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Kommentare zu:
Woelki: Homo-Beziehungen "ähnlich" wie bei Heteros


#1 Thorsten1Profil
  • 18.05.2012, 12:37hBerlin
  • Die Aussage von Woelki ist bemerkenswert! Er geht damit bis zum Äußersten, was in der hierarchischen Struktur der weltweiten römischen Papstkirche unter Ratzinger zur Zeit möglich ist. Woelki gibt damit ein deutliches Signal an die Schwulen und Lesben in diesem Land: Ihr seid in der katholischen Kirche herzlich willkommen, aber bitte erwartet keine noch deutlicheren Aussagen, denn die könnten die Einheit der weltweiten Kirche sprengen. Die Anglikanische Kirche ist ein abschreckendes Beispiel, wie das Thema Homosexualität eine ganze Kirche spalten kann.
    Bisher hat sich weltweit noch kein Kardinal so deutlich geäußert. Das sollte man anerkennen und jetzt nicht sofort mit Maximalforderungen kontern. -
    Das Beispiel des Wiener Kardinals Schönborn, der sich noch vor wenigen Wochen eher positiv zum Thema Homosexualität geäußert hatte, dagegen zeigt, wie stark der Einfluß der konservativen Gruppen in Östereich noch ist.
    Zwischen Berlin und Wien liegen schwulenpolitisch eben immer noch Welten, was sich auch in den kirchlichen Verlautbarungen zeigt.
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#2 Austritt-wagenAnonym
  • 18.05.2012, 12:38h
  • Die wohl sinnvollste Alternativ-Überschrift zum Katholikentag kommt von der Initiative "Religionsfreie Zone Mannheim". "Den Austritt wagen!"

    Wie lange glauben die Rockträger eigentlich noch den moralischen Zeigefinger heben zu dürfen. Es wird Zeit wegzuhören. Austreten ist die richtige Antwort.
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#3 VolumeProProfil
  • 18.05.2012, 12:51hMönchengladbach
  • Das ist ja mal ein Anfang, aber wir müssen ja auch sehen, dass die katholische Kirche eben auch den Herrn Ratzinger als Oberführer hat.

    Der Herr Ratzinger wird es niemals akzeptieren, dass wir Homos als gleichwertig zu Heteros betrachtet werden.

    Weil sich die Kirche nicht ändern wird, kann es nur einen Weg für einen Schwulen bzw. für eine Lesbe geben und dieser Weg lautet "Kirchenaustritt".
    Ich habe es gemacht und ich muss sagen, dass es ein verdammt befreiendes Gefühl ist, wenn man die Austrittsbestätigung in den Händen hält.
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#4 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 18.05.2012, 13:06h
  • Ich bin strikt für Religionsfreiheit, lasst die Sekten intern doch machen, was sie wollen, solange sie keine Straftaten begehen. Viel wichtiger ist es, endlich die Säkularisierung in unserer Republik voranzutreiben. Wünschte mir das natürlich auch von allen anderen Demokratien. Aber für diesen politischen Wunsch sind Schamanen, Priester oder andere Kirchenfunktionäre nunmal die falschen Ansprechpartner. Ein echter, damit meine ich politischen Skandal, ist vielmehr gegeben, wenn beispielsweise, die von vielen Schwulen gern gewählten Grünen, eine Zwangskirchensteuer bzw. Ersatzsteuer für Konfessionslose fordern. Warum lese ich dazu nichts auf Queer.de? Dieses ständige Gejaule gegen die katholische Kirche läuft ins Leere, auch weil die echten "Hassredner" zumeist bei den radikal-evangelischen Protestanten zu finden sind. (Die wiederum auch bei den Grünen mitmischen) Und auf eine Teilhabe am Katholizismus kann ich als Humanist durchaus pfeifen (verzichten). Das Problem ist: Viele Homos glauben anscheinend an den Herrgott und fühlen sich ausgegrenzt, aber wer an den lieben Gott glaubt, muss auch akzeptieren, dass es nun mal Adam und Eva gibt. Dazwischen und daneben gibt es nichts außer Satanswerk. Da hilft kein beleidigtes Schmollen. Also entweder oder, so ist das nun mal mit allen drei Buch-Religionen. Kurz gesagt: Schenkt den Sekten nicht so viel Aufmerksamkeit, wenn ihr sie nicht mögt. Falls man sie jedoch als wichtigen Teil der Gesellschaft ansieht, bitte schön, dann schluckt ihre Dogmen, denn es ist jeder Religion freigestellt, ihre Ideologien offen zu vertreten und gegen Angriffe von außen zu verteidigen. Meine Empfehlung: Politisch sein ist wichtiger als sich auf antidemokratischem Areal an theologischen Fragen abzurackern.
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#5 goddamn liberalAnonym
  • 18.05.2012, 13:23h
  • Antwort auf #1 von Thorsten1
  • "Woelki gibt damit ein deutliches Signal an die Schwulen und Lesben in diesem Land: Ihr seid in der katholischen Kirche herzlich willkommen, aber bitte erwartet keine noch deutlicheren Aussagen, denn die könnten die Einheit der weltweiten Kirche sprengen."

    Also, Herzlichkeit sieht anders aus. Der weltweite politische Kampf gegen unsere Lebens- und Menschenrechte ist Fakt- weltweit.

    Und das Weltkirchenargument ist für die katholische Welt gar keins. Die besteht im Gegensatz zur anglikanischen Welt nicht in erster Linie aus Afrika, sondern v.a. aus Lateinamerika. Da ist die Rückkehr zu alter Zivilität und bescheidenem Wohlstand verbunde mit einer Rückkehr alter antiklerikaler und antifaschistischer Traditionen.

    Treffpunkt Weltkirche:

    www.youtube.com/watch?v=Mk9f-May9-o

    (siehe die Anti-Nazi-Demo 2.54)

    Deswegen erlaubt sich Herr Woelki, der nach einer Blitzkarriere mit dem Kardinalshut erst einmal an der Spitze der Leiter angekommen ist, auch solche bescheidenen Zugeständnisse.

    Der Rückhalt schwindet, der Gegner wird maßlos überschätzt. Wenn in der rechtsklerikalen Ecke von der 'Homo-Lobby' geraunt wird, erinnert das an alte Freimaurer - bzw. 'Protokolle von Zion'-Fantasmen. Das erhöht paradoxerweise den Druck.

    Wer einmal in der Zentrale des LSVD war, weiß, dass es da bei weitem nicht so luxoriös und feudal zugeht wie in deutschen Generalvikariaten. Aber die meisten Kleriker kennen diese bescheidenen Räume halt nicht von Innen...
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#6 maaaartinAnonym
  • 18.05.2012, 13:26h
  • wie die alleinstehenden greise auf die idee kommen experten für beziehungen zu sein ist mir schleierhaft.
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#7 EnyyoAnonym
  • 18.05.2012, 13:43h
  • Antwort auf #1 von Thorsten1
  • Na warum jetzt wohl plötzlich diese "sanften" Kurskorrekturen, bis zu deren Umsetzung es natürlich noch laaange dauern kann?

    Richtig, immer mehr Schäfchen wenden sich von der Sekte ab und die Einbussen an Kirchensteuer werden immer mehr spürbar.

    Wenn man dann durch solche Aussagen wieder ein paar Gays dazu bringen kann, weiter Mitglied im Verein zu bleiben, weil "die denken ja auch an uns und wollen Gutes für uns tun", hat das im Wesentlichen monetäre Gründe.
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#8 BurgerBerlinProfil
  • 18.05.2012, 13:52hBerlin
  • Im Ansatz ist dies nicht schlecht und gilt auch für heterosexuelle Paare. Eine Partnerschaft ist keine Angelegenheit - vor allem auch mit Kindern - die nur dem egoistischen Wohl des Einzelnen dient. Manche Veränderungen können auf Dauer auch ein Bumerang für eine funktionierende Gesellschaft sein - die zwischenzeitlich als Modern geltende "Patchwork Familie" ist doch oft das Unglück der Kinder, die sich ihre Erziehungsberechtigten" nicht aussuchen können. Auch sollte dieser heterosexuelle Kreis sich jegliche Kritik an homosexuellen Partnerschaften ersparen.

    Vielleicht sieht die katholische Kirche zwischenzeitlich auch über ihren Tellerrand hinaus und erkennt, dass die funktionierende Beziehung zwischen zwei Menschen höherwertiger ist!
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#9 Leo GAnonym
#10 Fred i BKKAnonym
#11 Knueppel
  • 18.05.2012, 14:35h
  • "(...) Er warnte aber vor überhöhten Erwartungen: Der innerkirchliche Veränderungsprozess könne lange dauern. Außerdem werde die Kirche auch in Zukunft daran festhalten, dass Homo-Paare im Eherecht nicht gleichgestellt werden dürften ..."

    Was kümmert es mich?

    Ich bin Atheist, halte die Katholische Kirche für eine "kriminelle Vereinigung" (umfangreiches Quellenmaterial dazu auf Anfrage gern) und lebe nicht hunderte von Jahren, um darauf warten zu können, dass "DIE KIRCHE" zugibt, dass die Erde keine Scheibe ist ...
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#12 Leo GAnonym
#13 goddamn liberalAnonym
#14 GregoriusAnonym
#15 gulliAnonym
#16 Democracy NowAnonym
  • 18.05.2012, 16:21h
  • Menschenfeindliche Organisationen, die Frauen unterdrücken und diskiminieren, gegen Homosexuelle hetzen etc. haben in einer echten Demokratie nichts verloren.

    Gleiche Regeln für alle!

    Diskriminierung, Hassverbreitung, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind keine irgendwie "diskutable" Meinung, sondern ein Verbrechen!
  • Antworten » | Direktlink »
#17 goddamn liberalAnonym
#18 No OpiumAnonym
  • 18.05.2012, 16:27h
  • Keine Klassengesellschaft ohne Religion.

    Keine Überwindung von Religion

    ohne Überwindung der Klassengesellschaft.
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#19 1 world 1 familyAnonym
  • 18.05.2012, 16:44h
  • Antwort auf #8 von BurgerBerlin
  • na, klasse.

    von "höherwertigen" - und "minderwertigen" - menschen zu "höherwertigen" und "minderwertigen" beziehungen.

    an höherwertige und minderwertige kinder in abhängigkeit davon, wie hochwertig (kapitalkräftig) die biologischen erzeuger, haben wir uns ja schon lange gewöhnt.

    da hilft nur eine grundlegend andere gesellschaft, in der JEDES kind völlig unabhängig von seinen biologischen erzeugern uneingeschränkt GLEICHE lebensrechte hat und sich maximal frei und selbstbestimmt entwickeln und entfalten kann.

    lebenswichtig gerade für diejenigen, die nicht in gesellschaftlich gemachte herrschafts- und unterdrückungskonstrukte wie die hetero-norm, "zweigeschlechtlichkeit" etc. hineinpassen.

    GLEICHE lebensrechte für JEDEN menschen von anfang an - das kann nur aufgabe der GANZEN gesellschaft sein. nicht privileg einiger vermeintlich "höherwertiger" menschen oder "beziehungen"!

    nebenbei: kein kind gehört irgend jemandem!
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#20 daVinci6667
  • 18.05.2012, 16:49h
  • Antwort auf #1 von Thorsten1

  • Was du vermutlich als Maximal-Forderungen siehst, sind meiner Meinung nach nur Minimalforderungen, nämlich gleiche Rechte in allen Belangen!

    Was die kath. Kirche denkt ist mir eigentlich Wurscht, solange sie sich nicht mit unseren Belangen diskriminierend in die Politik einbringt. Das macht sie leider unentwegt. Sie hat immer noch nicht akzeptiert dass sie in einer modernen Demokratie nichts mehr zu melden hat! Sie muss sich erneuern sonst geht sie unter. Erneuert sie sich, geht sie deiner Meinung also auch unter. Sehr schön, mich freuts. Soll sie doch untergehen, lieber heute als morgen, sie hat es bei ihrer unsäglich grauenhaften Vergangenheit mehr als verdient!
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#21 Fred i BKKAnonym
#23 goddamn liberalAnonym
#24 bastapapsta
  • 18.05.2012, 17:20h
  • Zum einen es es schwierig eine Veränderung zum Positiven herbeizuführen, weil der Fisch (katholiche Kirche) vom Kopf ausgehend stinkt. Die
    Hetz Phrasen der Scheinheiligkeit aus Rom/Vatikan sind allen hinlänglich bekannt und mit der seid 2005 bestehenden Nuntiatur des sogenannten "Papst" ist eher eine homophobe, nach rechts gerichtete bewegung in Gang gesetzt worden ( vgl. David Berger, Der heilige Schein).

    Des weiteren sollte man nicht vergessen, dass es Woelki war, der 2 schwule Priester mit
    "mit rechtlichen Konsequenzen" gedroht hat, wenn diese einge geplante Messe abhalten, was diese dann trotzdem taten:

    www.queer.de/detail.php?article_id=15010

    "Er warnte aber vor überhöhten Erwartungen"

    Woelki selbst ist dur diese Drohungen der Mitgrund, dass diese Erwartungen nicht erfüllt werden.
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#25 der fortunaAnonym
#26 bibelforscherAnonym
#27 DEINEM GELDAnonym
#28 BurgerBerlinProfil
  • 18.05.2012, 18:59hBerlin
  • Antwort auf #19 von 1 world 1 family
  • Es wäre angebracht den Text genau zu lesen - die Bezeichnung "höherwertiger" bezieht sich auf die Gleichwertigkeit von Beziehungen zwischen zwei Menschen - egal in welcher Form dies stattfindet. Nirgendwo fällt der Begriff "minderwertig"!
    Es gibt lediglich um die eventuelle Einsicht der katholischen Kirche in Bezug auf das Zusammenleben homosexueller Menschen.

    In meiner Darstellung geht es nicht um ein grundsätzliches Statement in Bezug auf "kapitalkräftig" oder ähnliches Zeugs aus einer bestimmten politischen Ecke!
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#29 FoXXXynessEhemaliges Profil
#30 mgrasek100Ehemaliges Profil
#31 panzernashorn
  • 19.05.2012, 01:18h
  • In der ihnen eigenen Verlogenheit versuchen die Sektenführer quasi die Quadratur des Kreises, womit sie nichts Anderes als Augenwischerei betreiben wollen und hoffen, dass wiederum ein paar Blöde darauf hereinfallen.

    Aber mit zunehmender Bildung durchschauen die Menschen dieses entwürdigende und menschenverachtende Konstrukt und ziehen dann in immer größer werdender Zahl zwangsläufig die richtigen Schlussfolgerungen, indem sie der nur um ihren eigenen Vorteil besorgten Sekte endlich den Rücken kehren - letztendlich doch die sinnvollste Form von "Bekehrung", wie sie Sektenführer Schönborn so "selbstlos" verlangt............
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#32 sanscapote
  • 19.05.2012, 05:53h
  • An die Mods:
    Seit wann macht die Kirche Politik und wird hier auf der Politik-Seite veröffentlicht? Ich denke es passt auf die Witz-Seite!

    Ich glaube dem Kardinal kein Wort. In 5 Monaten vom Saulus zum Paulus?

    Was heißt in Aussicht stellen?
    Gar nichts!

    Also kirchlicherseits wird sich erst dann etwas ändern, wenn die Kirche nicht mehr existiert.
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#33 SebiAnonym
  • 19.05.2012, 12:15h
  • 1.
    Mir ist schnurz egal, was die katholische Kirche über uns denkt. Die sind nicht maßgeblich.

    Die sollen nur aufhören, die Politik zu beeinflussen. Alles andere ist mir bei denen egal.

    2.
    Wenn Woelki sagt, dass die Ablehnung der Ehe weiterhin fest verankert bleiben muss und auch die restlichen Almosen sehr lange dauern werden, wird klar, was dahintersteckt.

    Die hoffen auf eine Art Deal:
    die gehen scheinbar davon aus, dass wir sagen "Okay, wenn ihr uns ein paar Almosen gebt, verzichten wir halt auf die Ehe." Dabei vergessen die, dass es keine Almosen sind, sondern Dinge, die uns zustehen! Ebenso wie die Eheöffnung!!

    3.
    Die katholische Kirche und ihre Pfaffen sind nicht in der Position Forderungen zu stellen. Es geht um deren Überleben, nicht um unseres.

    Wir werden uns nicht bekehren oder sonst irgendwas.

    Es geht hier um Grundrechte, die uns zustehen!!
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#34 goddamn liberalAnonym
#35 sanscapote
  • 19.05.2012, 13:18h
  • Wir halten uns gerade in Österreich in der Nähe von Wien auf. Ein hiesiger Freund berichtete, dass Herr Schönborn selbst einer der unsrigen sei!!!
    Wie verklemmt muss er sein, dass er zum Schwulenhasser geworden ist!!!! Wo hat er seinen Liebsten versteckt????

    Er habe bei seinem Schritt den Pfarrgemeinderatsvositzenden gegenüber dem Pfarrer in Stützenhofen/NÖ zu schützen von der Gegenseite so viel kalten Wind an die Ohren bekommen, dass er wiederum seine alte Einstellung hervorgeholt habe und vertrete.

    Glaubt dem ganzen Kirchengesindel kein Wort!
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#36 MarcAnonym
  • 19.05.2012, 13:35h
  • Es geht hier nicht um Akzeptanz, sondern um Vergebung!

    Die Frage ist nicht, ob uns irgendwelche Religionen, Parteien oder andere Homohasser jemals akzeptieren werden. Die Frage ist vielmehr, ob WIR denen jemals vergeben werden, was sie uns jahrzehntelang angetan haben! Wie sie uns diskriminiert und uns unsere Rechte verwehrt haben!
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#37 daVinci6667
  • 19.05.2012, 14:37h
  • Antwort auf #36 von Marc

  • Menschen kann, soll man verzeihen können, denn man spürt dass es ihnen leid tut und dass sie hinzugelernt haben.

    Bei grossen anonymen Gebilden wie Kirchen, Religionen, Parteien und ganzen Staaten ist das unmöglich. Man kann nur versuchen seinen inneren Frieden zu finden. Und das aus purem Egoismus damit es einem selbst besser geht. Aber ein Verzeien ist das nicht!

    Die Evolution geht weiter. Ich freue mich jetzt schon auf den Tag, irgendwann in der Zukunft, wenn die Menschheit diese Pest, dieses Opium das sich "Religion" schimpft, endlich überwunden hat.
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#38 Geert
#39 daVinci6667
  • 19.05.2012, 17:55h
  • Antwort auf #38 von Geert

  • Die meisten bei den Katholiban beginnen eine kirchliche Laufbahn weil sie etwas verstecken wollen oder mit irgendwas sonstwie nicht klarkommen. Die Wahrscheinlichkeit ist also gross, dass auch er ne feige, bigotte Schrankschwester ist!

    Kein normaler gesunder Mann ob hetero, bi oder selbstbewusst schwul wird sich sowas wie ein Zölibat antun, Keiner!

    Aber für viele " Würdenträger" erscheint das Zölibat wie eine Erlösung, weil sie fälschlicherweise glauben sich nicht mehr mit ihrer Sexualität auseinandersetzen zu müssen und weil von aussen dann auch keine Fragen mehr gestellt werden, z.b. warum einer immer noch Single ist.

    Genau deshalb hat's in der kath. Kirche so viele Schrankschwestern und leider auch echt Perverse!
    Alles sehr ungesund und gefährlich!
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#40 goddamn liberalAnonym
#41 sanscapote
#42 goddamn liberalAnonym
#43 dddddddAnonym
#45 sanscapote
#46 mgrasek100Ehemaliges Profil
#47 finkAnonym
#48 erwischtAnonym
#49 RobinAnonym
  • 20.05.2012, 13:42h
  • Aha, monogame schwule Paare können also evtl. und vielleicht ein wenig Toleranz der Kirche erwarten.

    Also Woelkchen,

    Sie haben da was falsch verstanden. Weder Sie noch irgendein anderer Pfaffe definieren, welche Menschen wertvoll sind und welche nicht.

    Jeder Mensch ist gleich wertvoll, egal ob schwul, lesbisch oder hetero. Egal ob monogam oder promiskuitiv.

    Jeder von uns lebt so, wie es UNS passt. Dass sie uns unsere Rechte vorenthalten, sagt mehr über Sie als über uns.

    Und auch wenn Sie versuchen, einen Keil in die Community zu treiben und zwischen guten und schlechten Schwulen zu unterscheiden, so wird Ihnen das nie gelingen.

    Sie kämpfen einen Kampf, der längst verloren ist!!
  • Antworten » | Direktlink »
#50 finkAnonym
#51 suren hohnAnonym
#52 LinguistAnonym
  • 20.05.2012, 15:25h
  • Antwort auf #50 von fink
  • Falsch!

    Auch Groß- und Kleinschreibung ist für die Lesbarkeit essentiell...

    Es ist ein Unterschied ob es heißt:
    "Helft den armen Vögeln"
    oder
    "Helft den Armen vögeln"

    oder ob es heißt:
    "Ich habe in Russland liebe Genossen"
    oder
    "Ich habe in Russland Liebe genossen"

    Und auch in weniger missverständlichen Fällen ist Groß-/Kleinschreibung essentiell für die Lesbarkeit.

    Alles was irgendwie von den etablierten Regeln abweicht (die sich nicht ohne Grund durchgesetzt haben) mindert die Lesbarkeit, Leserfreundlichkeit und Textverständnis, egal ob es um Rechtschreibung, Zeichensetzung, Groß-Klein-Schreibung oder Grammatik geht.
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#53 daVinci6667
  • 20.05.2012, 15:39h
  • Antwort auf #46 von mgrasek100

  • "Wir sind doch alles Christen schon seit der Geburt"

    Interessant! Du musst dann wohl zu einem 4. Geschlecht gehören:

    Da wo ein Junge seinen Schniedel hängen hat, bist du wohl mit einem Kreuz geboren worden, was? Fühlt es sich gut an wenn du mit deinem Kreuzchen zwischen den Beinen spielst? Oder ist das bei Dir verboten?
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#54 buldenschergAnonym
#56 daVinci6667
  • 20.05.2012, 15:48h
  • Antwort auf #52 von Linguist

  • Typisch deutsche Meinung! Was hat die Schweiz doch gekämpft, dass diese elende Grossschreibung verschwindet! Leider vergebens. Andere Sprachen kommen auch ohne diese Besonderheit aus. Völlig überflüssig! Jede Rechtschreibreform hat bisher die Unterschiede des schweizerischen Hochdeutsch (kein Schweizerdeutsch) mit dem Deutschlands vergrößert.

    Seid mal etwas flexibler, sonst wird die deutsche Schweiz, wie früher die Niederlande, euren Sprachraum auch noch verlassen!
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#57 versalieAnonym
#58 finkAnonym
  • 20.05.2012, 16:19h
  • Antwort auf #52 von Linguist
  • auch der deutschsprachige raum ist jahrhundertelang ohne die heutige form der groß- und kleinschreibung klargekommen. und wie davinci schon sagt, klappt es auch in anderen sprachen. "essentiell für das verständnis" ist also sicherlich übertrieben.

    zugegeben, die heute hier übliche form der groß- / kleinschreibung erleichtert das verstehen und erhöht die lesegeschwindigkeit. sie prägt aber inhalt und lesefluss dramatisch weniger als satzzeichen es tun. bei kurzen texten halte ich kleinschreibung für vertretbar, bei längeren und offiziellen texten schreibe ich natürlich groß/klein.
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#59 LinguistAnonym
#60 daVinci6667
#61 antosProfil
#62 suren hohnAnonym
#63 mgrasek100Ehemaliges Profil
  • 20.05.2012, 17:11h
  • Antwort auf #50 von fink

  • Der andere User hat schon recht du redest hier entweder Müll oder total am Thema vorbei und duldest offenbar nur Dinge die dir selbst passen
    Es zeigt sich immer wieder, dass die Leute, die hier Toleranz einfordern, selbst Intoleranz sind, und darum disqualifizierst du dich auch mit deinen Beleidigungen
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#64 finkAnonym
  • 20.05.2012, 17:33h
  • Antwort auf #59 von Linguist
  • zu linguist: ich kenne mich genug aus um zu wissen, dass auch die linguistik keine wissenschaft ist, in der es nur unumstrittene wahrheiten gibt.

    zu mgrasek:
    dann ignorier halt die linguistische diskussion, die zugegebenermaßen nicht zum thema gehört, und erklär mir, wie du bei ca. 62% christen in deutschland auf den satz "Wir sind doch alles Christen" kommst. ist es beleidigend, wenn man da mal nachfragt?
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#65 PierreAnonym
  • 20.05.2012, 17:50h
  • Objektiv weiß das die Kirche seit langem: Schwule, die in einer festen Beziehung leben, monogam sind und für einander einstehen, wird man auf Dauer nicht mehr als schwere Sünder bezeichnen können.
    Alle anderen (nicht gebundene, promiskuide Schwule) brauchen sich jedoch auch künftig keinen Hoffnungen auf Zustimmung zu machen. Dies mit Recht.
  • Antworten » | Direktlink »
#66 LinguistAnonym
#67 LinguistAnonym
  • 20.05.2012, 18:17h
  • Antwort auf #64 von fink
  • Die verschiedenen Schulen/Denkrichtungen der Linguistik (Strukturalisten, "Chomsky"ianer, Prager Schule, etc.) haben aber erstens auch Dinge, die sie gleich sehen und sind zweitens in dem Fall relativ uninteressant.

    Hier geht es schlicht um empirische Befunde, dass das Vernachlässigen von Rechtschreibung (inkl. Groß/Klein), Zeichensetzung, Grammatik, etc. die Lesegeschwindigkeit und das Textverständnis massiv ändern.

    --------
    Wen isch hir z.p. eyn ekstreem-peyschpill führ disses beshriepenne prienge wirt jeddem klaar waß gemaind isst und daß daß nischt nuhr lestisch unt unnankeneem iss sonnderrn zimmlisch schweer.
    ---------

    Ganz so schlimm ist es natürlich in der Praxis nicht, es ging nur ums Prinzip. Wenn man z.B. kategorisch klein schreibt ist die Textrezeption nicht so stark eingeschränkt wie bei vielen Rechtschreibfehlern. Aber sie ist eingeschränkt. Sprich: man liest langsamer, ermüdet schneller, versteht weniger und bricht vielleicht auch irgendwann ganz ab.
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#68 VERSALIENAnonym
#69 LinguistAnonym
  • 20.05.2012, 18:26h
  • PS:
    Wer hier einen Kommentar hinterlässt, macht das ja nicht nur wie ein Tagebucheintrag für sich selbst. Sondern macht das auch, damit andere das lesen.

    Es ist dann einfach eine Frage des Respekts, anderen das Lesen möglichst einfach zu machen. Denn das Verstehen anderer Gedanken ist schon schwer genug, auch ohne dass man zusätzliche Hürden einbaut.

    Und vor allem ist es auch eine Frage, wie wichtig einem die persönliche Meinung ist und ob sie so viele Leute wie möglich erreicht oder nur einen eingeschränkten Kreis.

    Ich selbst lese auch Beiträge, die komplett klein geschrieben, ohne Zeichensetzung, o.ä. sind. Und da stehen oft gute und wichtige Dinge drin. Aber ich weiß, dass viele sowas von vornherein gar nicht erst lesen. Und das finde ich schade, weil dann gute Gedanken nicht den Kreis erreichen, den sie erreichen könnten.

    Wenn einem also das von einem selbst Geschriebene wichtig ist (und sonst würde man sich nicht die Zeit nehmen, das zu schreiben) ist es einfach auch eine Frage des Eigennutzes, dass man damit möglichst viele Leute erreichen will.

    Ich drucke auch nicht 100 Handzettel um dann 50 davon gleich wieder zu verbrennen.

    PPS:
    Ich will hier nicht die Diskussion über die zynische Haltung der katholischen Kirche mit Linguistikbeiträgen verstopfen und deshalb war das mein letzter Kommentar zu dem Thema. Aber als Linguist weiß ich natürlich, dass Sprache etwas ist, wo jeder eine Meinung zu hat und jeder sich berufen fühlt, sein Bauchgefühlt als korrekt anzusehen. Eine fachliche Diskussion ist da kaum möglich, eben weil das Grundlagenwissen fehlt. Auch ich war vor meinem Studium sprachinteressierter Laie mit vielen Meinungen und weiß heute, wie falsch ich lag.

    Aber dann muss man auch mal einfach auf Leute hören, die es besser wissen. Wer dennoch weiter komplett klein schreiben will kann das tun; ist schließlich nicht verboten. Aber dann sollte man auch nicht schreiben, dass das kein Problem sei. Und sich bewusst sein, dass man weniger Leute erreicht, als man erreichen könnte.

    So, und jetzt zurück zum Thema...
  • Antworten » | Direktlink »
#70 antosProfil
#71 daVinci6667
  • 20.05.2012, 18:47h
  • Antwort auf #66 von Linguist

  • Die letzte Rechtschreibreform war unnötig und total verwirrend, da geb ich dir absolut recht. Ausser dem Duden-Verlag hat wohl niemand profitiert! Deutschland hat sich leider zu sehr durchgesetzt.

    In einem Land in dem niemand seiner Bürger im Alltag deutsch spricht, wollen wir keine seltenen Spitzfindigkeiten geregelt haben, wir wollen Vereinfachung! Von vier Landessprachen hat ausgerechnet die schwierigste auch noch merkwürdige Groß-Kleinschreibregeln, die man in den lateinischen Landesteilen, die diese Sprache ja auch lernen müssen, noch weniger vermitteln kann als in der Deutschschweiz.

    Neben Vereinfachung, Kleinschreibung und einer flexiblen Rechtschreibung die mehrere Schreibweisen zulässt, sollten Fremdwörter in der Originalsprache geschrieben werden. (Keine Majonäse oder Kommunikee etc., sondern die bei uns richtige Schreibweise Mayonnaise, Communiqué)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #66 springen »
#73 finkAnonym
  • 20.05.2012, 19:56h
  • Antwort auf #69 von Linguist
  • "Aber dann sollte man auch nicht schreiben, dass das kein Problem sei."

    das habe ich auch nicht geschrieben, sondern lediglich, dass ich es in solch kurzen texten nur für ein relativ KLEINES problem halte. damit können wir aber von mir aus auch diesen exkurs beenden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#74 sanscapote
  • 20.05.2012, 22:41h
  • Antwort auf #69 von Linguist
  • @Linguist:
    1. jeder der hier schreibt, hat eine wichtige Botschaft/Meinung.
    2. wenn es verstaendlich ist, genuegt es.
    3. wenn ich mit meiner "tablature française (clavier français) schreibe, ist es normal dass ich keinen Umlaut schreiben kann.
    4 . bisher haben alle, die meine Meinungen gelesen haben, diese auch verstanden.

    Das Verstehen ist wichtig, das Verstaendnis steht auf einem anderen Blatt. Das heisst: Nicht jeder, der es lesen kann, vesteht es auch.

    Viele Gruesse aus Paris
    joyeux fin de dimanche!

    sanscapote
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#75 RaffaelAnonym
  • 21.05.2012, 09:09h
  • Antwort auf #49 von Robin
  • "Und auch wenn Sie versuchen, einen Keil in die Community zu treiben und zwischen guten und schlechten Schwulen zu unterscheiden, so wird Ihnen das nie gelingen."

    Genau das ist der Punkt!

    Das ist wieder mal die perverse Strategie der Pfaffen: die wollen einen Keil zwischen uns treiben, indem sie in (angeblich) gute und schlechte Schwule einteilen. Und den guten Schwulen, die schön monogam leben, wird ein kleines bisschen Anerkennung in Aussicht gestellt, während betont wird, dass die schlechten Schwulen ihnen schaden.

    Das ist doch eine ganz durchschaubare Strategie:
    wenn man die Feinde nicht besiegen kann, versucht man Streit zwischen ihnen auszulösen, um sie zu schwächen.

    Wenn diese Pfaffen nur den Mund aufmachen, lügen sie schon und wenn sie einen umarmen, haben sie schon das Messer in der Hand um es uns in den Rücken zu rammen.

    Ich selbst lebe zwar seit über 10 Jahren in einer monogamen Beziehung und will das auch nicht ändern. Aber ich bin deswegen weder besser noch schlechter als andere Schwule. Wir lassen und nicht teilen - wir stehen zusammen!!
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#76 FinnAnonym
#77 JoonasAnonym
  • 21.05.2012, 10:22h
  • Antwort auf #76 von Finn
  • Ja, man darf der Kirche nie trauen!

    Die machen NICHTS ohne Hintergedanken und Berechnung.

    Klar will er mit dieser Unterteilung in bessere und schlechtere Schwule einen Keil zwischen uns treiben um uns zu schwächen.

    Aber trotz des Ergebnisses der letzten Umfrage hoffe ich immer noch, dass die Mehrheit von uns schlau genug ist, diese Taktik zu durchschauen und sich nicht von der Kirche verarschen zu lassen.
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#78 sanscapote
  • 21.05.2012, 10:33h
  • Antwort auf #77 von Joonas
  • An 3 meiner Vorredner:

    Die Kirchenprediger sind saemtlich ein verlogenes Gesindel.

    Wir müssen die Politiker damit konfrontieren, dass jene ihrer Immunitaet beraubt werden. Wo gibt es so etwas, dass die Kirchenprediger gegen staatliche Sanktionen immun sind, jeder Buerger aber bei gleichen Handlungen mit Strafen bzw. Freiheitsentzug beraubt wird?????

    Wir Schwule muessen zusammenhalten und die Politiker auch mit dieser Frage immer wieder konfrontieren; ebenso alle Prediger, die versuchen, sich bei uns anzubiedern!!
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#79 Leo GAnonym
#80 alexander
  • 21.05.2012, 20:16h
  • Antwort auf #78 von sanscapote
  • ich kann mich deiner meinung nur anschliessen !
    jede form der anbiederung, speziell des katholiban, war in den letzten "jahrhunderten" nur von intrige und hinterhältigkeit bestimmt ! nie wurde ein wirklich offener disput gesucht, sondern die immer wiederkehrende gesprächsbereitschaft der "humanisten" missbraucht, sei es auch nur um zeit zu gewinnen, oder "alibibereitschaft" an den tag zu legen !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »

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