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Internationale Fahndung
Magnotta hat Lover getötet
- 01. Juni 2012 2 Min.

Das Fahndungsfoto von Interpol (Bild: Interpol)
Der von Interpol gesuchte Porno-Darsteller Luka Rocco Magnotta hat offenbar seinen Geliebten umgebracht - der 29-Jährige soll sich derzeit in Frankreich aufhalten.
Gegen Magnotta war am Dienstag Haftbefehl erlassen wollen, weil er einen Mann in seiner Wohnung in Montréal getötet und anschließend Leichenteile an die Zentralen von politischen Parteien in Ottawa geschickt haben soll (queer.de berichtete). Nun hat die Polizei gegenüber der kanadischen Tageszeitung "La Presse" bestätigt, dass es sich bei dem Opfer um einen 33-Jährigen aus China handelte. Das Opfer hat an der Concordia-Universität in Montréal studiert und war vor wenigen Tagen als vermisst gemeldet worden. Der Mann soll laut Zeitungsberichten in einer Beziehung mit Magnotta gewesen sein und in der Nähe von dessen Wohnung gelebt haben.
Am Donnerstag hat die kanadische Polizei Interpol bei der Suche nach Magnotta um Hilfe gebeten. Die internationale kriminalpolizeiliche Organisation hat den Verdächtigen daraufhin in 190 Mitgliedstaaten zur Fahndung ausgeschrieben. Ein hochrangiger französischer Polizeibeamter hat nach AP-Angaben anonym erklärt, er sei sich "sicher", dass Magnotta nach Frankreich geflohen sei. Er soll demnach ein Linienflugzeug von Montréal nach Paris genommen haben. Der Gesuchte soll laut Interpol 1,78 Meter groß sein mit blauen Augen und braunem Haar.
Mord wurde offenbar gefilmt

So präsentierte sich Magnotta auf seiner Website
Der Fernsehsender CTV berichtet, dass Magnotta am 25. Mai ein zehminütiges Video auf eine kanadische Website geladen haben soll, das angeblich den Mord an dem Studenten zeige. Das Video soll den Titel "ein Verrückter und ein Eispickel" tragen und auch Kannibalismus und Nekrophilie enthalten. Innerhalb von vier Stunden sei es 300.000 mal angesehen worden, heißt es weiter. Ein Polizeibeamter hat dem Sender bestätigt, dass das Video echt ist.
In dem Päckchen mit einem Fuß, der an die Zentrale der konservativen Partei geschickt worden war, soll zudem ein Brief gefunden worden sein, auf dem Magnotta geschrieben habe, dass er insgesamt sechs Körperteile verschickt habe. Außerdem kündigte er weitere Morde an. Die Polizei und die kanadische Post suchen nun fieberhaft nach weiteren Paketen, die Leichenteile enthalten könnten.
Magnotta bezeichnete sich selbst als bisexuell und ist in gut zwei Dutzend schwulen Pornofilmen aufgetreten. Bereits vor einem halben Jahr ermittelten die kanadischen Behörden wegen Tierquälerei gegen ihn. Er soll gefilmt haben, wie er Katzen quälte und tötete, und das Video später online gestellt haben. (dk)















Das es immer wieder Einzelne gibt die zu solchen Verbrechen fähig sind kann man nicht ändern, aber das es ganze Massen sind die das auch noch geil finden und sich ( aus sensationslust?) perverse Snuff Videos reinziehen finde ich erschreckend.