstaaten EU-Prinzipien und demokratische Grundrechte achten! Tut sie das nicht, wird sie irgendwann scheitern - dann hat sie es aber auch nicht anders verdient als zu scheitern.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 gatopardo
  • 14.04.2012, 17:21h
  • Antwort auf #8 von Parker
  • Natürlich hast auch Du Recht, aber eine der verschiedenen Ursachen, die zum glänzenden Wahlsieg von Orbán geführt haben,war die Vetternwirtschaft der Sozialisten und der schon damals begonnene wirtschaftliche Abstieg des Landes. Beispiel Spanien: Für 5 Millionen (23%) Arbeitslose im Lande ist es gleichgültig, wer ihnen wieder einen Job verschafft. Ausserdem geben EZB und der Intern.Währungsfond die Richtung vor, an denen sich alle bürgerlichen Parteien orientieren müssen. Nur gut, dass wir als Schwule auch unter dem konservativen Rajoy kein Ende der Homo-Ehe erwarten müssen. Man hat andere Sorgen, während sich die Rechtspopulisten in Ungarn noch um einen CSD streiten.Es ist anzunehmen, dass die Magyaren sich einfach noch nicht genug gegängelt fühlen, um sich massenhaft für den Sturz ihrer von ihnen verschuldeten Regierung einzusetzen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#9 meinungsmacheAnonym
  • 14.04.2012, 17:12h
  • Antwort auf #8 von Parker
  • "..Aber die meisten haben sich nicht informiert und haben einfach nur aus Protest so gewählt ..."

    Am 23. März 2010 gaben die Axel Springer AG und das größte Schweizer Medienhaus Ringier AG [s.a. GAZPROM/AGENDA 2010 - Schröder] die Absicht zur Gründung einer gemeinsamen Holding-Aktiengesellschaft mit Sitz in Zürich bekannt, an der beide Unternehmen zu je 50 Prozent beteiligt sind.

    Die Axel Springer AG leistet in das Joint Venture eine Bareinlage in Höhe von 50 Mio. Euro und zahlt zudem rund 125 Mio. Euro Ausgleich an Ringier. In dieser Holding, die in drei bis fünf Jahren an die Börse gehen soll, werden künftig die Osteuropa-Aktivitäten der beiden Konzerne gebündelt.

    Die Axel Springer AG bringt das Geschäft seiner Tochtergesellschaften in Polen, Tschechien und Ungarn ein, Ringier sein Geschäft in Serbien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn. Die beiden Unternehmen haben in Osteuropa zusammen bereits über 100 Printtitel (34 Zeitungen, 73 Zeitschriften) und über 70 Online-Angebote auf dem Markt (Stand März 2010).

    Mit dem Gemeinschaftsunternehmen entsteht somit auf einen Schlag eines der größten Medienunternehmen in Osteuropa, das auf das Gesamtgebiet gesehen deutlicher Marktführer bei Boulevardzeitungen und einer der größten Anbieter im Zeitschriftensegment ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#8 ParkerAnonym
  • 14.04.2012, 16:33h
  • Antwort auf #6 von gatopardo
  • Die Ungarn sind es aber auch selbst schuld.

    Schon vor der Wahl war den Leuten, die sich nur ein wenig informiert haben, klar, was sie bei Orban & Co erwarten wird. Aber die meisten haben sich nicht informiert und haben einfach nur aus Protest so gewählt und sind jetzt verwundert, was sie sich selbst eingebrockt haben.

    Spätestens als die Pressefreiheit abgeschafft wurde und faktisch nur noch Staatspresse erlaubt wurde, wäre das der Zeitpunkt gewesen, dass JEDER Ungar auf die Straße geht und den Sturz der Regierung fordert. Aber auch da haben die meisten nichts unternommen.

    Und jetzt, wo sie langsam merken, dass diese Regierung sie auch wirtschaftlich in den Ruin führt, wachen erst langsam die ersten Leute auf. Während genug andere immer noch schweigend zusehen.

    Die überwältigende Mehrheit hat sich das selbst eingebrockt, dann sollen sie jetzt auch für den Sturz dieser Fascho-Regierung kämpfen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.04.2012, 15:33h
  • Ich freue mich auch über die Entscheidung, daß in diesem Jahr der CSD in Budapest stattfindet! Und es ist ein Schlag ins Gesicht der neofaschistischen Fidesz- und Jobbikfratzen!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 gatopardo
  • 14.04.2012, 14:31h
  • Antwort auf #4 von Treeg
  • In Ungarn trifft diese unerträgliche Regierung auf immer mehr Widerstand, wie mir gerade ein ung. Freund aus Budapest mitteilt. Auf breiter Front organisieren sich Oppositionelle und Enttäuschte, die sich wegen der korrupten Sozialisten einen zwar konservativen, aber gerechten Orbán vorstellten und ihn halbwegs gegen ihre eigene
    Überzeugung gewählt haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#5 JoonasAnonym
  • 14.04.2012, 12:08h
  • Ein kleiner Sieg, der aber die politischen und gesellschaftlichen Zustände in Ungarn nicht verändern wird.

    Dennoch freut mich dieser Sieg, alleine schon, um den Verantwortlichen zu zeigen, dass wir uns nicht mehr unterdrücken lassen und uns nicht mehr unsere Rechte nehmen lassen!

    Es ist Aufgabe der Verantwortlichen für die Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer zu sorgen!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 TreegProfil
  • 14.04.2012, 09:07hDoetinchem
  • Oh, da wird die Naziregierung aber richtig kotzen! Dann wird sie alles in ihrer Macht stehende tun, um den Richter abzusetzen und durch einen Linientreuen zu ersetzen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Xq28
  • 14.04.2012, 00:33h
  • ja was sich im ungarn dieser tage abspielt ist wirklich ziemlich traurig...
    intoleranz ist nicht akzeptabel.
    allerdings ist der (auch hier) bereits oft beschworene austritt (besser: rausschmiss) aus der EU nicht der richtige weg. Wenn die EU ihre einmisschungsmöglichkeit aufgibt, dann geht da (meiner Meinung nach) alles den Bach runter. und damit wäre letztlich keinem geholfen, den dort lebenden Homosexuellen am allerwenigsten.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Frankyboy
  • 13.04.2012, 21:59h
  • Bravo zu dem Urteil! Ich befürchte jedoch, dass es leider wieder zu Gewaltangriffen kommen wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#1 lucdfProfil

» zurück zum Artikel