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Einzelkommentar zu:
Offener Brief an das KCM Schwulenzentrum Münster


#9 Manuel WittigAnonym
  • 24.05.2012, 09:13h
  • Erschreckend finde ich, dass das KCM bisher keine Stellungnahme abgegeben hat. Dadurch muss das doch so hochkochen und das KCM demontiert seinen Vorsitzenden selbst...

    Wenn ich nun den Artikel mit Volkers Interview richtig gelsen habe, und auch den offenen Brief... gibt's da einen Widerspruch. Volker hat NICHT behauptet es gäbe keine Diskriminierung. Er hat gesagt, das Rechtssystem hätte der Diskriminierung einen Riegel vorgeschoben... und.. da hat er Recht, zumindest weitgehend.

    Den Wahlkampf in Münster hab ich nicht erlebt. Warum sollte es einen Zusammenhang geben, zwischen der 1. Schwulen Demo und dem Landtagswahlkampf? Den gibt es nicht. Oder gibt´s noch Aufnahmen, das Grüne Politiker direkt vorneweg mitmarschiert sind?

    Münster ist nicht so Erzkatholisch wie viele glauben mögen. Aber die Diskriminierung in den Köpfen der Menschen ist da. Es gibt immer noch körperliche und seelische Gewalt. Rechtlich ist man noch immer nicht völlig gleichgestellt - wenn auch vor Diskriminierung geschützt.

    Innerhalb der Community in Münster schwelte es offenbar schon länger... dies wird durch einen Satz deutlich: "... liegt die Vermutung nahe, dass das KCM nun endgültig den Bezug ..."

    Die Arbeit zwischen einzelnen, von der Stadt geförderten Institutionen, die das gleiche Ziel haben, war auch damals schon nicht immer einfach. Auch da gab es schon Differenzen, die Ihre Ursache in der tiefen Vergangenheit finden... Ich hab nie verstanden, warum nicht alle an einem Strang ziehen...

    Gern würde ich das vollständige Interview mal lesen... das Interview... BEVOR es in den Druck ging und vermutlich noch irgendwo zusammengekürzt wurde. Möglicherweise liegt da der Hund begraben, und unglückliche Formulierungen werden relativiert.

    Vermutlich wurde der offene Brief ebenfalls in Münsters Zeitungen veröffentlicht...
    Ein Affront für alle Mitglieder und Unterstützer des KCM´s. Es wirkt ein bisschen so, als hätten Gegner des KCM´s auf einen derartigen "Fehltritt" gewartet um das KCM bloß zu stellen.

    Das Interesse am KCM und der Arbeit dessen nahmen leider schon in der Vergangenheit stetig ab. Auf eine veränderte Nachfrage muss man mit einem veränderten Angebot reagieren. Das hat man offenbar verpasst.

    Schade um´s KCM und für all die, die gute Erinnerungen damit verbinden.
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