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Einzelkommentar zu:
Niedersachsen: Schwarz-Gelb verhindert Diskriminierungsschutz


#6 Real ist inAnonym
  • 08.05.2012, 20:38h
  • Antwort auf #3 von Noah
  • Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass sich die Kapitalisten, noch dazu die deutschen Imperialisten, in Zeiten der schwersten systemischen Krise seit den 30er Jahren mit irgendwelchen Gesetzen die Profite schmälern lassen? Das schafft der Kapitalismus mit seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten schon ganz allein:

    www.heise.de/tp/artikel/29/29184/29184_1.jpg

    "Antidiskriminierung" kostet und kann potenziell teuer werden.

    "Ehe-Öffnung" in ein paar Ländern, damit auch Schwule im Bedarfsfall vom Partner versorgt werden, ist da das Einzige, was derzeit für die herrschende Klasse noch halbwegs vorstellbar ist (gleichzeitig stärkt man damit das unterdrückerische und reaktionäre Konstrukt der Ehe und die ebenso reaktionären Vorstellungen von gesellschaftlicher Reproduktion als individueller, privatisierter Aufgabe).

    Aber nur so lange, bis der Klassengegensatz "unregierbar" wird (siehe aktuelle Terminologie zu Griechenland) und man auch Schwule wieder als "Volksfeinde" braucht:

    Alle, die nicht kapitalistisch verwertbar sind oder eine Gefahr für "Vaterland, Familie, Ordnung, Tradition", nicht zu vergessen: die "demographische Entwicklung" darstellen. Sarrazin u. a. haben da die notwendige Vorarbeit getan.
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