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Kommentare zu:
US-Berufungsgericht: Verbot der Homo-Ehe verfassungswidrig


#1 SebiAnonym
  • 31.05.2012, 18:45h
  • Ein toller erster Sieg.

    Jetzt wollen wir hoffen, dass das letzte Wort des Supreme Court ähnlich gut ausfällt. Dann wären diese ganzen homophoben Eheverbote endgültig vom Tisch.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 31.05.2012, 19:32h
  • Ein wegweisendes Urteil und damit ein weiterer Sargnagel für dieses homofeindliche Gesetz! Der Supreme Court wird dem DOMA dann endgültig den Todesstoß versetzen!

    Ein Genuß wäre es, die dummen Gesichter der Repbulikaner und ihrer erzkonservativen Möpp einmal zu sehen, wenn der DOMA gekippt wird!
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#3 Timm JohannesAnonym
  • 31.05.2012, 21:04h
  • Also sicherlich wird das ganze nun bis zum Supreme Court in Washington gehen und dort dann die entscheidende Schlacht geschlagen werden.

    Und wenn man sich die Zusammensetzung im Supreme Court anschaut, dann ist die entscheidende Frage wie sich der us-amerikanische Verfassungsrichter Anthony Kennedy ("von Ronald Reagan ernannt") in dieser Frage positionieren wird.

    ------

    Interessant wäre in deutscher Sprache derzeit ein Artikel zur aktuellen Abstimmung bei den Methodisten in der UMC.

    Dort unterlagen leider die Reformkräfte zur ethischen Anerkennung homosexueller Handlungen.

    Unter anderem sprach dort auch die deutsche methodistische Bischöfin Rosemarie Wenner, die sich befürwortend zu einer Änderung der methoditischen Auffassung der Sexualmorallehre bei diesem Thema äußerte.

    *
    www.umc.org/site/apps/nlnet/content3.aspx?c=lwL4KnN1LtH&b=80
    57745&ct=11740597

    ¬oc=1

    Seit mehreren Jahren wird bereits in der methodistischen Kirche der UMC heftig bei diesem Thema gestritten.
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#4 Alfred MignonAnonym
  • 01.06.2012, 16:46h
  • Antwort auf #3 von Timm Johannes
  • Nach Auffassung der deutschen Beobachter hat Rosemarie Wenner (Bischöfin der EmK in Deutschland) an der von Timm Johannes "zitierten" Stelle als Vorsitzende des Bischofsrats gesprochen. Das ist ein beratendes Gremium. Die Bischöfe haben kein Stimmrecht bei der Generalkonferenz.
    Rosemarie Wenner wird sich in einer für die Einheit der Kirche so heiklen Frage immer nur diplomatisch ausdrücken. Keinesfalls würde der Bischofsrat durch eine "befürwortende" Äußerung in die eine oder andere Richtung eine Kirchenspaltung riskieren.
    Ein Versuch, die innerkirchliche Auseinandersetzung wiederzugeben findet sich hier:
    www.emk.de/emk-meldungen-2012+M55824971cda.html
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#5 GurkenhobelAnonym
  • 01.06.2012, 18:09h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Sicher ist noch gar nichts. Ob der Supreme Court das Gesetz kippen wird, ist fraglich.
    Und ob dann die Sache ein für allemal geklärt ist, halte ich auch für fraglich. Denn soweit ich weiß ist es dann trotzdem noch Sache der Einzelstaat, das Eherecht zu bestimmen. Geklärt wäre die Sache nur, wenn der SC entscheiden würde, dass DOMA gegen die Verfassung verstößt und eine Öffnung der Ehe verfassungsrechtlich zwingend geboten ist (und letzteres wage ich mal ganz stark zu bezweifeln). Insofern ist dann noch gar nichts geklärt, der Kampf wird weiter gehen müssen.
    Aber ich lass mich ja gerne positiv überraschen ..
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#6 TimonAnonym
  • 03.06.2012, 11:18h
  • Antwort auf #5 von Gurkenhobel
  • Ja, die Eheöffnung ist auch nach dem Supreme-Court-Urteil Sache jedes einzelnen Bundesstaats. Aber zumindest das Eheverbot ist dann vom Tisch.

    Und da spätere Regierungen leichter eine Eheöffnung umsetzen können statt ein Verbot in der jeweiligen Verfassung abzuschaffen, wäre das schon ein wichtiger Schritt.
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