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Kommentare zu:
Verhaftungen und Gewalt beim CSD in Moskau


#2 -hw-Anonym
#5 kot1276Profil
  • 27.05.2012, 14:43hMoskau
  • Wieder CSD, wieder Moskau, wieder Alekseev, wieder Verhaftungen. Kein Wunder. Ja, die Moskauer Behörden und Polizei verletzen ständig die Menschenrechte und dagegen muss man protestieren. Aber Alekseev macht es wieder aus ein CSD ein Farce. Erstens hat er mit allen LGBT-Aktivisten gepöbelt, aber wundert wieso keine zur seine Aktionen kommt...
    Ein CSD hat nur dann seine Wirkung, wenn wirklich viele Menschen zur solcher Demo kommen. Sonst ist wirklich ein Farce. Alekseev ist ein guter Anwalt, aber nicht Organisator oder Anfürer. Er hat gar kein Ansehen in Russland, sogar in LGBT-Comunity.
    Andere LGBT-Organisationen sammeln hunderte Mebschen zu ihre Aktionen. Aber solche Aktionen wie von Alekseev, "bestätigen" in den Köpfen der Beamten und Bevölkerung, das es nur 15 bis 30 LGBTs in Russland gibt. Und das ruiniert die Arbeit andere Organisationen...
    Aber trotzdem fordere ich un alle meine Freunde sofortige Freilassung alle Verhaftete und die Genehmigung allen weiteren öffentlichen LGBT-Aktionen in Russland.
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 27.05.2012, 14:58h
  • Antwort auf #5 von kot1276
  • "Aber solche Aktionen wie von Alekseev, "bestätigen" in den Köpfen der Beamten und Bevölkerung, das es nur 15 bis 30 LGBTs in Russland gibt."

    Bei allen notwendigen taktischen Diskussionen. Wir leben nicht mehr in einer Welt in der Beamte und Bevölkerung eines europäischen Landes für ihre Unwissenheit und ihre Ressentiments nicht SELBST verantwortlich wären. Via Internet kann sich heute jeder über LGTBs informieren. In allen Wissensbereichen.

    Jeder kann z. B. wissen - wenn er will, dass die in Russland übliche Bezeichnung einer 'nicht-traditionellen' Sexualität absurd ist, wenn man in die Naturgeschichte, aber auch auf die Ursprünge der Traditionen Europas in Hellas schaut.

    Jeder kann es wissen, aber viele WOLLEN ignorant sein, nicht nur in Russland!
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#7 SammaelProfil
  • 27.05.2012, 15:28hEssen
  • kot1276 hat schon Recht. Alekseew kämpft zwar, ist allerdings derart streitsüchtig und zickig, dass ihn kaum jemand ernst nimmt. Kein besonders gutes "Aushängeschild" für die Community also.

    Und immer wieder ist es fest zu stellen, dass die Kirchen und Faschisten sich sehr nahe stehen - in Punkto Schwulenhass gehen sie gar miteinander Bündnisse ein.
    Die sog. heiligen Schriften sollten schleunigst auf Extremismus überprüft und gänzlich verboten werden, was die Schliessung der Kirchen als Kaderschmieden von Menschenhassern nach sich ziehen würde.
    Hoffentlich ist es bald so weit...
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#8 antosProfil
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 27.05.2012, 16:21h
  • Es muß endlich etwas unternommen werden, denn was da in Rußland abgeht, ist menschenverachtend und beschämend! Wozu gibt's denn eigentlich den UN-Menschenrechtsrat und den Internationalen Gerichtshof in Den Haag? Und die EU-Außenische Ashton hat sich auch noch nicht dazu geäußert!
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#10 SebiAnonym
  • 27.05.2012, 16:53h
  • In Diktaturen zählen Grundrechte nicht viel!

    Schlimm, was in solch einem Barbarenstaat abgeht. Die intelligenten, gebildeten Russen verlassen alle das Land, wenn sie irgendwie können. Das wird dramatische Folgen für Russland haben.

    Und genauso schlimm, wie das Ausland tatenlos zusieht. Unser Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sollte lieber mal seinen Job machen statt nur in Kameras zu grinsen. Der wird (von unseren Steuergeldern) für ersteres bezahlt, nicht für letzteres.
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#12 denkerAnonym
  • 27.05.2012, 18:16h
  • Schlimm.. Wirklich Schlimm..
    aber ich möchte nicht wissen wieviele dafür wären
    wenn das man Pädos verkloppt (Lynchjustiz), oder verhaftet. Und davon abgesehen niemand darf, auch hier in der BRD verbotene Demos durchführen. Dann würde man die auch mit gewalt auflösen...

    Und das auch hier die Bullen zuschlagen könne (bei angemeldeten Demos) das hat Stuttgard21, oder Wackersdorf, oder damals die Studentenunruhen (siehe Mord an Benno Ohnesorg) ganz deutlich gezeigt...
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#13 RobinAnonym
#14 hugomaurerAnonym
  • 27.05.2012, 18:47h
  • "Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte bereits 2010 entschieden, dass frühere CSD-Verbote gegen die in der Menschenrechtskonvention garantierten Versammlungsfreiheit verstoßen hatten"

    BlaBlaBla, da müßen empfindsame sanktione her, aber das wir nie passieren, denn man muß ja in Russland investieren.
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#15 seb1983
  • 27.05.2012, 19:03h
  • Antwort auf #10 von Sebi
  • Im Grunde hat sich seit Mütterchen Russland seit über 100 Jahren nicht viel bewegt und Auswanderung ist schon seit damals ein probates Mittel vieler Intellektueller.

    Wie bei einem altbewährten Produkt wird einzig von Zeit zu Zeit die Verpackung geändert, vom Zarenreich über die Sowjetunion bis zur Russischen Föderation.
    Vorne dran der starke Mann, von Nikolaus II über Lenin, Stalin, Crustschow, Breschniew, Gorbatschow, Jelzin zu Putin.
    Dahinter versammelt die Profiteure, erst Adel dann Parteibonzen und heute Oligarchen.

    Und ganz unten die Bevölkerung die mal mehr mal weniger die Fresse halten und arbeiten darf solange sie nicht aneckt. Gewählt wird natürlich auch immer fleißig, aber da hat sich eine gewisse Führung bewährt.

    Ob ein kleiner Lümmel wie Westerwelle da nun zu grinst oder stampft darf bei einem so systemübergreifenden Regierungsmodell als amüsanter Pausenvertreib gelten.
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#16 diktaturAnonym
  • 27.05.2012, 19:08h
  • Antwort auf #10 von Sebi
  • wie war das eigentlich letzte woche mit den rund 1.000 festgenommenen menschen, deren verbrechen darin bestand,

    ihr grundrecht auf versammlungsfreiheit wahrnehmen und in frankfurt an blockupy teilnehmen zu wollen?

    demnächst mal wieder csd mit politischer aussage und aktion, gegen die diktatur der kapitalisten?

    dann werden auch die festnahme-bilder in der "demokratie" brd wieder bunter!

    oder anders formuliert: wer sich nicht bewegt, spürt seine fesseln (noch / schon wieder) nicht!
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#17 Working Class Anonym
  • 27.05.2012, 19:28h
  • Antwort auf #11 von civil society
  • Da erinnern sich wohl nicht wenige an die Bolschewiki

    und freie Liebe und Sexualität schon vor knapp 100 Jahren?!

    "Die Aktion wurde von Aktivisten der linken Sozialrevolutionären Aktion, die traditionell unter den roten und grünen Flaggen zusammenkommen, ein Symbol LevSD (rot - Sozialismus, grün - die Umwelt)..." (Translator)
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#18 ClaudiaAnonym
  • 27.05.2012, 22:11h
  • Antwort auf #12 von denker
  • "aber ich möchte nicht wissen wieviele dafür wären
    wenn das man Pädos verkloppt (Lynchjustiz), oder verhaftet. Und davon abgesehen niemand darf, auch hier in der BRD verbotene Demos durchführen. Dann würde man die auch mit gewalt auflösen..."

    Und das soll jetzt WAS heißen???? Dass das okay war, weil CSD und jedwede Meinungsäußerung von LGBTs in Russland nun mal verboten ist und - hey, verboten ist verboten????

    Im übrigen, ich bin entschieden gegen jede Lynchjustiz, aber für ihre Bürgerrechte demonstrierende Schwule und Lesben auf eine Stufe zu stellen mit kriminellen Pädophilen - na danke auch!!! Ich glaub, mein Schwein pfeift!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#19 SebiAnonym
  • 27.05.2012, 22:32h
  • Antwort auf #15 von seb1983
  • Klar interessiert sich in Russland niemand für Westerwelle. (Wobei ich glaube, dass kein Politiker eines anderen Staates sich dafür interessiert, was Westerwelle macht - der ist eine glatte Fehlbesetzung als Außenminister.)

    Aber dennoch wäre es ein Zeichen, wenn er es wenigstens versuchen würde. Dann wird es vielleicht nichts bringen. Aber gar nichts zu tun und wegzusehen verändert noch viel weniger als wenn man wenigstens ein Zeichen setzt.

    Und den Leuten vor Ort würde es so viel Mut, Kraft und Zuversicht geben, wenn sich Regierungsmitglieder anderer Staaten auf ihre Seite stellen würden. Auch wenn die Despoten vor Ort nicht auf sie hören.

    Nur wenn man das unmöglich scheinende versucht, wird man auch irgendwann das unmögliche erreichen können.

    Wie sagte schon Harvey Milk:
    "You've got to give them hope!"
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#20 SebiAnonym
  • 27.05.2012, 22:35h
  • Antwort auf #16 von diktatur
  • Ehrlich gesagt wünsche ich mir schon länger, dass die CSDs wieder politischer werden.

    Und ich verstehe auch nicht, wieso nur ausgesuchte Gruppen mitmarschieren, während zig Schwule und Lesben am Rand stehen und zugucken. Das sollte eigentlich eine Demo für unsere Rechte sein! Wieso ist das also keine offene Demo, wo jeder mitmarschieren kann. Egal ob alleine oder mit anderen. Unangemeldet wie bei jeder anderen Demo auch.

    Es gibt schließlich noch viel, wofür wir kämpfen müssen.
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#21 kot1276Profil
  • 28.05.2012, 00:58hMoskau
  • Am gleichen Tag fan in Moskau eine Kundgebung "gegen die Gewalt der polizei" statt. Da nahmen zwischen 300 und 500 Menschen teil. Auch die LGBT-Organisation "Rainbow Association NGO". Diese Organisation hat über 40 ständige Aktivisten und über 1500 Unterstütze. Sie organisierte die LGBTs bei den Demos gegen gefälschte Wahlen in Moskau zwischen Dezember und Mai, da kamen über 200 LGBTs. Diese Organisation und die "Russian LGBT-Network" arbeiten mit den demokratischen Opposition zusammen und haben durchgesetzt, dass die LGBT-Rechte auch von diese Parteien unterstützt werden. Zum Beispiel, aus der 1. Mai-Kundgebung in Sankt-Peterburg wurde plötzlich die größte CSD in Russland (nach den Festnahmen der LGBT-Aktivisten). Was will ich damit sagen, wen Alekseew nicht allen rumherum beschimpft hätte und mit anderen Organisationen zusamengearbeitet hätte, dann kämen zum CSD viel viel mehr Menschen...
    Nächste Woche soll in Moskau der nächste "March der Gleichheit" stattfinden. (Für die Rechte der Frauen und LGBT, gegen den Patriarchat) Dieser Veranstaltung sammelt jedes Jahr mehrere Hunderete Menschen. Da gibt meistens kein Gewalt und Festnahmen. Und deshalb weniger Aufsehen von der Seite der Presse. Und das wird von Alekseev kritisiert. Für ihm ist es, "wenn man nicht bei dem Demo geschlagen und festgenommen wird und das nicht von der Presse gefilmt wird, sei es keine Demo!". Für ihm geht es immmer um Selbst-PR und nicht um die Rechte der LGBT...

    Hier sind nocht die Fotos von der Kundgebung "gegen der Gewalt der Polizei" und ein Artikel darüber, leider nur auf Russisch:

    lgbt-grani.livejournal.com/1472936.html#cutid1
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#22 antosProfil
  • 28.05.2012, 09:03hBonn
  • Antwort auf #21 von kot1276
  • "Für ihm geht es immmer um Selbst-PR und nicht um die Rechte der LGBT..."

    Kein Engagement ohne Selbst-PR, keine Veränderung ohne Anstoß. Schaut man sich das Feuerwerk an, dass Nikolai Aleksejew bisher entfacht hat, kommt der Vorwurf, es ginge ihm nicht auch um Rechte, doch reichlich strange:

    en.wikipedia.org/wiki/Nikolay_Alexeyev

    Bleibt meine Frage: Was genau sind denn nun die Streitpunkte zwischen Aleksejew und 'allen anderen'? - Ein spannender Job sicher auch für Queer.de-Journalisten.
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#23 QueerfreundAnonym
  • 28.05.2012, 11:02h
  • Ich bin zwar kein Homo aber das ist einfach nur abartig..(also das die Polizei da räumt etc).

    So viel Angst haben die Leute..ich verstehe es nicht. Nur weil die Leute Angst haben sie könnten sich auch zu beiden Geschlechtern hingezogen fühlen...hassen sie... ich verstehe es einfach nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#24 RaffaelAnonym
  • 28.05.2012, 11:05h
  • Antwort auf #19 von Sebi
  • Volle Zustimmung!

    Das Problem ist nicht, dass Westerwelle es nicht schafft, Dinge zu ändern. Sondern das Problem ist, dass er es erst gar nicht versucht. Er sieht einfach weg und schweigt.

    Das zeigt nur wieder mal, wie verlogen und scheinheilig er ist.

    Vielleicht muss er sich ja auch so intensiv um seinen 2-Mio.-Euro-Palast kümmer, dass er gar keine Zeit mehr hat, seinen Job zu machen und nur noch möglichst lange Rentenansprüche sammeln will, damit er nächstes Jahr in Frührente gehen kann und sich endgültig seiner spätrömischen Dekadenz hingeben kann.
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#25 MarekAnonym
#26 seb1983
#27 SinologeAnonym
  • 28.05.2012, 14:20h
  • Antwort auf #26 von seb1983
  • Aber im Fall China tun Merkel und Westerwelle ja auch nicht wirklich was. Das was die dort vor Ort sagen sind Sätze wie "Sie sind auf einem guten demokratischen Weg, den sie hoffentlich noch verstärken."

    Und dann stellen sie sich hier hin und behaupten, sie hätten dort mehr Demokratie gefordert. In Wirklichkeit haben sie so wachsweiche Sätze losgelassen, dass das niemanden vor Ort verstimmt.

    Der Grund ist ganz einfach: die wollen nicht irgendwelche Wirtschaftsbeziehungen gefährden. Die stellen also die Wirtschaft über Menschenrechte. Aber dann auch noch hier so zu tun, als würden sie sich dort für Menschenrechte einsetzen, nur weil sie in einem Halbsatz versteckt eine verklausulierte Formulierung haben, die man als alles und nichts interpretieren kann, ist eine glatte Lüge und eine Verarschung der deutschen Wähler.

    Aber die Wählerverarsche liegt der schwarz-gelben Gurkentruppe ja eh.
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#28 herve64Ehemaliges Profil
  • 28.05.2012, 14:24h
  • Antwort auf #6 von goddamn liberal
  • "Via Internet kann sich heute jeder über LGTBs informieren.":

    Sicherlich kann das jeder. Die Frage ist nur, ob er das auch macht bzw. überhaupt den Willen dazu hat. Und dann kommt noch hinzu, ob man das so erworbene Wissen nicht dazu nutzt, um eigene Vorurteile zu untermauern, weil das eben immer der bequemere Weg ist.

    Das Problem ist einfach die Bandbreite zwischen Desinteresse und offener Ablehnung innerhalb der Bevölkerung, und die hast du eben leider nicht nur in Russland, sondern auch hier.

    Und das wirft eben die Frage auf, was hier zu tun wäre bzw. wie man dieser Haltung begegnet.
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#29 nectarAnonym
#30 cup of teaAnonym
  • 28.05.2012, 14:53h
  • Gnädiges Schweigen, durch über Jahre gewachsene Formen von Loyalität, ist nicht zwingend
    ein Indiz für schlechten Journalismus. Auch Journalisten können Humanisten sein.

    Cloninger: Typ I, Typ II, Typ III
    Jellinek: Alpha, Beta, Gamma, Delte, Epsilon.
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#31 seb1983
  • 28.05.2012, 14:53h
  • Antwort auf #27 von Sinologe
  • Natürlich geht es um Wirtschaftsbeziehungen, daraus folgernd um Arbeitsplätze und letztendlich um den eigenen Arsch.

    Es sieht doch nun handfest so aus: Würden markige Worte gefunden dann würden China und Russland reagieren: Deutsche Unternehmen würden zur Strafe von Ausschreibungen und Joint Ventures ausgeschlossen. Der Export würde in die Knie gehen, tausende hiesige Arbeitsplätze gingen verloren, das wiederum würde man der Bundesregierung anlasten.
    Merkel würde sich hinstellen und betonen dass die deutsche Arbeitslosigkeit ein notwendiges Übel sei um China und Russland zur Vernunft zu bringen, wie groß wäre wohl das Verständnis für diesen ehrlichen Kurs?

    Zudem wäre das ein stumpfes Schwert.
    Deutsche Waren und Maschinen mögen zwar beliebt und gut sein, aber sie sind nicht unersetzbar.
    Gegen deutlich kleinere und schwächere Länder in Afrika oder im nahen Osten lässt sich ein Boykott ja noch mit überschaubaren Folgen bewerkstelligen, aber gegen China und Russland ist das heute faktisch unmöglich ohne sich massiv ins eigene Fleisch zu schneiden, und das ist den dortigen Machthabern auch sehr bewusst!
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#32 deutsches gerät Anonym
#33 finkAnonym
#34 -hw-Anonym
#35 gratulationsAnonym
#36 TimonAnonym
  • 28.05.2012, 17:38h
  • Antwort auf #31 von seb1983
  • Um mal Deinen Beitrag zu übersetzen:

    damit die Regierung ihr Scheitern mit einer halbwegs ausgeglichenen Arbeitsplatzbilanz verbergen kann, werden Arbeitsplätze mit Blut bezahlt.

    Im übrigen sind ja gerade die Rüstungs- und Überwachungsindustrie Haupt-Nutznießer.

    Das zeigt doch nur wieder, dass die Regierung für ihre Wiederwahl über Leichen geht. Im wahrsten Sinne des Wortes.
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#37 seb1983
  • 28.05.2012, 19:21h
  • Antwort auf #36 von Timon
  • Das musst du noch mal in den Übersetzer schmeißen.

    Erstmal ist es völlig falsch dass die Rüstungsindustrie Hauptnutznießer wäre.
    Schon nur gegen die Nutznießer in Russland und China, Kraftfahrzeug, Anlagen und Maschinenbau sind die absoluten!! Rüstungsexporte lächerlich, diejenigen nach Russland und China bewegen sich im Promillebereich. Man bevorzugt dort billigere Eigenentwicklungen und Lizenfertigungen.

    Tja das Blutvergießen... Da hat sich eine traurige aber pragmatische Erkenntnis durchgesetzt: Es ist völlig egal wie die deutsche (und die meisten anderen westlichen) Regierungen sich verhalten. Das Blut fließt trotzdem.
    Schön zu sehen grade im Iran: Hier wurden nicht nur Worte sondern auch Taten eingesetzt, immerhin so wirkungsvoll dass es zu Einschränkungen bei der Bevölkerung führt.
    Das ist der Führung in Teheran aber völlig egal.

    Da soll Deutschland alleine China oder Russland in die Knie zwingen? Du überschätzt Merkels Einfluss durch ihr breitbeiniges Auftreten gewaltig! Mehr als ein paar verbrannte Finger gibt es da nicht zu holen!
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#38 System ist KriseAnonym
#39 seb1983
  • 28.05.2012, 20:18h
  • Antwort auf #38 von System ist Krise
  • Es ging hier darum dass Russland Menschenrechte verletzt und ich habe dann noch China rangezogen um zu zeigen wie wenig Einfluss Deutschland darauf hat.

    Nebenbei gab es noch Krieg, Japan hat fleißig Wale abgeschlachtet, Brasilien den Regenwald abgeholzt und der CO2 Gehalt hat neue Rekorde gebrochen joa.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#40 NebenbeiAnonym
  • 28.05.2012, 21:54h
  • Antwort auf #39 von seb1983
  • "seb1983 schrieb am 28.05.2012, 19:21:06 Uhr:

    Tja das Blutvergießen... Da hat sich eine traurige aber pragmatische Erkenntnis durchgesetzt..."

    Die Profitraten sinken.

    www.heise.de/tp/artikel/29/29184/29184_1.jpg

    (Gesetz !
    www.mlwerke.de/me/me25/me25_221.htm
    )

    Die Ausbeutungsrate im Inneren...

    „Rund 10,5 Millionen Menschen in Deutschland arbeiteten im Jahr 2008 in sogenannten atypischen Beschäftigungsformen; das entspricht einer Quote von 32,4 Prozent der Erwerbstätigen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (16/13991) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor, in der sich diese nach dem Stand der Jugendarbeitslosigkeit in der Bundesrepublik erkundigt hatte. Unter Bezugnahme von Daten des Statistischen Bundesamtes teilt die Regierung ferner mit, dass 1,2 Millionen Beschäftigte dieser Gruppe unter 25 Jahre alt waren. Zu ”atypischen Beschäftigungsverhältnissen“ zählt das Statistische Bundesamt Leiharbeit, Teilzeitbeschäftigungen, geringfügige sowie befristete Beschäftigungen…“
    (Bundestagsdrucksache 16/13907)

    ...wie im Äußeren muss maximiert werden:

    "Eine neue Studie bestätigt die globale Spitzenposition des Westens beim Führen von Kriegen. Wie aus einer soeben veröffentlichten Analyse des Heidelberg Institute for International Conflict Research hervorgeht, ist nicht nur die Zahl der Kriege weltweit letztes Jahr auf den höchsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg gestiegen. Die Untersuchung lässt zudem erkennen, dass die NATO-Staaten, darunter Deutschland, an der überwiegenden Mehrzahl der Waffengänge mit eigenen Truppen als Aggressoren beteiligt sind oder sie via Stellvertreter vor Ort befeuern.

    Schwerpunkt sind die Staaten der arabischen Welt sowie Afrikas südlich der Sahara, die wegen ihrer Ressourcen oder aufgrund ihrer geostrategischen Lage im Mittelpunkt westlicher Interessen stehen. Der Spitzenposition des Westens beim Führen von Kriegen entspricht, dass die westlichen Staaten sich die größten Militäretats weltweit leisten und auch die größten Exporteure von Kriegsgerät sind - mit Lieferungen an NATO-Mitglieder oder mit ihnen verbündete Staaten."

    hiik.de/de/konfliktbarometer/index.html
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#41 GrundrechtAnonym
  • 29.05.2012, 00:04h
  • "In Diktaturen zählen Grundrechte nicht viel! "

    Kommt draurauf an. Im prinzip hast du recht.
    Aber... Russland ist keine Diktatur, sondern eine Demokratie. So schwer es auch sein mag dies als Demokratie anzuerkennen, aber Russland ist nunmal eine... Selbst der Westen hat diesen Staat als Demokratie anerkerkannt, zwar mit defizieten, aber eben anerkannt.

    Außerdem Grundrechte zählen auch in Demokratien nicht viel, leider... Grundrechte und Menschenrechte zu verteidigen werden immer nur dann vorgeschoben, wenn die Mächtigen sich davon irgendeinen vorteil versprechen. Dann, ja dann kommt es sogar sehr oft vor, das eben diese die die Grundrechte und Menschenrechte wahren wollen, eben genau diese Verletzen um ihren willen duchzuboxen...
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#42 GrundrechteAnonym
  • 29.05.2012, 00:08h
  • Nehmen wir Syrien: Da wird ein riesen Drama daraus gemacht. Wegen den Toten "darunter auch Kinder" (zitat Tageschau)...

    Tja und wie war das mit Lybien ? Mneschenrechte waren ? Deshalb eben einfach drauf bomben und
    50.000 Tote Zivilisten produzieren "darunter auch Kinder" (zitat ich selbst)...
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#43 seb1983
#44 nebenbei gab esAnonym
#45 boomAnonym
#46 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 29.05.2012, 16:09h
  • Antwort auf #24 von Raffael
  • Du solltest Märchenerzähler werden! Schon wieder diese FDP- und Westerwellehetze! Lege doch mal Beweise für Deine abstrusen Behauptungen vor!

    Ja, LGBT-Recht sind wichtig, aber es gibt auf der Welt zur Zeit ja noch andere Brandherde und da sage ich nur mal: Syrien! Was dort momentan abläuft, hat nun dazu geführt, daß der syrische Botschafter aus unserem Land ausgewiesen wird. Syrien hat die Welt genug zum Narren gehalten (selbst Rußland wendet scih nun von Diktator Assad ab)!
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#47 narrenAnonym
#48 bild vor wortAnonym

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