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Kommentare zu:
Piraten vergessen Schwule und Lesben


#1 Timm JohannesAnonym
  • 17.04.2012, 19:23h
  • Also ich nehme einmal an, dass die einzelnen Landesverbänder der Piraten einfach noch zu schwach in der Ausarbeitung solcher Programme sind. Auf Bundesebene sind sie da stärker aufgestellt, aber auf Länderebene fehlt es Ihnen an Personen, die entsprechend organisatorisch sich auskennen und solche Programme zusammenschreiben.

    ---> Nicht das ich die Piraten wählen werde, aber so ungefähr schätze ich das bei den Piraten ein. Es ist kein inhaltliches Problem, sondern eher ein organisatorisches Dilemma; die Piraten wären für eine Regierungsarbeit kaum tauglich und sollten besser erstmal Erfahrungen als Oppositionsparteien in den Parlamenten sammeln.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 17.04.2012, 19:25h
  • Da haben die Piraten in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen noch Nachholbedarf, was die LGBT-Politik angeht!
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#3 PetraleinAnonym
  • 17.04.2012, 19:28h
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes
  • >Also ich nehme einmal an, dass die einzelnen Landesverbänder der Piraten einfach noch zu schwach in der Ausarbeitung solcher Programme sind.

    Selbst Copy+Paste hätte hier ausgereicht. Und Leute, die nicht mal eine heute längst routinemäßige Aufzählung inkl. "sexuelle Orientierung" hinbekommen, soll ich in den Landtag wählen? Nein Danke.
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#4 InyahAnonym
  • 17.04.2012, 19:29h
  • Aber sie haben doch sonst alles abgeschrieben - warum denn ausgerechnet das nicht?
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#5 asdveAnonym
#6 Andi PoppAnonym
  • 17.04.2012, 19:52h
  • Meine Erfahrungen als Pirat sind auch, dass die Landesverbände gerne Positionen, die bereits im Bundesprogramm sind als "abgehakt" sehen. Die Dynamik der Versammlungen geht da manchmal in eine solche Richtung, nach dem Motto "Keine Zeit damit verschwenden bereits getätigte Beschlüsse neu zu erfinden". Der LV Bayern hat z.B. auch (noch) nichts zur LBGT-Politik in den Positionspapieren, hat sich aber klar dafür ausgesprochen das Grundsatzprogramm des Bundesverbands zu übernehmen (steht auch in der Satzung), wo ja der Pasus aus Chemnitz drin steht.
    Wir sind alle Piraten und Freiheit und Toleranz sind Teil unserer Grundwerte. Ich glaube ihr habt im LV NRW genauso einen Verbündeten wie im LV Berlin.
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#7 PetraleinAnonym
#8 ArthasAnonym
  • 17.04.2012, 20:27h
  • Naja, die Piraten sind ja auch noch relativ neu in der Politik und daher vermutlich gerade mit anderen Themen beschäftigt, da kann es schon vorkommen das die das vergessen haben. Ich finde auch momentan Themen wie die Eurokrise, Freiheit im Internet und die Schuldenbremse wesentlich wichtiger.
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#9 TadzioScot
  • 17.04.2012, 20:29h
  • Ich seh's noch kommen das die ominösen Piraten (der Name ist echt geil, das klingt so, ja so... Rebbelisch) die Linke aus dem Bundestag schmeißen. Die Linke verliert 1%, die Piraten gewinnen 1%...

    Wobei die Piraten ziemlich FPD mäßig drauf sind... Und das sie Schwule vergessen ? Nun ja, damit kann man auch nicht so viele stimmen bekommen... Und wenn sie das das irgendwann doch machen, dann so auf der art "kleinvieh macht auch mist"... So oder so, ich trau den Piraten nicht, da tummeln sich Linke Navilinge und Rechte Konsevative Hirnies... Die Jugend die sie wählt allerdings muss ja auf diese Typen reinfallen, denn die Piraten die klingen ja wie gesagt so Rebellisch... Konter-Rebellisch... Leider...
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#10 ArthasAnonym
#11 ohrakehlAnonym
#12 sinn und zweckAnonym
  • 17.04.2012, 20:51h
  • wer piraten wählt,

    wählt die cdu, die große koalition, merkel und gauck.

    die neoliberale einheitspartei und den rollback.
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#13 abhijayProfil
#14 GenervterAnonym
#15 BILD_ungAnonym
#16 Achim MuellerAnonym
#17 FragenderAnonym
  • 17.04.2012, 20:59h
  • Ob Piraten-Kandidaten wohl wie in Berlin auch wieder Aufrufe von Homo-Hassern gegen vorbildliche Homo-Aufklärung in den Schulen unterzeichnen?
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#18 DerJanAnonym
  • 17.04.2012, 21:04h
  • Antwort auf #14 von Genervter
  • Ich muss gestehen mich mit der Rechlichen Lage nicht so auszukennen, aber sind viele Gleichstellungsfragen wie etwa gleichgeschlechtliche Ehe nicht Sachen, die man nur auf Bundesebene lösen kann?
    In ein Landtagswahlprogram kommen nur Themen, die Ländersache sind.

    Allgemein habe ich die Piraten bisher als sehr offen und unterstützend bei 'homothemen' erfahren. Sie sind eindeutig für Gleichstellung, Abschaffung des Abfragens des Geschlechts etc.

    Mankos in den Formulierungen kann ich mir nur dich 'übersehen' erklären, ich kann mir kaum vorstellen, dass entsprechende Änderungsvorschläge abgelehnt worden wären.

    Ich wette, wenn jemand hier solche Lücken in den Programmen sammelt und sich rechtzeitig vor den Versammlungen an die Piraten wendet, wir er auf offene Ohren stoßen.

    Bin kein Pirat, aber kenne ein paar, die positiven Aussagen zB zur gleichgeschlechtlichen Ehe, Adoption durch Homosexuelle etc waren bisher immer einstimmig.
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#19 Schwuler MannAnonym
  • 17.04.2012, 21:39h
  • Das Geschlecht soll nicht mehr "abgefragt" werden?

    Und damit verschwinden dann die ganze Geschlechterordnung, alle Sexismen sowie die Produktions- und Reproduktionsverhältnisse, die ersteren zugrundeliegen?

    Wer sowas für progressiv hält, braucht sich nicht zu wundern, wenn er genau das Passende bekommt:

    Merkel und CDU in der Regierung.
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#20 Butter und BrotAnonym
#21 MinkAnonym
  • 17.04.2012, 21:54h
  • Für die GLBTI wirsch (noch) nicht wählbar. Die meisten Übereinstimmungen haben für mich B'90/Grüne, also wähle ich Sie auch. So einfach ist das. Die SPD eiert mir zu viel rum.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 Kein ThemaAnonym
#23 brachialowitschAnonym
#24 Good practiceAnonym
  • 17.04.2012, 22:22h
  • SOZIALE UND GLEICHE RECHTE FÜR ALLE – AKTIVE DEMOKRATIE VERWIRKLICHEN

    2. Gleichstellung aller Lebensweisen, für Selbstbestimmung und Emanzipation

    „Warme Worte kosten nichts“. Unter diesem Motto kann die Queer-Politik der Landesregierung von SPD und Grünen zusammengefasst werden. Zwar hat die Landesregierung die Erarbeitung eines Aktionsplans für mehr Akzeptanz und gegen Homophobie unter Beteiligung von Selbstorganisationen der Lesben und Schwulen initiiert. Doch zur Umsetzung zahlreicher wichtiger Maßnahmen sind keine finanziellen Mittel eingeplant, eine wirkliche Verankerung des Aktionsplans als Querschnittsaufgabe steht aus.

    Mehr:

    www.dielinke-nrw.de/nc/wahl_2012/wahlprogramme/programm_zur_
    wahl_2012/soziale_und_gleiche_rechte_fuer_alle/
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#25 MisterEdAnonym
  • 17.04.2012, 22:58h
  • Antwort auf #11 von ohrakehl
  • "ohrakehl schreibt am 17.04.2012, 20:39:58 Uhr:
    Antwort zu Kommentar #9
    Fürchte dich nicht. TadzioScots gibt es in a l l e n Parteien."

    Also, ich musste spotan, als ich dies gelesen habe
    an die "queer.de-Net(t)iquette" denken, hier mal
    ein auzug aus eben dieser:

    "Die queer.de-Net(t)iquette:
    Nicht geduldet in diesem Forum werden Verstöße gegen[...]gute Sitten (Beleidigung[...]), unfreundliche und respektlose Kommentare, Provokationen[...]."

    Schönen Abend...
    MisterEd
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#26 FDP-ChristianAnonym
  • 17.04.2012, 22:58h
  • Diese Piratenpartei ist die Hochform der sinnlosen Dekadenz, die dieses Land bald in den Ruin treiben.
    Da wird einer auf Transparenz gemacht, aber anonymes Cyber-Mobbing wird akzeptiert.
    Dass die Piraten homofreundlich sind, ist nicht zu bestreiten. Man muss ja auch nicht jeden Menschen in Deutschland einzeln in seinem Programm aufnehmen... Wenn die Bundespartei da Vorgaben hat, an die sich der Landesverband hält, muss er keine Enzyklopädie zu Schwulenrechten veröffentlichen.
    Dennoch bleibt die Angst, dass diese Partei immer mehr Wähler gewinnt. Viele wählen sie nur aus Protest, aber leider werden dass diese Menschen benutzen, um ihre abstrusen Ideen weiterzudenken...
    Als überzeugter Liberaler kann man nur sagen, dass diese linkslastige FDP-Billigkopie absolut unwählbar ist. Einzig gut an denen ist, dass sie Rot-Grün in NRW verhindern könnten und so den Weg frei machen könnten für die Ampelkoalition, die für NRW WESENTLICH besser wäre.
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#27 queerinmuensterAnonym
  • 17.04.2012, 23:17h
  • Wir haben für unseren schwul-lesbischen Münster-Podcast auch eine Anfrage an die Piratenpartei gestellt und innerhalb 24 Stunden ausführliche Antworten auf unsere Fragen erhalten. Darin erkennen wir, dass sich die Piraten ganz und gar nicht hinter der CDU mit ihren Positionen befinden, sondern sich durchaus mit den Grünen oder der Linken messen lassen können.

    Mehr dazu kann ich noch nicht verraten, da wir dieses Thema erst im kommenden Podcast kurz vor der Wahl bringen.
  • Antworten » | Direktlink »
#28 GigiAnonym
  • 17.04.2012, 23:19h
  • also ich hab in NRW plakate mit zwei männern und kind gesehen, da steht: auch das ist familie. ..oder so..
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#29 goddamn liberalAnonym
#30 SkunkiProfil
#31 Xq28
  • 18.04.2012, 00:27h
  • Antwort auf #26 von FDP-Christian
  • Ja lieber FDP-Christian danke an dieser Stelle für deine Meinung, aber solche abstrusen, vorurteilslastigen Platitüden hab ich lange nicht mehr gehört. Normalerweise steh ich auch eher gegen die Piraten (aus Gründen doch recht offensichtlicher Planlosigkeit der Partei), allerdings muss ich sagen, dass mir diese -noch in den Kinderschuhen steckende- Partei schon jetzt weit besser gefällt als die FDP (die ja momentan wenigstens genauso planlos dasteht - jedenfalls hab ich seit Rösslers "Raus aus der EU" oder "Versuchen wir an Populartität zu gewinnen, indem wir Guido schlecht machen" nix gutes meht von ihrer Seite gehört). Außerdem steht die "für NRW viel bessere Ampelkoalition" ja wohl noch in den Sternen, sieht es doch so aus, als würde die FDP überraschend an der 5%-Hürde scheiten (was für ein Verlust). Außerdem, was soll an Ampel so toll sein?! Ich mein außer das die FDP dadurch den Anschein von Restabilisierung gewinnt, braucht niemand eine aufgeblähte, dabei unfähige Regierungschimäre, die nach zwei Jahren an der eigenen Inkompetenz zerbricht?!
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#32 UnwählbarAnonym
  • 18.04.2012, 00:40h
  • "Immer häufiger fallen Mitglieder der Piratenpartei mit antisemitischen und rassistischen Äußerungen auf. Bedauerliche Einzelfälle, beteuert die Partei.

    Alle, die den zögerlichen Umgang der Polit-Neulinge mit braunem Gedankengut kritisieren, werden nun in ihrer Meinung bestätigt: Vor dem Bundesschiedsgericht scheiterte abermals ein Parteiausschlussverfahren gegen Bodo Thiesen. Er hatte den Holocaust relativiert."

    "Wenn Polen Deutschland den Krieg erklärt hat (und das hat Polen indirekt durch die Generalmobilmachung), dann hatte Deutschland jede Legitimation, Polen anzugreifen.
    ...
    Nun, bis vor einigen Monaten glaubte ich auch, daß diejenigen, die 'Auschwitz leugnen' einfach nur pubertäre Spinner sind. Damals hatte ich aber auch noch nicht Germar Rudolf gelesen. Sorry, aber das Buch prägt einfach - zumindest wenn man objektiv ran geht." Germar Rudolf ist verurteilter Holocaustleugner."

    www.sueddeutsche.de/politik/antisemitismus-in-der-piratenpar
    tei-rechter-pirat-darf-in-der-partei-bleiben-1.1334544
  • Antworten » | Direktlink »
#33 q e dAnonym
#34 HannibalEhemaliges Profil
#35 WahltunteAnonym
  • 18.04.2012, 09:04h
  • Antwort auf #24 von Good practice
  • Ich habe mir das mal durchgelesen und muss ehrlich sagen, dass keine andere Partei in ihrem Programm so weitreichende Forderungen für eine Gleichstellungspolitik stellt. Da muss ich vor den LINKEN den Hut ziehen. Im Programm der SPD finden sich vier Zeilen zu dem Thema.

    Und dass der sog. Aktionsplan gegen Homophobie in NRW in Wirklichkeit verreckt ist, das haben ja auch schon fast alle mitgekriegt. Schöne Worte, aber Geld gibt es dafür nicht.

    Und die Grünen sind schon lange nicht mehr auf die Stimmen der Community angewiesen. Seit ihrem Höhenflug brauchen sie uns als WählerInnen einfach nicht mehr. Das spiegelt sich in ihrer Politik wieder. Gerade in jüngster Zeit nimmt die Verbürgerlichung und Verspießung erheblich zu. Man denke nur an diesen unsäglichen grünen Oberbürgermeister Palmer, der keine Eheöffnung will, weil man sonst konservative Wähler verlieren könnte. Sowas wäre früher bei den Grünen gar nicht denkbar gewesen. Mittlerweile sind die sowas von altbacken und konservativ.....

    Das ist diesmal keine einfache Wahl in NRW. Aber ich habe auch keinen Bock mehr darauf, immer Rot-Grün zu wählen, um das kleinere Übel in Kauf zu nehmen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#37 Achim MüllerAnonym
  • 18.04.2012, 09:34h
  • »Pressestellen reagieren nicht.«

    Queer.de hat Montag morgens um 10 Uhr ein ausführliches Interview mit einem Piraten aus dem LV NRW geführt. An die Pressestelle NRW sind keine weiteren Anfragen gegangen.

    Wenn bei Queer.de der eine Redakteur nicht mit dem anderen spricht, ist das Euer Ding. Ladet dieses Problem bitte nicht bei anderen ab. Fair bleiben!

    Ciao

    Achim Müller
    Pressesprecher LV NRW
    Piratenpartei Deutschland
  • Antworten » | Direktlink »
  • Anm. d. Red.: Die eMail wurde am Montag um 15.43h verschickt und bekam die Helpdesk-Nummer #46416. Der Kollege Dennis Klein hat für ein Print-Magazin ein kurzes Telefongespräch mit einem Piraten geführt, der zwar die CSD-Auftritte in NRW organisiert, aber nach eigener Aussage keine Funktion / keinen Posten in der Partei hat.
#38 BerlinerAnonym
#39 maaaartinAnonym
  • 18.04.2012, 10:30h
  • naja, die knaben auf dem bild zum artikel sehen aber auch nicht so aus als würde sex mit anderen menschen eine große rolle in ihrem leben spielen...
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#40 alexMucEhemaliges Profil
  • 18.04.2012, 10:37h
  • Ich glaube, es ist noch bedeutend zu früh, die Piraten nach dem Parteiprogramm, oder irgendwelchen Aussagen oder Nichtaussagen zu beurteilen. Das Positive, die haben erreicht, das viele Nichtwähler wieder an die Urne gehen. Das Negative, es ist ein Sammelbecken auch für Looser. Die müssen sich erst einmal sortieren. Auf jeden Fall haben die Piraten eins erreicht, nämlich das den Grünen der "Allerwerteste auf Grundeis" geht. Rot/Grün wird es vermutlich nicht geben 2013. Soll sich darüber jeder selbst seine Meinung bilden.
  • Antworten » | Direktlink »
#41 GefundenAnonym
#42 koklAnonym
  • 18.04.2012, 10:51h
  • Ich denke, die Piraten müssen sich und ihre Arbeitsweise erst noch finden. Die sind viel zu schnell groß geworden, als dass das alles nun auf Anhieb klappen kann. Dass sie so viel Zuspruch bekommen, zeigt, dass der Wähler Bedarf an Alternativen hat, dass die bisherige Politik eben gern einen großteil der Menschen, die sie repräsentiert, ausklammert. Ob die Piraten tatsächlich wählbar sind, wird sich ohnehin erst mit den Jahren zeigen. Ich persönlich finde es richtig und gut, dass sie diese Chance wohl bekommen, schließlich gibt es etablierte Parteien, die nach Jahren des Bestehens noch immer rumeiern. Da ist mir eine neue, noch unorganisierte Partei, die homofreundlich ist, 1000x lieber, als eine olle FDP, die sagt, sie sei homofreundlich und würde gottwerweißwas tun, dann aber aus Angst vor Machtverlust genau das Gegenteil macht. Also, wer unwählbar ist, steht für mich damit fest. Für alles weitere: abwarten und gucken.
  • Antworten » | Direktlink »
#43 Achim MüllerAnonym
  • 18.04.2012, 11:00h
  • Antwort auf #37 von Achim Müller
  • Ok, Asche über mein Haupt, das Ticket #46416 von Montagnachmittag gibt es tatsächlich, hat sich jemand anders gekrallt.

    Aber es wurde _vermutlich_ deshalb noch nicht beantwortet, weil Ihr

    a) keine Deadline angegeben habt. Das ist und bleibt ein wenig unfair. Ihr habt offensichtlich überhaupt keine Vorstellung davon, wie hier in der Öffentlichkeitsarbeit der Punk abgeht.
    b) eine Frage die Persönlichkeitsrechte der 42 Listen- und 128 Direktkandidaten betrifft.

    Die Länge des Telefoninterviews kann ich nicht beurteilen. Enttäuschend finde ich, dass Ihr bei Piraten (k)eine Funktion zweimal so wahrgenommen habt, wie es Euch passt. Mal ist es Euch egal (Rainer Klute), mal ist es Euch wichtig (wie in dem Interview von Montag).

    Zurück zum eigentlichen Thema: Wir haben uns im Grundsatzprogramm _eindeutig_ positioniert. Viel deutlicher geht es kaum. Und manche Dinge betrachten wir aus unserem Grundverständnis zum selbstbestimmten Leben als selbstverständlich. Wenn queer.de uns das vorwerfen würde, damit kann ich leben.

    Ciao

    Achim Müller

    PS. Ein Nachtrag: Aus dem LV NRW heraus wurde übrigens ein Antrag an den Bundesvorstand zur Unterstützung der 3+ Kampagne (Art. 3 GG) gestellt. Oft reden wir nicht, sondern handeln einfach.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#44 goddamn liberalAnonym
  • 18.04.2012, 11:30h
  • Antwort auf #26 von FDP-Christian
  • "Als überzeugter Liberaler kann man nur sagen, dass diese linkslastige FDP-Billigkopie absolut unwählbar ist. "

    Liberal und FDP? Thomas Mann lacht aus dem Grabe...

    Überzeugter Liberaler im Sinne von Hayek?

    "Personally I prefer a liberal dictator to democratic
    government lacking liberalism."

    Hayek 1981 zu Pinochets Folterdiktatur, deren KZ-Methoden man in gesitteten Foren lieber nicht (oder vielleicht doch?) beschreiben sollte.

    www.hayek.de/

    www.forum-freiheit.de/

    Wer sich da so alles tummelt- der rechte Rand der CDU/CSU wird im Gegensatz dazu heutzutage ja beinahe streng bewacht.

    Naja, Asozialität von Oben ist halt eine zeitgeistige Tugend und was kümmert einen, dass der Sozialstaat hierzulande Verfassungsrang besitzt...

    Und der 'liberale' Schwule sollte sich dann nicht wundern, dass auch er - ob vermögend oder nicht - von den Freiheitsfreunden in die Schublade der Untermenschen gestopft wird:

    wissen.familie-ist-zukunft.de/wakka.php?wakka=Gender&v=wjf

    ef-magazin.de/2008/12/08/843-gerhard-loewenthal-preis-2008-h
    erzlichen-glueckwunsch-ellen-kositza


    Homophobie ist übrigens antitotalitär, denn Hitler war bekanntlich erstens schwul:

    ef-magazin.de/2011/12/22/3326-ef-119-editorial

    und zweitens natürlich Sozialist (was die in den KZs ermordeten Sozialisten erstaunen würde, aber was schert den Ideologen die Faktenlage).

    'Vorboten einer neuen Epoche' mit (Wahn-)Visionen, die man ernst nehmen sollte, denn sie sind mit der angeblich staatstragenden Partei Lindners verlinkt und vernetzt...

    Lindner, Kuby, Junge Freiheit - alles ist freiheitlich freiheitsfrei....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#46 RushedAnonym
  • 18.04.2012, 12:11h
  • SATZUNG DER PIRATENPARTEI "§ 1 - Name, Sitz und Tätigkeitsgebiet

    (1) Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) ist eine Partei im Sinne des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und des Parteiengesetzes. Sie vereinigt Piraten ohne Unterschied der Staatsangehörigkeit, des Standes, der Herkunft, der ethnischen Zugehörigkeit, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung und des Bekenntnisses, die beim Aufbau und Ausbau eines demokratischen Rechtsstaates und einer modernen freiheitlichen Gesellschaftsordnung geprägt vom Geiste sozialer Gerechtigkeit mitwirken wollen. Totalitäre, diktatorische und faschistische Bestrebungen jeder Art lehnt die Piratenpartei Deutschland entschieden ab."
  • Antworten » | Direktlink »
#47 stromboliProfil
  • 18.04.2012, 12:18hberlin
  • Antwort auf #42 von kokl
  • "..Bereits zur Landtagswahl im Saarland waren die Piraten ohne ein Wort im Wahlprogramm zu Schwulen und Lesben angetreten, so soll etwa ein gemeinsames Sorgerecht "für alle Eltern zum Regelfall werden, gleich ob verheiratet, ledig oder geschieden" - der Begriff "verpartnert" fehlt, "Mutter und Vater auch", was aber schwer als bewusste Festlegung zu deuten ist."

    Mangelnde festlegung...?? hierzu zum nachlesen:
    piratenpartei-saarland.de/landtagswahl-2012/plakate/geschlec
    hter-und-familienpolitik-familie-hat-viele-gesichter/


    „ Jeder Mensch muß sich frei für den selbstgewählten Lebensentwurf und die von ihm gewünschte Form gleichberechtigten Zusammenlebens entscheiden können. Das Zusammenleben von Menschen darf nicht auf der Vorteilnahme oder Ausbeutung Einzelner gründen.
    Freie Selbstbestimmung von geschlechtlicher und sexueller Identität bzw. Orientierung „ ] ; [ „Fremdbestimmte Zuordnungen zu einem Geschlecht oder zu Geschlechterrollen lehnen wir ab. Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Geschlechterrolle, der sexuellen Identität oder Orientierung ist Unrecht. Gesellschaftsstrukturen, die sich aus Geschlechterrollenbildern ergeben, werden dem Individuum nicht gerecht und müssen überwunden werden. „ ]
    Was ist daran herumzunörgeln?
    Fundierter kann man die UNS entsprechenden forderungen in einem „partei-program“ gar nicht formulieren.
    Es sei denn, man will etwas anderes, systembejahendes. Dann muss man ehrlich position beziehen.
    Dann ist auch der weg hin zu den worthülsen ala fdp_spd_cd-su offen... , die das lbgt problem immer dann entdecken, wenn ihnen die wähler entfleuchen und eine aufgeregt auf jeden zug aufspringende minderheit als prozentualer zuwachs willkommen erscheint.

    Gerade die weglassung systembasierender, stabilisierender, gleichzeitig völlig überflüssiger begriffe wie geschlechtszugehörigkeit, deutet den willen an , sich grundsätzlich mit "familie" und anderem kokolores auseinander zu setzen. Das schon verdient "förderung" und ungeteilte aufmerksamkeiten!
    Geradezu anmaßend, wenn auf dem partnerschaftsstatus noch herumgejuckelt wird, um sich so die eintrittskarte ins ehegleichstellungshimmelreich zu ergaunern!

    Das angedachte "familieneprogram" der piraten ist verbesserungswürdig aber im grundgedanken ein fortschritt gegenüber der von allen anderen "emanzipationsbestrebten" reinkarnation traditioneller werte; werte , die ohnehin nur hierarchische strukturen verinnerlicht!

    Als homosexueller blindarm in einem angedachten heteronormierten „volkskörper „ zu leben, ist jedoch nicht meine vorstellung !

    Nicht der mangel an eingefügtem goodwill-blahblah in einem herteronormierten weltbild macht notwendige kritik an der entwicklungstendenz der piraten aus, sondern mangel an eigeninitiative, diese form des protestes auf eine basisdemokratische plattform zu bringen. Und hier liegen stärken und schwäche der piraten; es will von UNS mit eingebracht sein, nicht dem "handeln" von funktionären überlassen sein!
    Das erfordert aber auch den blick über den eigenen, schwul-lesbischen tellerrand!!!

    Einerseits öffnet sich durch das propagierte wollen um öffentlichkeit und basismitarbeit, die möglichkeit direkter einflussnahme auf inhalte, andererseits wird bei kritik den piraten gegenüber auf diese interaktive möglichgkeit verzichtet!
    Also kritik nur der kritik willens, oder weil man am verändern teilnehmen will?!
    A propo „Teilnehmen (!), nicht teilhaben ... ( für unsere tinitus-johanna taschenvollstopf profis...) , gesellschaft verändern, nicht selbstsüchtig-selbstgerecht ausbeuten .

    Klagen wir also über "fehlendes",statt selbst aktiv sie in den arbeitsprozess dort einzubringen... ! , Das die piraten nicht die üblichen lbgt statements herunterleiern,muss nicht bedeuten sie lasseen uns aussen vor, sondern sie sehen uns in einer womöglich neuen definition; verlieren wir, wie schon bei den anderen uns vorgesetzten interessengruppen von lsvd über partei politschwulen handlungsspielraum , weil wir über diese möglichkeiten partout nicht nachdenken wollen, weil es angenehmer ist, in dem angekommenen "sein&schein" sich zu suhlen!
    Statt auch wiedersprüchliches auszudiskutieren, verlegen wir uns auf konservierung bereits vorhandener optionen. Das ist mehr als STRÄFLICH!

    Noch etwas zu den vagabundierenden trollen in und um das piratenspektrum herum:
    Eine gruppierung, die sich so, teils erfrischend naiv auf neuland begebend, die „erfolgreich erprobten“ reglementierungsmechanismen der parteien zu unterlaufen sucht, macht sich natürlich angreifbar: wer ist „verantwortlich“ in einem angedachten modell in dem JEDER verantwortlich sein soll/te!?

    Wenn schon bei „fragen“ über inhalte der gemeinschaftliche aspekt von vornherein ausgeschlossen wird indem der fragende sich an die herkömmliche prozedere des „parteisprechers „ hält, zeigt, dass man gar kein wirkliches interesse an dem NEUEN hat.. ; man kultiviert die alten reflexe des führungsprinzipes, dem offensichtlich all unser denken sich unterwirft.
    Da stellt man falsche fragen an die falschen ansprechpartner.
    Und wenn basis erkennt, dass sich in ihren reihen rassisten, homphobisten, antisemiten tummeln wollen , dann ist der einzigst klärende prozess der des ständigen dagegenhaltens.. sie in die ecke drängen mit rationalen argumenten!

    Den piraten insgesamt wäre zu raten, sich nicht in die legitimationsfalle zwängen zu lassen wie vormals die grünen!
    Lasst die arrivierten in ihrer borniertheit sich den kopf darüber zerbrechen, an welchem bäumchen sie ihr bein heben wollen... Da sind die bestens beschäftigt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#48 stromboliProfil
#49 stromboliProfil
  • 18.04.2012, 13:10hberlin
  • vieleicht noch einen zusatz zu den "nationalen" erwartungen an die piraten:
    Basisorientiertes handeln findet zuerst im kleinsten statt, im kiez, in der strasse wo man wohnt im stadtteil und der stadt selbst!
    Was sind die bedürfnisse in diesen sozialen räumen und wie besetzen wir sie?!

    Mein vorstellung darüber , dass mit den ansätzen der piratenbewegung insgesamt, ein räteständiges system sich realisieren lässt, setzt die bereitschaft voraus, die parlamentarische demokratie auf ihre basistauglichkeit hin zu überprüfen!
    Im umkehrsinn gedacht,ermöglicht dies aber auch eine überprüfung des bürgers auf seine demokratietauglichkeit!
    Und die hat er bis heute nicht zufriedenstellend erbracht! Alle vier jahre sein kreuz machen ist kein beweiss für mitarbeitsfähigkeit! Und "delegieren von verantwortung" ist nur ein ränkespiel derer , die die macht in ihren händen konzentriert, behaupten , zuviele köche würden den brei verderben...

    Also zeit dafür auch die begriffe dessen was man will genauer zu formulieren: basisdemokratie von unten in die gesellschaft hinein.
    Begriffe wie oben/ unten hier keinen platz haben sollten...

    Das eine bewegung inhaltlich auf führersymbolismen und führungspersonal verzichtet, muss nicht nachteilig für sie stehen.. wie ja die ausgangssituation der piraten vor dem derzeigigen höhenflug ebenfalls zeigt... erst die aufgescheuchten parteien und medien haben ja die diskussion um mangelnde führungs-ansprechpartner heraufbeschworen...
    Lasst sie doch suchen!
  • Antworten » | Direktlink »
#50 Theorie_PraxisAnonym
  • 18.04.2012, 13:26h
  • Antwort auf #46 von Rushed
  • Theorie:

    "Die Würde des Menschen ist unantastbar."

    (Art. 1 GG)

    Praxis:

    "...genügten die gesetzlichen Vorschriften nicht dem Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums nach Artikel 1 des Grundgesetzes. Zudem verstoßen sie gegen das in der Verfassung garantierte Sozialstaatsprinzip..."

    www.tagesschau.de/inland/hartzvierurteil102.html

    Bald noch praktischer?

    www.taz.de/!90391/

    Fazit: Die so genannten Piraten arbeiten eifrig daran, den Kapitalismus gegen die Interessen der überwältigenden Mehrheit der Lohnabhängigen mit aller Macht in die Verlängerung zu bringen und neue, absurde Illusionen über die bürgerliche "Demokratie" zu schüren, wie die so genannten Piraten.

    Die ökonomische Basis (=Produktionsverhältnisse) der herrschenden Sexismen, allgemein der Reproduktionsverhältnisse und damit auch der Geschlechterrollen-Konstrukte, beseitigt man nicht, indem man sie gar nicht erst thematisiert und die herrschenden Verhältnisse mit netter Rhetorik verschleiert und Unterschiede einfach verbal bzw. terminologisch für nicht existent erklärt.

    Bezeichnend daher die verdrehte Sicht auf die herrschenden Verhältnisse: Es sind nicht die "Gesellschaftsstrukturen, die sich aus Geschlechterrollenbildern ergeben", sondern umgekehrt.

    Vielfalt von Identitäten bedeutet übrigens nicht, dass es keine klar zu benennenden, verschiedenen (!) Identitäten mehr gibt, die auch ALS SOLCHE gleichwertig zu behandeln sind. Sonst drehen die Piraten mit ihrer verque(e)ren Pseudo-Fortschrittlichkeit der rein rhetorischen und virtuellen "Bekämpfung" (= faktisch: Zementierung) von Klassen- und Unterdrückungsverhältnissen das Rad wieder soweit zurück, dass Schwule (sic!) generell unsichtbar gemacht werden, wie in ihren Programmen.
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#51 goddamn liberalAnonym
#52 Theorie_PraxisAnonym
  • 18.04.2012, 13:57h
  • Antwort auf #50 von Theorie_Praxis
  • Dass wir uns nicht falsch verstehen:

    Natürlich bringen die auf der ökonomischen Basis, den Produktions- und Klassenverhältnissen beruhenden "Geschlechterrollenbilder" auch selbst wieder (vertiefte) Gesellschaftsstrukturen hervor, die sowohl die gesellschaftliche Basis als auch den Überbau weiter zementieren und reproduzieren.

    Aber in erster Linie sind es die gesellschaftlichen Basis-Strukturen, die die "Geschlechterrollenbilder" (allgemein die Reproduktionsverhältnisse, das Konstrukt der heterosexuellen Norm etc.) hervorgebracht haben und nicht umgekehrt. Wer wie die Piraten schon im Ansatz die Verhältnisse ins Gegenteil verkehrt, kann sie auch nicht bekämpfen. Und von sozialen Kämpfen - der epochalen Herausforderung des 21. Jahrhunderts - ist bei den lieben "Piraten" ohnehin keine Rede.

    Mit dem alle Lohnabhängigen ultimativ marginalisierenden und "befriedenden" *Grundeinkommen*, ob nun knapp unter oder knapp über HartzIV-Niveau, werden schließlich alle "Bürger" total glücklich mit dem internetten Kapitalismus.
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#53 ThiemoAnonym
  • 18.04.2012, 14:10h
  • Ich bin definitiv kein Wähler der Piraten, doch mir ist heute auf dem zentralen Kölner Rudolfplatz, der das Herzstück des schwulen Leben in dieser Stadt darstellt, ein Wahlplakat der Piratenpartei ins Auge gesprungen. Dargestellt werden zwei erwachsene Männer, die wohl dem schwulen Spektrum zuzurechnen sind. Einer dieser Männer hält ein Kleinkind auf dem Arm. Der Wahlslogan dazu lautete etwa "Auch eine Familienform". Vielleicht ist bei dieser Partei ja doch noch nicht alles verloren.
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#54 stromboliProfil
  • 18.04.2012, 14:15hberlin
  • Antwort auf #52 von Theorie_Praxis
  • kann mich deiner logik nicht verschließen..
    aber hier muss ein missverständnis vorliegen:
    "Mit dem alle Lohnabhängigen ultimativ marginalisierenden und "befriedenden" *Grundeinkommen*, ob nun knapp unter oder knapp über HartzIV-Niveau, werden schließlich alle "Bürger" total glücklich mit dem internetten Kapitalismus.
    Die forderung für ein grundeinkommen lag immer weit über dem sozial-grün-links-gewerkschaftsdemokratischen mindestlohn.
    Da stimmt der satz vom alle "Bürger" total glücklich machenden Kapitalismus".
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#55 RobinAnonym
  • 18.04.2012, 14:17h
  • Die Piraten sind die FDP des Internet. Viel labern und sich ein gewisses Image geben, aber die Realität sieht anders aus. Als Ex-Pirat weiß ich, wie homophob die Partei in Wirklichkeit ist.
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#56 gay workerAnonym
  • 18.04.2012, 14:19h
  • da frage ich mich:

    wozu eigentlich noch eine weitere kapitalistische partei?

    dafür gibt es doch schon cdu, spd, grüne, fdp.
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#57 stromboliProfil
  • 18.04.2012, 14:36hberlin
  • Antwort auf #55 von Robin
  • na dann plaudere mal aus dem nähkästchen...
    was sind konkret deine persönlich gemachten erfahrungen.. wie sind sie abgelaufen, wo?

    sonst bleibt der zweifel, einem als ex-pirat beflaggten eisberg in höhe des äquators zu begegnen.. ,viele ungereimtheiten auf einem mal, machen noch keine wirklichkeit ....
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#58 GrundeinkommenAnonym
  • 18.04.2012, 14:47h
  • Antwort auf #54 von stromboli
  • "Diese Forderung erscheint mitten in der deutschen Hartz-IV-Gesellschaft auf den ersten Blick als unvorstellbare soziale Tat:

    Leute sollen Geld bekommen, ohne dafür arbeiten zu müssen, und das auch noch ohne Bedürftigkeitsprüfung. Statt sich über eine solche Forderung zu wundern, könnte man ihr aber auch eine radikale Auskunft entnehmen:

    Da gibt es Leute, die bemerken, dass die herrschende Wirtschaftsordnung trotz ihres unübersehbaren Reichtums die Existenz einer in die Millionen gehenden Zahl von Gesellschaftsmitglieder nicht sichert.

    Daraus ziehen sie aber nicht den Schluss, dass diese Wirtschaftsordnung dann durch eine zu ersetzen sei, die genau das garantiert, was die gegenwärtige nicht tut: den Lebensunterhalt aller auf dem Niveau, das dem Stand der Produktivkräfte gerecht wird.

    Vielmehr halten sie an der existierenden Produktionsweise fest, in der es Leute mit und ohne Vermögen gibt und in welcher der Lebensunterhalt Letzterer davon abhängt, dass sie von den Eigentümern nur dann ein Arbeitsentgelt bekommen, wenn ihre Arbeit zur Vermehrung des Privateigentums taugt.

    ...meinen jedenfalls dessen Befürworter – und stellen damit klar, dass sie an diesem Wirtschaftssystem selbst unbeirrt festhalten wollen, in dem der Lebensunterhalt Vermögensloser grundsätzlich davon abhängt, dass sie eine Arbeit verrichten, die den Reichtum der Vermögenden vermehrt."

    www.gegenstandpunkt.de/radio/2006/ga060130.htm
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#59 stromboliProfil
  • 18.04.2012, 15:10hberlin
  • Antwort auf #58 von Grundeinkommen
  • hier sollte man sich mit der idee "grundeinkommen" eingehender befassen:
    Die gesellschaftliche konformität sieht erbrachte "leistung" , die entsprechend den gesellschaftlichen bedingungen "belohnt" werden..
    arbeit~ lohn!
    Was den einzeln natürlich in zugzwang bringt, muss er doch zum lebensunterhalt arbeit verrichten, die ihm von aussen her aufgezwungen wird.
    So aber bestimmt er nicht seine eigenen bedürfnisse und ihre umsetzung, sondern erfüllt fremdbedingungen, um (schein)notwendige eigenbedürfnisse zu stillen.

    Gebe ich nun dem individium die möglichkeit, über den sinn herkömmlicher arbeit nachzudenken ohne in zugzwang der verelendung zu geraten, öffne ich automatisch eine tür auch über produktionsverhältnisse ergo kapitalismus nachzudenken.
    Das macht grundeinkommen so brisant!&
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#60 elsterAnonym
#61 BurgerBerlinProfil
#62 Extrem genervtAnonym
#63 DenkerKAProfil
  • 18.04.2012, 17:50hKarlsruhe
  • Hm, warum sollten queerpolitische Themen aus dem Grundsatzprogramm in jedes Landes-Wahlprogramm kopiert werden? Die Piraten sind doch schon jetzt die Partei mit dem weitestgehenden queeren Forderungen im Grundsatzprogramm im ganzen Parteienspektrum. Ich sehe hier keinen Handlungsbedarf.
  • Antworten » | Direktlink »
#64 beobachterAnonym
  • 18.04.2012, 18:07h
  • Antwort auf #63 von DenkerKA
  • es wurde schon nach den ersten 30 kommentaren deutlich (wer's zuvor noch nicht gemerkt hatte),

    dass die "piraten" keine ahnung davon haben, was auf landespolitischer ebene alles an sehr konkreten entscheidungen getroffen wird, die vielleicht nicht für "queeraten", wohl aber für schwule und lesben von lebenswichtiger bedeutung sind.

    wie dumm muss man eigentlich sein, auf die ignoranten phrasen, die ihr immer wieder absondert, hereinzufallen?

    und am ende erreichen die "piraten"-wähler genau das, was sie in berlin erreicht haben:

    dass die cdu in die regierung kommt und die linke als einzige partei, die klassenbewusstsein und eine wirkliche alternative bietet, herausgedrängt wird.

    aber hauptsache ist ja, dass im "grundsatzprogramm der piraten" alle real existierenden herrschafts- und unterdrückungsverhältnisse einfach durch die dort postulierte staatliche streichung der begriffe mann, frau, schwul, lesbisch etc. aufgelöst werden.
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#65 gloriaAnonym
#66 vulkansturmAnonym
  • 18.04.2012, 21:48h
  • Nicht nur zum Thema Homosexualität fehlen programmatische Aussagen. Trotz der extrem radikalen Nichtraucherschutzgesetze, die die Grünen im Saarland mit CDU und FDP durchgesetzt habe und in NRW für die Zeit nach der Wahl mit der SPD bereits vereinbart haben, gingen die Piraten ohne Position zu diesem Thema in die Saarlandwahl und haben auf dem Programmparteitag in Dortmung ebenfalls keinerlei auch noch so vage Position zum aktuellen Thema Nichtraucherschutz in NRW bezogen. Es scheint Probleme mit den Entscheidungsfindungsstrukturen bei den Piraten zu geben, wodurch wichtige Themen einfach unbehandelt bleiben. Zwar behandelte man hunderte von Anträgen, es finden sich auch Positionen zur E-Zigarette und zu Cannabis, aber keinerlei Aussage zum Rauchen in Kneipen
  • Antworten » | Direktlink »
#67 WahltunteAnonym
#68 David JacobAnonym
#69 Roter Recke Anonym
  • 19.04.2012, 10:00h
  • Nun gut, die Protagonisten der Partei sehen mitunter ziemlich lecker aus und sind mir auch nicht unsympathisch - aber ich weiß nicht, was ich von ihnen programmatisch halten soll. In NRW aber eine klar bessere Wahl sowohl als der extrem "spinnerte" Landesverband der Linkspartei als auch der neoliberalen Yuppietruppe (bräuchte man eigentlich gar nicht mehr zu erwähnen). Im Saarland hätte ich sie wohl gewählt - an Rhein und Ruhr würde ich definitiv Hannelore Kraft unterstützen.
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#70 Roter Recke Anonym
  • 19.04.2012, 10:05h
  • Antwort auf #9 von TadzioScot
  • Die Linke kann gar nicht so schell aus dem Bundestag fliegen, da sie in Ostdeutschland zahlreiche Hochburgen hat - insgesamt reicht es dann immer noch zu etwa gut sieben Prozent.

    In NRW und SH wird sie wohl keine Rolle mehr spielen - die SPD nimmt ihr erstens die Themen weg und zweitens hat sie inhaltlich nichts zu bieten, es gibt überwiegend nur die alten Klassenkampfparolen zu hören.
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#71 Mariposa Anonym
  • 19.04.2012, 10:14h
  • Parteiprogramme sind in der Regel eh Schall und Rauch, es wird ja nur eh wenig davon umgesetzt - von die einen, weil man in der Opposition sitzt und von den anderen, weil man eine Koalition eingeht und auf Kompromisse eingehen muß. Auf Gedrucktes lege ich schon lange keinen Wert mehr. Bei den Piraten muß man abwarten, wie sie sich entwickeln - unter Umständen wären sie für mich eine Alternative, gerade eben weil sie nicht so großspurig daherkommen.
  • Antworten » | Direktlink »
#72 Mariposa Anonym
#73 DocThorAnonym
  • 19.04.2012, 11:07h
  • Vielleicht vertut sich da aber auch eure Rechercheabteilung:

    www.regenbogenfamilien-nrw.de/2012/04/18/piraten-werben-mit-
    schwuler-familie/


    und bitte auch die weiterführenden Links beachten ;-)
    Ich jedenfalls gebe den Piraten eindeutig meine Stimme denn alle anderen Parteien reden nur und handeln anders.
  • Antworten » | Direktlink »
  • Anm. d. Red.: Das Plakat findet sich nicht auf den aktuellen Plakat-Kampagnenseiten und wurde trotz einer entsprechenden Nachfrage von beiden Pressesprechern nicht erwähnt.
#74 BrunholdProfil
  • 19.04.2012, 11:39hBremen
  • Ich wähle keine Partei, die Rassisten beherbergt. Das gilt für die SPD als auch für Die Piraten. Reicht mir schon, wenn ich sehe, wer diese Partei gegründet hat.
  • Antworten » | Direktlink »
#75 goddamn liberalAnonym
  • 19.04.2012, 11:41h
  • Antwort auf #73 von DocThor
  • Sancta Simplicitas!

    "denn alle anderen Parteien reden nur und handeln anders."

    NRW: Hinterbliebenenversorgung, Ehegattensplitting auf Landesebene, Aktionsplan gegen Homophobie in den Schulen - ist das alles nichts?

    Wer unbedingt ne große Koalition in NRW und im Bund haben will, soll ruhig Piraten wählen.

    Nach dem Schlachtruf: Merkel forever!
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#76 Rollback 2012Anonym
  • 19.04.2012, 13:27h
  • Antwort auf #73 von DocThor
  • Was für eine billige Show soll das denn sein?

    Meint ihr vielleicht, die totale Nichterwähnung von Schwulen und Lesben sowie eure völlige Konzeptlosigkeit und Ignoranz gegenüber dringenden Handlungserfordernissen auf der landespolitischen (!) Ebene gegen soziale Ausgrenzung und Diskriminierung, insbesondere unter jungen Menschen, lässt sich durch ein nettes Plakätchen ersetzen,von dem am Ende sowieso nur die schwul-lesbische Community zu Werbezwecken etwas mitbekommt?

    Wer noch den geringsten Zweifel hatte, wie brandgefährlich die Inkompetenz und Ignoranz der "Piratenpartei" gerade für diskriminierte gesellschaftliche Gruppen ist, weiß spätestens nach diesem Thread endgültig Bescheid.

    Wer Piraten wählt,

    wählt CDU und Merkel

    und den weiteren homophoben Rollback !!!
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#77 seb1983
  • 19.04.2012, 13:36h
  • Antwort auf #76 von Rollback 2012
  • Wer Piraten wählt,

    wählt CDU und Merkel

    und den weiteren homophoben Rollback !!!

    In den westdeutschen Bundesländern lautet die Frage momentan Rot-Grün oder Rot-Schwarz. Andere Konstellationen sind rechnerisch nicht möglich.
    Somit lässt sich dein Zitat noch um eine weitere Partei ergänzen:

    Auch wer die Linke wählt,

    wählt CDU und Merkel

    und den weiteren homophoben Rollback !!!
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#78 Fakten-CheckAnonym
#79 seb1983
  • 19.04.2012, 14:08h
  • Antwort auf #78 von Fakten-Check
  • Das nun der Linken in die Schuhe zu schieben ist ein zwar gefälliger aber in dieser Eindeutigkeit recht zweifelhafter Einwurf. Rot-Grün hat sich die Mehrheiten jeweils dort gesucht wo man sie finden konnte, mal war die Linke Mehrheitsbeschaffer mal die CDU. Je nachdem über was man grade geschachert hat.
    Falls sich deren Landesverband kompromissbereiter und kooperativer gezeigt hätte wäre weiß...
    So blieb eben nur die Minderheitsregierung die wie man sieht nie lange stabil bleiben, was nun aber hoffentlich auch ein Ende haben wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »
#81 ArthasAnonym
  • 19.04.2012, 14:43h
  • Die Linke ist allenfalls ein Störrfaktor von unbelehrbaren Ex-SEDlern und ewiggestrigen Alt-Kommunisten die aus der Geschichte nichts gelernt haben und Zurecht vom VS beobachtet werden. Mit ihren grenzdebilen Forderungen und unkooperativem (Trollfaktor) Verhalten sabotieren sie ihre eigenen, durchaus berechtitgten Anliegen, immer selbst. Niemand im 21. Jahd. redet noch von "Klassenbewußtsein", das ist ein Relikt aus dem späten 19. Jahd. und heutzutage relevant. das reflektiert sich auch im Wahlverhalten und die Linke wird auf kurz über lang wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Gestern war auch zum ersten Mal bei einem Stammtisch der Piraten und habe mich informiert, es waren keine, wie hier behauptet wurde, verpikelten planlosen Nerds die keine Freundin abbekommen, sondern normale junge politisch Interessierte Bürger aus der Mitte der Gesellschaft. Die Piraten haben Potential und ein ansprechendes Programm, deshalb werde ich Piraten wählen!
  • Antworten » | Direktlink »
#82 goddamn liberalAnonym
  • 19.04.2012, 15:12h
  • Antwort auf #81 von Arthas
  • "Niemand im 21. Jahd. redet noch von "Klassenbewußtsein", das ist ein Relikt aus dem späten 19. Jahd."

    Das kann man so nicht sagen...

    Tilman Krause, Enkel eines Prinzenerziehers und 'kultivierter' Homophiler, unlängst in der 'Welt':

    "Man darf ja nicht vergessen, das Grass, Walser, Wolf und andere aus illiteraten Elternhäusern stammen, die der NS-Ideologie geistig nichts entgegenzusetzen vermochten.

    Diese Kleinhäusler und Kleinhändler waren das Milieu, mit dem die Nazis ihr "Weltreich" aufzubauen gedachten [...]. Die alten Eliten waren dem braunen Mob suspekt, sie wurden unterdrückt und wenn irgend möglich auch vernichtet. ."

    Das ist zwar realitätsfern. Sowohl linkskatholische Kleinbürger als auch klassenbewusste Arbeiter gehörten gerade nicht zur Stammwählerschaft der Nazis, sondern die mittelmäßige 'Elite' der Lehrer, Mediziner und Juristen (siehe die braunen Studentenparlamente vor '33) . Von der Vernichtung der Flicks, Quandts etc. etc. kann ja nun auch nicht die Rede sein...

    Krause selbst hat übrigens über den sehr litteraten Edel-Nazi Sieburg, einen Vichy-Ideologen, promoviert...

    Aber gerade weils gelogen ist : Ein ausgeprägtes Klassenbewusstsein kann man Krause u. Co. auch und gerade im 21. Jh. nicht absprechen!
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#83 seb1983
#84 NeuropädiatrieAnonym
  • 19.04.2012, 16:14h
  • »Das Grundgesetz der Revolution ... besteht in folgendem: Zur Revolution genügt es nicht, daß sich die ausgebeuteten und unterdrückten Massen der Unmöglichkeit, in der alten Weise weiterzuleben, bewußt werden und eine Änderung fordern; zur Revolution ist es notwendig, daß die Ausbeuter nicht mehr in der alten Weise leben und regieren können.

    Erst dann, wenn die ›Unterschichten‹ das Alte nicht mehr wollen und die ›Oberschichten‹ in der alten Weise nicht mehr können, erst dann kann die Revolution siegen.«

    (Lenin – Der ›Linke Radikalismus‹, die Kinderkrankheit im Kommunismus, Abschnitt 9, S. 78 f.).
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#85 ZEIT ONLINEAnonym
#86 goddamn liberalAnonym
  • 19.04.2012, 16:24h
  • Antwort auf #83 von seb1983
  • "Der Begriff der Klasse hat aber einen (politischen) Vorteil: Er soll alle Angehörigen der Unterschicht an ein vermeintlich gemeinsames Ziel binden das so nicht vorhanden ist."

    Sag ich ja. Das Klassenbewußtsein ist heutzutage und hierzulande oben weit ausgepräger als unten. Deswegen gilt Deutschland ja auch aufgrund soziologischer Studien als die westeuropäische Gesellschaft, in der die Aufstiegschancen und sie soziale Durchlässigkeit am geringsten sind. Das bedeutet für die Allgemeinheit einen immensen Schaden.

    Aber was tut man nicht, um Leuten wie Herrn Krause den Pöbel vom Hals zu halten. Selbst wenn dieser Pöbel literarisch viel begabter und international anerkannter ist als er selbst.

    Nobelpreis-Pöbel halt.
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#87 ohrensenfAnonym
#88 der grünen susiAnonym
  • 19.04.2012, 16:32h
  • Ich find's klasse.

    Ich glaube, ich mache hier mal einen Straßenstand mit englischen Erdbeeren und andalusischer Eselsalami auf. Läuft bestimmt sowas...

    Tipp für die Piraten:

    „Sie hatten auch dabei Erfolg. Sie züchteten Hühner, welche Eier mit zwei Eigelb legten. Der Trick dabei war, dass die Hühner tierisches Eiweiß brauchen. Sie gaben ihren Hühnern Ziegenmilch ins Futter. Die Ziegen hielten sie auf der Farm. Die Vermarktung, vor allem in Hotels, lief hervorragend. Diesen „Trick“ hatten sie von dem alten Farmer Mr. Purdy, der in der Nachbarschaft wohnte und ihnen bei dem Aufbau der Hühnerfarm geholfen hatte."
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#89 seb1983
  • 19.04.2012, 16:35h
  • Antwort auf #86 von goddamn liberal
  • Und da gilt es nachzuforschen woran das liegt und sich an den Besten ein Vorbild zu nehmen.

    Übrigens is Deutschland da bei einigen Kennzahlen OECD weit abgeschlagen:

    Wir pumpen mit am meisten Geld in die Herzkreislaufvorsorge und erreichen mit die schlechtesten Ergebnisse.
    Dazu gibt es eines der höchsten Kindergelder und erreicht damit trotzdem eine der niedrigsten Geburtenraten.

    Also nachsehen was andere besser machen, ganz praktisch und heute, ohne in die Mottenkiste der Geschichte 100 und 150 Jahre alte Parolen auszupacken.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #86 springen »
#91 goddamn liberalAnonym
  • 19.04.2012, 16:56h
  • Antwort auf #89 von seb1983
  • "Also nachsehen was andere besser machen, ganz praktisch und heute, ohne in die Mottenkiste der Geschichte 100 und 150 Jahre alte Parolen auszupacken.".

    Sag ich ja immer. V. a. in Nordeuropa läuft ja vieles besser. Auch weil die alten Parolen da effizienter umgesetzt wurden als anderswo.

    Die schlimmsten Parolen, die heute leider überall umsonst verteilt werden, sind übrigens viel älter als 100 Jahre. Brandgefährlicher Kinderkram aus Abrahams Schoß.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #89 springen »
#94 seb1983
  • 19.04.2012, 17:23h
  • Antwort auf #91 von goddamn liberal
  • Jop,
    Skandinavien ist in dein meisten Kategorien definitiv ein Vorbild. Kommt dann halt darauf an wie viel davon übertragbar ist, wobei dies bei den allermeisten Ansätzen kein Problem sein sollte.

    Übrigens am Rande: Die skandinavischen Unternehmen waren weltweit die ersten die internationalisiert haben wegen großem know how und kleinen Heimatmärkten
  • Antworten » | Direktlink » | zu #91 springen »
#95 AGENDA 2030Anonym
#96 anti gauckAnonym
  • 19.04.2012, 18:13h
  • Für den Dramatiker Rolf Hochhuth ist der «Klassenkampf» in Deutschland zwischen Arm und Reich noch lange nicht beendet.

    «Frau Merkels Bundesrepublik ist der reichste Staat in der deutschen Geschichte und knausert bei Hartz-IV-Empfängern um jeden Euro und ist ein Staat, in dem viele Kinder ihr Schulessen nicht mehr bezahlen können», sagte Hochhuth in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.
    «Das ist vollkommen amoralisch.»

    «Wenn man etwas mehr Glück gehabt hat im Leben und vielleicht sogar obenauf ist und sich dann nicht um die Underdogs in der Gesellschaft kümmert, wird man kriminell.

    Man muss für jene das Wort ergreifen, die sich gegen Ungerechtigkeiten nicht richtig zur Wehr setzen und das auch nicht richtig artikulieren können.» Es wäre furchtbar, meinte Hochhuth, wenn die «wachsamen Autoren» weniger würden. «Natürlich haben wir auch als Schriftsteller eine gesellschaftliche Verpflichtung.»

    www.news.de/medien/855152342/hochhuth-legt-nach-klassenkampf
    -ist-nicht-zu-ende/1/
  • Antworten » | Direktlink »
#97 goddamn liberalAnonym
#98 wort und tatAnonym
#99 geht dochAnonym
  • 19.04.2012, 19:04h
  • Antwort auf #97 von goddamn liberal
  • Dänische Verhältnisse? Gerne, Herr Gauck.

    Gerät ein Mensch in Dänemark in die Arbeitslosigkeit, dann erhält er über mehrere Jahre bis zu 90 Prozent seiner letzten Nettobezüge. Eine Höchstgrenze sorgt dabei für den Ausgleich zwischen niedrigeren und höheren Einkommen. Es gilt das Grundprinzip, das niemand aufgrund der Arbeitslosigkeit gezwungen werden darf, sein Zuhause aufzugeben. Darüber hinaus haben Arbeitslose uneingeschränkten Zugang zu allen sozialen und kulturellen Einrichtungen.

    Ab 65 Jahren erhalten alle Bürger in Dänemark eine Volksrente in Höhe von rund 1.000 Euro. Ältere Menschen, die sich nicht selber versorgen können, haben Anspruch auf eine kostenlose Haushaltshilfe. Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und Medikamente sind für alle Menschen in Dänemark grundsätzlich kostenlos.

    Das dänische Bildungssystem steht ebenfalls kostenlos zur Verfügung. Für berufliche Bildung oder den Besuch von Universitäten fallen keine Gebühren an. Schüler in Dänemark besuchen über einen Zeitraum von neun Jahren eine Gemeinschaftsschule. Erst danach fällt jeder Einzelne die Entscheidung über seine weitere Schulausbildung. In Dänemark gibt es sowohl private als auch öffentliche Schulen. Allerdings beteiligt sich der Staat mit bis zu 85 Prozent an den Kosten privater Schulbesuche. Während der gesamten Schulzeit steht die zwischenmenschliche Interaktion im Mittelpunkt der Lehrpläne. Rund 47 Prozent aller Jahrgänge erreichen in Dänemark einen Universitätsabschluss.

    Alle genannten Sozialleistungen werden in Dänemark durch den Staat finanziert. Rund ein Drittel aller eingenommenen Steuergelder fließen als Transferleistungen unmittelbar an die Steuerzahler zurück. Ein solch umfassendes Sozial-, Gesundheits-, Bildungs- und Versorgungsmodell ist sehr kostspielig. Dänemark hat von daher seit Jahrzehnten Lösungen entwickelt, um die hohen Sozialausgaben zu finanzieren.

    jacobjung.wordpress.com/2012/03/21/danische-verhaltnisse-ger
    ne-herr-gauck/#more-4653
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#100 stromboliProfil
#101 stromboliProfil
  • 19.04.2012, 20:03hberlin
  • Antwort auf #90 von Loren
  • Rechtsextremismus-Streit Mehrere Piraten fordern Rücktritt des Berliner Landeschefs

    Der Streit der Piraten über den Umgang mit Rechtsextremisten eskaliert. Parteimitglieder bezeichnen den Berliner Landesvorsitzenden als überfordert – er solle abtreten.
    www.zeit.de/politik/deutschland/2012-04/piraten-rechtsextrem
    ismus



    "überfordert..." ich denke, dass ist die beste beschreibung wie auch die beste begründung, jemanden eine aufgabe wieder zu entziehen... wäre auch in anderen parteien wünschenswert!
    Wenigstens hier lernen wir was von den stolpernden gehversuchen der chaosgruppe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#102 goddamn liberalAnonym
#103 Agenda 2010Anonym
  • 19.04.2012, 21:03h
  • Antwort auf #95 von AGENDA 2030
  • Der Ex-Sozialdemokrat Wolfgang Clement unterstützt die nordrhein-westfälische FDP im Landtagswahlkampf.

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das berichtet der "Spiegel" vorab. Zehn Jahre nach seinem Abgang als NRW-Ministerpräsident schlägt sich Clement damit auf die Seite seines einstigen Gegners; von 1998 bis 2002 hatte er das Bundesland mit einem rot-grünen Kabinett regiert. Derzeit würden Clement und FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner die Einzelheiten der Zusammenarbeit klären, heißt es bei den Liberalen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #95 springen »
#104 zusauerAnonym
#105 seb1983
  • 19.04.2012, 21:40h
  • Antwort auf #100 von stromboli
  • Ich habe Skandinavien schon oft als Vorbild genannt und gute linke Politik immer gelobt, pragmatisch und ohne ideologische Scheuklappen, diese fehlt in unserem Land nämlich leider.
    Es mutet schon fast ironisch an dass Monarchien unseren Alt SED und DKP Betonköpfen zeigen wie moderne Politik für alle funktioniert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #100 springen »
#106 goddamn liberalAnonym
#107 105106Anonym
#108 räusperAnonym
  • 20.04.2012, 10:56h
  • Geht das?
    Dümmer als Stalin?

    "Thiesen hatte den Angriff Deutschlands auf Polen 1939 legitim genannt, auch soll er in Mailinglisten bezweifelt haben, ob es den Holocaust gegeben habe."

    Im Rechenschaftsbericht an den 18. Parteitag der KPdSU führte Stalin am 10. März 1938 aus:

    "In der Politik der Nichteinmischung macht sich das Bestreben geltend, die Aggressoren bei der Ausführung ihres dunklen Werkes nicht zu hindern,
    ...zum Beispiel Deutschland nicht zu hindern, ...sich in einen Krieg gegen die Sowjetunion einzulassen, alle Kriegsteilnehmer tief in den Morast des Krieges versinken zu lassen, sie im stillen dazu anzuspornen, dazu zu bringen, dass sie einander schwächen und erschöpfen, dann aber, wenn sie genügend geschwächt sind, mit frischen Kräften auf dem Schauplatz zu erscheinen und, natürlich ´im Interesse des Friedens´ aufzutreten, um den geschwächten Kriegsteilnehmern ihre Bedingungen zu diktieren."

    (J. Stalin, Fragen des Leninismus. Moskau 1947, S. 687 f.)

    Ansprache Adolf Hitlers, Aufzeichnung Generaladmiral Boehm, 22.8.1939

    "...Hitler sprach in seiner Rede vor den Oberbefehlshabern am 22. August 1939:

    „Nun bestand bei den Westmächten die Hoffnung auf das Mitmachen von Russland. ...Der Entschluss, Blut einzusetzen, ist schwer. Man fragt dann leicht: Warum gerade ich? So richtete sich die Hoffnung Englands auf Russland. Aber nur ein blinder Optimist konnte glauben, Stalin würde so wahnsinnig sein, den Gedanken Englands nicht zu durchschauen: nämlich wie im Weltkrieg im Westen eine Art Stellungskrieg zu führen und im Osten Russland die Blutlast des Krieges tragen zu lassen.”

    Ansprache Adolf Hitlers, Aufzeichnung Generaladmiral Boehm, 22.8.1939

    www.ns-archiv.de/krieg/1939/22-08-1939-boehm.php
  • Antworten » | Direktlink »
#109 Markus33333Anonym
  • 20.04.2012, 11:09h

  • Also hab ma nachgeschaut steht doch im Wahlprogramm der nrw. Freiheit der sexuellen identität. Ich glaub wenn es um unsere rechte geht sind die Piraten die einzige die wirklich hinter uns stehen. Hab gelesen dass sogar die grünen teilweise gegen gleichstellung von Ehe und lebenspartnerschaft sind
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#110 Lupo__Profil
  • 20.04.2012, 21:56hBielefeld
  • ... das gibt ja schon richtig Diskussion hier.

    Ich finde den Artikel hier auf queer.de mehr als notwendig, gerade die Piraten haben ja momentan so ihre Schwierigkeiten, sich gegen Rechtsextremismus abzugrenzen.
    Das wären klare Aussagen zum Thema LGBT mehr als notwendig.
    Natürlich ist das nicht nur Angelegenheit des Bundes, sondern auch des Landes, zB in der Schulpolitik oder bei der Polizei.
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#111 Fiete_Jansen

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