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Pop mit Lockenwicklern
Marina, die Bubblegum Bitch und Primadonna
- 04. Juni 2012 2 Min.

Ein bisschen Girlie, ein bisschen Retro, etwas düster: Marina
Marina and the Diamonds haben mit "Electra Heart" ihr zweites Album vorgelegt. Es ist kraftvoll tanzbarer Pop mit melancholischen Einlagen.
Von Carsten Weidemann
Madonna hatte auch mal so eine Phase: Da trat sie mit unfertiger Lockenwicklerfrisur im Videoclip auf und sang von ihren Träumen über die künftige Karriere und den Millionen, Diamanten und was so alles dazu gehört, wenn man es an die Spitze geschafft hat. In ihrem Video aktuellen Video trägt Marina eine ähnliche Frisur, im Untertitel ihres Bandnamens sind die Diamanten untergebracht, allerdings hängt sie ihre Träume etwas niedriger. "Primadonna" zu sein, genügt ihr vorerst.
Video, Single und das zweite Album (Electra Heart) der jungen frechen Lady sind raus, diverse Shows, vorerst in England und den USA folgen in den nächsten Wochen, bevor sie als Begleitact von Coldplay im August und September in Deutschland eintreffen wird. Höchste Zeit also, sich einmal etwas näher mit "Marina and the Diamonds" zu beschäftigen.
Marina möchte mal "Bubblegum Bitch" sein, mal "Primadonna"
Marina Diamandis stammt, wie so viele Talente, die sich derzeit in den Charts tummeln, von der Insel. Mit ihrer divaesken Erscheinung und ihrer kraftvollen Stimme hält die Waliserin Marina die Musikwelt schon etwas länger in Atem. Mit ihrem Debütalbum "The Family Jewles" sorgte sie bereits vor zwei Jahren für Aufsehen. "Ich wollte einen Weg finden, Liebe und ein gebrochenes Herz zu personifizieren. Ich kann niemals nur eine Geschichte erfinden, es muss etwas sein, das mir selbst im Leben passiert ist", sagt sie über ihr neues Album "Electra Heart". Soweit nichts Neues, das ist die Intention so ziemlich aller Künstler. Aber sie geht es anders an: "Die ganze Angelegenheit ist pink und flauschig."
Der schwule US-Promi-Blogger Perez Hilton liebt sie dafür bereits. Aber auch für ihre demonstrierte Stärke. "Wir sind Feuer und Flamme" jubelte er im Mai anlässlich ihres Songs "Power and Control", in dem es um Machtspiele in Beziehungen geht. Bei aller Leichtigkeit der Melodien und der Beats, die Marinas Songs tragen, es liegt vor allem durch die Texte immer eine kleine Spur Düsternis in ihrem extrem tanzbaren Pop.
Jeweils als Vorgruppe der Coldplay-Tour:
04. September, Köln, RheinEnergieStadion
12. September, München, Olympiastadion
14. September, Leipzig, Red Bull Arena
22. September, Hannover, AWD-Arena
Links zum Thema:
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ich kann die schon gar nicht mehr alle mit namen auseinander halten so schnell kommt die nächste "diva" aus der retorte gekrochen.
die schwule szene sollte einen anfang machen und mit der derzeitigen verehrung angeblicher diven aufhören, die oft gerade erst aus der schule raus sind. oder wie wäre es mal mit männlichen stars?
ich kann so einem geschwurbel- gesang der jungen künstlerinnen mit sehr hoher stimme nichts abgewinnen aber okay, das ist persönlicher geschmack.
ich glaube das eine art gruppendruck dazu führt das es in der schwulen szene irgendwelche diven zu verehren gilt, eine art vorschrift was man zu hören und anzuhimmeln hat und was nicht. es fehlt die vielfalt.