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Kommentare zu:
Verhaftungen und Gewalt beim CSD in Moskau


#12 denkerAnonym
  • 27.05.2012, 18:16h
  • Schlimm.. Wirklich Schlimm..
    aber ich möchte nicht wissen wieviele dafür wären
    wenn das man Pädos verkloppt (Lynchjustiz), oder verhaftet. Und davon abgesehen niemand darf, auch hier in der BRD verbotene Demos durchführen. Dann würde man die auch mit gewalt auflösen...

    Und das auch hier die Bullen zuschlagen könne (bei angemeldeten Demos) das hat Stuttgard21, oder Wackersdorf, oder damals die Studentenunruhen (siehe Mord an Benno Ohnesorg) ganz deutlich gezeigt...
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#13 RobinAnonym
#14 hugomaurerAnonym
  • 27.05.2012, 18:47h
  • "Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte bereits 2010 entschieden, dass frühere CSD-Verbote gegen die in der Menschenrechtskonvention garantierten Versammlungsfreiheit verstoßen hatten"

    BlaBlaBla, da müßen empfindsame sanktione her, aber das wir nie passieren, denn man muß ja in Russland investieren.
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#15 seb1983
  • 27.05.2012, 19:03h
  • Antwort auf #10 von Sebi
  • Im Grunde hat sich seit Mütterchen Russland seit über 100 Jahren nicht viel bewegt und Auswanderung ist schon seit damals ein probates Mittel vieler Intellektueller.

    Wie bei einem altbewährten Produkt wird einzig von Zeit zu Zeit die Verpackung geändert, vom Zarenreich über die Sowjetunion bis zur Russischen Föderation.
    Vorne dran der starke Mann, von Nikolaus II über Lenin, Stalin, Crustschow, Breschniew, Gorbatschow, Jelzin zu Putin.
    Dahinter versammelt die Profiteure, erst Adel dann Parteibonzen und heute Oligarchen.

    Und ganz unten die Bevölkerung die mal mehr mal weniger die Fresse halten und arbeiten darf solange sie nicht aneckt. Gewählt wird natürlich auch immer fleißig, aber da hat sich eine gewisse Führung bewährt.

    Ob ein kleiner Lümmel wie Westerwelle da nun zu grinst oder stampft darf bei einem so systemübergreifenden Regierungsmodell als amüsanter Pausenvertreib gelten.
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#16 diktaturAnonym
  • 27.05.2012, 19:08h
  • Antwort auf #10 von Sebi
  • wie war das eigentlich letzte woche mit den rund 1.000 festgenommenen menschen, deren verbrechen darin bestand,

    ihr grundrecht auf versammlungsfreiheit wahrnehmen und in frankfurt an blockupy teilnehmen zu wollen?

    demnächst mal wieder csd mit politischer aussage und aktion, gegen die diktatur der kapitalisten?

    dann werden auch die festnahme-bilder in der "demokratie" brd wieder bunter!

    oder anders formuliert: wer sich nicht bewegt, spürt seine fesseln (noch / schon wieder) nicht!
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#17 Working Class Anonym
  • 27.05.2012, 19:28h
  • Antwort auf #11 von civil society
  • Da erinnern sich wohl nicht wenige an die Bolschewiki

    und freie Liebe und Sexualität schon vor knapp 100 Jahren?!

    "Die Aktion wurde von Aktivisten der linken Sozialrevolutionären Aktion, die traditionell unter den roten und grünen Flaggen zusammenkommen, ein Symbol LevSD (rot - Sozialismus, grün - die Umwelt)..." (Translator)
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#18 ClaudiaAnonym
  • 27.05.2012, 22:11h
  • Antwort auf #12 von denker
  • "aber ich möchte nicht wissen wieviele dafür wären
    wenn das man Pädos verkloppt (Lynchjustiz), oder verhaftet. Und davon abgesehen niemand darf, auch hier in der BRD verbotene Demos durchführen. Dann würde man die auch mit gewalt auflösen..."

    Und das soll jetzt WAS heißen???? Dass das okay war, weil CSD und jedwede Meinungsäußerung von LGBTs in Russland nun mal verboten ist und - hey, verboten ist verboten????

    Im übrigen, ich bin entschieden gegen jede Lynchjustiz, aber für ihre Bürgerrechte demonstrierende Schwule und Lesben auf eine Stufe zu stellen mit kriminellen Pädophilen - na danke auch!!! Ich glaub, mein Schwein pfeift!!!
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#19 SebiAnonym
  • 27.05.2012, 22:32h
  • Antwort auf #15 von seb1983
  • Klar interessiert sich in Russland niemand für Westerwelle. (Wobei ich glaube, dass kein Politiker eines anderen Staates sich dafür interessiert, was Westerwelle macht - der ist eine glatte Fehlbesetzung als Außenminister.)

    Aber dennoch wäre es ein Zeichen, wenn er es wenigstens versuchen würde. Dann wird es vielleicht nichts bringen. Aber gar nichts zu tun und wegzusehen verändert noch viel weniger als wenn man wenigstens ein Zeichen setzt.

    Und den Leuten vor Ort würde es so viel Mut, Kraft und Zuversicht geben, wenn sich Regierungsmitglieder anderer Staaten auf ihre Seite stellen würden. Auch wenn die Despoten vor Ort nicht auf sie hören.

    Nur wenn man das unmöglich scheinende versucht, wird man auch irgendwann das unmögliche erreichen können.

    Wie sagte schon Harvey Milk:
    "You've got to give them hope!"
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#20 SebiAnonym
  • 27.05.2012, 22:35h
  • Antwort auf #16 von diktatur
  • Ehrlich gesagt wünsche ich mir schon länger, dass die CSDs wieder politischer werden.

    Und ich verstehe auch nicht, wieso nur ausgesuchte Gruppen mitmarschieren, während zig Schwule und Lesben am Rand stehen und zugucken. Das sollte eigentlich eine Demo für unsere Rechte sein! Wieso ist das also keine offene Demo, wo jeder mitmarschieren kann. Egal ob alleine oder mit anderen. Unangemeldet wie bei jeder anderen Demo auch.

    Es gibt schließlich noch viel, wofür wir kämpfen müssen.
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