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  • 14. Mai 2012 18 2 Min.

Für Bischof Overbeck ist Homosexualität eine "Überzeugung", zu der man stehen sollte - sie ist aber seiner Meinung nach auch eine Sünde. (Bild: Bundeswehr-Fotos Wir.Dienen.Deutschland. / flickr / by-nd 2.0)

Der katholische Bischof Franz-Josef Overbeck hat bei der Soldaten-Wallfahrt ins französische Lourdes am Wochenende homo­sexuelle Militärangehörige aufgefordert, sich offen zu ihrer Sexualität zu bekennen.

Overbeck, der Bischof von Essen und in Personalunion Militärbischof der Bundeswehr ist, wurde am Wochenende nach Angaben der "Rheinischen Post" gefragt, ob Schwule ihre sexuelle Ausrichtung geheim halten sollten. Daraufhin antwortete der 47-jährige Geistliche, dass "man möglichst klar zu seinen Überzeugungen stehen sollte". Allerdings müsse man aufpassen, dass man auf diese Weise nicht in die Fallen vieler öffentlicher Meinungen gerät". Das gelte jedoch auch in anderen Bereichen, nicht nur bei "diese Form der Lebensführung", so der Bischof kryptisch.

Zur traditionellen Wallfahrt waren mehr als 10.000 Soldaten aus über 30 Ländern angereist. Die Kleinstadt an der spanischen Grenze ist unter katholischen Gläubigen populär, weil dort Mitte des 19. Jahrhunderts einer 14-Jährigen die biblische Gottesmutter Maria erschienen sein soll. Die Wallfahrer glauben, dass das Quellwasser aus Lourdes Krankheiten heilen kann.

Overbeck feuerte Angestellte wegen Homosexualität

In der Vergangenheit stand Overbeck, der derzeit jüngste Diözesanbischof in Deutschland, wegen homofeindlicher Äußerungen immer wieder in der Kritik. So hatte er bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, nachdem er zwei schwule Priester versetzt bzw. beurlaubt hatte (queer.de berichtete). Beide waren durch ihre Gayromeo-Profile geoutet worden, einmal durch die "Bild"-Zeitung, einmal durch einen CDU-Bürgermeister.

Danach bezeichnete der Bischof in der ARD-Sendung "Anne Will" Homosexualität generell als Sünde (queer.de berichtete). Zwar traf sich der Bischof später mit einer Essener Homo-Gruppe und sprach nach Angaben der Aktivisten eine "versteckte Entschuldigung" aus. Kurz nach dem Treffen kritisierte er jedoch wiederholt Homosexuelle - so bezeichnete er in einem Zeitungsinterview schwul-lesbische Lebenspartnerschaften als moralisch nicht vertretbar. Seine Diözese feuerte sogar eine Putzfrau. Ihr "Vergehen": Sie war eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 bastapapsta
#2 soldatensargAnonym
  • 14.05.2012, 16:56h
  • Antwort auf #1 von bastapapsta
  • Das hat ihm die Nahles gesteckt.

    Das Konzept einer vorsorgenden Kriegspolitik:

    “Wir Sozialdemokraten sind dazu bereit, zusammen mit den anderen demokratischen Parteien des deutschen Bundestages ein starkes Signal an unsere europäischen Partner auszusenden:

    „Deutschland ist bereit, auch unter Änderung seines Grundgesetzes, für die Realisierung einer handlungsfähigen gemeinsamen Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und damit verbunden des Fernziels einer Europäischen Armee einzutreten.“

    "Ich bin der Überzeugung, dass am Ende die Nationalstaaten nur über Europa ihre Bedeutung erhalten können. Es wäre ein starkes Signal für Europa, wenn Deutschland mit einer Grundgesetzänderung diesen Weg beschreiten würde.”

    (Sigmar Gabriel, 8. Petersberger Gespräc
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#3 Keith FlackAnonym
  • 14.05.2012, 17:05h

  • Der weltgrößte Campingclub mit fast nur Männern: das Militär.
    Steht zu eurem Fetisch 'Uniform' und Eurer Neigung SM.

    Und liebe Kirche und Pfarrer: es heißt doch 'liebe und ehre Deinen Nächsten, wie Dich selbst`. Das Geschlecht war aber nicht erwähnt...
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