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Kommentare zu:
Tatort: Der Täter ist immer öfter der Schwule?


#1 QuietscheenteAnonym
  • 18.04.2012, 23:19h
  • "...mit Trudi Hütten war 2011 sogar erstmals ein Transsexueller in einer Hauptrolle zu sehen."
    Nur als Randbemerkung: Trudi war eine Transfrau, also sollte es bitte korrekterweise heissen "eine transsexuelle Frau".
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#2 chrisProfil
  • 18.04.2012, 23:59hDortmund
  • Wie war das noch gleich? Ach ja, der Tatort wird ja seit dem 5. Jahrhundert vor Christi von der ARD produziert. Sicher ist der Tatort altbacken und konservativ. Das er immer noch so erfolgreich ist liegt nur daran, dass er natürlich die besten Drehbuchlieferanten der Republik hat. Ich bin mir sicher, dass die zuständigen Sendeanstalten sehr genau auswählen, was ins verstaubte Programm des ARD Gemeinschaftsprogramms passt.

    Ich meine, die armen Zuschauer. Erst die aufreibende tagesschau um 20 Uhr und danach auch noch ein Krimi mit Realitätswiedergabe? Soll denn um 20:15 in jedem Altersheim der Strom abgedreht werden? Oder müsste die ARD dann einen Warnhinweis zeigen? "Die folgende Sendung ist für Zuschauer über 60 Jahre nicht geeignet. Bei Risiken fragen sie bitte Ihren Hausarzt oder Kardiologen".
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#3 DerrickAnonym
  • 19.04.2012, 00:06h
  • "Die Geschichte wird unglaubwürdig, wenn versucht wird, den amerikanischen Krimi zu kopieren"

    Es bleibt halt immer noch eine fiktionale Serie, lebensnah ist der Tatort in keinster Weise, das kann einem jeder echte Ermittler bestätigen.
    Aber es stimmt, er ist reisserischer geworden und dadurch weniger echter Krimi, leider.

    Letztens gings um einen Strassenstrich von Jugendlichen und das witzige war das Mädchen und Jungs dort gemeinsam anschaffen gingen und auf Kunden warteten, dabei sind Homostrich und Heterostrich meines Wissens getrennt von einander? Also nicht realistisch, aber immerhin wurde männliche Prostitution dadurch nicht komplett verschwiegen, wie sonst üblich.
    Natürlich haben die sich für die weitere Story dann trotzdem ein Mädchen ausgesucht das bei einem Freier übernachtet (und missbraucht werden soll. steht ja auch im Bericht) Dabei ist es eher die klassische Strichersituation, das Jungs die auf der Strasse leben bei Freiern Unterschlupf finden.

    An Folgen mit homosexueller Thematik kann ich mich eigentlich nur an den schwulen Fußballer erinnern, aber ich schaue die Sendung auch nicht regelmäßig.

    "Der Täter ist immer öfter der Schwule?"

    Finde ich jetzt nicht so schlimm wenn die Täter auch mal Schwule sind.
    Hauptsache die Homosexuellen sind nicht immer nur "Opfer", wie in anderen Filmen in denen Schwule entweder nur als harmlose, verweichlichte Witzfiguren oder eben als wehrlose Opfer dargestellt werden.
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#4 velvetAnonym
  • 19.04.2012, 01:02h
  • darsteller in filmen und serien haben kein mitspracherecht, sonst wäre die medienwelt bunter.

    www.contactmusic.com/news/craig-wants-gay-bond-scene_1014906

    DANIEL CRAIG is urging movie bosses to revolutionise the JAMES BOND franchise by including a gay scene involving the superspy in the follow-up to CASINO ROYALE. The heart-throb actor has also reportedly told studio chiefs he is prepared to film a full frontal nude scene to please both his male and female admirers.
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#5 mgrasek100Ehemaliges Profil
#6 VolumeProProfil
  • 19.04.2012, 08:26hMönchengladbach
  • Also mir ist es allemal lieber, dass ein Schwuler oder eine Lesbe als Kriminelle gezeigt werden, die auch Gewaltverbrechen begehen, als wenn man immer auf das Tunten-Klischee reduziert wird.

    Zumindest ist der Tatort nicht homophob. Es werden zwar ab und an typische Klischees vermittelt, aber nicht in negativer Kontonation.
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#7 FenekAnonym
  • 19.04.2012, 11:18h
  • Ich habe ehrlich gesagt noch nie kapiert, was manche Leute am Tatort so toll finden und wieso das so ein Kult ist.

    Ich fand Tatort schon immer gähnend langweilig, bieder, altbacken und so richtig trutschig-deutsch. Sowohl von den Inhalten als auch vom Stil und der Inszenierung.

    Dass gerade da Minderheiten immer nur Opfer oder Täter sind, wundert mich nicht. Den Autoren passt wohl nichts anderes ins Weltbild.
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#8 daVinci6667
  • 19.04.2012, 13:05h

  • Mir gefällt der Tatort nicht wirklich. Echt altbacken und zu wenig Spannung.

    Unser SF macht einmal Hü dann wieder Hott, einmal machen sie mit, dann wieder nicht. Sicher ist, die Zuschauerzahlen in der Schweiz sind laut SF viel zu tief. Kein Vergleich zu früher mit den ebenfalls deutschen Krimiserien Derrick oder der Alte.

    Vielleicht sind uns die deutschen Tatorte einfach zu deutsch, und die paar wenigen Schweizer Tatort-Folgen viel zu Klischeehaft. Genauso klischeehaft gehen sie mit Schwulen und Lesben um. Schade!
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#9 Xq28
  • 19.04.2012, 14:12h
  • Mord in der esten Liga war wirklich herausragend!!
    So einen guten Tatort hab ich selten gesehen!

    ansonsten ist leider zu wahr was oben steht -.-"
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#10 WaschbärAnonym
  • 19.04.2012, 16:15h
  • Antwort auf #1 von Quietscheente
  • Ist doch ganz einfach: Da 10% der Bevölkerung Homosexuell sein sollen (also ich weiß nicht ob die Zahl stimmt oder nicht, ist ja auch egal jetz), müssten 10% aller im Tatort vorkommenden Täter und Opfer Homosexuell sein. Da wir aber unendlich weit entfernt sind von dieser Quote, kann jawohl kaum davon die Rede sein, dass Homosexuelle überproportional zu Tätern gemacht werden.
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#11 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.04.2012, 16:20h
  • Der beste Tatort kommt immer noch aus Münster!
    Thiel und Börne sind einfach unschlagbar!
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#12 Knueppel
  • 19.04.2012, 17:03h
  • Realitätsfern und der gesellschaftlichen Wirklichkeit immer einige Jahrzehnte hinterher hinkend, was ist das?

    Antwort: Tatort, ARD

    Dass sich Kriminalpolizisten, deren Ermittlungsarbeit zu etwa 90 % aus langweiliger Schreibtisch-Tätigkeit besteht, in dieser "Altlast" aus der vordigitalen Epoche nicht wieder finden, ist bekannt.

    Dass die, seit den Anfängen der Serie radikal veränderte Gesellschaft, in dieser altmodischen Serie für Rentner und Früh-Pensionäre nicht abgebildet wird, auch nichts neues.

    Dass Schwule, Lesben und andere gesellschaftliche Minderheiten entweder als exotische "Randgruppen" oder als "im Prinzip immer schuldig oder Opfer" dargestellt werden, ist Ausdruck der realitätsferne der alten Tante ARD (ZDF ist noch schlimmer).

    Dass kaum junge Leute diese Serie(n) anschauen ist ebenfalls bekannt.

    Absetzen!

    Für's ARD-/ZDF-Stammpublikum tut's auch der Bergdoktor ruft irgend etwas mit lebenslustigen Nonnen, Winzermeistern in der Midlife Krise, Traumschiffe (wenn die nicht gerade kentern) und Arzt-Krankenhaus-Serien, bis zum Abwinken und bis der echte Doktor kommt ...

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#13 DanaAnonym
  • 19.04.2012, 17:42h
  • Hallo, wollte mal anmerken, dass im ZDF die Krimiserie "SOKO Leipzig" sich letztens, meiner Ansicht nach nicht schlecht, mit dem Thema "schwul" in der Folge "Frischfleisch", ausseinander gesetzt hat...Liebe Grüße
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#14 MarcAnonym
#15 saltgay
  • 19.04.2012, 18:47h
  • Jede Serie überlebt sich einfach und dann wirkt sie nur noch nostalgisch. Ob das nun "GZSZ" oder andere Soaps sind, interessant ist nur der Zeitgeist, der aus ihnen spricht. Die geistige Flachheit von GZSZ entspricht ziemlich genau dem geistigen Niveau von CDU und FDP-Wählern - also "mitten im Leben". In den Siebziger Jahren wurden im "Tatort" und "Der Komissar" auch sozialkritische Themen angesprochen. Das gibt es jetzt nicht mehr - wegen der gleichgeschalteten Medien. Damit schwindet auch die Auswahl des Stoffes, den man für neue Folgen verwenden kann.

    Als Schriftsteller ist es auch keine besondere literarische Leistung für solche Serien Drehbücher zu schreiben, genauso wie es für einen Musiker keine Auszeichnung darstellt zum Tanztee, bei Hochzeiten und im Altersheim aufzuspielen. Das ist Handwerk und keine Kunst.

    Was will man da erwarten? Wenn hier einige Huschen über die alten Leute schimpfen, die sich den Tatort regelmäßig anschauen, dann sollen sie es tun. Ob dagegen, diese Hysterie derselben Huschen bei "queer as folk" oder DSDS und anderen künstlerischen Umweltverschmutzungen von mehr "Lebensart" zeugt - das dürfte doch höchstens noch den verklemmten Teenie in Niederbayern beeindrucken.
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