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  • 11. Mai 2012 - 1 Min.

Das in der Edition Apollon erschienene (Hör-)Portrait wird gelesen von:Isabella Lewandowski, Christina Puciata, Hans Ulrich Reck und Josef Tratnik

Biograph Hans Ulrich Reck nähert sich dem Leben und dem vielschichtigen Werk des schwulen Künstlers mittels Auszügen und Annäherungen.

Von Carsten Weidemann

Am 5. März 2012, 37 Jahre nach seiner Ermordung, wäre Pier Paolo Pasolini, Poet, Autor, Publizist, Philosoph, Filmemacher und Theoretiker in manchen Gebieten, 90 Jahre alt geworden. Als radikaler Künstler, aber auch als Regisseur, Autor und Dichter thematisierte er in seinem nicht zuletzt durch zahlreiche Polemiken polarisierenden Werk den Zerfall gesellschaftlicher Strukturen und das Verschwinden besonderer Lebensformen.

Die gesellschaftliche Umwälzung, die Pasolini als erster überhaupt wahrnahm und die heute umfassend unter dem Stichwort "Globalisierung" diskutiert wird, beschrieb er drastisch als "konsumistischen Völkermord". Pasolinis besonderes Interesse galt sozial Benachteiligten, Rebellen und Außenseitern.

Auszüge und Annäherungen

In einem poetisch-philosophischen (Hör-)Portrait beleuchtet der Pasolini-Biograph Hans Ulrich Reck mittels Auszügen und Annäherungen das Leben und vielschichtige Werk des schwulen Künstlers.

Reck, geboren 1953, Philosoph, Ausstellungsmacher, Autor und Kunsthistoriker, arbeitet seit 1995 als Professor für Kunstgeschichte im medialen Kontext an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Reck schrieb 2010 eine Einführung zu Leben und Gesamtwerk von Pier Paolo Pasolini in der neuen Reihe "directedby" (Fink Verlag).

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